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Auf die italienische Art - Muscheln in Tomatensugo

10. Februar 2016

Der Italiener liebt Fisch und Muscheln. Beides steht bei uns nicht so oft auf dem Tisch, auch wenn ich stetig Besserung gelobe. Es liebt vermutlich daran, dass ich keinen Fisch essen darf - da fehlen dann oft die Ideen.

Was er regelmäßig außer Haus isst, wenn Saison ist, sind Muscheln in Tomatensauce. Wurde also mal Zeit, sie auch zuhause zu zubereiten. Tomatensauce bekomme ich hin, das ist kein Problem und der Rest wird auch schon irgendwie, war mein Gedanke...

Muscheln in Tomatensauce

Muscheln bis der Arzt kommt

Etwas schwer getan habe ich mit bei dem Aussortieren der Muscheln, doch Dank tatkräftiger Unterstützung auf Facebook hat es dann schlussendlich geklappt. Gelernt habe ich, dass mittlerweile das Thema Muscheln etwas anders gehandhabt wird, als früher.

Durch die Vakuumverpackung schreien die Muscheln teilweise förmlich nach Luft und so kann es sein, dass einige geöffnet sind, wenn man die Packung öffnet. Sie müssen nicht aussortiert werden, wenn man sie anklopft (z. B. mit dem Messerrücken) und sie sich schließen - dann leben sie noch und können ins Töpfchen.

Im Gegenzug wird aussortiert, was sich nach dem Kochen nicht geöffnet hat.

Der Italiener lebt noch, musste nicht zum Arzt, ich habe alles richtig gemacht. Und lecker war es, er hat schon Muscheln in den nächsten Wochenplänen vermerkt. Vielleicht versuche ich dann mal eine andere Variante, habe ich ihm aber noch nicht verraten ;)


Muscheln in Tomatensugo

Muscheln in Tomatensaucereicht für: 1-2 Portionen
der italienische Klassiker

 

 

 

Zutaten

  • 600 gr Tomaten, gehackt (ich: aus der Dose)
  • 1 Karotte, klein
  • 80 gr Sellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml Rotwein
  • 0,5 TL Zucker
  • Salz & Pfeffer
  • Oregano
  • Basilikum
  • evtl. 150 ml Wasser
  • 1 kg Muscheln

 

Zubereitung

  1. Karotte, Schalotte, Sellerie schälen und fein würfeln, den Knoblauch reiben.
  2. In einem großen Topf oder einer Pfanne mit Deckel das Öl erhitzen und Karotte und Sellerie darin für einige Miunten anschwitzen, dann Zwiebeln und Knoblauch zufügen und ebenfalls für einige Minuten anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind.
  3. Nun das Tomatenmark zufügen und anschwitzen, dann mit Rotwein ablöschen. Jetzt die Tomaten zufügen und mit Zucker, Salz & Pfeffer würzen. Die Sauce nun bei kleiner Hitze für mindestens 30 min. köcheln lassen, gerne auch länger.
  4. In der Zwischenzeit die Muscheln putzen und prüfen.
  5. Die Kräuter in die Sauce geben, nochmals abschmecken. Nun das Wasser zufügen, unterrühren und die Hitze auf große Flamme stellen, dann die Muscheln zufügen. Den Topf/die Pfanne mit dem Deckel verschließen und für 5 min. bei hoher Hitze kochen lassen, dabei immer mal den Topf durchrütteln. Dann auf mittlere Hitze reduzieren und weitere 3 min. köcheln lassen. 
  6. Deckel entfernen, die verschlossenen Muscheln entfernen und direkt servieren, dazu schmecken Brot oder auch Pasta.




Hinweis:
Links mit * gehen zu Bildern auf meinem Instagram-Account. Ihr benötigt keinen eigenen Account, um die Bilder zu sehen! Einfach anklicken und anschauen. 

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Funktioniert wirklich! Muffins im Bakery Style

8. Februar 2016

Wer kann da schon widerstehen? 

