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Nach dreierlei nun allerlei vom Dinkel

21. November 2014

Am vergangenen Wochenende habe ich mich auf Entdeckungsreise im Alnatura-Markt gemacht. Da der Konzern seinen Hauptsitz zwei Ortschaften entfernt hat, ist der dortige Supermarkt sehr groß und hat eine entsprechende Auswahl.

In den Regalen lachte mich unter anderem die Dinkel-Schnellkoch-Grütze an, die kann man sicherlich auch gut im Brot verwerten. Dazu noch zwei Sorten Dinkelflocken (fein & grob). Ich hatte schon Dinkelmalzflocken, allerdings wohl von einer Mühle, im Supermarkt war nichts in dieser Richtung vorhanden.

Wenn man mit viel bzw. ausschließlich Dinkel backt, wird das Brot meistens relativ trocken, was die Krume betrifft. Mit Buttermilch & Co. kann man dem Abhilfe schaffen und so nahm ich neben diversen Backzutaten noch Buttermilch mit. Wie ich da so an der Kühltheke stand, überlege ich, dass sicherlich auch andere Milchprodukte helfen könnten und so kam noch Dickmilch, Joghurt und Kefir in den Korb. Die werde ich am den kommenden Wochenenden verarbeiten.

Zu hause schritt ich dann zur Tat. Da noch einige Plätzchenzutaten in einem Korb auf der Küchentheke für die Weihnachtsbäckerei bereit standen und mich die Kürbiskerne daraus anlachten, mussten sie ebenfalls noch mit ins Brot. Dazu noch etwas Kürbiskernöl, das ich auf der Kulinart ergattert hatte - perfekt. Entstanden ist ein saftiges Brot mit einem leichten Biss durch die Kerne. ER war auch direkt begeistert, was will man mehr?!

Dinkelbrot mit Buttermilch & Kürbiskernen




Allerlei vom Dinkel mit Buttermilch & Kürbiskernen


Zutaten für den Sauerteig:
100 gr Dinkelmehl, Typ 1050
100 gr Wasser, lauwarm
20 gr Sauerteig (Dinkel-)

Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 12-16 Std. gehen lassen.


Zutaten für das Brühstück:
60 gr Dinkel-Schnellkoch-Grütze
50 gr Dinkelflocken, fein
150 gr Wasser, kochend

Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und abgedeckt für mindestens 1 Std. quellen lassen.


Zutaten für den Vorteig:
175 gr Dinkelmehl, Typ 630
300 gr Dinkelmehl, Typ 1050
100 gr Roggenmehl, Typ 1150
100 gr Kürbiskerne
310 gr Buttermilch
Prise Trockenhefe

Zubereitung:
Die Hefe in die Buttermilch geben und verrühren. Dann Buttermilch, Kürbiskerne und die Mehle in einer Schüssel miteinander verkneten. Abgedeckt für mindestens 1 Std. quellen lassen.


Zutaten für den Hauptteig:
Sauerteig
Vorteig
Brühstück inkl. Wasser
10 gr Kürbiskernöl
15 gr Salz

Zubereitung:
Sauerteig mit dem Brühstück, dem Vorteig, Kürbiskernöl und Salz vermengen und für etwa 2-3 min. auf kleiner Stufe kneten, dann den Teig für weitere 2-3 min. auf etwas höherer Stufe kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Die Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur für etwa 1,5 Std. gehen lassen, dabei jeweils nach 30 min. den Teig falten.

Den Teig jetzt zu einem Laib formen und in ein Gärkörbchen geben, Schluss nach unten. Nochmals für etwa 1,5 - 2 Std gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat.

Den Backofen rechtzeitig mit Topf und Deckel auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Laib vorsichtig in den Topf stürzen, mit dem Deckel verschließen und für 15 min. backen. Jetzt die Temperatur auf 210°C senken und das Brot für 35-40 min. weiter backen. Wer möchte, kann für die letzten 10 min. den Deckel abnehmen. Dann das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Dinkelbrot mit Buttermilch & Kürbiskernen










Und da Kürbiskerne im Brot enthalten sind, reiche ich das Brot gerne weiter zum Gärtner-Blog - 
lasst es Euch schmecken.

Garten-Koch-Event November: Kürbiskerne [30.09.2014]


Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting,
dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst.
Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptsammelung vorhanden.



Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon!
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Resteverwertung: Löffelbiskuit

19. November 2014

Kennt Ihr das? Man bereitet Tiramisu zu und gerade, wenn man das nicht für Massen macht, bleibt ein Rest Löffelbiskuits. Ich kaufe gerne die Löffelbiskuits beim Italiener, das sind aber immer riesige Packungen. So kam es auch dazu, dass noch ein ordentlicher Rest im Vorratsschrank rumdümpelte...

Schatzsuche im Vorratsschrank – DauereventSusanne spornt mich ja mit Ihrem Dauerevent an den Vorratsschrank zu leeren und so machte ich mich online auf die Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit. Ziemlich schnell wurde ich fündig bei den Küchengötter. Amaretto ist ebenfalls immer im Vorrat, Schokolade & Frischkäse sowieso! Ja, Frischkäse! Auf die Frage, welche 5 Dinge immer in unserem Kühlschrank sind - Frischkäse auf alle Fälle. Ich kann mir ein Leben ohne Frischkäse garnicht vorstellen. Er ist so vielfältig einsetzbar - vom Cheesecake über Frostings bis hin zur schnellen Sauce für Pasta oder einfach nur auf einem Stück Brot, Tomaten drauf und Meersalz dazu - was braucht man mehr?

