Montag, 21. November 2011

Ziegenkäse - so schmeckt er

Viele sind immer abgeneigt, wenn ich von meiner Zuneigung für Ziegenkäse erzähle.
Ich gebe zu, auf die wirklich "strengen" Ziegenkäse stehe ich auch nicht, aber ich habe eine Entdeckung gemacht - nichts neues - aber sie ist soooooo lecker, da muss ich von berichten.

Außerdem möchte ich Alice im kulinarischen Wunderland zu einem zweiten Ziegenkäseversuch bewegen ;-)


Ziegenfrischkäse mit Honig in Bacon
 
Es gibt verschiedene Hersteller/Anbieter. 

Natürlich gibt es neben "Bourdin" auch noch andere Hersteller, wie z. B. Bettinehoeve.
Bekommen habe ich den Ziegenfrischkäse bisher bei Edeka sowohl im Kühlregal als auch an der Käsetheke. Ebenso im REWE, in der Metro und bei tegut.

Im Prinzip ist es ganz einfach. Man benötigt folgende Zutaten:

Zutaten:
1 Rolle Ziegenfrischkäse mit Honig
etwa 5-10 Streifen Bacon
frische Kräuter oder Walnüsse, nach Bedarf
Honig

Zubereitung:
Den Ziegenkäse in etwa Fingerdicke Scheiben schneiden. Im Bacon einwickeln. Ich wickel einfach mit einer halben Baconscheibe, bei einer ganzen Baconscheibe langt es für die "Paket"-Technik, heißt wie beim Geschenkband.
Nun die Ziegenkäse von beiden Seiten kurz in der Pfanne anbraten. Nach Bedarf Honig drüber geben und mit Walnüsse oder frische Kräuter, wie z. B. Rosmarin, Thymian anrichten.

Dazu essen wir Ciabatta oder Toast und grünen Salat.


Auch wirklich lecker schmeckt es, wenn man die Ziegenkäsescheibe mit Ruccola- oder Tomatenpesto bestreicht, in Blätterteig wickelt und kurz in den Backofen gibt, dazu auch einen grünen Salat.
 
Der Ziegenfrischkäse schmeckt auch pur total lecker. Vor kurzem hatten wir eine kleine Käse-/Weinverkostung bei mir, und der Ziegenfrischkäse wurde geliebt. Er war der einzige Käse, der am Ende des Abends leer war...




Und hier noch als Ergänzung:

Es gab mal wieder Ziegenkäse.
Zum einen unseren Standard-Ziegenkäse, heißt mit Bacon, Honig und Lavendelblüten (siehe oben).

Zum anderen neu angerichtet und mit einem kleinen Dressing, bestehend Öl, Honig & Zitrone sowie Salz & Pfeffer und auf Toast angerichtet.



Guten Appetit - Bon Appétit

Sonntag, 20. November 2011

Season 3 - Weihnachtsbäckerei 2011

Und aufs Wochenende aufgeteilt startet die dritte Runde im Plätzchen-Marathon. Ein bisserl am Samstag Abend, den Rest am Sonntag Vormittag.

Ich gebe zu, eine Sorte - die Orangenplätzchen - sind nichts geworden :-(
Die Zubereitung entsprach dem Rezept, die Kühlzeit betrug statt der vorgegeben 30min ganze 40min. und trotzdem liefen die Plätzchen zu einem Brei auf dem Blech zusammen. Naja, macht nichts, kann ja nicht immer alles klappen. Habe mir dann mal eine Ecke abgebrochen und aufgehoben - geschmeckt hats ;-)
Hatte letztes Jahr mal einen Teig im Kühlschrank vergessen und 2 Tage später zubereitet, vielleicht sollte ich das mal mit den Orangenplätzchen versuchen *g*

Nun ja, kommen wir zu dem, was geklappt hat:
Marcadamiaplätzchen
- Bananenkipferl
- Kirsch-Mandel-Cookies
- Limonenplätzchen
- Sesamplätzchen
- Marcadamiaplätzchen
- Smartieskekse


Vorstellen möchte ich heute die Smartiekekse. Ich liebe Zimt, ich liebe Smarties, und alles ist hier vereint:

Zutaten:
6 EL Butter
120 gr braunen Zucker
1 Ei
175 gr Mehl
1 TL Backpulver
1 TL gem. Zimt
Schokoladendragees

Zubereitung:
Alle Zutaten - außer den Smarties - zu einem Teig verkneten und für mind. 30min in den Kühlschrank geben. Nach der Kühlung den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Kekse nach Bedarf ausstechen. Diese anschließend mit den Schokoladendragees belegen (leicht andrücken) und in den Ofen geben.

Ober-/Unterhitze: 180°C
Heißluft: 160°C
Gas: Stufe 2-3
Backzeit: ca. 10 min.


Und ebenfalls vorstellen möchte ich die Kirsch-Mandel-Cookies:

Zutaten:
80 gr kandierte Kirschen
100 gr Butter
80 gr braunen Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei
225 gr Mehl
1 TL Backpulver
100 gr Mandelstifte
nach Belieben je eine Pr. Zimt, Ingwer, Nelke

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Rolle mit ca. 5cm Durchmesser formen. Nun etwa 0,5mm dicke Scheiben abschneiden und aufs Backblech geben und in den Ofen schieben.


Ober-/Unterhitze: 180°C
Heißluft: 160°C
Gas: Stufe 2-3
Backzeit: ca. 10 min.