Als ich Anfang Januar diese unglaublich hübschen Muffins bei Cooking Classy gesehen habe, konnte ich garnicht anders, als direkt loszulegen. Und was soll ich sagen - sie sehen auch wirklich aus, wie vom Bäcker nur schmecken sie natürlich viel besser.

Chocolate Chip Muffins im Bakery Stlye

Auf Instagram* kamen sie bereits gut an und auch in der Familie war man begeistert. Dort hatte ich ein etwas höheres Muffin-Papierförmchen gewählt, da kam der Bakery Style* noch besser zur Geltung. Wenn Ihr normale Förmchen nehmt, solltet Ihr die Masse unbedingt auf mehr Muffins aufteilen. Mein Förmchen sind etwas größer, als die Mulden im Muffinblech. Man kann es aber trotzdem problemlos verwenden.

Happy Birthday, gute Vorsätze und Grießbrot

6. Februar 2016

Happy Birthday

Unglaublich - am heutigen Samstag wird Zorras Sauerteig sage und schreibe 10 Jahre (!!) alt. Ist das nicht großartig? Habt Ihr einen Sauerteig? Meinen habe ich im August 2012 zum Leben erweckt und auch seitdem am Leben erhalten können.

Anlässlich der Sauerteig-Geburtstagsparty gibt es im Kochtopf etwas zu gewinnen, aber Zorra hat auch nach Broten & Co. zum Fest gefragt. Da bin doch gerne dabei, zumal ich noch immer ein paar Brotzutaten aus dem Vorratsschrank verwerten muss, wie bereits erwähnt. Diesmal kommen jedoch keine Saaten und Körner zum Einsatz, sondern eine Zutat, die vielleicht nicht jeder mit Brot verbindet - Grieß!

Dinkel-Grießbrot
Grieß in Form von Grießbrei kennen sicherlich die meistens. Hin und wieder habe ich Gelüste nach Grießbrei und koche uns abends welchen, als Nachtisch. Manchmal nehme ich mir auch welchen mit auf die Arbeit für die Mittagspause - mit Mus oder frischem Obst und ordentlich Zimt-Zucker, einfach lecker.

Synchronbacken #8 - Ofen-Kreppel

3. Februar 2016

Synchronbacken Runde 8

Am letzten Wochenende war es wieder soweit - Synchronbacken ist in Runde 8 gestartet! Passend zur 5ten Jahreszeit haben wir, Zorra vom Kochtopf und ich, uns für Berliner entschieden - oder auch Kräppel, Kreppel oder Krapfen genannt. Da es backen heißt, wurden die Berliner im Ofen gebacken und nicht frittiert. Kommt mir sehr gelegen, ich bin kein großer Freund vom Frittieren.

Viele haben diesmal teilgenommen und die Ergebnisse sahen bei allen toll aus! Das Original-Rezept von Zorra habe ich etwas abgewandelt - Dinkelmehl verwendet und das Ei reduziert. Ansonsten habe ich mich an die Zutaten- und Zubereitungsvorgaben gehalten.


Pleiten, Pech und Pannen


Auf den Geschmack gekommen - Pernod-Sauce

1. Februar 2016

Pernod - the french way

Ende des 17. Jahrhunderts verkauft ein Arzt sein Absinth-Rezept an Pernod, der dann selbst Absinth herstellte. Als 1920 das Absinth-Verbot ausgesprochen wurde, wurde das Rezept verändert und der neue, gleichnamige Anisée erfunden.

Anisée ist der französisch stammende Oberbegriff für Spirituosen mit Anisaroma. Ebenso zählen Ouza, Raki oder auch Arak dazu. 



Ich bin kein großer Freund von Anis. Als mir dann die Pernod-Sauce bei der Punktesekte über den Weg lief, war ich skeptisch, doch der Italiener wollte sie unbedingt probieren. Im Gegenteil zu mir kann man ihn mit Anis und auch Fenchel absolut begeistern.