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Ran an den Feind - Dinkel-Laugen-Muffins

27. Februar 2015


Nach langer Pause wieder zurück - der BBD

Endlich ist es wieder soweit - der BBD geht nach einer Pause wieder los. Für alle die bei Facebook sind, der BBD hat auch eine Seite, einfach liken und kein Event, keine Zusammenfassung, etc mehr verpassen.

Für den BBD#71 von Zorras Kochtopf sucht Ina-Christin von Brotzeitliebe Laugengebäck.

Ran an den Feind

Ich schließe mich da gerne bei Ina-Christin an - ich liebe Laugengebäck. Schon lange steht es auf meiner ToDo-Liste und seit über einem Jahr warten die kleinen Laugenperlen im Schrank auf ihren Einsatz.

Sicherlich hat mich die Lauge an sich etwas abgeschreckt, aber eigentlich zu Unrecht. Alles verlief gut und kompliziert ist es auch nicht. Vielleicht lediglich etwas schwieriger in der Handhabung, wenn man Brezel macht.

Das Rezept für die Laugen-Muffins habe ich bei Tanja von Greenway36 gemopst und minimal abgeändert. Dinkel und Buttermilch passen sehr gut zusammen und der säuerliche Teig  macht sich sehr gut in Verbindung mit der Lauge. Wer es nicht so sauer mag, nimmt nur die Hälfte der angegebenen Buttermilchmenge und füllt mit Wasser auf.

Beim nächsten Mal werde ich mit einem Vorteig arbeiten. Wollte ich bereits zum BBD, aber es war viel los und ging vergessen... Aber auch so haben uns die Laugen-Muffins wunderbar geschmeckt, innen schön weich und aussen mit knackiger Laugen-Kruste.





Dinkel-Laugen-Muffins

 
Zutaten für den Teig:
400 gr Dinkelmehl, Typ 630
1 TL Zucker
220 ml Buttermilch, Zimmertemperatur
1 EL Wasser
1 TL Salz
2 gr Trockenhefe

Sonstige Zutaten:
Sesam/Mohn oder Meersalz zum Bestreuen
Butter zum Fetten der Form
1 ltr Wasser
1 TL Natron oder Laugenperlen


Zubereitung:
Die Hefe im Wasser auflösen und zusammen mit allen anderen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, mit der Maschine für etwa 4-5 min. zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig nun abgedeckt bei Raumtemperatur oder im Ofen (Lampe an) für etwa 60 min. gehen lassen.

Ein Muffinblech buttern. Den Teig in 12 gleiche Stücke teilen, diese rund wirken und auf einem Holzbrett oder ähnlichem abgedeckt für 30 min gehen lassen. Den Backofen rechtzeitig auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Wasser mit dem Natron in einem Topf aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, es sollte nicht mehr kochen. Mit einer Schaumkeller die Kugeln nacheinander in die Lauge tauchen, einmal wenden und wieder herausnehmen. Nun kurz abtropfen lassen und in die Muffinform geben. Direkt mit Salz, Sesam, Mohn o. ä. bestreuen und evtl. einschneiden. Die Muffinform in den Ofen geben und die Laugen-Muffins für etwa 15 min. backen. Anschließend die Form aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen, herausnehmen und direkt essen oder auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.









 

 

Hinweis in gemeinsamer Sache - es wird wieder synchron gebacken!

Es wird mal wieder Zeit! Bereits in 2012 und dann im letzten Jahr haben Zorra und ich zum gemeinsamen Synchronbacken eingeladen und möchten das auch dieses Jahr wieder tun. 

Egal ob Anfänger oder Profi, wir freuen uns über alle die an der Aktion teilnehmen. Es handelt sich hier nicht um einen Wettbewerb, sondern einfach um ein gleichzeitiges, gemeinsames backen. Wir tauschen uns live über die Social Media Kanäle (FB, G+, Twitter, Instagram, etc) mit dem Hashtag #synchronbacken aus und können so untereinander verfolgen, wie es bei allen anderen aussieht.

Am Montag folgt dann ein abschließender Post in unseren und gerne auch Euren Blogs.

