Dienstag, 18. Juni 2013

Dulce de Leche Eis

Ihr könnt Euch noch erinnern - die Dulce de Leche Cookies?
Ich hatte ich noch einiges von der Dulce de Leche übrig. Zuerst hatte ich überlegt, ob ich noch eine Ladung Cookies mache, aber wohin dann mit dem ganzen "Zeug"?

Schnell kam mir Eis in den Sinn, bereits im letzten Jahr hatte ich mir einige Rezepte mit Karamell rausgesucht. In den meisten war jedoch Eigelb enthalten und da ich Eier nicht so gut vertrag, versuche ich das so weit wie möglich zu umgehen.

Bei Tina von Lunch for one bin ich dann auf ein sehr leckeres und schnelles Rezept gestossen. Sahne hatte ich keine da, also durch Frischkäse ersetzt - schmeckt sehr gut, auch ER, der kein Karamell mag, war begeistert :)  Und als Tipp - eine Prise (Meer-) Salz, einfach nur lecker!


Dulce de Leche Eis

Zutaten:
250 gr Dulce de Leche
250 ml Milch
75 gr Frischkäse
30 gr Zartbitterschokolade, gehackt oder Drops 
Prise Salz 

Zubereitung:
Die Milch mit Frischkäse und Dulce de Leche in einen Topf geben, kurz aufkochen lassen und gut verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. 

Die Masse in den Kühlschrank geben bis sie abgekühlt ist, dann in die Eismaschine. Wer keine Eismaschine hat, gibt die Masse in eine verschließbare Dose/Schüssel in den Gefrierschrank, alle 30 min. umrühren, über einen Dauer von 4-5 Std.

Kurz bevor die Masse richtig fest ist, die gehackte Schokolade bzw. Drops und das Salz unterrühren.


 Lasst es Euch schmecken :)

Samstag, 15. Juni 2013

Steirische Krensuppe

Auf der Suche nach einen Rezept für das aktuelle Blogevent bei Kochtopf, das diesen Monat von Susi von Prostmahlzeit  ausgerichtet wird, bin ich bei ichkoche.at  auf ein interessantes Rezept gestoßen. Die steirische Krensuppe -->  Meerrettich, im österreichischen, fränkischen und bayrischen Sprachraum auch Kren genannt. Sie hat mich sofort angesprochen und musste unbedingt nachgekocht werden :)

Auf die Internetsuche habe ich zurück gegriffen, weil ich feststellen musste, das bei der Masse an Koch- und Backbüchern wirklich nichts in Richtung Österreich dabei ist... Insofern hoffe ich, dass es sich hier um ein relativ authentisches Rezept handelt. Geschmeckt hat es auf alle Fälle sehr gut :)


Nehmen wir den Meerrettich mal noch kurz unter die Lupe (Quelle: Wikipedia):
Er war schon in der Antike bekannt. Ursprünglich stammt er aus Ost- und Südeuropa. Von dort wurde er durch die slawischen Völker nach Mitteleuropa gebracht. In Deutschland soll der Meerrettich erst seit dem Mittelalter angebaut worden sein. Zunächst galt er als Heilpflanze und wurde später auch als Gewürz eingesetzt.
Im unverarbeiteten Zustand ist er geruchlos, sobald er geschnitten oder gerieben wird, verbreitet der Meerrettich einen stechenden und zu Tränen reizenden Geruch. Bevor Pfeffer hierzulande leicht zu bekommen war, war Meerrettich neben Senf das einzige scharfe Gewürz der deutschen Küche. Trocknet man die Meerrettichwurzel, so verliert die ihr flüchtiges Öl großenteilst und damit auch den scharfen Geschmack.
Heute isst man Meerrettich immer noch traditionell zu Tafelspitz, Räucherfisch & Schinken. Auch im Quark oder Frischkäse ist er beliebt, mit Sahne zubereitet kennen ihn wohl die meisten - Sahnemeerrettich.


Steirische Krensuppe

Zutaten:
750 ml Gemüsebrühe
60 ml Noilly-Prat
1 Schalotte
1 TL Butter
1 Knoblauchzehe
50 gr Kartoffeln, mehlig
60 ml Sauerrahm
Salz & Pfeffer
Prise Muskatnuss 
Spritzer Zitronensaft
2 EL Kren (Meerrettich)
50 gr Schinken
4 Scheiben Brot
1 EL Schnittlauch
 
Zubereitung:
Die Schalotten schälen und klein schneiden und in einem Topf in der Butter anschwitzen. Nun mit dem Noilly-Prat ablöschen und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Während alles köchelnd die Kartoffel schälen und klein würfen, den Knoblauch ebenfalls schälen und beides in die Suppe geben. Jetzt für etwas 20-30 min. köcheln lassen, bis sie etwas eingekocht, als dicker wird.

In der Zwischenzeit den Kren schälen und fein reiben. Brot in dünne Scheiben schneiden und im Ofen (Grill oder Ober-/Unterhitze 120°C) bräunen. Den Schinken klein schneiden. Den Schnittlauch waschen und klein schneiden.

Den Topf vom Herd nehmen, den Sauerrahm unterrühren, mit Zitronensaft, Salz & Pfeffer sowie Muskatnuss abschmecken. Nun den Kren einrühren und die Suppe mit dem Stabmixer aufmixen.
Die Suppe nun in Tellern mit Brotchips, Schinken und Schnittlauch anrichten.

 
An Guadn !


Donnerstag, 13. Juni 2013

S'Mores Rolls

Nach den S'More-Cookies nun wieder etwas in diese Richtung. Diesmal gibt es eine Abwandlung mit Hefeteig, die ich bei the baking fairy gefunden habe. ER war gleich total begeistert - genau sein Ding...

