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Happy Birthday, gute Vorsätze und Grießbrot

6. Februar 2016

Happy Birthday

Unglaublich - am heutigen Samstag wird Zorras Sauerteig sage und schreibe 10 Jahre (!!) alt. Ist das nicht großartig? Habt Ihr einen Sauerteig? Meinen habe ich im August 2012 zum Leben erweckt und auch seitdem am Leben erhalten können.

Anlässlich der Sauerteig-Geburtstagsparty gibt es im Kochtopf etwas zu gewinnen, aber Zorra hat auch nach Broten & Co. zum Fest gefragt. Da bin doch gerne dabei, zumal ich noch immer ein paar Brotzutaten aus dem Vorratsschrank verwerten muss, wie bereits erwähnt. Diesmal kommen jedoch keine Saaten und Körner zum Einsatz, sondern eine Zutat, die vielleicht nicht jeder mit Brot verbindet - Grieß!

Grieß in Form von Grießbrei kennen sicherlich die meistens. Hin und wieder habe ich Gelüste nach Grießbrei und koche uns abends welchen, als Nachtisch. Manchmal nehme ich mir auch welchen mit auf die Arbeit für die Mittagspause - mit Mus oder frischem Obst und ordentlich Zimt-Zucker, einfach lecker.

Dinkel-Grießbrot


Entdecke die Möglichkeiten...

Nun hatte ich aber eine wirklich große Packung Dinkel-Grieß bei der Mühle gekauft und es ist noch einiges übrig, während wir uns in ganz großen Schritt dem Ende des Haltbarkeitsdatums nähern. Für mich nicht sehr dramatisch, den Grieß würde ich auch danach noch verwenden, wenn er keine Auffälligkeiten zeigt, doch so langsam kann ich ja trotzdem anfangen ihn aufzubrauchen.

Nachdem ich schon mehrmals Couscous im Brot hatte, dachte ich mir, dass das doch auch mit Grieß ganz gut klappen sollte. Tut es! Und wie! Durch das Brühstück ist das Brot wunderbar flauschig-weich und hält gut über eine Woche, ohne dass die Krume trocken wird.

Auf Instagram gab es mal wieder ein Video* zum großen Moment - der Deckel wird geöffnet und man ist schon ganz gespannt, wie das Brot geworden ist. Kennt Ihr das?


Dinkel-Grießbrot

Dinkel-Grießbrotreicht für: 1 Brot a ca. 1,2 kg
Dinkel-Roggenmisch-Brot, bleibt durch das Grieß-Brühstück lange frisch

 

 

 

Zutaten für den Vorteig

  • 100 gr Roggenvollkornmehl (ich: Lichtkornroggen)
  • 100 gr Wasser
  • 20 gr Sauerteig

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 16-18 Std. gehen lassen.

 

Zutaten für das Brühstück

  • 100 gr Dinkelgrieß, fein
  • 250 gr Wasser, kochend

Zubereitung

  1. Den Grieß in eine Schalen geben, das Wasser aufkochen und anschließend in die Schüssel geben, gut verrühren. Abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 1 Std. quellen lassen.

 

Zutaten für den Hauptteig

  • Vorteig
  • Brühstück
  • 400 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 120 gr Dinkelmehl, Typ 1050
  • 15 gr Salz
  • 20 gr Honig
  • Prise Trockenhefe
  • 265 gr Kefir

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und für etwa 3 min. auf kleiner Stufe kneten, dann den Teig für weitere 4-5 min. auf etwas höherer Stufe kneten. Die Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur für 1 Std. gehen lassen.
  2. Den Teig jetzt zu einem Laib formen und in ein Gärkörbchen geben, Schluss nach oben. Nochmals für ca. 1,5 Std gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat.
  3. Den Backofen rechtzeitig mit Topf und Deckel auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Laib vorsichtig in den Topf stürzen und einschneiden, mit dem Deckel verschließen und für 15 min. backen.
  4. Dann die Temperatur auf 200°C senken und das Brot für 35-40 min. weiter backen. Wer möchte, kann für die letzten 10 min. den Deckel abnehmen
  5. Das Brot nun aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Lasst es Euch schmecken!


