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Version #2 - Dinkelbrot mit Kartoffelflocken und Walnüssen

21. September 2016

im Fieber...

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass mit ein kleines Beilagenbrot-Fieber gepackt hat. Das Rezept hatten wir beim #Synchronbacken Runde 11. Es ist ohne Sauerteig, dafür mit 2 verschiedenen Vorteigen. Dazu kommt, dass es relativ schnell gemacht ist, also keine langen Gehzeiten hat.

Dinkelbrot mit Kartoffelflocken und Walnüssen


Da ich überwiegend mit Dinkel backe und gerne Milchprodukte statt Wasser verwende, ist die Krume des Brotes wunderbar flauschig und das Brot auch zum Ende der Woche noch nicht steinhart.

Im Rezept verwende ich Kartoffelflocken. Die sind mir beim letzten Mehl-Einkauf bei der Drax-Mühle aufgefallen und dürften direkt mit in den Warenkorb. Sie nehmen gut Flüssigkeit auf und sorgen so auch für eine flauschige Krume. Ergänzt habe ich das ganze mit Walnüssen, etwas Biss kann ja nicht schaden.

Dinkelbrot mit Kartoffelflocken und Walnüssen





Dinkelbrot mit Kartoffelflocken und Walnüssen

Wurzelbrot

reicht für 1 Brot
flauschige Krumme mit Kracherkruste und ein wenig Biss durch die Walnüsse



Zutaten für den fermentierten Teig

  • 30 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 20 gr Wasser, lauwarm
  • Prise Trockenhefe
  • 0,5 gr Salz

Zubereitung

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwas 16 Std. gehen lassen.


Zutaten für den Poolish

  • 150 gr Wasser, lauwarm
  • Prise Trockenhefe
  • 100 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 50 gr Dinkelvollkornmehl

Zubereitung

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwas 16 Std. gehen lassen.


Zutaten für den Haupteig

  • Poolish
  • fermentierter Teig
  • 50 gr Roggenmehl, Typ 1370
  • 250 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 220 gr Kefir, Zimmertemperatur
  • 20 gr Olivenöl
  • 2 gr Trockenhefe
  • 11 gr Salz
  • 50 gr Kartoffelflocken
  • 60 gr gehackte Walnüsse, in der Pfanne ohne Fett geröstet

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in der Küchenmaschine für etwa 10 min. miteinander verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Die Schüssel mit dem Teig abdecken und für 60 min. gehen lassen.
  2. Den Teig jetzt zu einem Laib formen und in ein Gärkörbchen geben, Schluss nach unten. Nochmals für etwa 30-45 min. gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat..
  3. Den Backofen rechtzeitig mit Topf und Deckel auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Laib vorsichtig in den Topf stürzen, evtl. einschneiden, mit dem Deckel verschließen und direkt die Hitze auf 210°C reduzieren und das Brot für etwa 45 min. backen. Wer möchte, kann für die letzten 15 min. den Deckel abnehmen.
  4. Das Brot nun aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.




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Toastbrot-Liebe - heute mit: Kartoffel-Kefir-Toastbrot

8. September 2016

Läuft!

Mit dem Brotbacken läuft es zur Zeit ganz gut. Es findet sich immer ein kleines Zeitfenster und auch das Wetter war am letzten Wochenende nicht allzu heiß, so dass man ohne Probleme den Backofen mal länger laufen lassen konnte.

Kartoffel-Kefir-Toastbrot
Nach dem letzten Synchronbacken ist meine Vorliebe für das Beilagenbrot entflammt, doch bevor wir zu den Rezepten kommen, gibt es heute noch ein Toastbrot.

Das Toastbrot-Fieber ploppt ja auch immer mal wieder auf...
Am Ende des Posts findet Ihr einige Toastbrot-Varianten.

Wenn man rein mit Dinkelmehl backt, werden Brote gerne mal etwas trocken. Als natürliche Weich- und Saftigmacher eignen sich Milchprodukte und Kartoffeln ganz wunderbar. So gibt es heute eine entsprechende Toastbrot-Variante - wunderbar flauschig!


Kartoffel-Kefir-Toastbrot

Kartoffel-Kefir-Toastbrotreicht für: 1 Toastbrot a 600 gr
Kartoffel und Kefir machen das Brot wunderbar flauschig

 

 

 

Zutaten für den Vorteig

  • 130 gr Dinkelmehl, Typ 1050
  • 90 gr Wasser
  • Prise Trockenhefe
  • 1 gr Salz

Zubereitung

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten und in einer Schüssel abgedeckt beim Zimmertemperatur für 12 Std gehen lassen.