Was S'More bedeutet bzw. wo es her kommt?
Ist umgangssprachlich für "some more" - einige mehr. In Amerika gibt es sogar jährlich den Nationalen S'Mores Tag am 10. August. Es ist dann Tradition am nächtlichen Lagerfeuer Marshmallows zu rösten und zwischen Schokolade und zwei Keksen einzuklemmen und zu naschen. 

Beim heutigen Rezept kommt das als Füllung in die Heferöllchen :) Ich habe ein halbes Rezept zubereitet, dass passt in eine kleine Kastenform. Für das ganze Rezept wird dann eine große Kastenform oder ein Springform benötigt. Das Rezept unten ist die volle Ladung, also für eine Springform oder große Kastenform.


S'Mores Rolls

Zutaten für den Teig:

480 ml Milch
480 gr Weizenmehl, Typ 405
120 ml Sonnenblumenöl
100 gr Zucker
1 Würfel frische Hefe
0,5 TL Salz
 

Zutaten für die Füllung
150 gr Zartbitterschokolade
200 gr Vollmilchschokolade
100 gr Kekse nach Wahl (z. B. Butterplätzchen)

150 gr Mini-Marshmallows (oder große, in kleine Stücke zerrissen)

Zubereitung:
Für den Teig die Milch erwärmen, sie sollte max. Körpertemperatur haben. Die Hefe nun in der Milch auflösen. Mehl, Öl und Zucker in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde bilden und die Hefemilch reingießen. Mit etwas Mehl vermischen und für 15 min. gehen lassen, anschließend etwa 10 min. lang zu einem weichen, glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 1 Std. gehen lassen. 

In der Zwischenzeit die Schokolade und Kekse hacken. Eine Kasten- oder Springform einfetten.

Nun Mehl auf der Arbeitfläche ausstreuen und den Teig darauf viereckig ausrollen. Auf den Teig nun Schokolade, Kekse und die Marshmallows verteilen. Den Teig aufrollen und etwa 5cm breite Stück mit dem Messer abschneiden. Diese nun hochkant in die Form setzen, ruhig etwas Platz dazwischen lassen, da er noch aufgeht. Den Teig nun nochmals für etwa 30 min. gehen lassen.

Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Form dann in den Ofen geben und für 25-30 min. backen, die Rollen sollten leicht braun sein. Mit einem Holzstäbchen die Probe machen, dabei darauf achten, dass man auch in den Hefeteig sticht und nicht die Füllung erwischt.
Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen, lauwarm oder kalt genießen. 

Lasst es Euch schmecken :)

Mittwoch, 12. Juni 2013

Dinkelvollkornbrot mit Roggen- und Amarathmehl

Anfang des Jahres habe ich mir mal wieder ein neues Brotbuch zugelegt. Wobei nicht nur Brot, sondern auch Gebäck und Kuchen drin sind. Es handelt sich um das Buch Vollkorn-Backen. Das heutige Brot baut auf ein Rezept aus diesem Buch auf.

Im Buch wird das Brot Amaranth-Brot genannt, wobei es sich hier um mit den kleinsten Mehlanteil handelt, daher ist es für mich ehr ein Dinkelbrot. Ich habe die Sauerteigmenge erhöht und dafür die Hefe reduziert. Auch habe ich einen Vorteig hergestellt und die Kürbiskerne überbrüht und nicht "einfach" alles zusammen geknetet, in der Hoffnung, dass das Brot etwas "luftiger" wird, als das Foto im Buch zeigt. Hat auch ganz gut geklappt.

Ich hatte Amaranth zu hause, als Korn. Den kann man ganz einfach mit dem Zerkleinerer mahlen, dazu benötigt man keine Getreidemühle. Ich habe sogar den Kräuter-/Gewürzaufsatz für den Kong verwendet - klappt wunderbar.

Amaranth kenne ich noch aus meiner glutenfreien Zeit, da greift man ja gerne und oft auf Pseudogetreide zurück. Beim mahlen roch es schön nussig. Amaranth bekommt Ihr im Biosupermarkt.


Dinkelvollkornbrot mit Roggen- und Amarathmehl

Zutaten für den Vorteig:
200 ml Wasser, lauwarm
100 gr Amaranthmehl
100 gr Roggenvollkornmehl
100 gr Sauerteig (Roggen)
5 gr Trockenhefe

Zubereitung: 
Alle Zutaten miteinander verrühren und für etwa 1 Std. bei Zimmertemperatur abgedeckt stehen lassen.


Zutaten für das Brühstück:  
100 gr Kürbiskerne
100 ml Wasser, kochend

Zubereitung:
Die Kürbiskerne in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen, abgedeckt für etwa 1 Std. stehen lassen.


Zutaten für den Hauptteig:
Vorteig
Brühstück
15 gr Salz
250 gr Dinkelvollkornmehl
evtl. 1 TL Brotgewürz
evtl. 2-3 EL Dinkelkleie

Zubereitung:
Alle Zutaten mit Ausnahme der Kleie miteinander verkneten, dann mindestens für 5-6 min. durchkneten, der Teig sollte weich und geschmeidig sein. Nun abgedeckt für etwa 30 min. gehen lassen, dann falten und nochmals abgedeckt für weitere 30 min. stehen lassen.

Nun das Brot in ein Gärkörbchen geben bzw. zu einem Laib formen, mit der Kleie bestreuen bzw. den Laib darin wälzen und nochmals für 50-60 min gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Den Backofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Brot nun vorsichtig auf den Backstein bzw. das Blech stürzen und für 15 min. backen, dann die Hitze auf 150°C reduzieren und weitere 30 min. backen. Das Brot ist fertig, wenn man auf den Boden klopft und es hohl klingt. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Lasst es Euch schmecken :D


Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting,
dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst. 
Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptesammlung vorhanden!