Wie bereits im letzten Jahr haben wir uns wieder für ein Rezept aus dem vergangenen WorldBreadDay entschieden - es gibt Rosinenbrötchen! Abwandlungen bei Zutaten oder der Zubereitung können gerne vorgenommen werden, allerdings sollten alle das Brühstück beibehalten.
Nun habt Ihr bis zum 07.03/08.03.2015 genug Zeit, um Euch das Rezept anzuschauen und die Zutaten zu besorgen.


Wir haben uns für die ausführliche Variante entschieden und werden am Samstag den Teig zubereiten und am Sonntag backen. Ihr könnt Euch auch für eine schnellere Variante entscheiden - einzig der Sonntag sollte der für alle gemeinsame Backtag sein.

Seid Ihr bereit?


Wer noch fragen zur Aktion oder dem Rezept hat, kann diese gerne im Kommentar hinterlassen oder sich bei uns per Email melden.




Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon! 

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Superfood-Trend - heute: Schoko-Hanf-Dinkel-Riegel

25. Februar 2015

Trend: Superfood

Schon länger liest man das Wort immer mal wieder: Superfood. So genannte Superfoods sind Lebensmittel, die eine positive gesundheitliche Wirkung haben (sollen). Teilweise wird dies durch Studien belegt, aber nicht immer lässt sich alles in der Realität so umsetzten, dass die Wirkstoffe zur vollen Entfaltung kommen.

Es gibt keine offizielle oder rechtlich bindende Definition für Superfoods. Wirft man einen Blick auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse, so gehören unter anderem Heidelbeeren, aber auch die Acai-Beere, Datteln und der Granatapfel dazu. Ebenso gibt es für uns ausgefallene Samen, wie Chia und Hanf, die als Superfood bezeichnet werden oder die hier bekanntere Leinsaat. Roher Kakao und Zimt werden ebenfalls gelistet. (Quelle: EUFIC - European Food Information Council, rawsuperfood.de)

Trendsetter

Eigentlich bin ich kein Trendsetter, weder bei Kleidung noch beim Essen. Sicherlich gibt es immer mal kleinere Wellen, auf denen man mitschwimmt, aber mehr auch nicht.

Die seit längerem anhaltende Superfood-Welle habe ich wahrgenommen, mich aber nicht sonderlich dafür interessiert. Das änderte sich, als ich von einer Freundin ein Superfood-Buch geschenkt bekam. Aus reiner Neugier begann ich zu lesen, stellte fest, dass ich bereits einige Superfoods im Haus hatte und kauft mir 2-3 neue, die ich unbedingt testen wollte.

Offenbarung

Und so kam es dazu, dass ich die ersten Rezepte probieren musste. Was soll ich sagen - diese Riegelchen - ein Traum - eine Offenbarung! Dezent süß, kernig, schokoladig und durch die Hanfsamen nussig - und auch noch ohne Butter und Zucker. Eine wirklich wunderbare Kombination.

Im Original-Rezept wird Nussmilch verwendet, dann wären die Riegel vegan.

Superfood Schoko-Hanf-Dinkel-Riegel


 

Schoko-Hanf-Dinkel-Riegel


Zutaten:
50 gr Kokosöl
150 gr Datteln (etwa 10 Stück)
60 ml Milch nach Wahl
1 EL Vanille-Extrakt
10 gr Chia-Samen
200 gr Dinkelflocken oder andere
65 gr Dinkelmehl, Typ 1050 oder anderes
3/4 TL Natron
1/2 TL Salz
35 gr Hanfsamen (Ich liebe den Hinweis, dass die Samen nicht zur Aussat verwendet werden dürfen...)
60 gr Zartbitter-Schokolade, gehackt
30 gr Kakaonibs/Kakaobohnensplitter

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Backform 30 x 30 cm mit Backpapier auslegen.

In einem kleinen Topf bei niedriger Hitze das Kokosöl schmelzen. Nun das Öl zusammen mit den Datteln, der Milch, dem Vanille-Extrakt und den Chiasamen in den Zerkleinerer geben und pürieren, bis eine geschmeidige Paste entstanden ist.

Alle restlichen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen, die Dattelmischung unterrühren und alles gut vermischen. Die Riegel-Mischung nun in die Backform geben und mit einem Löffel oder der Hand gleichmüssig flach drücken. Die Form in den Ofen geben und für etwa 12-15 min. backen. Die Form aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen. Die Masse vorsichtig aus der Form nehmen und dann in Riegel schneiden.

