Mittwoch, 17. September 2014

United States of Cakes

Ich hatte das heutige Buch in einer Vorschau gesehen und wusste, dass es schnellstens bei mir einziehen muss! Ist doch auch irgendwie klar, oder? Genau mein Fall :) Über welches Buch wir reden?


United States of Cakes
Gebundene Ausgabe, 176 Seiten
Christian Verlag GmbH
ISBN: 978-3862446742
Größe: 26,6 x 20 x 2 cm

Life is short -– eat dessert first!

Backen Sie sich in die United States of Cakes! Ganz gleich ob Muffins, Cookies oder Brownies – hier finden Sie für alles ein passendes Rezept. Stimmungsvolle Fotos laden ein zum Träumen: Sommer, Sonne und Cupcakes in Palm Springs, Venice Beach oder Los Angeles. Amerikanisch Backen hat noch nie so viel Spaß gemacht! (Quelle: Christian Verlag)  

Der Autor Roy Fares ist Libanese und wuchs in Schweden auf. Er ist gelernter Konditor und gewann bereits diverse nationale Meisterschaften. In Schweden ist er auch in einer eigenen Fernsehsendung zusehen. Er hat bereits Bücher zum Thema Süßes & Backen veröffentlicht.

Das Buch United States of Cakes beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis nach Seiten, damit kann man sich einen kurzen Überblick verschaffen. Anschließend folgt ein kurzgehaltenes, aber absolut ausreichendes Vorwort. Perfekt für mich - ich lege gerne gleich los und möchte mich nicht noch durch Berge von Seiten lesen... Im Vorwort erzählt der Autor auch, dass er bereits mehrmals in Amerika war und auch schon dort gelebt hat. So kam er auf den Geschmack von den Cakes, Cookies & Co. Neben den Ofeneinstellung gibt es auch den Hinweis, dass die Rezepte an den europäischen Gaumen angepasst wurde, also weniger süß sind, wie im Original. Mir sind sie teilweise noch zu süß, gerade was die Frostings der Cupcakes betrifft, aber das ist natürlich alles Geschmackssache.



Das Buch enthält rund 50 Rezepte. Diese sind unterteilt in "Soft Cakes", "Cookies and Sweets", "Cakes, Pies und Cheesecakes", "Cupcakes and Cake-Pops" und "Sweet Breakfast".

Enthalten sind die für uns typischen amerikanischen Klassiker, wie Apple-Pie, Blueberry Muffins, Carrot Cake, Pumpkin-Pie, Strawberry Cheesecake oder auch Red-Velvet-Cake. Etwas Abwechslung und Neues kommt durch Rezepte, wie Peanutbutter-Cupcakes und Cake-Pops, Nutella-Poptartes, Frozen Peanutbutter Cream Pie, Geneva Cookies oder auch Banana Chocolate Chip Pudding.


Zu Beginn eines Kapitels gibt es Ortsvorstellungen, wie zu Palm Springs oder Venice Beach. Hier verknüpft der Autor zu den Rezepten, so berichtet er von Datteln, die er in Palm Springs gekauft und in einem der nachfolgenden Rezepte verwendet hat oder auch, dass er Venice Beach per Fahrrad erkundet und für ein kleines Picknick bestimmte Cookies aus dem folgenden Kapitel im Gepäck hatte. Auch zwischen den einzelnen Rezepten gibt es immer wieder mal ein paar Fotos mit dem Spirit des "American Way of Life".

Die Rezepte sind gut und ausführlich beschrieben, so dass sie auch von Anfängern ohne Probleme umgesetzt werden können. Sie sind an sich einfach gehalten, enthalten aber trotzdem immer einen gewissen Pfiff. Zu jedem Rezept gibt es auch ein Foto mit der entsprechenden Köstlichkeit.

Das Buch ist ein MUSS für alle Liebhaber amerikanischer Backwaren. Ich bin total begeistert von diesem Buch - absolute Kaufempfehlung! Nach dem Auspacken und erstem Überfliegen musste ich direkt fünf Rezepte zubereiten/backen - und alle fünf Rezepte haben überzeugt! Nicht nur mich, auch ihn, die Arbeitskollegen und Freunde.

