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Synchronbacken #15 - meine Zimtschnecken

22. März 2017

Synchronbacken - Runde 15

Letzten Sonntag war es soweit - Synchronbacken ging in Runde 15!  
Das Rezept stammt diesmal von King Arthur Flour und ist für Soft Cinnamon Rolls (Zimtschnecken). Wenn ich eins liebe, dann Zimt! 

Aus diesem Grund habe ich diesmal auch das komplette Rezept zubereitet und kann verraten - es ist nichts mehr da! Ganze 4 Rolls haben es aber zu den Arbeitskollegen geschafft - immerhin 😉




Am Samstag ergab sich hier spontan die Gelegenheit, das Baby war bei Oma, und so hatte ich mich für die Übernacht-Variante entschieden. Schöner Vorteil - am Sonntag morgen musste nur kurz der Ofen vorgeheizt werden und kurz darauf standen frische, ofenwarme Zimtschnecken auf dem Tisch - was will man mehr? Eben.

Meine Änderungen zum Original sind zum einen das Dinkelmehl und zum anderen habe ich ein Ei gegen etwas Apfelmus ausgetauscht. Auch habe ich einen Teil der Rolls mit Schokolade gefüllt. Dann dachte ich, ich hätte noch Milchpulver im Vorrat, dem war leider nicht so. Ich gestehe, ich habe beim Milchpulver des Babys etwas gemopst. Geschmacklich schon mal nicht aufgefallen 😁


Zimtschnecken

Zimtschnecken

reicht für: ca. 24 Schnecken 
flauschig-weiche Zimt- bzw. Schokoladenschnecken



Zutaten für das Tangzhong

  • 30 gr Dinkelmehl, Typ 1050
  • 70 gr Wasser
  • 70 gr Milch

Zubereitung

  1. Alle Zutaten miteinander in einem kleinen Topf verrühren, dann unter ständigem rühren bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Es sollte sich eine breiige Masse bilden, die sich vom Topfboden löst. Diese dann auf die Seite stellen und abkühlen lassen.


Zutaten für den Hauptteig

  • Tangzhong
  • 50 gr Dinkelmehl, Typ 1050
  • 450 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 20 gr Milchpulver
  • 170 gr Milch, lauwarm 
  • 1,5 TL Salz
  • 85 gr Butter, geschmolzen
  • 1 Ei
  • 2 EL Apfelmus
  • 1 TL Trockenhefe
  • für die Füllung etwa 60 gr Zucker, braun und 2,5 TL Zimt                                                                 und 150 gr Schokoladendrops, gemischt

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in der Küchenmaschine kurz vermengen, dann für 20 min. quellen lassen. Nun für etwa 3 min. auf kleiner, weitere 4 min. auf der nächst höheren Stufe miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Die Schüssel abdecken und für 60-90 min. gehen lassen.
  2. Den Teig nun halbieren und zu jeweils einem Quadrat von etwa 40x20cm ausrollen. Eines der Quadrate mit Zimt/Zucker, das andere mit den Schokoladendrops bestreuen. Anschließend von der langen Seite her aufrollen, die Naht sollte zum Schluss unten sein. 
  3. Eine Auflaufform (ca. 20x30cm) gut mit Butter fetten.
  4. Nun jede Rolle in 12 Rollen schneiden und diese in die Auflaufform setzen, etwas Abstand zwischen den einzelnen Schnecken zum Aufgehen lassen. 
  5. Die Form nun abdecken und für etwa 12-18 Std in den Kühlschrank stellen.
  6. Die Auflaufform nach Ende der Gehzeit, vor dem Backen, für etwas 30 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Den Backofen rechtzeitig auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Rost im unteren Drittel einhängen. 
  7. Die Zimt-/Schokoladenschnecken für etwa 20-25 min backen. Die Kerntemperatur sollte bei ungefähr 86°C liegen.
  8. Bei Bedarf mit Zuckerguss oder Icing bedecken.


Jetzt möchte ich wieder Danke sagen, an alle die dabei waren! Es hat, wie immer, eine Menge Spaß gemacht 💛

Und hier noch die Links zu allen Teilnehmern, ein Klick lohnt sich!

