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Auch in diesem Jahr meine große Liebe: Spritzgebäck

24. November 2014

Die Sache mit den Fotos und den Geschenken

Als ich ihm das Foto mit den Plätzchen gezeigt hatte, meinte er direkt, dass ich das so nicht online stellen kann. Doch kann ich. Ich fands lustig, zumindest an dem Tag. Mittlerweile ist es einfach nur okay. Wahrscheinlich war ich an dem Tag einfach nur sehr gut drauf oder hat keine Sinn für Deko & Co.

Kennt ihr das bzw. geht Euch das auch so? Man bloggt und einige Menschen im Umfeld meinen einem ständig etwas an Geschirr & Co. schenken zu müssen. Ist ja lieb gemeint, doch oft trifft es meinen Geschmack nicht oder es sind Dinge dabei, die ich so nicht nutze. Eines dieser Dinge sind die Servietten vom Foto. Ganz nett, aber ich mag es eigentlich gerne einfarbig, maximal noch mit einem nicht zu auffälligen Muster. Naja, aber nun liegen sie im Schrank, kommen hin und wieder mal zum Einsatz, wenn Kinder zu Besuch sind oder die Mädels, die sind für sowas zu haben. Vermutlich war ich doch gut drauf, denn jetzt ist eine davon auf dem Foto.

Von Krapferl und Staubzucker

Aber kommen wir zum eigentlichen Thema - die Walnuss-Krapferl. Sie stammen aus dem Buch Die besten Weihnachtskekse. Das Buch stammt vom Löwenzahn Verlag aus Österreich (Vorstellung kommt nächste Woche) und ich liebe mittlerweile die teilweise anderen, österreichischen Wörter in dem Buch. Von Staubzucker (Puderzucker) über Krapferl (Tupfen/Spritzgebäck) - klingt doch wirklich wunderbar. Und ja, hier hat die Weihnachtsbäckerei schon begonnen - ich liebe es einfach total und außerdem ist am Sonntag schon der 1. Advent. Im letzten Jahr habe ich meine Vorliebe für Spritzgebäck entdeckt und sie ist auch in diesem Jahr noch sehr präsent. So konnte ich natürlich nicht widerstehen, als ich das Rezept entdeckt habe.

Da ich Haselnüsse nicht vertrage greife ich immer zu Walnüssen. Sie machen sich ganz wunderbar in diesen Krapferl. Gefüllt wurde sie mit Marmelade. Im Original werden sie noch mit Puderzucker bestäubt, aber uns waren sie süss genug und ich kann es auch nicht leiden, wenn nach dem Essen der Zucker an den Fingern klebt.




 

Walnuss-Zimt-Krapferl


Zutaten:
200 gr Butter, weich
80 gr Puderzucker
Vanillezucker
1 Ei
200 gr Weizenmehl, Typ 405 (ich: Dinkelmehl, Typ 630)
1 TL Zimt
200 gr Nüsse, gerieben und geröstet (ich: Walnüsse)
Marmelade zum Füllen

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Butter mit dem Puder- und Vanillezucker cremig rühren, dann das Ei unterrühren. Nun Mehl mit Nüssen und Zimt vermengen und unterrühren. Den Teig nun in einen Spritzbeutel füllen, das geht sehr gut, wenn man ihn in ein Glas stellt und Tupfen bzw. Rosetten auf die Backbleche spritzen. Sie gehen nicht viel auf und können daher etwas dichter zusammen gesetzt werden. Die Blech nacheinander im Ofen für etwa 6-7 min. backen, bis die Krapferl am Rand goldbraun sind, herausnehmen und abkühlen lassen.

Nun die Marmelade in einem Topf erwärmen und die Hälfte der Krapferl damit bestreichen, die restlichen Hälften darauf setzen. Bei Bedarf noch mit Puderzucker bestäuben.






 Lasst es Euch schmecken!


Weitere Spritzgebäck-Rezepte:
Erdnuss-Spritzgebäck
Schokoladen-Spritzgebäck


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Nach dreierlei nun allerlei vom Dinkel

21. November 2014

Am vergangenen Wochenende habe ich mich auf Entdeckungsreise im Alnatura-Markt gemacht. Da der Konzern seinen Hauptsitz zwei Ortschaften entfernt hat, ist der dortige Supermarkt sehr groß und hat eine entsprechende Auswahl.

In den Regalen lachte mich unter anderem die Dinkel-Schnellkoch-Grütze an, die kann man sicherlich auch gut im Brot verwerten. Dazu noch zwei Sorten Dinkelflocken (fein & grob). Ich hatte schon Dinkelmalzflocken, allerdings wohl von einer Mühle, im Supermarkt war nichts in dieser Richtung vorhanden.

Wenn man mit viel bzw. ausschließlich Dinkel backt, wird das Brot meistens relativ trocken, was die Krume betrifft. Mit Buttermilch & Co. kann man dem Abhilfe schaffen und so nahm ich neben diversen Backzutaten noch Buttermilch mit. Wie ich da so an der Kühltheke stand, überlege ich, dass sicherlich auch andere Milchprodukte helfen könnten und so kam noch Dickmilch, Joghurt und Kefir in den Korb. Die werde ich am den kommenden Wochenenden verarbeiten.

Zu hause schritt ich dann zur Tat. Da noch einige Plätzchenzutaten in einem Korb auf der Küchentheke für die Weihnachtsbäckerei bereit standen und mich die Kürbiskerne daraus anlachten, mussten sie ebenfalls noch mit ins Brot. Dazu noch etwas Kürbiskernöl, das ich auf der Kulinart ergattert hatte - perfekt. Entstanden ist ein saftiges Brot mit einem leichten Biss durch die Kerne. ER war auch direkt begeistert, was will man mehr?!