Zum Abschluss, bevor wir zum Rezept kommen, noch ein einziges kleines Manko - das Buch hat anfangs einen strengen Farb-/Druckgeruch. Nach einer Woche war es schon deutlich besser, ist nur noch minimal wahrnehmbar.  


Lange habe ich überlegt, was ich heute vorstellen soll. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Cupcakes, aber die Snickerdoodle Variante hatte mich angesprochen. Und wenn man Cupcakes selbst zubereitet, kann man ja auch etwas weniger Frosting drauf geben ;) Sie sind wirklich sehr lecker, haben keinen Tag überlebt... Nein, ich habe nicht alle alleine gegessen! Oder doch? Nein!

Snickerdoodle Cupcakes aus United States of Cakes



 

Snickerdoodle Cupcakes


Zutaten für den Teig:
180 gr Weizenmehl, Typ 405
180 gr Zucker, weiß (ich: 140 gr)
1 ½ TL Backpulver
1 ½ TL Zimt, gemahlen
½ TL Muskatnuss, gerieben
½ TL Salz
1 TL Vanillezucker (ich: ½ TL Vanilleextrakt)
120 gr Butter, weich
100 ml Sauerrahm (saure Sahne)
2 Eier

Zutaten für die Zimtcreme:
60 gr Butter, weich
200 gr Frischkäse
360 gr Puderzucker (ich: 200 gr)
1 EL Vanillezucker (ich: 1 TL Vanilleextrakt)
1 TL Zimt, gemahlen

Zimt/Zucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder buttern/mehlen.

Für den Teig alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren, bis sie gut durchmischt sind. Nun die Butter unterrühren, bis alles gut verbunden ist, dann Sauerrahm und Eier unterheben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Die Muffinmulden zu 3/4 befüllen und für etwa 18 min. auf der mittleren Schiene im Ofen backen, Garprobe mit dem Holzstäbchen machen. Die Muffins anschließend aus dem Ofen nehmen, aus der Form holen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Für die Zimtcreme Frischkäse und Butter gut verrühren, dann Puderzucker, Vanille und Zimt unterrühren. Nun die Creme soll lange bzw. auf so hoher Geschwindigkeit aufschlagen, bis sie eine festere Konsistenz hat. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins aufspritzen, anschließend mit Zimt/Zucker bestreuen.

Snickerdoodle Cupcakes

Lasst es Euch schmecken - Enjoy!

Snickerdoodle Cupcakes




Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon!

Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Rezension! Der Inhalt dieser Vorstellung entspricht meinem persönlichem Eindruck/Geschmack.

Montag, 15. September 2014

Suchbegriff: Nacho-Burger

Es ist soweit - endlich! Blogg den Suchbegriff geht in die zweite Runde, Danke an Sabrina und Steffen von feed me up before you go-go . Wurde auch langsam Zeit, denn ich habe hier so einige Begriffe, die sicherlich einen Beitrag Wert sind.

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff II (Abgabe bis zum 30. September 2014)Einige der Suchbegriffe halten sich hartnäckig, wie z. B. der "Käsekuchen im Glas" bzw. "Kuchen im Glas backen" oder auch "Brot im Topf backen", zu denen es auch jeweils Beiträge gibt. Mit Cookies tauchen ebenfalls immer wieder Suchbegriffe auf, von "gesunde Cookies" über "viel Schokolade Cookies" oder auch "Karamell und Cookies", vorallem seit dem Beitrag zur ersten Runde des Events. Aber alles irgendwie langweilig, nicht wahr?

Für viel Aufsehen sorgte wohl der Beitrag über Amsterdam. Neben einem kleinen Bericht zu unserem langen Wochenende dort, in dem ich auch erzählte, dass wir im Hard Rock Cafe Burger essen waren, folgte ein Rezept für Nachos. Das sorgte wohl dafür, dass Google Personen auf der Suche nach "Nachos Burger" zu mir schickte. Eigentlich interessant - Nachos Burger - und doch sicherlich ein schöner Beitrag für die zweite Runde Blogg den Suchbegriff.

