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Ich mag kein Brotgewürz...

19. September 2014

aber Kräuter im Brot sind sooo toll! 

Das heutige Brot habe ich schon wirklich vor langer Zeit das erste Mal gebacken. Seit dem kam es bereits öfters auf den Tisch und endlich wurde es auch mal für den Blog fotografiert - ging die ganze Zeit immer wieder vergessen.

Gebacken hatte ich es zum ersten Mal im Oktober letztes Jahr, zum Geburtstag meines Papas. Es kam bei den Gästen sehr gut an, mal etwas anderes durch die Kräuter. Auch die weltbeste Arbeitskollegin hatte schon ein paar Scheiben bekommen. Als Vegetarierin isst sie es gerne zum Käse und liebt es sehr.

Im ursprünglichen Rezept, das ich aus dem Buch Sansibar Partyküche habe, wird das Brot in einer Kastenform gebacken und normales Kuchenmehl (Weizenmehl, Typ 405) verwendet, das habe ich etwas abgewandelt. Die Kräuter lassen sich wunderbar an die Vorlieben anpassen und im Sommer auch gerne durch frische Kräuter austauschen, dann aber etwas mehr verwenden. Als Beilage zum Gegrilltem schmeckt es genauso wunderbar, wie mit Käse oder Wurst belegt zum Abendessen.

Ein wirklich schönes Brot, nur mit Hefe und schnell gemacht. Bei Gelegenheit wird es sicherlich auch mal eine Sauerteig-Variante geben.



Gewürzbrot

Zutaten:
500 gr Weizenmehl, Typ 550
2 gr Trockenhefe
Prise Zucker
50 ml Milch, lauwarm
225 ml Wasser, lauwarm
15 gr Salz
50 ml Olivenöl
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Rosmarin, getrocknet
1 TL Estragon, getrocknet
1 TL Chiliflakes

Zubereitung:
Zuerst setzen wir aus Mehl, Hefe, Zucker, Milch und Wasser einen Vorteig an. Dafür alle Zutaten miteinander verkneten/verrühren und für 60 min. gehen lassen.

Nun die Kräuter, Chili, Salz und Olivenöl zufügen und den Teig für 7-8 min. mit der Küchenmaschine kneten. Den Teig nun abgedeckt beim Zimmertemperatur für 120 min. gehen lassen, dabei jeweils alle 45 min. falten.

Nach Ende der Gehzeit den Teig zu einem Laib formen und in ein Gärkörbchen geben (Schluss nach unten – aufgrissenes Brot / Schluss nach oben – Brot später einschneiden). Das Brot nun für 60-90 min. gehen lassen, bis es die Größe deutlich vergrößert hat. Parallel den Ofen zusammen mit dem DOpf samt Deckel auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Deckel abnehmen, das Brot vorsichtig in den DOpf stürzen, evtl. einschneiden. Den Deckel darauf setzen und für 15 min. backen, dann die Hitze auf 220°C reduzieren und weitere 30 min. backen. Den DOpf aus dem Ofen nehmen, das Brot herausholen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Viel Spaß beim Backen!


Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting,
dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst. 
Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptesammlung vorhanden!


Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon!

United States of Cakes

17. September 2014

Ich hatte das heutige Buch in einer Vorschau gesehen und wusste, dass es schnellstens bei mir einziehen muss! Ist doch auch irgendwie klar, oder? Genau mein Fall :) Über welches Buch wir reden?


United States of Cakes
Gebundene Ausgabe, 176 Seiten
Christian Verlag GmbH
ISBN: 978-3862446742
Größe: 26,6 x 20 x 2 cm
Preis: 29,99 €

Life is short -– eat dessert first!

Backen Sie sich in die United States of Cakes! Ganz gleich ob Muffins, Cookies oder Brownies – hier finden Sie für alles ein passendes Rezept. Stimmungsvolle Fotos laden ein zum Träumen: Sommer, Sonne und Cupcakes in Palm Springs, Venice Beach oder Los Angeles. Amerikanisch Backen hat noch nie so viel Spaß gemacht! (Quelle: Christian Verlag)  

Der Autor Roy Fares ist Libanese und wuchs in Schweden auf. Er ist gelernter Konditor und gewann bereits diverse nationale Meisterschaften. In Schweden ist er auch in einer eigenen Fernsehsendung zusehen. Er hat bereits Bücher zum Thema Süßes & Backen veröffentlicht.

Das Buch United States of Cakes beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis nach Seiten, damit kann man sich einen kurzen Überblick verschaffen. Anschließend folgt ein kurzgehaltenes, aber absolut ausreichendes Vorwort. Perfekt für mich - ich lege gerne gleich los und möchte mich nicht noch durch Berge von Seiten lesen... Im Vorwort erzählt der Autor auch, dass er bereits mehrmals in Amerika war und auch schon dort gelebt hat. So kam er auf den Geschmack von den Cakes, Cookies & Co. Neben den Ofeneinstellung gibt es auch den Hinweis, dass die Rezepte an den europäischen Gaumen angepasst wurde, also weniger süß sind, wie im Original. Mir sind sie teilweise noch zu süß, gerade was die Frostings der Cupcakes betrifft, aber das ist natürlich alles Geschmackssache.



