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Italia grüßt mit Pasta & Salsiccia-Sugo

24. August 2016

Geschmackssache ...

Ich finde Salsiccia ja nicht ganz so prickelnd, der Italiener dafür um so mehr. Bei mir kommt es immer auf die Menge der Fenchelsamen an, die im Brät enthalten sind - je weniger, desto besser und ja, schon klar, das entspricht nicht wirklich dem Sinn der Salsiccia...

Manchmal, wenn der Metzger keine Salsiccia hat, behelfe ich mir mit frischem Hackfleisch, dass ich entsprechend würze. Dazu demnächst mehr, kann man nämlich auch prima für Spieße zum Grillen o. ä. verwenden.


Auf die Idee für das Rezept hat mich unser Lieblingsitaliener im Ort gebracht. Dort gibt es eine ähnliche Pasta-Variante, allerdings mit weniger Tomate und mehr Öl. Auch lecker, aber ich konnte mit meiner Variante bei meinem Italiener zuhause mehr punkten - yeah!

Wir haben meistens immer etwas Antipasti-Gemüse, also gegrilltes Gemüse in Knoblauch-Kräuter-Öl, im Haus. Das passt wirklich ganz wunderbar für das Sugo, geht aber natürlich genauso gut mit frischem Gemüse. Und auch die Pasta könnt Ihr frei wählen, ich verwende gerne kleine Nudeln, wie z. B. Orecchiette.



Pasta mit Salsiccia-Sugo

Pasta mit Salsiccia-Sugo

reicht für etwa 4 Portionen
herzhafter Sugo mit ital. Fenchelbratwurst & Gemüse



Zutaten

  • 250 gr Salsiccia
  • 250 gr Antipasti-Gemüse oder alternativ frisches Gemüse, wie Paprika, Zucchini, Aubergine
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel, rot
  • Chili oder Peperoncino nach Geschmack
  • evtl. 2 EL Olivenöl
  • ca. 500 gr Tomaten, gehackt
  • Salz & Pfeffer
  • Prise Zucker
  • Oregano & Petersilie
  • Pasta nach Wahl, z. B. Orecchiette oder Insalatonde (Trulli und andere)

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das restliche Gemüse ebenfalls klein schneiden. Die Salsiccia evtl. aus der Pelle drücken. Die Petersilie waschen und fein hacken.
  2. In einem Topf das Öl erhitzen, wer Antipasti-Gemüse hat, benötigt kein weiteres Öl, das Gemüse ist ja bereits in Öl eingelegt. Nun das Gemüse und das Salsiccia-Brät im Öl anbraten, bis das Fleisch gebräunt und das Gemüse weich ist. Jetzt die Tomaten und evtl. Chili oder Peperoncino zufügen, alles gut verrühren. Mit Zucker, Salz & Pfeffer sowie Oregano abschmecken und das Sugo noch etwas bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsangabe kochen, abgießen.
  4. Die tropfnase Pasta in den Sugo geben, verrühren und direkt servieren. Nach Bedarf Parmesan und Petersilie dazu reichen.

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Kinderleicht gemacht - No Knead Fladenbrot

18. August 2016

Eine unserer liebsten Beilagen

Fladenbrot kommt bei uns regelmäßig auf den Tisch, sei es zum Gyros, zur Antipasti und manchmal auch gerne als belegte Version für die Lunchbox.

No Knead Fladenbrot

Fladenbrot habe ich gerne fluffig. Schön ist natürlich noch, wenn die Zubereitung nicht lange aufhält. Hier bietet sich eine No Knead Variante an. Schnell den Teig zusammenrühren, ruhen lassen und dann nur noch backen - einfacher geht es wirklich nicht.

Meistens bereite ich den Teig abends zu und lass ihn nach kurzem Gehen bei Raumtemperatur über Nacht im Kühlschrank ruhen. Am nächsten Abend wird dann das Brot gebacken, während der Rest des Essens zubereitet wird.
No Knead Fladenbrot
Das Rezept lässt sich auch wunderbar variieren, z. B. für Antipasti das Fladenbrot mit Rosmarin, Oliven und oder Tomaten belegen und backen. Als Beilage zum Gyros habe ich es auch schon mit Feta und Paprika belegt und gebacken - ebenfalls empfehlenswert.
 
Auch zu Salat passt es wunderbar, ob pur oder belegt.