Für mich gehören zu Nachos immer Guacamole und Cheddar, der Rest wechselt auch mal, von Tomatensalsa & Hähnchen bis zu einer Bolognese ähnlichen Sauce. Den Burger machen neben den Buns bei uns noch das Paddy aus der Rest, wie Salat, Tomaten, Zwiebeln, Käse und Saucen sind flexibel.

Nach kurzem Überlegen war der Burger kreiert. Ich hatte lediglich bei der Tomatensalsa länger überlegt, mich dann aber für eine einfache Tomatenscheibe entschieden. Die Salsa würde sicherlich beim ersten Bissen schon mehr auf dem Teller hängen, als im Burger. Wer natürlich gerne Salsa auf dem Burger möchte - sicherlich großartig. Da die Aktion sehr spontan war, gab es keine selbstgebackenen Buns, aber ich habe ja vor kurzem entdeckt, dass es mittlerweile im Handel welche ohne Zusätze gibt. Allen anderen kann ich das Rezept von Martin wärmstens empfehlen, hatte ich beim Pulled Pork verwendet. 

Und nun ist es soweit - hier kommt er - der Nachos Burger! Und sogar aus einem Körbchen, weil ER das so toll findet, aus einem Körbchen zu essen ;)



 

Nachos Burger


Zutaten:
2 Burger-Buns
300 gr Rinderhackfleisch
Salz & Pfeffer
2 Scheiben Cheddar-Käse
1 Tomate (ich: Ochsenherz)
1 Zwiebel
2-3 Salatblätter
ca. 50 gr Nachos

Zutaten für die Guacamole:
1/2 Limette
1-2 EL Frischkäse
1 kleine Knoblauchzehe
1 reife Avocados
Chili nach Wunsch
Salz & Pfeffer
1 Lauchzwiebeln

Koriander


Zubereitung:
Das Rindfleisch mit Salz & Pfeffer kräftig würzen und Paddys formen, wer hat kann dafür auch einen Paddy-Maker verwenden - ich mag das Teil. Die Tomate waschen und in Scheiben schneiden, die Zwiebel schälen und in Ringe/Scheiben schneiden, den Salat waschen & trocknen.

Für die Guacamole die Limette heiß waschen, trocknen und die Schale fein abreiben, anschließend den Saft auspressen. Die Knoblauchzehe schälen und fein reiben. Die Avocado halbieren, den Stein entfernen und die Hälften mit einem Löffel aushöhlen. Das Fruchfleisch mit etwa 4-5 EL Limettensaft, dem Frischkäse und Knoblauch pürieren bzw. der Gabel zerdrücken, nun mit Chili, Salz & Pfeffer abschmecken. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden, Koriander waschen, trocknen und fein hacken und beides unterheben.

Die Paddys auf dem Grill oder in der Pfanne grillen/braten, zum Abschluss die Käsescheiben darauf geben und schmelzen lassen. Die Buns aufschneiden und die Schnittfläche ebenfalls kurz angrillen.

Nun den Burger nach Vorliebe schichten. Ich habe auf die Unterseite des Buns das Salatblatt gegeben, dann Paddy mit Käse, Tomatenscheiben, Zwiebelringe, Guacamole, einige Nachos und zum Abschluss den Deckel des Buns.  



Lasst es Euch schmecken - Enjoy!
Uns hat es geschmeckt! 
Durch die Guacamole benötigt man weder Ketch up noch Senf 
und die Nachos sorgen für einen tollen Crunch.














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Freitag, 12. September 2014

Südsee-Feeling

Von der Oster-Pralinen-Produktion schlummern hier noch ein paar Rezepte. Aber im Sommer will man ja auch nicht unbedingt Pralinen-Rezepte sehen, sondern lieber Gegrilltes, Salat und Eis, oder?

Aber sie laufen ja nicht weg, die Rezepte und so gibt es jetzt das erste der Pralinen-Rezepte.