Das Buch enthält rund 50 Rezepte. Diese sind unterteilt in "Soft Cakes", "Cookies and Sweets", "Cakes, Pies und Cheesecakes", "Cupcakes and Cake-Pops" und "Sweet Breakfast".

Enthalten sind die für uns typischen amerikanischen Klassiker, wie Apple-Pie, Blueberry Muffins, Carrot Cake, Pumpkin-Pie, Strawberry Cheesecake oder auch Red-Velvet-Cake. Etwas Abwechslung und Neues kommt durch Rezepte, wie Peanutbutter-Cupcakes und Cake-Pops, Nutella-Poptartes, Frozen Peanutbutter Cream Pie, Geneva Cookies oder auch Banana Chocolate Chip Pudding.


Zu Beginn eines Kapitels gibt es Ortsvorstellungen, wie zu Palm Springs oder Venice Beach. Hier verknüpft der Autor zu den Rezepten, so berichtet er von Datteln, die er in Palm Springs gekauft und in einem der nachfolgenden Rezepte verwendet hat oder auch, dass er Venice Beach per Fahrrad erkundet und für ein kleines Picknick bestimmte Cookies aus dem folgenden Kapitel im Gepäck hatte. Auch zwischen den einzelnen Rezepten gibt es immer wieder mal ein paar Fotos mit dem Spirit des "American Way of Life".

Die Rezepte sind gut und ausführlich beschrieben, so dass sie auch von Anfängern ohne Probleme umgesetzt werden können. Sie sind an sich einfach gehalten, enthalten aber trotzdem immer einen gewissen Pfiff. Zu jedem Rezept gibt es auch ein Foto mit der entsprechenden Köstlichkeit.

Das Buch ist ein MUSS für alle Liebhaber amerikanischer Backwaren. Ich bin total begeistert von diesem Buch - absolute Kaufempfehlung! Nach dem Auspacken und erstem Überfliegen musste ich direkt fünf Rezepte zubereiten/backen - und alle fünf Rezepte haben überzeugt! Nicht nur mich, auch ihn, die Arbeitskollegen und Freunde.

Zum Abschluss, bevor wir zum Rezept kommen, noch ein einziges kleines Manko - das Buch hat anfangs einen strengen Farb-/Druckgeruch. Nach einer Woche war es schon deutlich besser, ist nur noch minimal wahrnehmbar.  


Lange habe ich überlegt, was ich heute vorstellen soll. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Cupcakes, aber die Snickerdoodle Variante hatte mich angesprochen. Und wenn man Cupcakes selbst zubereitet, kann man ja auch etwas weniger Frosting drauf geben ;) Sie sind wirklich sehr lecker, haben keinen Tag überlebt... Nein, ich habe nicht alle alleine gegessen! Oder doch? Nein!

Snickerdoodle Cupcakes aus United States of Cakes



 

Snickerdoodle Cupcakes


Zutaten für den Teig:
180 gr Weizenmehl, Typ 405
180 gr Zucker, weiß (ich: 140 gr)
1 ½ TL Backpulver
1 ½ TL Zimt, gemahlen
½ TL Muskatnuss, gerieben
½ TL Salz
1 TL Vanillezucker (ich: ½ TL Vanilleextrakt)
120 gr Butter, weich
100 ml Sauerrahm (saure Sahne)
2 Eier

Zutaten für die Zimtcreme:
60 gr Butter, weich
200 gr Frischkäse
360 gr Puderzucker (ich: 200 gr)
1 EL Vanillezucker (ich: 1 TL Vanilleextrakt)
1 TL Zimt, gemahlen

Zimt/Zucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder buttern/mehlen.

Für den Teig alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren, bis sie gut durchmischt sind. Nun die Butter unterrühren, bis alles gut verbunden ist, dann Sauerrahm und Eier unterheben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Die Muffinmulden zu 3/4 befüllen und für etwa 18 min. auf der mittleren Schiene im Ofen backen, Garprobe mit dem Holzstäbchen machen. Die Muffins anschließend aus dem Ofen nehmen, aus der Form holen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Für die Zimtcreme Frischkäse und Butter gut verrühren, dann Puderzucker, Vanille und Zimt unterrühren. Nun die Creme soll lange bzw. auf so hoher Geschwindigkeit aufschlagen, bis sie eine festere Konsistenz hat. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins aufspritzen, anschließend mit Zimt/Zucker bestreuen.

Snickerdoodle Cupcakes

Lasst es Euch schmecken - Enjoy!

Snickerdoodle Cupcakes




Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon!

Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Rezension! Der Inhalt dieser Vorstellung entspricht meinem persönlichem Eindruck/Geschmack.

