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Appell für das Abendbrot und Aufstriche

30. Januar 2015

Julia hat Recht!

Julia hat Recht, es sollte mehr Aufmerksamkeit auf das Brot bzw. Abendbrot gerichtet werden. Regelmäßig zeigt sie uns, was bei ihr aufs Brot kommt. Das Thema möchte ich gerne aufgreifen. Nicht oft, aber hin und wieder gibt es auch bei uns Abendbrot - so richtig klassisch - Brot, Wurst, Käse, Gürkchen, Dips & Aufstriche sowie vieles mehr. Dazu gibt es Tee, Kakao, einfach nur Wasser oder im Sommer gerne mal ein kühles Blondes.

Aus der Kindheit

In meiner Kindheit gab es Jahre lang nur Abendbrot. Meine Oma wartete nach der Schule mit einem warmen Mittagessen auf uns Kinder und abends gab es Abendbrot. Wir hatten alle unser eigenes Brettchen - ich mit dem Sandmännchen (dem Wessi-Sandmännchen mit Wolkenflieger, genau wie auf dem Bild) und mein Bruder mit dem Pumuckel. Die Oma und Eltern hatten Holzbrettchen. Oft gab es warmen Kakao oder Pfefferminztee. Käse mochte ich in der Kindheit nicht, maximal Frischkäse. Meine großen Favoriten auf dem Brot waren Gelb- und Kalbsleberwurst.

Dips oder Aufstriche oder wie auch immer

Dips, Aufstriche & Co. hatten wir früher eigentlich nie, aber ich finde, sie bereichern ein Abendbrot sehr. Wobei, nicht nur das Abendbrot, auch für die Arbeit habe ich oft ein Stück Brot dabei und so ein Aufstrich wertet das doch auf. Aus diesem Grund werde ich in diesem Jahr immer mal wieder ein paar Dips & Aufstriche zeigen - zum einen um mich selbst daran zu erinnern und zum zweiten um Euch vielleicht ein paar Anregungen zu geben.

Und wer schöne Dips bzw. Aufstriche für mich hat - her damit :)



Karotten-Apfel-Aufstrich


Zutaten:
1 große Karotte
1 kleiner Apfel, säuerlich
150 gr Frischkäse
1 TL Sonnenblumenkerne
Schnittlauch
Salz & Pfeffer
Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Apfel und Karotte schälen und fein reiben. Die Sonnenblumenkerne hacken, Schnittlauch waschen und klein schneiden.

Nun den Frischkäse mit Zitronensaft verrühren, Apfel, Karotte, Sonnenblumenkerne und Schnittlauch zufügen und verrühren, anschließend mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Der Aufstrich schmeckt pur auf das Brot, aber auch mit Käse, Schinken oder Hähnchenbrust.








Lasst es Euch schmecken!


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Resteverwertung: Marzipan

28. Januar 2015

Wir mögen kein Marzipan

Wir sind bei keine großen Fans von Marzipan. Wenn es irgendwo dezent enthalten ist, haben wir beide kein Problem damit, aber sobald es eine gewissen Menge überschreitet...

So kam es, dass ich in der Weihnachtsbäckerei ein Rezept für Plätzchen versucht habe, bei denen nur ein kleiner Teil Marzipan enthalten war. Als ich zwischen den Jahren dann den Vorratsschrank durchschaute und auf das Marzipan blickte, fing das Grübeln an - was nun damit anfangen...

Zimtschnecken-Liebe

Ich bin ein sehr großer Fan von Zimt-Zucker und somit auch von Zimtschnecken. Die könnte ich wirklich ständig essen. Eigentlich standen sie auch auf dem Plan für den Kaffeetisch zum Mädelsmittag. Der Hefeteig war angesetzt, doch mir fiel das Marzipan wieder ein. Ein schneller Blick durch die Küche - ein letzter einsamer Apfel, das Marzipan - und schon war klar,  Bratapfelschnecken kommen auf den Tisch. Rosinen sind immer im Haus, Frischkäse sowieso, das sollte klappen und schmecken.

Hat es auch. Die Mädels haben zu dritt wirklich neun der Bratapfelschnecken gefuttert, der Rest ging an den Italiener. Und auch er war trotz des Marzipans begeistert.



 

Bratapfel-Schnecken


Zutaten für den Teig:               
350 gr Dinkelmehl, Typ 630
40 gr Zucker
50 gr Butter, weich
150 ml Milch, lauwarm
1 Eigelb
Prise Salz
2 gr Trockenhefe

Zutaten für die Füllung:
200 gr Frischkäse
1 Eiweiß
1 EL Spekulatiusgewürz oder Zimt, Vanille, Nelke, Muskat bzw. andere Gewürze nach Wahl
1 großer Apfel
4 EL Rosinen
50 gr Marzipan

Evtl. Puderzucker oder Karamellsauce zum Bestreuen/Begießen


Zubereitung:     
Die Milch in ein Glas/Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Nun je 1 EL Mehl und Zucker zufügen und alles gut miteinander verrühren, für etwa 15 min. an einem warmen Ort geben lassen (Backofen, Lampe an). Anschließend die restlichen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, Vorteig dazu und mit der Maschine für etwa 5 min. zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und für etwa 45-60 min. an einem warmen Ort geben lassen. 