Ein kleiner Südsse-Traum aus Kokosnuss & Ananas - ein Klassiker quasi. Das Rezept habe ich bei den Küchengöttern entdeckt. Mutige können gerne noch etwas Curry zur Ananas-Ganache geben. Ich habe es mit einer Prise in einer extra Schale mit Ganache versucht - interessant, aber nicht unbedingt mein Ding.

Der Ananasgeschmack hätte für mich etwas stärker sein können, ich werde in der Richtung sicherlich noch ein bisschen probieren, falls ich dieses Jahr ein paar Weihnachts-Pralinen zubereite. Auch wenn ich kein großer Freund von Kokos bin, die Pralinen haben mir geschmeckt, wohl auch bei den Beschenkten, den es gab Nachfragen nach Nachschub. 

Ananas-Kokos-Pralinen






Ananas-Kokos-Pralinen


Zutaten:
75 gr Kokosmilch, dick (z. B. im Bio-Supermarkt oder beim Asiaten)
25 g Kokospulver (aus dem Asienladen oder Raspeln in den Zerkleinerer geben )
1-2 EL sehr feine Kokosraspeln
150 gr weiße Schokolade
50 gr Ananas, frisch
50 Pralinenschalen, weiß
ca. 100 gr Schokolade, weiß zum Verschließen
Evtl. Kokosspäne zum Verzieren

Zubereitung:
Für die Kokos-Füllung 50 gr Kokosmilch mit dem Kokospulver in einem Topf erhitzen, aufkochen lassen und für etwa 1 min köcheln lassen. Nun die Kokosrapseln und 80 gr weiße Schokolade unterrühren, auf die Seite stellen.

Für die Ananas-Füllung die Ananas schälen, vierteln, den Strunk entfernen und klein schneiden. Mit dem Zerkleinerer oder Zauberstab pürieren und durch ein Sieb streichen. Nun in einem Topf 25 gr Kokosmilch erhitzen, aufkochen lassen und für 1 min. köcheln. Vom Herd nehmen und 70 gr weiße Schokolade unterrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Das Ananaspüree unterrühren.

Wenn die Füllungen abgekühlt, diese getrennt in einen Spritzbeutel füllen und nacheinander jeweils zu gleichen Teilen in der Pralinen schalen spritzen. Es sollte etwa ein 1mm hoher Rand zum Verschliessen bleiben. Nun die Masse anziehen lassen, evtl. im Kühlschrank oder Keller.

In der Zwischenzeit die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, in einen Spritzbeutel geben und die Schalen verschließen, dann fest werden lassen, evtl. wieder im Kühlschrank oder Keller. Ich hatte vor dem Festwerden der Schokolade noch Kokosspäne darauf gegeben.

Ananas-Kokos-Pralinen

Lasst es Euch schmecken!


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Mittwoch, 10. September 2014

Modern Tea-Time

Als ich bei Erin made this gelesen habe "Earl Grey Glaze" war ich sofort angetan. Eine schöne Idee! Und nachdem hier zwei neue Muffinformen eingezogen sind, mussten es natürlich Muffins statt eines Kuchens werden. Ich mag Muffins, zumindest wenn sie in einem gescheiten Papierförmchen sind, das sich gut löst.

Earl Grey - das erinnert mich immer an Teatime! Als wir vor ein paar Jahren in London waren, gab es auch in vielen Cafes traditionelle Teatime mit Tee und Kuchen. Die britische Teatime entstand im 17. Jahrhundert und ist noch heute Bestandteil der Kultur. Traditionell gehörte zur Teatime ein Teebrot oder Teekuchen. Das sind Hefegebäcke, ausserdem gab es noch verschiedene gewürtzen Brote. Die bekannten Shortbreads sind aus Mürbeteig und eigentlich kein traditionelles Gebäck zur Teetime.

Und aus diesem Grund ist das heute auch eine Modern Teatime - mit Muffins - man möge es mir verzeihen.
Die Muffins haben uns gut geschmeckt, die Kombination aus Orange und Vanille in einem flauschig-saftigen Küchlein ist wunderbar. Und der Earl Grey Guss ein perfekte Ergänzung.

