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Schneller als schnell - Buttermilch Brötchen

17. April 2015

Schneller als schnell

Geht es Euch manchmal so? Man ist gestresst und vergißt dann auch noch am Abend den Teig für die Frühstücksbrötchen vorzubereiten. Dazu kommt dann natürlich, dass man am nächsten Morgen aufwacht und tierisch Hunger hat. Jetzt noch 2-3 Std. warten, bis Brötchen auf dem Tisch stehen? Undenkbar!

Da habe ich heute die Lösung! Keine Hefe im Teig, nichts muss gehen und binnen weniger Minuten stehen warme, flauschige Brötchen auf dem Tisch.

Wirklich Brötchen?

Ich glaube, wenn ich das bei Wikipedia richtig verstanden habe, handelt es sich hier nicht um Brötchen im eigentlichen Sinne, sondern um Feingebäck. Ist mir aber egal - sie schmecken, das ist die Hauptsache!

Ihr könnt die Kräuter natürlich auch weg lassen und habt dann Brötchen, die Ihr mit süssem Belag genießen könnt. Wir essen auch gerne mal Schinken & Käse zum Frühstück, da passen die Kräuter ganz wunderbar.

Das ursprüngliche Rezept habe ich bei Williams Sonoma entdeckt und nur minimal abgeändert.

Buttermilch Brötchen mit Kräuter

 

schnelle Buttermilch Brötchen mit (Grüne Sauce) Kräuter

Zutaten:
160 gr Dinkelmehl, Typ 630
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz
45 gr Butter, kalt 

2 EL Butter, weich
20 gr Kräuter (ich: Grüne Sauce Kräuter)
90 ml Buttermilch

Zubereitung:
Den Backofen auf 230°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.


Das Mehl mit Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Würfel schneiden und zufügen, mit den Händen oder dem Mixer (Knethaken) etwas verkneten. Nun die Buttermilch und Kräuter zufügen und nur solange verrühren, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. 

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig darauf geben. Den Teig darauf geben, mit den Händen zu einem Rechteck formen. Er sollte etwa 12-15mm dick und 10x10 cm haben. Mit einem Messer oder Teigschaber in 4-6 Quadrate schneiden. Diese auf das Backblech geben und im Ofen für etwa 14 min. backen, bis sie goldbraun sind.


Die Brötchen aus dem Ofen nehmen, noch heiß mit der weichen Butter bestreich und dann genießen. 

Buttermilch Brötchen mit Kräuter





Guten Appetit!


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Spanien trifft Deutschland - Milchreis-Crema Catalana

15. April 2015

Spanien trifft Deutschland

Wobei hier die Frage ist, ob Spanien wirklich auf Deutschland trifft. Ich habe das Internet abgegrast, bin aber nicht wirklich fündig geworden, wo den nun der Milchreis herkommt. Kommt er wirklich aus Deutschland? Ich habe keine Ahnung und das jetzt einfach mal so für mich beschlossen. Falls jemand mehr weiß, ich würde mich über Hinweise freuen.

Crema Catalana trifft Milchreis

Wie bereits angekündigt, wollte ich ja noch eine süsse Variante für das aktuelle Event im Kochtopf zubereiten. Die Idee war schnell da und ich kann nur sagen - schmeckt großartig.

Die Crema Catalana kennen wahrscheinlich die meistens, oft als Dessert in Tapas-Bars erhältlich. Eigentlich ist sie ein Pudding mit Ei, der mit einer Karamellschicht versiegelt wird. 

Bei meiner Variante handelt es sich eigentlich um zwei verschiedene Desserts, die ich vereint habe. Man bereitet zuerst einen Milchreis zu, dann die Crema Catalana, anschließend vermengt man beide miteinander und karamellisiert abschließend die Zuckerschicht darauf.

Schmeckt mit Obst, aber auch ohne! Und jetzt greift zu, es ist genug da.

Milchreis-Crema Catalana




Milchreis-Crema Catalana

Zutaten für die Crema Catalana:
250 ml Milch
2 Eigelb
15 gr Zucker
15 gr Stärke (ich: Kartoffelstärke)
Spritzer Zitronensaft
2 EL Zucker, braun

Zutaten für den Milchreis:
150 ml Milch
80 gr Reis (Risotto- oder anderen Rundkornreis)
Prise Salz
1 EL Vanille-Zucker


Zubereitung:
Die Milch für den Milchreis in einen Topf geben, Reis zufügen und die Prise Salz. Nun unter rühren aufkochen lassen, die Hitze auf kleine Stufe reduzieren und den Deckel auf den Topf geben. Für etwa 20-25 min. köcheln lassen und gelegentlich mal umrühren. Erst wenn der Reis gar ist, den Zucker zufügen.

