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Tortillapresse

26. Januar 2015

Weihnachtsgeschenke

Auf Instagram hatte ich ein Foto mit ein paar Küchensachen gezeigt, die es an Weihnachten gab. Unter anderem war eine Tortillapresse dabei.

Bedingt dadurch, dass ich kein Weizen mehr essen kann, ist do-it-yourself angesagt. War ja nicht das erste Mal, bereits vor zwei Jahren habe ich ein Rezept für Tortillas verbloggt und seit dem immer mal wieder die Tortillafladen selbst zubereitet. 


Alles zur Tortillapresse

Ein paar Nachfragen kamen über Instagram und so möchte ich die Tortillapresse* heute vorstellen.

Bei mir handelt es sich um ein Model des Herstellers Maxi. Sie besteht aus Aluminium und sollte daher nicht in der Spülmaschine gereinigt werden. Einfaches abwischen mit Wasser und Spülmittel ist ausreichend. Die Presse hat die Abmessungen 20 x 25 cm, der Hebel steht dann noch etwa 2 cm über und sie wiegt 750 gr.

Der Durchmesser der Fladen beträgt 20 cm und die gepressten Fladen sind ca. 2 mm dick. Für einen Fladen über die komplette Fläche benötigt man eine Teigkugel von etwa 60-80 gr, je nach Teigart. 


Wichtig - der richtige Teig

Bei der Amazon Bewertung wurde bemängelt, dass der Teig kleben bleibt. Das ist mir bisher überhaupt nicht passiert. Wichtig ist hier ganz klar die richtige Konsistenz des Teiges. Ich habe auf das bereits vorgestellte Rezept zurück gegriffen, was ohne Probleme funktioniert hat. Kein einer Fladen ist kleben oder hängen geblieben und wie Ihr auf den Fotos sehen könnt, da ist nichts gemehlt oder gefettet.

Das Rezept lässt sich auch ganz gut varrieren. So hatten wir Fladen aus Mais- und Dinkelmehl mit und ohne Leinsaat oder aber auch schon aus Mais- und Kamutmehl mit Schwarzkümmel. Das selbst zubereiten bietet riesen Möglichkeiten - probiert es einfach mal aus.
Ein anderes Teig-Rezept neulich ging deutlich schlechter, der Teig klebt zwar nicht viel, aber bis man ihn von der Presse in der Pfanne hatte, war keiner der Fladen mehr rund, da der Teig zu weich war.

Fazit 

Die Presse tut, was sie soll. Man kann mit Ihr Teigkugeln zu Fladen pressen. An der vorderen Stelle, wo der Hebel befestigt ist und die meiste Kraft ausgeübt wird, ist der Fladen manchmal etwas dünner, je nach Teigmenge. Hin und wieder ist der Fladen nicht so groß, wie die zur Verfügung stehende Fläche der Presse. Mit der Hand drücke ich dann an 2-3 Seite nach, bis es passt.

Ursprünglich war ich der Meinung, dass die Fladen zu dick sind. Nachdem wir nun jedoch ein paar mal alle möglichen Varianten -von Burritos, Fajita bis hin zu Quesadillas- gegessen haben, muss ich sagen - wären die Fladen dünner, würden sie zu schnell durchweichen.

Etwas gagelig wirkt die Presse, aber bis jetzt hat sich nichts gelöst und sie funktioniert einwandfrei. Man benötigt auch nicht wirklich viel Kraft, um die Fladen zu pressen.

Die Presse hatte eine Preis von 25,00 € inkl. Versand, da kann man nicht meckern. Vorallem, wenn sie jetzt noch eine Weile hält. 

Braucht man eine Tortillapresse? Eigentlich nicht. Wer regelmäßig Tortillafladen verwendet, kann über eine solche Anschaffung nach denken. Für alle anderen ist auch ein Nudelholz und etwas Kraft oder alternativ die Nudelmaschine ausreichend.