Wie üblich, ich habe den Zucker etwas reduziert, da durch den Glasur noch ordentlich Zucker dazu kommt.

Vanille-Orangen-Muffins mit Earl Grey Guss

 

Vanille-Orangen-Muffins mit Earl Grey Guss


Zutaten für den Kuchen/Muffins:
170 gr Butter, weich
130 gr Zucker, weiß
Mark einer Vanilleschote
Orange, Saft und Schale
3 Eier
Prise Salz
160 gr Weizenmehl, Typ 405

Zutaten für die Glasur:
100 gr Puderzucker
1 Teebeutel Earl Grey oder losen Tee
30 ml Wasser, kochend

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder eine Kuchenform (Kastenform, 24 cm) fetten und mehlen.

Die Butter mit dem Zucker verrühren, dann Vanille, Orangenabrieb und-schale zufügen und unterrühren. Nun die Eier nacheinander unterrühren. Jetzt Mehl und Salz mischen, ebenfalls unterrühren. Den Teig in die Form bzw. Förmchen geben.

Für etwa 20-30 min. backen, bis die Muffins bzw. der Kuchen goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Das Wasser für die Glasur aufkochen, kurz abkühlen lassen und den Tee(beutel) zufügen. Für etwa 5 min. ziehen lassen, dann den Tee(beutel) entfernen. Für die Glasur nun aus 1,5-2 TL des starken Tees und den Puderzucker verrühren. Auf den Muffins bzw. dem Kuchen verteilen.

Vanille-Orangen-Muffins mit Earl Grey Guss

Lasst es Euch schmecken - Bon appétit !

Vanille-Orangen-Muffins mit Earl Grey Guss


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Montag, 8. September 2014

Die einfache Landhausküche

Bei Backbüchern habe ich es oft - ich muss einfach direkt loslegen. Bei Kochbüchern ist das seltener der Fall, doch das heutige Buch hat es geschafft. Seit dem Frühjahr besitze ich es nun und habe gefühlte das halbe Buch bereits nachgekocht. Aber starten wir mit der üblichen Vorgehensweise, zuerst einmal die Daten & Fakten zum Buch:


Die einfache Landhausküche
Stiftung Warentest
Gebundene Ausgabe, 240 Seiten
ISBN: 978-3868510911 

Größe 25,6 x 20 x 2,4 cm
Preis: 19,90 €


Einen Blick ins Buch gibt es HIER.

Über 150 Rezepte: Die Bestsellerautorin Dagmar von Cramm zeigt, wie man frische Lebensmittel auswählt und aus ihnen Gerichte für unvergessliche kulinarische Momente zaubert. Das Buch zeigt, wie man saisonal und mit besten Zutaten Gerichte kocht, die gesund sind und richtig gut schmecken.

Frisches Gemüse, auch unbekannte Sorten, zarte Fleischstücke, duftende Kräuter, Gemüsehändler, Metzger und Bauern bieten auf dem Wochenmarkt nicht an, was gerade in Mode ist, sondern was gerade Saison hat. Dagmar von Cramm zeigt, wie man mit Sachverstand einkauft und modernen Rezepte mit rustikalem Charme zaubert, die trotzdem gesund und pfiffig sind.

Dagmar von Cramm ist Ernährungswissenschaftlerin und eine der erfolgreichsten Kochbuchautorinnen Deutschlands.
(Quelle: Stiftung Warentest)




Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis -sortiert nach Seiten- gefolgt von einer ausführlichen Erläuterung der Landhausküche. Sie soll keine komplizierte, aufwendige Küche, aber auch nicht die derbe sein, die man noch von den Großeltern kennt. Vielmehr möchte die Autorin zurück zum Ursprung der Lebensmittel gehen und alte, bekannte Gerichte zeitgemäß und genüsslich wiederbeleben. Dazu wird auch am Anfang des Buchs auf die Beschaffung der Lebensmittel eingegangen. Die Vorzüge von Wochenmärkten und Metzgereien gegenüber dem Supermarkt werden dargestellt und die Güteklassen, Sorten, Zusatzstoffe/behandlungen, etc. von Obst & Gemüse erklärt. Auch das Thema "bio", sowie der eigene Anbau von Obst & Gemüse werden kurz erörtert. Die Themen Resteverwertung, was darf man aufwärmen, Mindesthaltbarkeitsdatum und eine kleine Mengenlehre runden das Kapitel ab.