Weitere Brote & mehr zur Geburtstagssause findet bei:
Katha von Katha kocht mit Frühstücksbrötchen mit Sauerteig
Susi, die Turbohausfrau von Prostmahlzeit mit einem Superknusperbrot
Susanne von Magentratzerl mit einem Mischbrot mit Cidre
Petra von Chili & Ciabatta mit einem Sellerie-Sesam-Brot
Valesa von brotbackliebeundmehr mit einem kernigen Karottenbrot 
Sylvia von Brotwein mit einem rustikalen Bauernbrot
Christine von Anna Antonia mit Sonnenblumen-Toast
Susanna von Mehlstaub und Ofenduft mit Bomboloni
Stephi von Stehhis Köstlichkeiten mit einem violettem Süsskartoffel-Buttermilch-Brot
Alice von Eigenbrötlis Allerlei mit einem Geburtstagsbrot aus drei Körnern

Dinkel-Grießbrot









Hinweis:
Links mit * gehen zu Bildern auf meinem Instagram-Account. Ihr benötigt keinen eigenen Account, um die Bilder zu sehen! Einfach anklicken und anschauen. 


Und diesen Beitrag schicke ich noch zu we.love.yeast!
Dort werden Rezept rund um Brot, Brötchen und vielem mehr aus Hefe gesammelt. Schaut doch mal vorbei.


 .

Synchronbacken #8 - Ofen-Kreppel

3. Februar 2016

Synchronbacken Runde 8

Am letzten Wochenende war es wieder soweit - Synchronbacken ist in Runde 8 gestartet! Passend zur 5ten Jahreszeit haben wir, Zorra vom Kochtopf und ich, uns für Berliner entschieden - oder auch Kräppel, Kreppel oder Krapfen genannt. Da es backen heißt, wurden die Berliner im Ofen gebacken und nicht frittiert. Kommt mir sehr gelegen, ich bin kein großer Freund vom Frittieren.

Viele haben diesmal teilgenommen und die Ergebnisse sahen bei allen toll aus! Das Original-Rezept von Zorra habe ich etwas abgewandelt - Dinkelmehl verwendet und das Ei reduziert. Ansonsten habe ich mich an die Zutaten- und Zubereitungsvorgaben gehalten.


Pleiten, Pech und Pannen

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, quälen wir uns seit über 5 Wochen mit ständigen Ausfällen der Heizung - sehr nervig! Vor allem dann, wenn in der Küche ein Teig gehen soll und die Zimmertemperatur stetig fällt... So war ich auch am vergangenen Sonntag beim Backen spät dran, aber es hat dann doch noch alles funktioniert.


Ofen-Berliner

Ofen-Berlinerreicht für: 6 Stück
fluffige Berliner aus dem Ofen - ohne frittieren!



 

Zutaten für den Teig

  • 250 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 100 gr Buttermilch
  • 2 gr Trockenhefe
  • 30 gr Butter, weich
  • 30 gr Zucker
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 Eigelb
  • kräftige Prise Salz

sonstige Zutaten

  • 20 gr Butter, geschmolzen
  • Zucker oder Puderzucker zum Wälzen
  • Marmelade nach Wahl

 

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in die Schüssel geben und mit der Küchenmaschine erst 3 min. auf niedriger Stufe, dann 4 min. auf der nächst höheren Stufe kneten. Der Teig sollte weich und speckig sein.
  2. Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken und bei Zimmertemperatur für etwa 2 Std. gehen lassen.
  3. Nun den Teig kurz durchkneten, wieder in die Schüssel geben, abdecken und über Nacht im Kühlschrank reifen lassen.
  4. Am nächsten Tag den teig 30 min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann in 6 Kugeln teilen und rund schleifen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und abgedeckt für ca. 75 min. gehen lassen. Die Kugeln sollten sich deutlich vergrößert haben.
  5. Den Ofen rechtzeitig auf 210°C vorheizen. Die Kugeln mit Butter bestreichen und für 12 min. backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit Butter bestreichen und in Zucker wälzen. Nach Bedarf mit Marmelade füllen.



Jetzt möchte ich noch Danke sagen, an alle die dabei waren! Es hat wieder eine Menge Spaß gemacht :)

Und hier noch die Links zu allen Teilnehmern, ein Klick lohnt sich!