 

Zutaten

  • Vorteig
  • 310 gr Dinkelmehl, Typ 1050
  • 15 gr Agavendicksaft
  • 2 gr Trockenhefe
  • 140 gr Kefir, Zimmertemperatur
  • 8 gr Salz
  • 30 gr Olivenöl
  • 10 gr Mohn
  • 100 gr Kartoffel, roh und fein gerieben

Zubereitung

  1. Die Hefe im Wasser auflösen und anschließend mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben. Mit der Maschine für 3 min. auf kleiner, anschließend 3 min. auf der nächst höheren Stufe verkneten. Den Teig nun abgedeckt beim Zimmertemperatur für 60 min. gehen lassen.
  2. Eine Kastenform mit Butter fetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf die Arbeitsplatte geben, zu einem Strang formen und diesen in vier gleich große Teile schneiden. Die Stücke rund wirken, in Wasser tauchen und mit Schluss nach unten nebeneinander in die Kastenform setzen (Bild*). Die Form abdecken und den Teig nochmals für 60 min. bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  3. Den Backofen rechtzeitig auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wer hat, schließt die Kastenform mit dem Deckel und gibt sie dann in den Ofen. Die Temperatur sofort auf 200°C senken. Nach 30 min. das Brot auf der Form nehmen, auf den Rost oder das Blech geben und weitere 10-15 min. fertig backen. Wer keinen Deckel verwendet kann bei Bedarf das Brot mit Alufolie abdecken, damit es nicht zu dunkel wird

Kartoffel-Kefir-Toastbrot











Weitere Toastbrot-Varianten findet Ihr hier




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Italia grüßt mit Pasta & Salsiccia-Sugo

24. August 2016

Geschmackssache ...

Ich finde Salsiccia ja nicht ganz so prickelnd, der Italiener dafür um so mehr. Bei mir kommt es immer auf die Menge der Fenchelsamen an, die im Brät enthalten sind - je weniger, desto besser und ja, schon klar, das entspricht nicht wirklich dem Sinn der Salsiccia...

Manchmal, wenn der Metzger keine Salsiccia hat, behelfe ich mir mit frischem Hackfleisch, dass ich entsprechend würze. Dazu demnächst mehr, kann man nämlich auch prima für Spieße zum Grillen o. ä. verwenden.


Auf die Idee für das Rezept hat mich unser Lieblingsitaliener im Ort gebracht. Dort gibt es eine ähnliche Pasta-Variante, allerdings mit weniger Tomate und mehr Öl. Auch lecker, aber ich konnte mit meiner Variante bei meinem Italiener zuhause mehr punkten - yeah!

Wir haben meistens immer etwas Antipasti-Gemüse, also gegrilltes Gemüse in Knoblauch-Kräuter-Öl, im Haus. Das passt wirklich ganz wunderbar für das Sugo, geht aber natürlich genauso gut mit frischem Gemüse. Und auch die Pasta könnt Ihr frei wählen, ich verwende gerne kleine Nudeln, wie z. B. Orecchiette.



Pasta mit Salsiccia-Sugo

Pasta mit Salsiccia-Sugo

reicht für etwa 4 Portionen
herzhafter Sugo mit ital. Fenchelbratwurst & Gemüse



Zutaten

  • 250 gr Salsiccia
  • 250 gr Antipasti-Gemüse oder alternativ frisches Gemüse, wie Paprika, Zucchini, Aubergine
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel, rot
  • Chili oder Peperoncino nach Geschmack
  • evtl. 2 EL Olivenöl
  • ca. 500 gr Tomaten, gehackt
  • Salz & Pfeffer
  • Prise Zucker
  • Oregano & Petersilie
  • Pasta nach Wahl, z. B. Orecchiette oder Insalatonde (Trulli und andere)

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das restliche Gemüse ebenfalls klein schneiden. Die Salsiccia evtl. aus der Pelle drücken. Die Petersilie waschen und fein hacken.
  2. In einem Topf das Öl erhitzen, wer Antipasti-Gemüse hat, benötigt kein weiteres Öl, das Gemüse ist ja bereits in Öl eingelegt. Nun das Gemüse und das Salsiccia-Brät im Öl anbraten, bis das Fleisch gebräunt und das Gemüse weich ist. Jetzt die Tomaten und evtl. Chili oder Peperoncino zufügen, alles gut verrühren. Mit Zucker, Salz & Pfeffer sowie Oregano abschmecken und das Sugo noch etwas bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsangabe kochen, abgießen.
  4. Die tropfnase Pasta in den Sugo geben, verrühren und direkt servieren. Nach Bedarf Parmesan und Petersilie dazu reichen.

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Kinderleicht gemacht - No Knead Fladenbrot

18. August 2016

Eine unserer liebsten Beilagen

Fladenbrot kommt bei uns regelmäßig auf den Tisch, sei es zum Gyros, zur Antipasti und manchmal auch gerne als belegte Version für die Lunchbox.

No Knead Fladenbrot

Fladenbrot habe ich gerne fluffig. Schön ist natürlich noch, wenn die Zubereitung nicht lange aufhält. Hier bietet sich eine No Knead Variante an. Schnell den Teig zusammenrühren, ruhen lassen und dann nur noch backen - einfacher geht es wirklich nicht.