Die einzelnen Posts gehen im Laufe des Tages online, falls Du eine Fehlermeldung erhälst, dann schaue doch einfach später noch mal vorbei - Danke.

Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf
Ilka von Die Welt der kleinen Dinge
Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
Annkathrin von Kochblog Action
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Kathrin N. von Kathrins Home
Birgit von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Katrin von Summsis Hobbyküche
Sandra von morelivingpure
Anna von tierliebe
Karin von Food for Angels and Devils
Heidi von Esst Mehr Kuchen
Isabelle von Isa's Kitchen
Lisa von BrotKrumenGestoeber
Dagmar von Brotecke
Käthe von Käthes Kekse
Gabi von USA kulinarisch
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Auf die Schnelle - Brotstangen

15. März 2017

Dann doch lieber so...

Da ich unser Brot oder auch mal Brötchen oft selbst backe, weiß ich, dass gut Dinge weile braucht. Manchmal ist die Zeit aber momentan einfach nicht da. Bleiben zwei Möglichkeiten - etwas kaufen oder doch selbst backen und dafür etwas schneller.

Ich habe mich für letzteres entschieden. Sicherlich könnte das Ergebnis besser sein, der Teig mit Vorteig, längerer Gehzeit oder am besten noch über Nacht im Kühlschrank...


Aber für die Kürze der Dauer bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden - die Nüsse sorgen für etwas Biss, Oregano gibt einen schönen Geschmack und die Krume ist flauschig.


Brotstangen mit Walnüssen

Brotstangen

reicht für: ca. 15 Stangen
zum Dippen oder als Beilage für Suppen, Salate & mehr



Zutaten

  • 300 gr Dinkelmehl. Typ  630
  • 50 gr Dinkelvollkornmehl
  • 5 gr Trockenhefe
  • 5 gr Salz
  • Prise Zucker
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Oregano, getrocknet
  • 60 gr Walnüsse, gehackt und in der Pfanne ohne Fett geröstet


Zubereitung

  1. Beide Mehlsorten in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde bilden und Zucker sowie Hefe hinein geben. Etwas Wasser zufügen und kurz verrühren. Für etwa 15 min. wirken lassen. 
  2. Nun die restlichen Zutaten bis auf die Walnüsse zufügen und alles mit der Maschine (ca. 6 min) oder per Hand (ca. 10 min) zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Nun kurz die Walnüsse unterkneten.
  3. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 45-60 min gehen lassen. Er sollte sich sichtbar vergrößert haben.
  4. Den Backofen rechtzeitig auf Ober-/Unterhitze 220°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. 
  5. Den Teig aus der Schüssel holen, nicht mehr kneten! Mit den Händen zu einer etwa 30x10 cm großen Platten formen und mit einem Messer oder einer Teigkarte in etwa 15 Streifen teilen. 
  6. Die Teilstreifen vorsichtig verdrehen, auf das Blech geben und im Ofen für etwa 15 min. backen.



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Synchronbacken #15 - Das Rezept

13. März 2017

Das Rezept

Am kommenden Wochenende geht Synchronbacken mit Zorra vom Kochtopf, mir und natürlich Euch in die 15. Runde. Und heute gibt es das Rezept - wir backen Cinnamon Rolls, also Zimtschnecken.


Das Rezept stammt diesmal von King Arthur Flour, einem amerikanischen Mehlproduzenten. Bei Zorra findet Ihr eine deutsche Version


Das Rezept könnt Ihr verändern, heißt veganisieren oder die Mehlsorten austauschen. Wichtig ist aber, die Zutaten des Rezeptes an sich zu verwenden, die Mengen sollten eingehalten werden und auch Thangzong muss sein! An Füllung, Icing und auch der Form (es müssen keinen Schnecken sein) dürft Ihr Euch gerne entfalten.  





Der Zeitplan 

Gebacken wir am Sonntag. Wann Ihr anfangt ist völlig frei. 

Ihr könnt auch den Starter oder gar den ganzen Teig am Samstag ansetzten (Übernachtgäre im Kühlschrank) und dann am Sonntag backen - wichtig ist nur - Sonntag wird gebacken!