Suchbegriff: Nacho-Burger

15. September 2014

Es ist soweit - endlich! Blogg den Suchbegriff geht in die zweite Runde, Danke an Sabrina und Steffen von feed me up before you go-go . Wurde auch langsam Zeit, denn ich habe hier so einige Begriffe, die sicherlich einen Beitrag Wert sind.

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff II (Abgabe bis zum 30. September 2014)Einige der Suchbegriffe halten sich hartnäckig, wie z. B. der "Käsekuchen im Glas" bzw. "Kuchen im Glas backen" oder auch "Brot im Topf backen", zu denen es auch jeweils Beiträge gibt. Mit Cookies tauchen ebenfalls immer wieder Suchbegriffe auf, von "gesunde Cookies" über "viel Schokolade Cookies" oder auch "Karamell und Cookies", vorallem seit dem Beitrag zur ersten Runde des Events. Aber alles irgendwie langweilig, nicht wahr?

Für viel Aufsehen sorgte wohl der Beitrag über Amsterdam. Neben einem kleinen Bericht zu unserem langen Wochenende dort, in dem ich auch erzählte, dass wir im Hard Rock Cafe Burger essen waren, folgte ein Rezept für Nachos. Das sorgte wohl dafür, dass Google Personen auf der Suche nach "Nachos Burger" zu mir schickte. Eigentlich interessant - Nachos Burger - und doch sicherlich ein schöner Beitrag für die zweite Runde Blogg den Suchbegriff.

Für mich gehören zu Nachos immer Guacamole und Cheddar, der Rest wechselt auch mal, von Tomatensalsa & Hähnchen bis zu einer Bolognese ähnlichen Sauce. Den Burger machen neben den Buns bei uns noch das Paddy aus der Rest, wie Salat, Tomaten, Zwiebeln, Käse und Saucen sind flexibel.

Nach kurzem Überlegen war der Burger kreiert. Ich hatte lediglich bei der Tomatensalsa länger überlegt, mich dann aber für eine einfache Tomatenscheibe entschieden. Die Salsa würde sicherlich beim ersten Bissen schon mehr auf dem Teller hängen, als im Burger. Wer natürlich gerne Salsa auf dem Burger möchte - sicherlich großartig. Da die Aktion sehr spontan war, gab es keine selbstgebackenen Buns, aber ich habe ja vor kurzem entdeckt, dass es mittlerweile im Handel welche ohne Zusätze gibt. Allen anderen kann ich das Rezept von Martin wärmstens empfehlen, hatte ich beim Pulled Pork verwendet. 

Und nun ist es soweit - hier kommt er - der Nachos Burger! Und sogar aus einem Körbchen, weil ER das so toll findet, aus einem Körbchen zu essen ;)



 

Nachos Burger


Zutaten:
2 Burger-Buns
300 gr Rinderhackfleisch
Salz & Pfeffer
2 Scheiben Cheddar-Käse
1 Tomate (ich: Ochsenherz)
1 Zwiebel
2-3 Salatblätter
ca. 50 gr Nachos

Zutaten für die Guacamole:
1/2 Limette
1-2 EL Frischkäse
1 kleine Knoblauchzehe
1 reife Avocados
Chili nach Wunsch
Salz & Pfeffer
1 Lauchzwiebeln

Koriander


Zubereitung:
Das Rindfleisch mit Salz & Pfeffer kräftig würzen und Paddys formen, wer hat kann dafür auch einen Paddy-Maker verwenden - ich mag das Teil. Die Tomate waschen und in Scheiben schneiden, die Zwiebel schälen und in Ringe/Scheiben schneiden, den Salat waschen & trocknen.

Für die Guacamole die Limette heiß waschen, trocknen und die Schale fein abreiben, anschließend den Saft auspressen. Die Knoblauchzehe schälen und fein reiben. Die Avocado halbieren, den Stein entfernen und die Hälften mit einem Löffel aushöhlen. Das Fruchfleisch mit etwa 4-5 EL Limettensaft, dem Frischkäse und Knoblauch pürieren bzw. der Gabel zerdrücken, nun mit Chili, Salz & Pfeffer abschmecken. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden, Koriander waschen, trocknen und fein hacken und beides unterheben.

Die Paddys auf dem Grill oder in der Pfanne grillen/braten, zum Abschluss die Käsescheiben darauf geben und schmelzen lassen. Die Buns aufschneiden und die Schnittfläche ebenfalls kurz angrillen.

Nun den Burger nach Vorliebe schichten. Ich habe auf die Unterseite des Buns das Salatblatt gegeben, dann Paddy mit Käse, Tomatenscheiben, Zwiebelringe, Guacamole, einige Nachos und zum Abschluss den Deckel des Buns.  



Lasst es Euch schmecken - Enjoy!
Uns hat es geschmeckt! 
Durch die Guacamole benötigt man weder Ketch up noch Senf 
und die Nachos sorgen für einen tollen Crunch.














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