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Synchronbacken Nr 11 - mein Beilagenbrot

13. Juli 2016

Synchronbacken - Runde 11

Letzten Sonntag war es soweit - Synchronbacken ging in Runde 11 - ein Wahnsinn!  
Das Rezept stammt diesmal von frankies blog und ist ohne Sauerteig, dafür mit Poolish und Lievito Madre bzw. einem fermentierten Teig. 

Ich habe mich für den fermentierten Teig statt des Lievito Madres entschieden, da ich keinen Lievito Madre habe und auch nicht extra einen ansetzten wollte. 



Meine Rezept-Variante

Ich habe das ursprüngliche Rezept geändert und Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzt. Zusätzlich kamen Sesam & Mohn in den Teig.

Soweit ich es online sehen konnte, gab es auch diesmal keine Totalausfälle. Im Gegenteil - viele wunderbare Varianten sind entstanden! Schaut unbedingt mal bei Instagram vorbei, unter #synchronbacken findet Ihr die Prachtstücke, wirklich wie aus dem Bilderbuch. Es können übrigens auch alle ohne Instagram-Account den Link nutzen.

Beilagen -/ Wurzelbrot

Wurzelbrot

reicht für: 2 Brote
flauschige Krumme mit Kracherkruste



Zutaten für den fermentierten Teig

  • 60 gr Dinkelmehl, Typ 1050
  • 40 gr Wasser, lauwarm
  • Prise Trockenhefe
  • 0,5 gr Salz

Zubereitung

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwas 16 Std. gehen lassen.


Zutaten für den Poolish

  • 300 gr Wasser, lauwarm
  • Prise Trockenhefe
  • 50 gr Dinkelmehl, Typ 1050
  • 170 gr Dinkelvollkornmehl
  • 80 gr Dinkel-Dunst 

Zubereitung

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwas 16 Std. gehen lassen.


Zutaten für den Haupteig

  • Poolish
  • fermentierter Teig
  • 100 gr Roggenmehl, Typ 610
  • 550 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 350 gr Wasser, lauwarm
  • 40 gr Butter, weich
  • 3 gr Trockenhefe
  • 22 gr Salz
  • je 1 EL Sesam & Mohn

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in der Küchenmaschine für etwas 10 min. miteinander verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Evtl. noch etwas Mehl zufügen. Die Schüssel abdecken und für 20 min. gehen lassen.
  2. Den Teig nun falten und anschließend wieder 20 min. gehen lassen. Dies noch 2x wiederholen.
  3. Nun nach belieben den Teig formen und für weitere 30 min. gehen lassen. Ich habe ein Wurzelbrot geformt und den restlichen Teig in eine Kastenform gegeben.
  4. Den Ofen und evtl. Backstein rechtzeitig auf 250°C Ober/Unterhitze vorheizen. Das Brot nun auf ein Blech bzw. den Backstein geben, schwaden und die Temperatur auf 210°C senken. Je nach gewählter Form das Brot bis zu 50 min. backen. Das Wurzelbrot ist nach etwa 35 min. fertig. 

Jetzt möchte ich wieder Danke sagen, an alle die dabei waren! Es hat, wie immer, eine Menge Spaß gemacht :)

Und hier noch die Links zu allen Teilnehmern, ein Klick lohnt sich!

Die einzelnen Posts gehen im Laufe des Tages online, falls Du eine Fehlermeldung erhälst, dann schaue doch einfach später noch mal vorbei - Danke.

Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf
Ingrid von auchwas
Mona von Alltagsflüchtling
Karin von Food for Angels and Devils
Katrin von Summsis Hobbyküche
Sarah von Kinder, kommt essen!
Dagmar von Dagmar's brotjecke
Steffi von KochTrotz
Jeanette von Cuisine Violette
Birgit von Backen mit Leidenschaft
Friesi von Friesi kocht, backt & schnackt
Melissa von Gourmandiese Vegetariennes






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Und diesen Beitrag schicke ich noch zu we.love.yeast

Dort werden Rezept rund um Brot, Brötchen und vielem mehr aus Hefe gesammelt. Schaut doch mal vorbei.

Der frühe Vogel und kernige Roggen-Dinkel-Brötchen

5. Juli 2016

Wenn es morgens mal wieder schnell gehen muss ...

Hin und wieder kommt es vor, wenn wir zum Beispiel das ganze Wochenende unterwegs sind, dass ich kein Brot für die bevorstehende Woche gebacken habe. Eine gute Alternative sind dann Brötchen, deren Teig am Vorabend angesetzt wird und die dann morgens, ohne großen Aufwand, nur noch in den Ofen wandern.