No Knead Fladenbrot No Knead Fladenbrot

reicht für ca. ein Fladenbrot a 30x30 cm
schnell gemachtes, fluffiges Fladenbrot



Zutaten

  • 350 gr Wasser, lauwarm
  • 3 gr Trockenhefe
  • 11 gr Salz
  • 10 gr Zucker, weiß
  • 20 gr Olivenöl
  • 415 gr Dinkelmehl, Typ 630 (oder Weizenmehl, Typ 550)
  • evtl. 1 Ei sowie Sesam/Schwarzkümmel zum Bestreuen

 

Zubereitung

  1. In einer Schüssel alle Zutaten miteinander verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur für 1-4 Std. gehen lassen.
  2. Der Teig kann nun direkt verarbeitet werden oder alternativ für bis zu 24 Std. in den Kühlschrank.
  3. Den Backofen rechtzeitig auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  4. Den Teig auf dem Backpapier verteilen und auf etwa 1-1,5 cm flach streichen. Bei Bedarf mit Ei bestreichen und mit Sesam/Schwarzkümmel bestreuen.
  5. Das Fladenbrot im Ofen für etwa 20-30 min. backen, je nach gewünschter Bräune.


Hinweis:
Links mit * gehen zu Bildern auf meinem Instagram-Account. Ihr benötigt keinen eigenen Account, um die Bilder zu sehen! Einfach anklicken und anschauen. 


Und diesen Beitrag schicke ich noch zu we.love.yeast

Dort werden Rezept rund um Brot, Brötchen und vielem mehr aus Hefe gesammelt. Schaut doch mal vorbei.

Synchronbacken #12 - meine Pizzavarianten

9. August 2016

Synchronbacken - Runde 12

Letzten Sonntag war es soweit - Synchronbacken ging in Runde 12!  
Das Rezept stammt diesmal von Eva, Deichrunners Küche und ist ein Pizzateig. Wobei man natürlich aus diesem Teig allerlei zaubern kann, wie Ihr bei den Teilnehmern sehen könnt.

Pizzaschnecken


Hier gab es das einfach Rezept, das eigentlich für zwei Pizzen reicht. Ich habe ein Pizzabrot zur Beilage für die Antipasti zum Abendessen gebacken und aus dem zweiten Teil wurden Pizzaschnecken gerollt. Die sind ein toller, kleiner Happen für zwischendurch. 

Pizzabrot


Bei Evas Rezept kann man zwischen zwei Varianten wählen. Ich habe mich für die Variante mit Dunst entschieden und natürlich Dinkel verwendet. Der Teig lässt sich wirklich gut handhaben. Bei nächsten Mal würde ich nur etwas mehr Wasser zufügen, habe ich auch im Rezept entsprechend vermerkt. 



Pizzateig

Pizzateigreicht für zwei Pizzen
toller Teig, der sich gut handhaben lässt und beim Backen Blasen wirft




Zutaten

  • 200 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 100 gr Dinkeldunst
  • 1 TL Salz
  • 1 gr Trockenhefe
  • 3 TL Olivenöl
  • 180-200 gr Wasser, lauwarm

Zubereitung

  1. In der Schüssel die Hefe in etwas Wasser zusammen mit dem Salz auflösen, dann das Mehl zufügen und alles mit der Maschine zu eine Teig verkneten. Dabei nach und nach das Olivenöl zufügen. Den Teig insgesamt für etwas 6-8 min. kneten. 
  2. Den Teig in der Schüssel abdecken und in den Kühlschrank geben. Dort kann er bis zu einer Woche gehen. Mein Teig hat 24 Std im Kühlschrank geruht. 
  3. Am Backtag den Ofen (evtl. mit Backstein) vorheizen. Für Pizza auf höchster Stufe (bei mir 300°C Ober-/Unterhitze), für die Pizzaschnecken auf 200°C Ober/Unterhitze. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
  4. Für das Pizzabrot den Teig ausrollen, nach Bedarf mit Olivenöl, Oregano und Meersalz oder auch etwas Tomate bestreichen. Im Ofen für etwa 15 min backen, bis es goldbraun ist.  
  5. Für die Pizzaschnecken den Teig ausrollen, mit Tomatensauce bestreifen, nach Bedarf Schinken, Käse, Pilze, etc darauf verteilen. Den Teig in etwa 1,5-2cm dicke Streifen schneiden, aufrollen und in ein gefettetes Muffinblech setzten. Im Ofen für etwas 15-20 min. backen.
Synchronbacken #12

Jetzt möchte ich wieder Danke sagen, an alle die dabei waren! Es hat, wie immer, eine Menge Spaß gemacht :)

Und hier noch die Links zu allen Teilnehmern, ein Klick lohnt sich!

