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Ratatouille mit Steak

9. Dezember 2011

Ja, heute ist es soweit. Es gibt Ratatouille mit Steak und das nur aus einem Grund:
Wichteln beim Käptn´s Dinner, einer Gruppe Foodies auf Facebook. Ich bin erst vor kurzem beigetreten und kann berichten: nur nette Leute, gute Tipps, tolle Unterhalt und vorallem mit viel Humor. Jedenfalls war es diese Woche soweit und ich habe mein Wichtelpaket erhalten und so sah es aus:

Wichtelgeschenk
Buch (Der Gastonaut), Chocolat-Seife, Fünf-Farben-Pfeffer, Gewürzsalz & Chili-Ingwer-Senf
Freundlicherweise stand der Absender drauf und mir blieb langes Raten erspart. Wie ich mittlerweile gesagt bekommen hab, sind sowohl Senf als auch das Gewürzsalz selbst hergestellt worden - finde ich GROSSARTIG!

Wie der Aufdruck des Salzes verrät enthält es neben Salz:
Lavendel, Sternanis, Szechuan-Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Zucker und wurde mit viel Liebe zubereitet.

Was nun damit krönen?
Da kam mir nur eins in den Sinn: ein gutes Stück Fleisch und da das Salz einen provenzalischen Touch hat dazu ein Rataouille.


So und hier nun erstmal die Zutaten für das Rataouille: 
100 g rote Paprika 
100 g gelbe Paprika
100 g grüne Paprika
100 g Gemüsezwiebel
200 g Aubergine
200 g Zucchini 
1 Knoblauchzehen (frischer, junger Knoblauch)
4-5 getrocknete Tomaten
ca. 10 schwarze Oliven (entsteint)
5 El Olivenöl
1 El Aceto Balsamico
Thymian
Rosmarin
Majoran

Salz, Pfeffer

Alle Zutaten sehr klein schneiden. Zwiebeln & Knoblauch zusammen anbraten und in eine Schale geben, alle Paprikas zusammen anbraten, ebenfalls in die Schale geben, Zucchini anbraten und dann auch in die Schale geben, ebenso mit der Aubergine verfahren. Anschließend die getrockneten Tomaten und die Oliven klein schneiden und zufügen. Öl und Balsamico hinzufügen und mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken, vermengen und FERTIG.

Das Steak nach belieben anbraten. Hier eine kleine Anleitung, die vielleicht weiterhilft:
Die Pfanne muss richtig heiß sein, denn bei hohenTemperaturen gehen die Membranen der Muskelzellen an der Oberfläche des Fleisches kaputt. So können sich die im Fleisch enthaltenen Zuckermoleküle mit Eiweißen zu einer leckeren braunen Kruste verbinden. Oft spricht man auch davon, dass sich die Poren schnell schließen müssen, da sonst der Fleischsaft ausläuft. Dies wird inzwischen häufig als Irrtum deklariert, da Fleisch keine "Poren" hat. Man erkennt, ob die Pfanne heiß ist, indem man z.B. einen Holzlöffel ins Öl hält und sich daran Bläschen bilden. Rind sollte von beiden Seiten scharf angebraten werden (aber nicht verbrennen!), damit eine schöne Farbe entsteht, sich Röstaromen und Kruste bilden. Danach bei mittlerer Hitze ca. 3-4 Min pro Seite (je nach Dicke) weiter braten, bis Saft auf der Oberfläche austritt. Anschließend in Alufolie einpacken und einige Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft wieder verteilen kann. Bei sehr hohen Fleischstücken (z.B. Rinderfilet) das Fleisch nochmal 10 Min im Backofen bei niedriger Hitze (ca. 150 Grad) weiter garen lassen.

Bei einem solchen, tollen Gewürzsalz natürlich erst hinterher würzen, ich glaube, man kann es ein kleines bisschen sehen:



Ratatouille mit Steak
für Francesco, Danke für das tolle Geschenk :-)

  

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