Meistens bereite ich den Teig abends zu und lass ihn nach kurzem Gehen bei Raumtemperatur über Nacht im Kühlschrank ruhen. Am nächsten Abend wird dann das Brot gebacken, während der Rest des Essens zubereitet wird.
No Knead Fladenbrot
Das Rezept lässt sich auch wunderbar variieren, z. B. für Antipasti das Fladenbrot mit Rosmarin, Oliven und oder Tomaten belegen und backen. Als Beilage zum Gyros habe ich es auch schon mit Feta und Paprika belegt und gebacken - ebenfalls empfehlenswert.
 
Auch zu Salat passt es wunderbar, ob pur oder belegt.



No Knead Fladenbrot No Knead Fladenbrot

reicht für ca. ein Fladenbrot a 30x30 cm
schnell gemachtes, fluffiges Fladenbrot



Zutaten

  • 350 gr Wasser, lauwarm
  • 3 gr Trockenhefe
  • 11 gr Salz
  • 10 gr Zucker, weiß
  • 20 gr Olivenöl
  • 415 gr Dinkelmehl, Typ 630 (oder Weizenmehl, Typ 550)
  • evtl. 1 Ei sowie Sesam/Schwarzkümmel zum Bestreuen

 

Zubereitung

  1. In einer Schüssel alle Zutaten miteinander verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur für 1-4 Std. gehen lassen.
  2. Der Teig kann nun direkt verarbeitet werden oder alternativ für bis zu 24 Std. in den Kühlschrank.
  3. Den Backofen rechtzeitig auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  4. Den Teig auf dem Backpapier verteilen und auf etwa 1-1,5 cm flach streichen. Bei Bedarf mit Ei bestreichen und mit Sesam/Schwarzkümmel bestreuen.
  5. Das Fladenbrot im Ofen für etwa 20-30 min. backen, je nach gewünschter Bräune.


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Und diesen Beitrag schicke ich noch zu we.love.yeast

Dort werden Rezept rund um Brot, Brötchen und vielem mehr aus Hefe gesammelt. Schaut doch mal vorbei.

Synchronbacken #12 - meine Pizzavarianten

9. August 2016

Synchronbacken - Runde 12

Letzten Sonntag war es soweit - Synchronbacken ging in Runde 12!  
Das Rezept stammt diesmal von Eva, Deichrunners Küche und ist ein Pizzateig. Wobei man natürlich aus diesem Teig allerlei zaubern kann, wie Ihr bei den Teilnehmern sehen könnt.

Pizzaschnecken


Hier gab es das einfach Rezept, das eigentlich für zwei Pizzen reicht. Ich habe ein Pizzabrot zur Beilage für die Antipasti zum Abendessen gebacken und aus dem zweiten Teil wurden Pizzaschnecken gerollt. Die sind ein toller, kleiner Happen für zwischendurch. 

Pizzabrot


Bei Evas Rezept kann man zwischen zwei Varianten wählen. Ich habe mich für die Variante mit Dunst entschieden und natürlich Dinkel verwendet. Der Teig lässt sich wirklich gut handhaben. Bei nächsten Mal würde ich nur etwas mehr Wasser zufügen, habe ich auch im Rezept entsprechend vermerkt. 



Pizzateig

Pizzateigreicht für zwei Pizzen
toller Teig, der sich gut handhaben lässt und beim Backen Blasen wirft




Zutaten

  • 200 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 100 gr Dinkeldunst
  • 1 TL Salz
  • 1 gr Trockenhefe
  • 3 TL Olivenöl
  • 180-200 gr Wasser, lauwarm

Zubereitung

  1. In der Schüssel die Hefe in etwas Wasser zusammen mit dem Salz auflösen, dann das Mehl zufügen und alles mit der Maschine zu eine Teig verkneten. Dabei nach und nach das Olivenöl zufügen. Den Teig insgesamt für etwas 6-8 min. kneten. 
  2. Den Teig in der Schüssel abdecken und in den Kühlschrank geben. Dort kann er bis zu einer Woche gehen. Mein Teig hat 24 Std im Kühlschrank geruht. 
  3. Am Backtag den Ofen (evtl. mit Backstein) vorheizen. Für Pizza auf höchster Stufe (bei mir 300°C Ober-/Unterhitze), für die Pizzaschnecken auf 200°C Ober/Unterhitze. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
  4. Für das Pizzabrot den Teig ausrollen, nach Bedarf mit Olivenöl, Oregano und Meersalz oder auch etwas Tomate bestreichen. Im Ofen für etwa 15 min backen, bis es goldbraun ist.  
  5. Für die Pizzaschnecken den Teig ausrollen, mit Tomatensauce bestreifen, nach Bedarf Schinken, Käse, Pilze, etc darauf verteilen. Den Teig in etwa 1,5-2cm dicke Streifen schneiden, aufrollen und in ein gefettetes Muffinblech setzten. Im Ofen für etwas 15-20 min. backen.
Synchronbacken #12

Jetzt möchte ich wieder Danke sagen, an alle die dabei waren! Es hat, wie immer, eine Menge Spaß gemacht :)

Und hier noch die Links zu allen Teilnehmern, ein Klick lohnt sich!

Die einzelnen Posts gehen im Laufe des Tages online, falls Du eine Fehlermeldung erhälst, dann schaue doch einfach später noch mal vorbei - Danke.