Die einzelnen Posts gehen im Laufe des Tages online, falls Du eine Fehlermeldung erhälst, dann schaue doch einfach später noch mal vorbei - Danke.

easy-peasy Obstboden

4. August 2016

Sie lebt noch - ja, mir geht es gut, ich lebe noch und habe sogar mal wieder ein Rezept für Euch.
Warum es hier die letzte Zeit so ruhig ist? Dazu demnächst mehr, wenn alles in trockenen Tüchern ist.

Der Klassiker - Obstboden

Kommen wir jetzt zum Rezept. Wir haben Sommer, wenn auch nicht immer ersichtlich bei dem Wetter... Dennoch gibt es gerade viele Beeren auf dem Markt, auch Aprikosen und vieles mehr. Beste Gelegenheit für einen Obstboden oder wie man in Hessen sagt - Obschdborrem.


Entdeckt habe ich das Rezept vor kurzem bei meiner Mutter. Sie hat es aus der weiten Welt des Internets, kann aber nicht mehr sagen, woher.

Die Menge habe ich auf eine Backform mit Ø 20cm angepasst. Für eine normale, große Obstbodenform benötigt Ihr die 1,5fache Menge des u. a. Rezepts.

Beim klassischen Obstboden belegt man, zumindest in unserer Familie, den Kuchenboden direkt mit dem Obst, Tortenguss darauf und fertig. Hin und wieder wandle ich dies ab und bestreiche z. B. den Kuchenboden mit Schokolade und gebe Pudding bzw. eine Puddingcreme darauf, bevor Obst und Tortenguss folgen. Wobei Tortenguss auch nicht immer drauf kommt - ist nicht so mein Fall...


Als Rezept gibt es heute nur den Obstboden, der Rest ist ja kein Hexenwerk. Der Rührteig ist einfach und schnell gemacht, dazu noch wunderbar fluffig - was will man mehr?



Obstboden

Obstboden

reicht für 1 Obstboden á 20cm
schneller, fluffiger Obstboden

 

Zutaten

  • 60 gr Zucker
  • 40 gr Dinkelmehl, Typ 630 (oder Weizenmehl, Typ 405)
  • 50 gr Öl
  • 1 TL Backpulver
  • 0,5 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier

 

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Obstbodenform Ø 20cm einfetten/mehlen. 
  2. In einer Schüssel Zucker und Eier schaumig aufschlagen, bis die Masse hell wird. Dann Öl und Vanille unterrühren, anschließend Mehl und Backpulver.
  3. Den Teig in die Form geben, verteilen. Im Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 15 min. backen, bis der Boden goldbraun ist. Dann die Form aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Anschließend nach Wunsch belegen.





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Synchronbacken #12 - Einladung und das Rezept

2. August 2016

Synchronbacken #12

Heute kommt hier alles auf einmal - die Einladung und direkt das Rezept zum nächsten Synchronbacken.


Am kommenden Wochenende geht Synchronbacken mit Zorra vom Kochtopf, mir und natürlich Euch in die 12. Runde. 


Diesmal haben wir ein Rezept, das sehr vielseitig verwendet werden kann! Ausgesucht haben wir uns den Pizzateig von Eva, Deichrunners Küche. 


Ich werde am Samstag gegen 10 Uhr den Teig ansetzten und am Sonntag gegen 11 Uhr starten. Zorra hat den Teig bereits Anfang der Woche angesetzt. Der Zeitplan ist nicht fest, Ihr könnt nach Belieben beginnen und auch heute schon den Teig ansetzen. Wichtig ist nur, es wird am Sonntag gebacken.

Ihr könnt das Rezept verändern, heißt z. B. die Mehlsorten austauschen. Ob Ihr Pizza, Pizzabrötchen, eine deftige Hefeblume oder Brot daraus backt - alles ist möglich. Und Ihr müsst nicht den kompletten Teig aufbrauchen, er hält sich bis zu einer Woche im Kühlschrank.


Wer möchte, kann sich bis Dienstag 16 Uhr bei Zorra in das Formular eintragen. So geht niemand vergessen und alle Teilnehmer werden aufgelistet. Ihr bekommt dann eine Email von Zorra mit allen Teilnehmern, die Ihr ebenfalls gerne in Euren Beiträgen aufführen könnt.

Dann bis zum Wochenende - ich freu mich!

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