Aber ich schweife ab. Die Löffelbiskuits sollten aufgebraucht werden. Im Originalrezept der Küchengötter wird Amaretto verwendet, Ihr könnt aber auch zu Milch greifen. Durch die Amaretti in der Masse ist der Geschmack schon sehr intensiv, so dass man Amaretto nicht unbedingt benötigt.

Wie so oft, die Amaretti-Kugeln habe ich mit auf die Arbeit genommen und sie waren relativ schnell aufgenascht. Ein Kollege war total wild darauf und entschuldigte sich noch dafür, dass er fast zehn in einer Stunde alleine gegessen hat. Jetzt zur Weihnachtszeit lassen sie sich auch wunderbar verschenken.

Amaretti-Kugeln



Amaretti-Kugeln


Zutaten:
200 gr Amaretti
150 gr Löffelbiskuit
100 gr Frischkäse
200 gr Zartbitterschokolade
evtl. 1 Schnapsglas Amaretto oder ersatzweise Milch/Rum

Zubereitung:
Die Löffelbiskuit zusammen mit 150 gr Amaretti im Zerkleinerer fein mahlen. Die Brösel mit Frischkäse und evtl. Amaretto bzw. Milch vermengen/verkneten. Aus der Masse nun Kugeln formen und für mindestens 1 Std. in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die restlichen Amaretti mit dem Zerkleinerer fein mahlen, auf einen Teller geben und die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Amaretti-Kugeln aus dem Kühlschrank nehmen, in die Schokolade eintauchen, kurz anziehen lassen und dann in den Amaretti-Bröseln wenden, bis sie gleichmässig überzogen sind.

Amaretti-Kugeln

Lasst es Euch schmecken!



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Roy - meine neue Leidenschaft, die Leiden schafft

17. November 2014

Roy, Roy, Roy! Du verführst mich ständig - so kann das nicht weiter gehen! Oder? Warum eigentlich nicht, bei diesem Schokoladen Espresso Bundt Cake kann man wirklich nicht anders!

Sobald mich die Lust auf etwas Süsses überkommt, ging in den letzten Wochen mein Griff zu Roys Buch. Sicherlich können es die meisten schon nicht mehr höhren, aber ich kann einfach nicht anders!

Den heutigen Kuchen habe ich bereits mehrmals gebacken, deshalb musste er auf alle Fälle in den Blog. Ich habe ihn sogar mehrmals fotografiert, weil ich mich zwischendrin schon wundertete, warum das Rezept noch nicht veröffentlich ist. Die letzten beiden Wochenende habe ich den Kuchen schon wieder gebacken. Zum einen für die Nachbarin als Geburtstagskuchen und gestern habe ich ihn als Cupcakes mit Dinkelmehl zubereitet - einfach immer lecker!

Wie bereits schon mehrfach erwähnt - ich trinke kein Kaffee, Espresso & Co. stehe aber auf alles mit Kaffee, etc. im Essen. Von der Hähnchenmarinade bis hin zu Kaffee im Kuchen - da schmeckt er mir einfach ganz wunderbar. Daher war beim Schokoladenhunger und der Entdeckung des Rezepts direkt klar - da ist Espresso drin, der muss es sein. Ich wurde nicht enttäuscht! Ein saftiger, flauschiger Kuchen mit Schokoladengeschmack und einem guten Hauch Espresso im Nachgeschmack - wunderbar. Statt Espressopulver und Wasser kann man auch einen richtigen Espresso und entsprechend den Rest mit Wasser auffüllen. Schmeckt auch sehr gut, habe ich auch schon gemacht. Und als perfekter Abschluss dieser cremig-schokoladige Guss auf dem Kuchen...

Ach, was erzähle ich hier rum, schaut einfach selbst und backt dann fleißig ;)

Schokoladen Espresso Bundt Cake


 

Schokoladen Espresso Bundt Cake



Zutaten für den Kuchen:
240 gr Weizenmehl, Typ 405
1 TL Backpulver
1 EL Vanillezucker (ich: 1 TL Vanille-Extrakt)
1 Msp. Salz
230 gr Butter
60 gr Kakao
2 EL Espressopulver
150 ml Wasser
400 gr Zucker (ich: 350 gr Zucker, braun)
250 ml Sauerrahm (ich: 250 gr Sauerrahm)
2 Eier

Zutaten für die Glasur:
75 gr Butter
1 TL Glukose oder Honig (ich: Agavendicksaft)
100 gr Schokolade, dunkel (ich: Schokolade 70%)


Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C vorheizen und eine Springorm mit Ø 22 oder 24 cm einfetten.

Die Butter in einem Topf schmelzen, dann Kakao- und Espressopulver sowie Wasser unterrühren. Den Topf vom Herd nehmen und Zuckerm Sauerrahm und die Eier unterrühren. Nun Mehl mit Backpulver, Vanillezucker und Salz vermengen und ebenfalls unterrühren. Den Teig in die Form geben und auf der mittleren Schiene für etwa 45 min. backen, Stäbchenprobe machen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmne, nach 10 min. aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für die Glasur alle Zutaten in enem Topf bei kleiner Hitze schmelzen und verrühren. Etwas abkühlen lasse und über den ausgekühlten Kuchen geben.

Schokoladen Espresso Bundt Cake



Lasst es Euch schmecken!

Schokoladen Espresso Kuchen


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