Die einzelnen Posts gehen im Laufe des Tages online, falls Du eine Fehlermeldung erhälst, dann schaue doch einfach später noch mal vorbei - Danke. 

mit Bericht:
Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Elisabeth von De Oostenrijkse Paplepel
Ingrid von auch was
Caro von Caro in the Kitchen
Anja von KüchenMAmpf
Franziska von nur mal kosten  
Katrin von Summsis Hobbyküche
Dagmar von Dagmars Brotecke
Kornelia von Küchentheater  
Klaudia von Kochen mit Herzchen
Susi von den Kochmädchen
Felisa von kleinekücheblog 
Karina von Karamba Karinas Welt
Melissa von Gourmandises Vegetariennes  
Zorra vom Kochtopf
Jeanette von Cuisine Violette
Martina von Frau B.  
Caro von Caros Küche
Tamara von Cakes, Cookies and more
Tanja von Greenway36 

ohne Bericht:
Claudia von Claudias Genusswerkstatt
Susanne von Magentratzerl
Janke von Jankes Soulfood
Franziska von Dynamite Cakes
Nadine von Sweet Pie
Karin von dies´ und das und süsse Sachen...

ohne Blog, über Instagram 
Julia von mogliju
Kiki von Kikili_s
L. von Kaffeehase
Laurena von Laurena.K
Lea von Lealiciouz
Coco von ichbinschaf
Charlotte von ottecharl

ohne Blog, über Facebook
Marion R.






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Auf den Geschmack gekommen - Pernod-Sauce

1. Februar 2016

Pernod - the french way

Ende des 17. Jahrhunderts verkauft ein Arzt sein Absinth-Rezept an Pernod, der dann selbst Absinth herstellte. Als 1920 das Absinth-Verbot ausgesprochen wurde, wurde das Rezept verändert und der neue, gleichnamige Anisée erfunden.

Anisée ist der französisch stammende Oberbegriff für Spirituosen mit Anisaroma. Ebenso zählen Ouza, Raki oder auch Arak dazu. 



Ich bin kein großer Freund von Anis. Als mir dann die Pernod-Sauce bei der Punktesekte über den Weg lief, war ich skeptisch, doch der Italiener wollte sie unbedingt probieren. Im Gegenteil zu mir kann man ihn mit Anis und auch Fenchel absolut begeistern.

Toastbrot-Liebe - heute: Sesam-Honig-Toastbrot

29. Januar 2016

Schon bemerkt? Ich habe einen Narren an dem Buttermilch-Toastbrot von Zorra gefressen und mittlerweile schon in einigen Varianten gebacken.

Erlaubt ist, was schmeckt

Die heutige Variante ist mit Honig und Sesam, dazu natürlich weizenfrei. Ich wollte kein helles Toastbrot, wir mögen beide lieber die etwas dunklere Variante. Ich nutze gerne Joghurt, Kefir, Buttermilch oder Dickmilch für meine Dinkelteige, wobei man beim Toastbrot sicherlich auch zu Milch oder Wasser greifen könnte. Falls es etwas trockener wird, fällt dies sicherlich durch das Toasten nicht allzu sehr auf.

Sesam-Honig-Toastbrot
Der Sesam bzw. der Schwarzkümmel geben dem Toastbrot einen feinen Geschmack, der Honig sticht nicht hervor, so dass das Brot auch mit deftigem Belag gegessen werden kann. Wir hatten es u. a. statt Fladenbrot zu Gyros & Tzatziki.

Not macht erfinderisch - hessischer Sauerbraten

27. Januar 2016

Habe ich das eigentlich schon gesagt? Der Italiener ist ja nur ein halber Italiener! Und bei so manchen Dingen kommt der deutsche Anteil doch durch (leider nicht bei der Pünktlichkeit).

Kein rheinischer, sondern hessischer Sauerbraten

Er liebt schon immer Sauerbraten und zwar in allen Varianten - wohl der deutsche Anteil. Als wir vor Jahren (sogar vor über einem Jahrzent) zusammen gezogen sind, hatte ich immer einer klassische Variante zugebereiten, mit einem Sud aus Wasser und Essig. Irgendwann hatte ich dann mal die Variante mit Rotwein und Essig versucht, die auch punkten konnte.

Sauerbraten, hessische Art

Dann kam der Tag, an dem ich das Fleisch gekauft hatte und zuhause feststellen musste, dass kein Rotwein und nicht mehr genügen Essig im Haus war. Also zum Apfelwein gegriffen und was soll ich sagen - ein tolles Ergebnis. Seitdem wird der Sauerbraten* oft in der hessischen Variante zubereitet.