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Slowcooker #1 - Chili con Carne

22. Februar 2017

Slowcooker - die Erste

Vor kurzem ist ein Slowcooker eingezogen. Ich war neugierig und wollte das unbedingt auch endlich mal testen. Je nach Wahl ist ein Slowcooker nicht teuer und in den ganzen amerikanischen Blogs begegnen mir immer wieder interessante Rezepte, also dürfte nun auch hier einer einziehen.

 Chili con Carne



Das erste Rezept ist nun gekocht. Es war das Chili con Carne von Gabi mit leichten Änderungen. Kaffee & Bier hatten wir bisher noch nicht Chili con Carne und statt Kakao gab es bisher Zartbitterschokolade, aber wir probieren ja gerne auch andere Varianten und sind von dieser Version wirklich begeistert.

Und ja - bei uns mit Mais. Ich weiß, darüber könnte man sich in Grund und Boden diskutieren...

Ich werde nun noch einige Rezepte probieren und dann, falls gewünscht, einen kleinen Bericht dazu verfassen, was mir gefällt, was nicht und ob man unbedingt einen Slowcooker braucht.



Chili con Carne

Chili con Carne

reicht für: 6 Portionen
vollmundig und würzig im Geschmack



Zutaten

  • 30 ml Öl, neutral
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 gr Rindergulasch
  • 500 gr Rinderhackfleisch
  • 500 gr Tomaten, passiert
  • 75 gr Tomatenmark
  • 200 ml Bier, dunkel (ich: Malzbier)
  • 200 ml Kaffee
  • 100 ml Rinderbrühe
  • 35 gr Zucker, braun
  • 2 EL Chiplote Chili, getrocknet mit Kernen
  • 1 TL Pimenton de la Vera
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Kakao (ohne Zucker)
  • 5 gr Salz
  • 5 gr Pfeffer
  • 500 gr Kidneybohnen (Abtropfgewicht, falls aus der Dose)
  • Mais, falls gewünscht


Zubereitung

  1. Das Gulasch fein würfeln. Zwiebeln und Knoblauch, die Zwiebeln fein würfeln, den Knoblauch zerdrücken.  
  2. Je nach Slowcooker im Einsatz oder separaten Topf/Pfanne das Fleisch im Öl anbraten, bis es rundum braun ist. Dann Zwiebeln und Knoblauch zufügen und kurz anschwitzen, anschließend alles in den Slowcooker geben.
  3. Nun die restlichen Zutaten, ausser den Bohnen und evtl. Mais zufügen und verrühren. 
  4. Den Deckel aufsetzen und entweder Stufe HIGH für 4-5 Std oder Stufe LOW für 8-9 Std köcheln lassen. Erst in der letzten Stunde die Bohnen und evtl. den Mais zufügen. 

Wer kein Slowcooker hat, kann das Rezept natürlich auch im Kochtopf auf dem Herd kochen. Die Stufen sind je nach Herdhersteller unterschiedlich. Das Gargut sollte im Topf bei LOW eine Temperatur von etwa 75-80°C haben, bei HIGH etwa eine Temperatur von um die 90°C.

 Chili con Carne





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Alles auf einmal - Schoko mit Cheese-Cake

15. Februar 2017

Alles oder nichts

Manchmal muss es einfach alles auf einmal sein! Der Italiener mag Schokoladenkuchen, ich hatte Lust auf etwas in Richtung Cheesecake. Warum das nicht kombinieren? Eben!

Herausgekommen ist eine leckere Mischung, ähnlich einem Brownie-Cheesecake.

Herstellen kann man diesen Kuchen auf zwei Varianten. Entweder lässt man den Rührteig kurz anbacken, dann ist der Teig locker, wie man es von eine, Rührteig kennt. 

Die zweite Variante - man gibt alles auf einmal in den Ofen, dann ist der Rührteig wie ein Brownie.

Ihr habt also die Qual der Wahl ;)

Uns hat es auf alle Fälle geschmeckt. Ich könnte ja gerade schon wieder... Warum eigentlich nicht!


Schoko mit Cheese-Cake

Schoko mit Cheese-Cake

reicht für eine Brownie-Pan
saftiger Rührkuchen mit Cheesecake vereint



Zutaten für den Rührkuchenteig

  • 120 gr Dinkelmehl, Typ 630 bzw. Weizenmehl, Typ 405
  • 30 gr Kakao
  • 1 TL Espressopulver (Instant)
  • 0,5 TL Backpulver
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • Prise Salz
  • 120 gr Butter, weich
  • 75 ml Wasser
  • 150 gr Zucker, braun
  • 1 Ei
  • 125 gr Sauere Sahne