Nach den ausführlichen Erklärungen starten nun die Rezepte, gegliedert nach "Gemüse & Obst", "Die gute Kartoffel", "Das Kraftkorn", "Wunderhuhn", "Glücksschwein", "Weidenrind", "Frischfisch", "Eier und Milchprodukte". Zum Abschluss folgen eine Saisontabelle, Was kostet Kochen und ein Register.

Die Rezeptauswahl beinhaltet bekannte, regionale Klassiker, wie Krautfleckerl, Zwiebelkuchen, Himmel & Erde, Krustenbraten, Grüne Sauce oder auch Liptauer. Einen schönen Ausgleich dazu bringen die ausgefallenere Rezepte, wie Minikartoffeln mit Guacamole, Hafersalat, Grünkern-Pilz-Aufstrich, pikante arme Ritter, Schmortopf mit Couscous und Aprikosen, Endivien-Frittata oder auch Radieschen-Curry.

Zu jedem Rezept gibt es ein Foto, die dem Landhausstil entsprechen und ansprechend aussehen. Die Zubereitung der Rezepte ist ausführlich beschrieben und es sind Angaben zur Zubereitungszeit und den Kalorien enthalten. Oft gibt es eine Empfehlung, was dazu schmeckt - sei es an Beilagen oder Getränken. Viele Rezepte enthalten auch Tipps und/oder weitere Varianten.

Die Rezepte sind abwechslungsreich, meistens nicht sehr aufwändig und deshalb auch für Kochanfänger geeignet. Auch Fortgeschrittene und Profis werden sicherlich Spaß mit den Rezepten und dem Buch haben.
Diesmal habe ich IHN wieder entscheiden lassen, welches Rezept ich heute vorstellen soll. Auch er schwankte zur Abwechslung mal - Radieschen-Curry, Krustenbraten oder doch die Buchweizen-Cremesuppe? War das wirklich alles aus diesem einen Buch? Ja - war es!

Buchweizen-Cremesuppe

Es gibt Buchweizen-Cremesuppe. Das Rezept im Buch ist für 4 Portionen ausgelegt, für uns zu zweit als Hauptgang ausreichend. Die Suppe wird zum Schluss mit Wasser aufgefüllt. Ich hatte weniger verwendet, da wir Suppen auch gerne mal etwas dicker essen.


Buchweizen-Cremesuppe


Zutaten:
1 Zwiebel (ich: 1 Schalotte)
1 Knoblauchzehe
1 Paprika, rot
150 gr Buchweizen
2 EL Rapsöl
500 ml Tomatensaft
Salz & Pfeffer
1 TL Thymianblättchen
200 gr Sauerrahm (saure Sahne)

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, etwas klein schneiden. Die Paprika waschen, Stiel und Kerne entfernen und ebenfalls klein schneiden.

In einer beschichteten Pfanne unter ständigem Rühren den Buchweizen anrösten, bis er leicht gebräunt ist und evtl. 2-3 EL davon auf die Seite stellen. In einem Topf im Öl Zwiebel, Knoblauch und Paprika anbraten. Den Buchweizen zufügen und mit dem Tomatensaft sowie 300 ml Wasser ablöschen. Nun kräftig würzen und den Thymian zufügen. Bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel für etwa 25 min. köcheln lassen, bis der Buchweizen weich ist.

Die Suppe pürieren und mit bis zu etwa 500 ml Wasser verdünnen, je nach gewünschter Dicke. Nun mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken, mit Sauerrahm und dem gerösteten Buchweizen servieren.

Buchweizen-Cremesuppe

Lasst es Euch schmecken!

Buchweizen-Cremesuppe



Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon!

Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Rezension! Der Inhalt dieser Vorstellung entspricht meinem persönlichem Eindruck/Geschmack.

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