Der Ablauf / Allgemeines 

Egal ob Anfänger oder Profi, wir freuen uns über alle, die an der Aktion teilnehmen. Es handelt sich hier nicht um einen Wettbewerb, sondern einfach um ein gleichzeitiges, gemeinsames backen. Wir tauschen uns live über die Social Media Kanäle (FB, G+, Twitter, Instagram, etc) mit dem Hashtag #synchronbacken und #synchrontangzhong aus und können so untereinander verfolgen, wie es bei den anderen aussieht. Passend dazu könnte Ihr gerne in FB der Veranstaltung beitreten. Und auch ohne Social Media könnt Ihr gerne teilnehmen.



Da wir Blogger sind, werden wir auch wieder vom Synchronbacken in unseren Blogs berichten. Es ist keine Pflicht, aber es würde uns natürlich freuen, wenn auch Ihr in Euren Blogs davon berichtet. 


Verlinken und verlinkt werden ist eine schön Sache, die wir gerne unterstützen. Damit es für Zorra und mich einfacher wird, bitten wir alle Teilnehmer darum, sich bis Dienstag 12 Uhr in das Formular (im Kochtopf) einzutragen. So geht niemand vergessen. Wenn Ihr im Formular Eure Emailadresse vermerken, sende Zorra Euch dann eine Übersicht aller Teilnehmer per Email zu. Am Mittwoch (22.03.) erscheint dann der Post in unseren und gerne auch Euren Blogs.



Wer noch Fragen zur Aktion hat, kann diese gerne im Kommentar hinterlassen oder sich bei Zorra vom Kochtopf oder mir per Email melden.

Dann bis zum Wochenende - ich freu mich!

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Slowcooker #3 - Pulled Chicken in Erdnusssauce

8. März 2017

Wir haben ein Hühnchen zu rupfen...

Obwohl, eigentlich nicht! Im Originalrezept von Gabi werden Hähnchenschenkel (ohne Haut) für dieses Gericht verwendet. Ich hatte keine bekommen und habe daher beim Metzger des Vertrauens Hähnchenbrustfilets mitgenommen. Noch einige Zeit vor Ende der Garzeit habe ich einen Blick in den Topf geworfen, sah alles gut aus und war fast gar. Doch wie das Leben dann so spielt, das Baby hatte keinen guten Tag und schon war die Garzeit der Schenkel erreicht...



Etwas zu lang für die Filets, doch zäh waren sie nicht, sondern fielen fast auseinander. Perfekte Gelegenheit für ein pulled Chicken. Steht schon länger auf der To-Do-Liste und hatte sich bisher nie ergeben.

Und geschmeckt hat es dann auch noch großartig. Sowohl der Italiener, als auch seine Schwester waren angetan. Also ab damit auf Eure To-Do-Liste oder besser gleich ab in die Küche.

Schmeckt natürlich auch auf einem Bun mit Krautsalat, aber da das hier nicht geplant war, war auch entsprechend nichts vorhanden.

Pulled Chicken in Erdnusssauce

Pulled Chicken in Erdnusssauce

reicht für: ca. 6-8 Portionen
würzig-cremige Erdnusssauce mit gerupftem Hähnchen



Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Öl
  • 125 ml Hühnerbrühe
  • 150 ml Tomaten, passiert
  • Salz & Pfeffer
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 150 gr Erdnussbutter
  • 3 EL Limettensaft
  • 1 EL Currypulver (ich: Madras)
  • 1 TL Chili, gehackt - getrocknet


Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Die Zwiebeln fein würfeln, den Knoblauch mit dem Messer zerdrücken oder fein reiben. 
  2. Je nach Slowcooker im Einsatz oder separaten Topf/Pfanne Zwiebeln und Knoblauch kurz anschwitzen, Hühnerbrühe und passierte Tomaten sowie Salz/Pfeffer zufügen, kurz erhitzen.
  3. Die rohen Hähnchenbrustfilets in den Slowcooker legen, es sollte nichts überlappen. Nun mit der Masse übergießen und auf HIGH für etwa 120 min. köcheln lassen. 
  4. Die Filets aus dem Topf nehmen bzw. mit einer Lochkelle heraus holen und auf einen Teller legen.
  5. Erdnussbutter, Limettensaft und Currypulver in den Slowcooker geben und gut verrühren, bis sich die Erdnussbutter mit dem Rest verbunden hat.
  6. Die Filets evtl noch zerpflücken und anschließend zurück in den Topf geben. 
  7. Alles nochmals auf HIGH für 30 min. köcheln lassen.
  8. Zum Abschluss nochmals abschmecken, dann servieren.