Da das Nudelholz und ich keine großen Freunde sind -bei mir wird nie etwas auch nur annähernd rund- freue ich mich über die Presse. Sie erleichtert die Arbeit - keine Arbeitsfläche muss gemehlt werden, kein Nudelholz wird benötigt. Man wischt die Presse nach dem gebraucht kurz ab und fertig. Die Presse und ich sind schon ganz dicke - im Gegenteil zu mir und dem Nudelholz ;) 

Fladen aus Mais- und Kamutmehl mit Schwarzkümmel










Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon!

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Brot (lose) Kunst

23. Januar 2015

Brot-Kunst

Das ein Brot nicht einfach nur immer ein runder bzw. länglicher Laib sein muss, sondern auch noch ein wenig nach Kunst aussehen kann, habe ich auf Instagram beim Richard, dem Breadartisan gesehen. Ich war sofort sehr angetan von seinem Broten und musste das natürlich direkt mal versuchen.

Teigkonsistenz

Die Teigkonsistenz ist unter anderem wichtig. Eigentlich habe ich immer sehr weiche Teige, die Dank dem Backen im Topf nicht unendlich breit laufen können. Das klappt jedoch nicht gut, wenn man das Brot einschneiden möchte oder Verzierungen aus Teig am Laib anbringen möchte.

Beim heutigen Brot ist der Teig fester und lässt sich so sehr gut verarbeiten. Ich habe ein einfaches Kreuz auf den Laib gelegt und mit einem ganz anderen Ergebnis gerechnet. Ich hatte im Kreuz und an den Seiten eingeschnitten, aber auch zwischen Laib und Kreuz ist das Brot aufgerissen. Sieht trotzdem noch sehr hübsch aus, oder?

Ich werde auf alle Fälle noch ein paar Versuche in der Brotkunst starten.

Die (Dick-) Milch machts

Durch den festeren Teig ist auch die Krume etwas feinporiger, wobei es sich hier um ein halbes Vollkorn-Brot handelt. Durch die Dickmilch ist das Brot, trotz der feinen Porung, wunderbar weich und flauschig mit knackiger Kruste.

Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, nach den letzten Versuchen aus dem Bereich, liegt die Dickmilch auf den vorderen Plätzen. 


 

Dinkel-Roggen-Vollkorn-Brot


Zutaten für den Vorteig:
100 gr Roggenmehl, Typ 1150
100 gr Wasser, lauwarm
20 gr Sauerteig (Roggen-)

Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 12-16 Std. gehen lassen.


Zutaten für den Hauptteig:
Vorteig
100 gr Roggenvollkornmehl
200 gr Dinkelvollkornmehl
200 gr Dinkelmehl, Typ 1050
Prise Trockenhefe
15 gr Salz
420 gr Dickmilch

Zubereitung:
Die Mehle zusammen mit dem Vorteig, Hefe, Salz und Dickmilch vermengen und für etwa 3 min. auf kleiner Stufe kneten, dann den Teig für weitere 3-4 min. auf etwas höherer Stufe kneten. Die Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur für etwa 1,5 Std. gehen lassen, dabei jeweils nach 30 min. den Teig falten.

Den Teig jetzt zu einem Laib formen und in ein Gärkörbchen geben, Schluss nach unten. Nochmals für etwa 1,5 - 2 Std gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat. 

Links: Stränge + Laib - Mitte: Stränge im Gärkorb - Rechts: Laib mit Schluss nach oben im Gärkorb, Stränge eingeschlagen

 
Alternativ, wer mit Muster backen möchte, nimmt zwei kleine Teile für die Stränge ab und formt den restlichen Teig zu einem Laib. Die zwei Teile zu Strängen rollen und über Kreuz in der Gärkörbchen legen. Den Teig mit Schluss nach oben darauf geben, die Stränge zur Mitte hin einschlagen und den Teig nun für 1,5 - 2 Std. gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat.
hell-/dunkelgrau: Stränge/Brotlaib
weiß: Einschnitte

Den Backofen rechtzeitig mit Topf und Deckel auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Laib vorsichtig in den Topf stürzen, wer ohne Muster backt - mit dem Deckel verschließen und für 15 min. backen. 