Zutaten für den Cheese-Teig

  • 200 gr Frischkäse
  • 1 Eigelb
  • 1 Pa. Vanillepuddingpulver
  • 50 gr Zucker, weiß
  • Mark einer halben Vanilleschote



Zubereitung

  1. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen, eine Springform mit Ø 26cm oder eine Kastenform (Browniepan) 23x23cm einfetten (Meine Form hat 28 x 18 x 4 cm). 
  2. In einer Schüssel Butter mit Zucker und Ei schaumig rühren, dann saure Sahne, Vanille und Salz unterrühren. Anschließend Mehl, Kakao, Backpulver und Espressopulver vermengen und abwechselnd mit dem Wasser unterrühren. Den Teig in die Form geben und für 10 min. im Ofen backen.
  3. In der Zwischenzeit die Zutaten für den Cheese-Teig miteinander verrühren, so das keine Klümpchen vorhanden sind. 
  4. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit einem Esslöffel kleine Cheese-Teig-Inseln auf dem Rührkuchen verteilen. Die Form wieder in den Ofen schieben und für weitere 20-25 min. backen.
  5. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, dann servieren. Schmeckt auch kühlschrankkalt.


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easy-peasy Joghurtkuchen

8. Februar 2017

Tatsache

Ich hatte ja bereits gesagt, dass jetzt hier oft schnell oder ohne großen Aufwand Essen auf den Tisch muss. Wenn man dann noch etwas backen möchte, sollte das natürlich auch easy-peasy sein.

Perfekt dafür geeignet sind Becherkuchen - man benötigt keine Waage. Bei diesem Rezept kommt noch hinzu, dass man noch nicht mal einen Mixer braucht, sondern auch einfach alles schnell mit dem Schneebesen verrühren kann. Schneller kommt Ihr wirklich nicht zu einem Kuchen, ausser gekauft beim Bäcker ;)

Da ich kein Freund von Becher-Angaben bin, habe ich die Gramm angeben. Ich habe es dann doch gerne genau. Die Becher-Angaben sind natürlich trotzdem dabei.

Das Rezept lässt sich wunderbar abwandeln. Ob mit Joghurt, natur bzw. Zitronenjoghurt und geriebener Zitronenschale oder aber einen Teil Mehl durch Kakao ersetzen, vielleicht noch 1 EL Rum sowie ein paar Schokodrops dazu - einfach lecker. Auch eine Variante mit Vanillejoghurt und Schokodrops ist sehr lecker.

Euch fällt da sicherlich auch noch einiges ein.

Joghurtkuchen

Joghurtkuchenreicht für 1 Kuchen
saftiger Rührkuchen




Zutaten

  • 150 gr Joghurt, natur (1 Becher)
  • 150 gr Zucker, weiß (1 Becher)
  • 2 Eier, Gr. M
  • 160 gr Öl, neutral (1 Becher)
  • 300 gr Dinkelmehl, Typ 630 bzw. Weizenmehl, Typ 405 (3 Becher)
  • 1 Pa. Backpulver (ich: Weinsteinbackpulver)
  • Vanillemark/-zucker nach Geschmack


Zubereitung

  1. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform oder Kastenform einfetten.
  2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Den Teig in die Form geben und gleichmässig verteilen.
  3. Die Form in den Ofen geben und für etwa 40-45 min backen, Stäbchenprobe machen.
  4. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und dann genießen.


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Synchronbacken #14 - meine Flesserl

1. Februar 2017

Synchronbacken - Runde 14

Letzten Sonntag war es soweit - Synchronbacken ging in Runde 14!  
Das Rezept stammt diesmal von Dietmar (Home Baking Blog) und ist für Mohnflesserl, ein österreichisches Gebäck bzw. ich würde mal sagen - geflochtene Brötchen.

Ich habe diesmal die komplette Menge zubereitet. Wenn man die Flesserl nicht komplett fertig backt, kann man sie auch wunderbar einfrieren.



Generell gefallen mir die Flesserl gut. Ich liebe Mohn und Sesam und alleine dadurch konnten sie natürlich schon punkten, aber auch geschmacklich haben sie überzeugt, auch wenn sie nicht schön luftig-fluffig geworden sind, sonder eher kleinporig.

Meine Änderungen zum Original sind zum einen das Dinkelmehl und zum anderen ist mir etwas zu viel Honig in den Teig gekommen, daher habe ich den Zucker weg gelassen. Nicht zu vergessen - die Ergänzung des Sesams. 


Mohn-Sesam-Flesserl

Mohnflesserl

reicht für: ca. 12 Flesserl
geflochtene Brötchen mit Mohn und Sesam



Zutaten für das Poolish

  • 145 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 145 gr Wasser, kalt
  • Prise Trockenhefe

Zubereitung

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten, kurz bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann für 15 Std in den Kühlschrank geben.