In der Zwischenzeit das Marzipan auf einer Reiben reiben, mit Frischkäse, Eiweiß, Gewürz(en) und Rosinen verrühren. Den Apfel schälen, in kleine Stücke schneiden oder reiben und ebenfalls unterrühren.

Den Teig nun auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 30 x 50 cm groß ausrollen. Die Füllung  darauf verteilen und den Teig von der Längsseite aufrollen, dann die Rolle in 12 Schnecken schneiden. Die Schnecken nun direkt auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen oder in eine Muffinform (gefettet oder mit Papierförmchen ausgelegt) geben. Das Backblech bzw. die Muffinform abdecken und die Schnecken für 60 min. gehen lassen. 

Den Backofen rechtzeitig auf 230 °C Ober-/Unterhitze bzw. 210 °C Umluft vorheizen. Die Schnecken dann für etwa 10-15 min. backen, bis sie goldbraun sind. Anschließend aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Bei Bedarf mit Puderzucker bestreuen oder Karamellsauce darauf geben.





Lasst es Euch schmecken!










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Tortillapresse

26. Januar 2015

Weihnachtsgeschenke

Auf Instagram hatte ich ein Foto mit ein paar Küchensachen gezeigt, die es an Weihnachten gab. Unter anderem war eine Tortillapresse dabei.

Bedingt dadurch, dass ich kein Weizen mehr essen kann, ist do-it-yourself angesagt. War ja nicht das erste Mal, bereits vor zwei Jahren habe ich ein Rezept für Tortillas verbloggt und seit dem immer mal wieder die Tortillafladen selbst zubereitet. 


Alles zur Tortillapresse

Ein paar Nachfragen kamen über Instagram und so möchte ich die Tortillapresse* heute vorstellen.

Bei mir handelt es sich um ein Model des Herstellers Maxi. Sie besteht aus Aluminium und sollte daher nicht in der Spülmaschine gereinigt werden. Einfaches abwischen mit Wasser und Spülmittel ist ausreichend. Die Presse hat die Abmessungen 20 x 25 cm, der Hebel steht dann noch etwa 2 cm über und sie wiegt 750 gr.

Der Durchmesser der Fladen beträgt 20 cm und die gepressten Fladen sind ca. 2 mm dick. Für einen Fladen über die komplette Fläche benötigt man eine Teigkugel von etwa 60-80 gr, je nach Teigart. 


Wichtig - der richtige Teig

Bei der Amazon Bewertung wurde bemängelt, dass der Teig kleben bleibt. Das ist mir bisher überhaupt nicht passiert. Wichtig ist hier ganz klar die richtige Konsistenz des Teiges. Ich habe auf das bereits vorgestellte Rezept zurück gegriffen, was ohne Probleme funktioniert hat. Kein einer Fladen ist kleben oder hängen geblieben und wie Ihr auf den Fotos sehen könnt, da ist nichts gemehlt oder gefettet.

Das Rezept lässt sich auch ganz gut varrieren. So hatten wir Fladen aus Mais- und Dinkelmehl mit und ohne Leinsaat oder aber auch schon aus Mais- und Kamutmehl mit Schwarzkümmel. Das selbst zubereiten bietet riesen Möglichkeiten - probiert es einfach mal aus.
Ein anderes Teig-Rezept neulich ging deutlich schlechter, der Teig klebt zwar nicht viel, aber bis man ihn von der Presse in der Pfanne hatte, war keiner der Fladen mehr rund, da der Teig zu weich war.

Fazit 

Die Presse tut, was sie soll. Man kann mit Ihr Teigkugeln zu Fladen pressen. An der vorderen Stelle, wo der Hebel befestigt ist und die meiste Kraft ausgeübt wird, ist der Fladen manchmal etwas dünner, je nach Teigmenge. Hin und wieder ist der Fladen nicht so groß, wie die zur Verfügung stehende Fläche der Presse. Mit der Hand drücke ich dann an 2-3 Seite nach, bis es passt.

Ursprünglich war ich der Meinung, dass die Fladen zu dick sind. Nachdem wir nun jedoch ein paar mal alle möglichen Varianten -von Burritos, Fajita bis hin zu Quesadillas- gegessen haben, muss ich sagen - wären die Fladen dünner, würden sie zu schnell durchweichen.

Etwas gagelig wirkt die Presse, aber bis jetzt hat sich nichts gelöst und sie funktioniert einwandfrei. Man benötigt auch nicht wirklich viel Kraft, um die Fladen zu pressen.

Die Presse hatte eine Preis von 25,00 € inkl. Versand, da kann man nicht meckern. Vorallem, wenn sie jetzt noch eine Weile hält. 

Braucht man eine Tortillapresse? Eigentlich nicht. Wer regelmäßig Tortillafladen verwendet, kann über eine solche Anschaffung nach denken. Für alle anderen ist auch ein Nudelholz und etwas Kraft oder alternativ die Nudelmaschine ausreichend.

Da das Nudelholz und ich keine großen Freunde sind -bei mir wird nie etwas auch nur annähernd rund- freue ich mich über die Presse. Sie erleichtert die Arbeit - keine Arbeitsfläche muss gemehlt werden, kein Nudelholz wird benötigt. Man wischt die Presse nach dem gebraucht kurz ab und fertig. Die Presse und ich sind schon ganz dicke - im Gegenteil zu mir und dem Nudelholz ;) 

Fladen aus Mais- und Kamutmehl mit Schwarzkümmel










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