Eine solches Brötchenrezept habe ich heute für Euch. Ursprünglich stammt es von Martin Johansson, von dem ich bereits ein Brotbackbuch vorgestellt habe. Entdeckt habe ich das Rezept allerdings beim Plötzblog. Im Originalrezept wird Weizen- statt Dinkelmehl verwendet und nur Sonnenblumenkerne.

Rye Spelt Buns

Als Frühaufsteher, der direkt nach dem Aufstehen auch schon singen kann, ist es für mich eigentlich kein Problem morgens Brötchen in den Ofen zu schieben. Diesmal ist es mir allerdings passiert, dass ich die Temperatur nicht runter gestellt habe. Die Brötchen sind dadurch etwas zu dunkel geworden, haben aber trotzdem gut geschmeckt.

Durch den hohen Roggenmehlanteil sind sie deftig, die Kerne ergänzen das Ganze wunderbar. Sie schmecken aber auch durchaus mit süssem Belag.



kernige Roggen-Dinkelbrötchen

kernige Roggen-Dinkelbrötchen
reicht für: 8 Brötchen
kernige, kräftige Brötchen - schmecken nicht nur mit deftigem Belag



Zutaten

  • 275 gr Roggenmehl, Typ 1370 (oder 1150)
  • 115 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 10 gr Anstellgut vom Roggensauer
  • 270 gr Wasser
  • Prise Trockenhefe oder 2 gr frische Hefe
  • 20 gr Honig
  • 8 gr Salz
  • 50 gr Sonnenblumenkerne
  • 50 gr Kürbiskerne


Zubereitung

  1. Die Sonnenblumen- und Kürbiskerne kurz in einer Pfanne ohne Fett rösten. Zusammen mit den restlichen Zutaten per Hand oder mit dem Löffel zu einem Teig vermengen. Ich habe die Küchenmaschine genutzt. 
  2. Den Teig nun abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 8 Std. gehen lassen. 
  3. Den Backofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
  4. Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer Stange formen, 8 Scheiben abstechen. Diese mit der Schnittfläche nach oben auf das Backpapier legen und das Blech direkt in den Ofen geben. 
  5. Die Temperatur auf 230°C senken, schwaden und die Brötchen für 20 min. backen. 
Rye Spelt Buns

Lasst es Euch schmecken!





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Synchronbacken #11 - das Rezept

3. Juli 2016

Synchronbacken #11

Ruhig war es hier im Juni, aber frisch aus dem Urlaub geht es wieder los! 


Und wir starten direkt mit der nächsten Runde Synchronbacken - am kommenden Wochenende geht Synchronbacken mit Zorra vom Kochtopf, mir und natürlich Euch in die 11. Runde. Und heute gibt es endlich das Rezept.


Es wird diesmal sommerlich - irgendwann müssen wir ja mal damit starten, auch wenn das Wetter immer noch etwas durchwachsen ist. 


Ausgesucht haben wir uns das Beilagenbrot von Frankie´s Blog. Das Rezept enthält Poolish und Lievito madre. Wer keinen Lievito madre hat, findet bei Zorra eine Anleitung dazu und auch eine Alternative.  


Zorra und ich werden am Samstag gegen 18 Uhr die Vorteige ansetzten und am Sonntag Vormittag gegen 9 Uhr starten. Der Zeitplan ist nicht fest, Ihr könnt nach Belieben beginnen. Wichtig ist nur, es wird am Sonntag gebacken.

Ihr könnt das Rezept verändern, heißt veganisieren oder die Mehlsorten austauschen. Wichtig ist nur - es sollten am Ende ein Brot dabei raus kommen - unabhängig von der Form. Wer möchte, kann sich bis Dienstag 16 Uhr bei Zorra in das Formular eintragen. So geht niemand vergessen und alle Teilnehmer werden aufgelistet. Ihr bekommt dann eine Email von Zorra mit allen Teilnehmern, die Ihr ebenfalls gerne in Euren Beiträgen aufführen könnt.

Dann bis nächstes Wochenende - ich freu mich!

Und jetzt noch gesünder - Energy Cookies

31. Mai 2016

Gesunde Cookies?!

Von den fast gesunden Cookies zu der noch gesünderen Variant. Als ich sie bei 
Cooking Classy gesehen habe, war klar - die müssen probiert werden.

Energy Cookies


Die Cookies sind wunderbare, kleine Kraftpakete - kernig, nussig und nur leicht süss - ein perfekter Snack für die Arbeit oder unterwegs. Sie helfen, wenn man ein kleines Tagestief hat.

Alternativ könnte man statt Cookies auch Riegel formen, aber Cookiesgröße hat hier voll und ganz überzeugt und vorallem ausreichend gesättigt.