Wer kein Slowcooker hat, kann das Rezept natürlich auch im Kochtopf auf dem Herd kochen. Die Stufen sind je nach Herdhersteller unterschiedlich. Das Gargut sollte im Topf bei LOW eine Temperatur von etwa 75-80°C haben, bei HIGH etwa eine Temperatur von um die 90°C.



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Slowcooker #2 - Dampfnudeln

1. März 2017

Slowcooker - die Zweite

Das Feuer ist entfacht und ich muss unbedingt die unterschiedlichsten Rezepte im Slowcooker probieren. Nach einem Schmorgericht, also einem typischen Gericht für den Slowcooker waren nun Dampfnudeln dran. Das Rezept habe ich aus Gabis Buch Langsam kocht besser, minimal abgewandelt.

Kindheitserinnerungen

Dampfnudeln lösen bei mir direkt Kindheitserinnerungen aus! Früher gab es zuhause oft mittags für meinen Bruder und ich mich etwas Süsses zu essen. Ich rede nicht von Süssigkeiten, sondern von Dingen wie Kaiserschmarren, Arme Ritter, gebackene Grießschnitten oder auch Dampfnudeln.

Bei den Dampfnudeln gab es bei uns immer zwei Varianten - aus der Pfanne, die liebten mein Bruder und meine Mutter und aus dem Römertopf, die liebten meine Oma und ich.

Die Dampfnudeln aus dem Slowcooker ähneln denen aus der Pfanne. Der Boden hat nicht ganz so eine dicke Kruste, aber es ist eine vorhanden. Und geschmeckt haben sie wunderbar!

Nur das Foto wollte an dem Tag irgendwie nicht so... Kennt Ihr das? Man kann es anrichten, wie man will, das Foto sieht einfach nicht so appetitlich aus. Aber sie waren wirklich lecker! Auch noch am nächsten Tag als Brötchenersatz mit Marmelade.



Dampfnudeln

Dampfnudeln aus dem Slowcookerreicht für: 12-15 Dampfnudeln, etwa 4-6 Portionen
fluffige Dampfnudeln aus dem Slowcooker




Zutaten für die Dampfnudeln

  • 30 grl Hefe, frisch
  • 200 ml Milch, lauwarm
  • 500 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 85 gr Zucker, weiß
  • 50 gr Butter, weich
  • 1 Ei
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • Prise Salz


Zutaten für die Vanillemilch

  • 200 ml Milch
  • 50 gr Butter, weich
  • 2 EL Zucker, weiß
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote



Zubereitung

  1. Die Zutaten für die Vanillemilch in den Slowcooker geben und auf LOW stellen. Die Butter soll schmelzen.
  2. In der Zwischenzeit für die Dampfnudeln die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Für etwa 15 min wirken lassen. Dann in der Küchenmaschine mit den restlichen Zutaten etwa 6-8 min. lang zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. 
  3. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 30 min gehen lassen. 
  4. Nun den Teig in 12-15 Portionen teilen, anschließend die Dampfnudeln formen/rundwirken.
  5. Die Milch im Slowcooker kurz umrühren, dann die Dampfnudeln hinein geben. Den Slowcooker auf HIGH stellen und für 45 min. köcheln lassen
  6. Nun den Slowcooker auf LOW stellen und die Dampfnudeln für weitere 60-90 min. garen.

Wer kein Slowcooker hat, kann das Rezept natürlich auch im Kochtopf bzw. der Pfanne auf dem Herd kochen. Die Stufen sind je nach Herdhersteller unterschiedlich. Das Gargut sollte im Topf bei LOW eine Temperatur von etwa 75-80°C haben, bei HIGH etwa eine Temperatur von um die 90°C.




Hinweis:
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Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting, dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst. Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptsammelung vorhanden.

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