Dinkelbrot mit Buttermilch & Kürbiskernen




Allerlei vom Dinkel mit Buttermilch & Kürbiskernen


Zutaten für den Sauerteig:
100 gr Dinkelmehl, Typ 1050
100 gr Wasser, lauwarm
20 gr Sauerteig (Dinkel-)

Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 12-16 Std. gehen lassen.


Zutaten für das Brühstück:
60 gr Dinkel-Schnellkoch-Grütze
50 gr Dinkelflocken, fein
150 gr Wasser, kochend

Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und abgedeckt für mindestens 1 Std. quellen lassen.


Zutaten für den Vorteig:
175 gr Dinkelmehl, Typ 630
300 gr Dinkelmehl, Typ 1050
100 gr Roggenmehl, Typ 1150
100 gr Kürbiskerne
310 gr Buttermilch
Prise Trockenhefe

Zubereitung:
Die Hefe in die Buttermilch geben und verrühren. Dann Buttermilch, Kürbiskerne und die Mehle in einer Schüssel miteinander verkneten. Abgedeckt für mindestens 1 Std. quellen lassen.


Zutaten für den Hauptteig:
Sauerteig
Vorteig
Brühstück inkl. Wasser
10 gr Kürbiskernöl
15 gr Salz

Zubereitung:
Sauerteig mit dem Brühstück, dem Vorteig, Kürbiskernöl und Salz vermengen und für etwa 2-3 min. auf kleiner Stufe kneten, dann den Teig für weitere 2-3 min. auf etwas höherer Stufe kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Die Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur für etwa 1,5 Std. gehen lassen, dabei jeweils nach 30 min. den Teig falten.

Den Teig jetzt zu einem Laib formen und in ein Gärkörbchen geben, Schluss nach unten. Nochmals für etwa 1,5 - 2 Std gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat.

Den Backofen rechtzeitig mit Topf und Deckel auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Laib vorsichtig in den Topf stürzen, mit dem Deckel verschließen und für 15 min. backen. Jetzt die Temperatur auf 210°C senken und das Brot für 35-40 min. weiter backen. Wer möchte, kann für die letzten 10 min. den Deckel abnehmen. Dann das Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Dinkelbrot mit Buttermilch & Kürbiskernen










Und da Kürbiskerne im Brot enthalten sind, reiche ich das Brot gerne weiter zum Gärtner-Blog - 
lasst es Euch schmecken.

Garten-Koch-Event November: Kürbiskerne [30.09.2014]


Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting,
dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst.
Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptsammelung vorhanden.



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Resteverwertung: Löffelbiskuit

19. November 2014

Kennt Ihr das? Man bereitet Tiramisu zu und gerade, wenn man das nicht für Massen macht, bleibt ein Rest Löffelbiskuits. Ich kaufe gerne die Löffelbiskuits beim Italiener, das sind aber immer riesige Packungen. So kam es auch dazu, dass noch ein ordentlicher Rest im Vorratsschrank rumdümpelte...

Schatzsuche im Vorratsschrank – DauereventSusanne spornt mich ja mit Ihrem Dauerevent an den Vorratsschrank zu leeren und so machte ich mich online auf die Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit. Ziemlich schnell wurde ich fündig bei den Küchengötter. Amaretto ist ebenfalls immer im Vorrat, Schokolade & Frischkäse sowieso! Ja, Frischkäse! Auf die Frage, welche 5 Dinge immer in unserem Kühlschrank sind - Frischkäse auf alle Fälle. Ich kann mir ein Leben ohne Frischkäse garnicht vorstellen. Er ist so vielfältig einsetzbar - vom Cheesecake über Frostings bis hin zur schnellen Sauce für Pasta oder einfach nur auf einem Stück Brot, Tomaten drauf und Meersalz dazu - was braucht man mehr?

Aber ich schweife ab. Die Löffelbiskuits sollten aufgebraucht werden. Im Originalrezept der Küchengötter wird Amaretto verwendet, Ihr könnt aber auch zu Milch greifen. Durch die Amaretti in der Masse ist der Geschmack schon sehr intensiv, so dass man Amaretto nicht unbedingt benötigt.

Wie so oft, die Amaretti-Kugeln habe ich mit auf die Arbeit genommen und sie waren relativ schnell aufgenascht. Ein Kollege war total wild darauf und entschuldigte sich noch dafür, dass er fast zehn in einer Stunde alleine gegessen hat. Jetzt zur Weihnachtszeit lassen sie sich auch wunderbar verschenken.

Amaretti-Kugeln



Amaretti-Kugeln


Zutaten:
200 gr Amaretti
150 gr Löffelbiskuit
100 gr Frischkäse
200 gr Zartbitterschokolade
evtl. 1 Schnapsglas Amaretto oder ersatzweise Milch/Rum

Zubereitung:
Die Löffelbiskuit zusammen mit 150 gr Amaretti im Zerkleinerer fein mahlen. Die Brösel mit Frischkäse und evtl. Amaretto bzw. Milch vermengen/verkneten. Aus der Masse nun Kugeln formen und für mindestens 1 Std. in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die restlichen Amaretti mit dem Zerkleinerer fein mahlen, auf einen Teller geben und die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Amaretti-Kugeln aus dem Kühlschrank nehmen, in die Schokolade eintauchen, kurz anziehen lassen und dann in den Amaretti-Bröseln wenden, bis sie gleichmässig überzogen sind.

Amaretti-Kugeln

Lasst es Euch schmecken!



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