Energy Cookies

Energy Cookies
reicht für: ca. 30 Cookies
gesunde Abwechslung zum klassischen Cookie

 

 

Zutaten

  • 140 gr Haferflocken, fein (ich: Dinkelflocken)
  • 140 gr Weizenvollkornmehl (ich: Dinkelvollkornmehl)
  • 75 gr Kokosraspeln, geröstet und gemahlen
  • 50 gr Leinsamen (ich: goldenen Leinsamen)
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • Prise Salz
  • 90 gr Schokolade, gehackt oder Drops
  • 130 gr Nussbutter (ich: Erdnussbutter)
  • 90 gr Apfelmus, ungesüsst
  • 25 gr Kokosöl
  • 80 gr Honig
  • 30 gr Muscovado
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Die Schokolade hacken, die Kokosraspel gleichmässig auf ein Backblech geben und für etwa 5 min. im Ofen rösten, bis sie goldbraun sind. Dann in einen Foodprozessor o. ä. geben und mahlen.
  2. In einer Schüssel Nussbutter, Apfelmuss, Kokosöl, Honig, Zucker und Ei sowie Vanille-Extrakt miteinander verrühren. Dann Haferflocken, Mehl, gemahlenen Kokosraspeln, Leinsamen, Backpulver, Natron und Salz zufügen und ordentlich verrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Dann die Schokolade überrühren.
  3. Mit 2 Esslöffeln oder dem Eisportionierer Kugeln auf die Backbleche verteilen und diese anschließend mit der Hand etwas flach drücken. Die Bleche nacheinander für etwa 8-10 min. auf der mittleren Schiene backen.
  4. Die Cookies aus dem Ofen nehmen, kurz auf den Blechen abkühlen lassen, dann auf ein Gitter geben und komplett auskühlen lassen. Nach Bedarf noch mit geschmolzener Schokolade verzieren.

Energy Cookies



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Vollkorn-Englisch-Muffins, auch bekannt als Toasties

26. Mai 2016

Die Sache mit der ToDo-Liste

Ihr kennt das? So eine ToDo-Liste, die wächst und wächst und irgendwie kommt mehr drauf, als das etwas abgearbeitet wird...

Ich war am Wochenende fleißig und habe gleich zwei Sachen von meiner ToDo-Liste probiert. Zum einen den Chocolate Tres Leche Kuchen und zum anderen die Vollkorn-Englisch-Muffins. Englisch-Muffins - der Begriff war mir anfangs garnicht geläufig. Hier kennt man die kleinen "Brötchen" wohl eher unter dem Begriff Toasties. Zumindest werden sie so im Handel vertrieben.

Vollkorn-Englisch-Muffins

Die Vollkorn-Variante fand ich interessant. Sie sind wirklich sättigend, dazu noch herzhaft und schmecken trotzdem auch mit süssem Belag. Ich bin auf den Geschmack gekommen und werde noch mehr an Englisch Muffins Varianten die Tage probieren. 

Ungetoastet sind sie sehr mächtig, aber getoastet ein absoluter Genuss! Ich hatte sogar Anfang der Woche die Toasties für Burger verwendet - passt überraschend gut.


Vollkorn-Englisch-Muffins oder Toasties

Vollkorn-Englisch-Muffins
reicht für ca. 10-12 Stück
kräftig-nussige Toasties

 

 

Zutaten

  • 320 gr Dinkelvollkornmehl
  • 350 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 8 gr Salz
  • 10 gr Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 6 gr Trockenhefe
  • 330 ml Milch, lauwarm
  • 100 ml Buttermilch, lauwarm
  • 30 gr Butter
  • 1 Ei, Gr. M
  • Dinkel- oder Maisgrieß zum Bestäuben

 

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und für etwa 3 min. auf kleiner Stufe kneten, dann den Teig für weitere 2 min. auf etwas höherer Stufe kneten.
  2. Nun ein Backblech mit Grieß bestreuen, zur Seite stellen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 2,5 cm dick ausrollen und Kreise von ca. 10 cm ausstechen. Diese nun auf das Blech geben, leicht mit Grieß bestreuen und abgedeckt für etwa 20-30 min. ruhen lassen.
  3. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Auf dem Herd eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen (ich: Stufe 4/9). Die Muffins nun in der Pfanne für 4-5 min. von jeder Seite garen, anschließend auf das Blech zurück legen.
  4. Das Blech in den Ofen geben und die vorgegarten Muffins für weitere 15 min im Ofen fertig backen. 
  5. Die Muffins halten sich luftdichtverpackt für etwa 2 Wochen bei Zimmertemperatur.




Hinweis:
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Und diesen Beitrag schicke ich noch zu we.love.yeast!

Dort werden Rezept rund um Brot, Brötchen und vielem mehr aus Hefe gesammelt. Schaut doch mal vorbei.