Wer mit Muster backt, stürzt den Laib vorsichtig in den Topf und schneidet in den Strängen ein, sowie auf den Seite. Dann mit dem Deckel verschließen und für 15 min. backen.    

Nach 15 min. die Temperatur auf 210°C senken und das Brot für 35-40 min. weiter backen. Wer möchte, kann für die letzten 10 min. den Deckel abnehmen. Dann das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. 







Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting,
dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst.
Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptsammelung vorhanden.




Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon! 

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Der Riegel für Genießer!

21. Januar 2015

Müsliriegel-Wahn

Schon länger schaue ich mir immer die Rezepte anderer Blogger an, wenn sie Müsliriegel posten, wie die Erdnussbutter-Müsliriegel bei Conny. Eigentlich sind Müsliriegel kein Hexenwerk, doch warum auch immer, habe ich es ewig vor mir hergeschoben.

Und kaum hat man mal mit einer Sorte begonnen, packt einen der Wahn und man fängt an Müsliriegel zu produzieren ohne Ende - zumindest ich. Liegt vielleicht auch daran, dass ich durch den Weizenverzicht etwas eingeschränkt bin und es fast keine weizenfrei Müsliriegel zu kaufen gibt.

Resteverwertung

Dazu kommt noch, dass ich zwischen den Jahren die Vorratsschränke durchgesehen und alles, was nicht mehr lange hält, auf einer Theke in der Küche plaziert habe. Das will man sich ja nicht ewig ansehen... In der Sammlung waren einige Flocken, Nüsse und Kerne - da ist der Vorrat bedingt durch das Brot backen immer etwas größer. Perfekte Grundlage für die Müsliriegel-Produktion.

Immer noch die große Liebe: Erdnussbutter

Die Riegel von Conny mussten natürlich als erstes umgesetzt werden - ich sag nur: Erdnussbutter! Ich hatte nur noch die stückige Variante im Haus, aber der kleine Crunch passt sehr gut. Beim nächsten Mal werde ich noch einige gehackte Erdnüsse dazu geben. Wobei sie auch so schon perfekt schmecken!


Dinkel-Erdnussbutter-Riegel


Zutaten:
180 gr Dinkelflocken, fein
3 EL Chiasamen
3 EL Apfelmus
80 gr Agavendicksaft
3-4 EL Erdnussbutter, stückig

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform (20x20 cm) mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Dinkelflocken, Chia-Samen und Apfelmus vermengen. Erdnussbutter und Agavendicksaft in einem Topf bei kleiner Hitze schmelzen, zu den anderen Zutaten geben und verrühren, bis alles Zutaten von der Masse bedeckt und nicht mehr trocken sind.

Die Masse nun in die Auflaufform geben, gleichmässig glatt drücken und im Ofen für etwa 15 min. backen, die Oberfläche sollte schön goldbraun sein. Nun die Form aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen, noch lauwarm in Regel schneiden und dann komplett abkühlen lassen.

Hält sich luftdicht verpackt etwa eine Woche im Kühlschrank.






 Lasst es Euch schmecken!



Die Riegel kommen auch in unsere Lunchbox und sind ein ganz wunderbarer Snack zum Frühstück.
 
Und warum ich Euch das erzähle?

Küchenatlas greift das Thema Lunchbox in der aktuellen Blogparade auf. Da  wir oft Reste vom Abendessen oder ein Stück Brot in der Lunchbox für das Mittagessen haben, gibt es als Beitrag zu Blogparade die leckeren Müsliriegel - besser als jeder gekaufter! Oder wie seht Ihr das?


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