Zutaten für den Hauptteig

  • Polish
  • 255 gr Dinkelmehl, Typ 1050
  • 100 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 145 gr Wasser, kalt
  • 11 gr Salz
  • 10 gr Butter
  • 14 gr Honig
  • 1 gr Trockenhefe
  • Mohn/Sesam

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in der Küchenmaschine für etwa 5 min. auf kleiner, weitere 5 min. auf der nächst höheren Stufe miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Die Schüssel abdecken und für 10 min. den Teig entspannen lassen.
  2. Den Teig nun zu 12 Teigkugeln a 70 gr schleifen und ca. 20 min. ruhen lassen.
  3. Nun die Teigkugeln zu Flesserl formen, mit Wasser bestreichen und in Mohn/Sesam wälzen.
  4. Die Flesserl nun auf ein Backblech geben und je nach Raumtemperatur für etwa 90 min gehen lassen. Sie sollten die Gäre zu 2/3 erreicht haben.
  5. Den Ofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech in den Ofen geben, schwaden und die Temperatur auf 235°C reduzieren. Die Flesserl für ca. 15 min backen, bis sie goldbraun sind. 


Jetzt möchte ich wieder Danke sagen, an alle die dabei waren! Es hat, wie immer, eine Menge Spaß gemacht :)

Und hier noch die Links zu allen Teilnehmern, ein Klick lohnt sich!

Die einzelnen Posts gehen im Laufe des Tages online, falls Du eine Fehlermeldung erhälst, dann schaue doch einfach später noch mal vorbei - Danke.

Verena's Bog Schöne Dinge
Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Ingrid von auchwas
Anna-Lena von Tierliebe
Ina von Applethree
Petra von Obers trifft Sahne
Christina / The Apricot Lady
Heidi von Esst mehr Kuchen
Kathrin von Summsis Hobbyküche
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Melissa vom Blog gourmandises végétariennes
Martina von Frau Bpunkt
Henriette von LanisLeckerEcke
Zorra vom Kochtopf
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Überraschend gut - Ofen-Kartoffelpuffer

26. Januar 2017

Kindheitserinnerung

Kartoffelpuffer gab es in meiner Kindheit oft zur Linsensuppe am Samstag. Während ich damals nicht der größte Fan war, sie aber schon gegessen habe, mag ich sie nun um so mehr. Wenn da nur nicht der Fettmief wäre...

Ich hatte bereits Kartoffelpuffer im Waffeleisen gebacken, was schon mal weniger Fett und Mief mit sich bringt, als die herkömmliche Variante, aber das muss doch noch besser gehen.



Durch Zufall bin ich in einem Punktesekte-Kochbuch auf eine Ofen-Variante gestossen. Etwas skeptisch machte ich mich ans Werk und was soll ich sagen - hat geschmeckt, auch dem Italiener. Der merkte gleich an, dass das Völlegefühl nicht so schlimm wäre, wie bei den fettigen Puffern aus der Pfanne. Und auch optisch haben sie überzeugt!

Ich habe meine mit Apfelmus gegessen, der Italiener mit Lachs und sauer Sahne - rundum ein Genuss.

Da Rezept habe ich etwas angepasst, geht sicherlich aber auch mit Eurer Variante an Kartoffelpuffern.



Ofen-Kartoffelpuffer

Ofen-Kartoffelpuffer

reicht für etwa 2-3 Portionen
Kartoffelpuffer in leicht und fast fettfrei



Zutaten

  • 800 gr Kartoffeln, mehligkochend
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Haferflocken, fein oder Mehl nach Wahl
  • 2 Ei oder Kartoffelwasser
  • 1 Eigelb oder Kartoffelwasser
  • 2 EL Öl, neutral
  • Salz & Pfeffer
  • Muskatnuss


Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  2. Die Kartoffeln schälen, waschen und fein reiben. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls reiben.
  3. Wer Ei verwenden möchte, drückt die Kartoffeln etwas aus und gießt das Wasser ab. Dann zusammen mit Zwiebeln, Öl, Eigelb und Haferflocken bzw. Mehl vermengen, kräftig mit Salz & Pfeffer würzen, etwas Muskatnuss noch dazureiben. Alternativ die Kartoffeln nicht ausdrücken, dafür das Ei bzw. Eigelb weg lassen und Kartoffeln samt Wasser, Öl und mit Haferflocken bzw. Mehl, Salz & Pfeffer sowie Muskatnuss vermengen.
  4. Nun Puffer aus 2-3 EL Masse formen und auf die Backbleche verteilen. Ich habe Dessertringe verwendet. Sie sollten nicht zu dick sein, etwa 0,5-1 cm. 
  5. Das Blech in den Ofen geben und für 35-40 min., je nach gewünschtem Bräungrad, backen.




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