Superfood Chocolate Hemp Spelt bar






















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Die Sache mit Donna und dem Blumenkohl

23. Februar 2015

Die Sache mit Donna

Donna ist zur Zeit für unser Essen unter der Woche zuständig. Nein, sie kocht nicht für uns, sondern ich öfters ihre Rezepte. Und bisher hat wirklich alles geschmeckt und einige Gerichte wurden direkt in die Top Ten aufgenommen.

Ob Suppe, Pasta, Polenta oder Hühnchen - wir liegen mit Donna geschmacklich wohl auf einer Wellenlänge. Wenn ich freitags den Wochenplan für die kommende Woche erstelle und den Einkaufszettel schreibe - Donnas Buch liegt in Reichweichte.


Was macht sie so besonders?

Ich kann es garnicht wirklich sagen! Die Gerichte sind nicht hochkompliziert und lassen sich somit wunderbar unter der Woche, nach der Arbeit, zubereiten. Falls mal etwas länger braucht, wie ein Schmorgericht, dann koche ich es am Abend davor, aufgewärmt schmeckt es am nächsten Tag noch besser.

Und bei Donna macht es für mich die Mischung - von leckerem mediterranen Essen bis hin zu einem Touch Asia ist in Ihrem neuen Klassiker alles vertreten. Einige Gerichte habe ich bereits vorgestellt, einige werden noch folgen.


Blumenkohl? Ja, das weiße Zeug

Wenn ich Blumenkohl sehen muss ich immer schmunzeln. Vor längerer Zeit meinte ER, dass er unbedingt mal wieder Blumenkohl essen möchte. Ich anständig Blumenkohl gekauft, Abendessen zubereitet und dann dieses Gesicht... Nee, das meint er nicht, den isst er zwar, aber er wollte das grüne Zeug, nicht das Weiße. Ahhh ja - also Brokkoli.

Mittlerweile ist er fit, was Obst und Gemüse betrifft, habe ihn ein paar mal einkaufen geschickt, hat geholfen ;)

Und so wusste er auch, was es zu essen gab, als er Blumenkohl-Cremesuppe auf dem Wochenplan gelesen hat.


Die Sache mit dem Chef

Auf Instagram hatte ich bereits berichtet, der Cooking Chef ist vor kurzem eingezogen und hat sich in der Küche breit gemacht. Bisher greife ich nicht täglich auf seine Dienste zurück, aber doch 2-3x die Woche. In Klammern gebe ich künftig ab und an die Zubereitung für die Maschine mit an, wenn ich das Gericht auch schon darin zubereitet habe.

Blumenkohl-Cremesuppe


Blumenkohl-Cremesuppe


Zutaten:
25 gr Butter
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
etwas Thymian
1 Lorbeerblatt
1,5 kg Blumenkohl
500 gr Kartoffeln, mehlig
750 ml Hühnerbrühe
500 ml Milch
125 gr Sahne
Salz & Pfeffer
2 EL Olivenöl
40 gr Parmesan
(ich: Rinderschinken, getrocknet und Muskatnuss)

Zubereitung:
Zwiebel, Knoblauch und Kartoffeln schälen und klein schneiden (CC= Zerkleinerer-Aufsatz). Den Blumenkohl ebenfalls klein schneiden und 100 gr aus die Seite legen.

In einem Topf die Butter bei kleiner Hitze schmelzen, Zwiebeln, Knoblauch, Tymian und Lorbeerfür etwa 5 min. andünsten (CC= 90°C, Stufe 2). Nun Blumenkohl, Kartoffeln, Brühe und Milch zufügen und bei mittlerer Hitze für 25-30 min. kochen lassen, bis alles weich ist (CC= 110°C, Stufe 3). Nun die Sahne zufügen und die Suppe pürieren (CC= Blender), inkl. dem Lorbeerblatt, anschließend mit Salz & Pfeffer und evtl.Muskatnuss abschmecken.

Während die Suppe kocht, den restlichen Blumenkohl fein hacken und zusammen mit Olivenöl und Parmesan vermengen. Eine beschichte Pfanne auf großer Hitze erwärmen und die Brösel darin unter Rühren goldbraun anbraten.

Die Suppe in Schalen/Teller verteilen und mit den Bröseln bestreuen.

cauliflower soup


Lasst es Euch schmecken!


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