Während der Milchreis köchelt die Crema Catalana herstellen. Dafür etwa 50 ml Milch mit der Stärke in einer kleinen Schalen verrühren. In einem Topf die restliche Milch mit Zucker (nicht der braune) und Eigelb unter ständigem rühren mit einem Schneebesen erhitzen, aber nicht kochen lassen. Wenn die Masse etwas heller und warm geworden ist, die Stärke-Milch zufügen und alles weiter erhitzen, bis die Masse abgebunden hat. Die Masse darf heiß werden, sollte aber nicht kochen. 

Nun Milchreis und Crema Catalana miteinander vermengen und auf zwei ofenfeste Formen (Ø 15cm) verteilen. Jede Form mit einem Löffel braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner den Zucker karamellisieren lassen. Alternativ mit der Grillstufe im Backofen, dann aber auf alle Fälle dabei bleiben - das geht sehr schnell. 






Lasst es Euch schmecken!

Milchreis-Crema Catalana






Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)

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Balkongärtnern - Part 1-2015

13. April 2015

Die letzten Jahre habe ich ja schon öfters einen Blick auf den Balkon und in den Hof gewährt. Im letzten Jahr ist es etwas eingeschlafen, obwohl ich doch einiges angepflanzt habe. Wenigstens die Ernten habe ich auf Instagram gezeigt...

Die neuen Balkonkästen

Aber dieses Jahr möchte ich wieder etwas mehr zeigen. Fangen wir von vorne an. Anfang März habe ich mir einige neue Balkonkästen und Kübel zugelegt. Die meisten der vorhanden waren lädiert und auch farblich kunterbunt. Jetzt sind sie alle grau oder auch schwarz.


Ganz besonders interessant finde ich die neuen Balkonkästen. Man benötigt keine Aufhängung, da sie eine U-Form haben. Man stülpt sie über das Geländer und kann von der Unterseite mittels zwei verstellbaren Stäben fixieren. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Farben.

Durch die U-Form haben die Kästen zwei Kammer, je eine auf der Außen- und Innenseite des Balkon. Ich finde das wirklich optimal, dadurch kann man wunderbar zwei verschiedene Dinge in den Kästen anpflanzen, ohne das es Probleme gibt. So habe ich in zwei Kästen auf der Außenseite Blumen, während auf der Innenseite Pariser Möhren und Spinat wächst.

Im dritten Kasten wächst innen Zuckerhut-Salat und aussen Radieschen. Diese drei Kästen habe ich alle Mitte März befüllt.

Im vierte Kasten wird die kommenden Tage noch Spargel- und Rucola-Salat ausgesät.

Seit Mitte März stehen bzw. hängen auch schon jeweils ein Topf mit Rosmarin, Lavendel, Salbei und Lorbeer auf dem Balkon.

Der große Kübel (Foto oben rechts am Rand, Foto seitlich in Großaufnahme) wurde am letzten Wochenende mit einer Brombeere und einigen Erdbeeren bepflanzt.

Im Kübel vor dem Balkon schauen schon die ersten zarten Blätter der Himbeeren heraus (siehe Foto unten).

 

Das Hochbeet

Auf dem Foto unten zu sehen sind, links die Himbeeren und rechts mein kleines Hochbeet im Hof. Hier habe ich verschiedene Karottensorten und Mairübchen ausgesät.

Das erste Grün der Rübchen hat sich auch schon blicken lassen. Die Karotten brauchen noch eine Weile.

Karotten und Rüben hatte ich bereits im letzten Jahr ausgesät und war begeistert. Da ich das obere Drittel an Erde ausgetauscht habe, kann ohne Probleme dieses Jahr wieder das gleiche ausgesät werden. Falls man die Erde nicht austauscht, so sollte man, wie im normalen Garten auch, andere Sorten aussäen. 











Zu dem Himbeerkübel vor den Balkon wird sich nach dem Urlaub ein Kübel mit Tomatenpflanzen gesellen, sowie ein kleiner Topf mit Kapuzienerkresse.












Und fast vergessen, auf dem Balkon habe ich auch zwei Sorten Physalis eingepflanzt. Sie sollen für den Kübel geeignet sein, mal gespannt, ob es etwas wird.


Soviel schon mal zu den ersten Schritten des Gärnterns dieses Jahr. Einen nächsten Bericht gibt es in etwa 4-6 Wochen, nach dem Urlaub.

Und wie schaut es bei Euch aus?



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