Bei Bedarf nach dem Abkühlen mit weißer Schokolade verzieren.


Limonenplätzchen

Bananenkipferl - mit getrockneten Bananen


Sesamplätzchen - die etwas anderen Plätzchen - mit Sesam & Haferflocken

Samstag, 19. November 2011

Liköre - auch zum Verschenken geeignet

Eigentlich hatte ich vor, für Weihnachten Liköre zu machen zum Verschenken. Mittlerweile hat es sich ergeben, dass meine Familie an Weihnachten bei uns sein wird, somit bietet sich auch an, etwas vom Likör zur Bewirtung zu behalten :-)

Das erste Rezept ist eigentlich kein Likör, sondern heißt Glühweinsirup




Die Zubereitung ist ganz einfach. Ihr benötigt für 250 ml folgende


Zutaten:
1/2 Vanilleschote
650 ml gewürzten Glühwein
100 ml frisch gepresster Orangensaft
250 gr Zucker

Zubereitung:
Die Vanilleschote halbieren und auskratzen. Zusammen mit dem Glühwein, dem Orangensaft und dem Zucker in einen Topf geben und unter gelegentlichem Umrühren auf etwa 250 ml einkochen lassen. Schote entfernen und in Flaschen oder Gläser abfüllen - und fertig.

Passt toll zum Sekt, ich werde ihn zum Weihnachtsdessert (Lebkuchenmousse) reichen.


Ich würde jetzt nicht unbedingt den billigsten Glühwein dafür verwenden, persönlich habe ich etwas aus dem mittleren Preissegment gewählt, aber das bleibt jedem selbst überlassen...





Das zweite ist der Zitronen-Ingwer-Likör, auch hier ist die Zubereitung sehr einfach. Die Zutaten sind für etwa 0,75 ltr Likör.

Zutaten:
80 gr frischen Ingwer
2 unbehandelte Zitronen
200 gr Zucker
400 ml Wodka

Zubereitung:
Den Ingwer schälen und in dünnen Scheiben schneiden, die Zitronen waschen, trocknen und die Schalen so dünn abschneiden, dass nichts weißes daran ist. Die Zitronen auspressen. Nun 100 ml Zitronensaft zusammen mit den Zitronenschalen, dem Ingwer und dem Zucker in einen Topf geben und bei mittlere Hitze etwa 10 min köcheln lassen. Das ganze Abkühlen lassen, den Wodka hinzugeben, verrühren und nun in die Flaschen abfüllen. Gut verschließen und mind. 2 Wochen ziehen lassen.

Foto folgt, er steht schon im Keller zum Durchziehen  :-)



Und nun noch eine Rezeptergänzung, danke an "Küchenplausch" (http://www.facebook.com/kuechenplausch) für dieses tolle Rezept!


Spekulatiuslikör
 
Dieser Spekulatiuslikör eignet sich bestimmt auch gut zum Verschenken, er sollte jedoch kühl und dunkel gelagert werden, dann ist er ca 2-3 Monate haltbar.

Zutaten:
150 ml Weizenkorn
3-4 EL Nuss-Nougat-Creme
50 gr Puderzucker
2-3 TL Spekulatius-Gewürz
250 gr Schlagsahne

Zubereitung:
Den Weizenkorn mit Nuss-Nougat-Creme, Puderzucker und Spekulatius-Gewürz glatt rühren. Die Sahne etwas cremig schlagen und mit Alkoholmischung verrühren. Den Likör in eine schöne Flasche füllen und ihn gekühlt vor dem Weihnachtsbaum mit ein paar Plätzchen genieße.

Wie auch schon bei Küchenplausch erwähnt, hatte ich keinen Korn da und habe Rum verwendet. Und nachdem alles schon abgewogen und abgemessen war, musste ich feststellen, dass mein Weihnachtsgewürz nicht Spekulatius war sondern Lebkuchen, aber es schmeckt auch damit sehr gut :)

Mittwoch, 16. November 2011

Rezeptwünsche Plätzchen

so und hier nun endlich die Rezepte, die sich noch einige gewünscht haben:


Peanut Raisin Cookies

Zutaten:
100 gr Butter
100 gr Erdnusscreme
150 gr braunen Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Ei
100 gr Mehl
1/2 TL Backpulver
150 gr Erdnüsse
150 gr Rosinen

Zubereitung: 
Butter mit Erdnusscreme, Zucker und Vanillezucker cremig rühren, das Ei hinzufügen und nochmals kurz aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver hinzufügen und unterrühren. Anschließend die Erdnüsse und Rosinen unterheben.

Mit dem Teelöffel Häufchen abstechen und aufs Backblech geben.  Im vorgeheizten Ofen backen.


Ober-/Unterhitze: 190°C
Heißluft: 160°C
Gas: Stufe 2-3
Backzeit: ca. 10 min.


Ananas-Maracuja-Plätzchen

Zutaten:
120 gr Butter 
100 gr Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
120 gr Mehl
80 gr Speisestärke
1 TL Backpulver
1/2 Pa. Kaltschale Ananas-Maracuja-Geschmack
2 EL Zitronensaft

Zum Ganieren: weiße Schokolade oder Zuckerguß

Zubereitung:
Butter mit Zucker und Salz zu einer gebundenen Masse rühren. Nacheinander die Eigelb unterrühren. Nun das Mehl, die Speisestärke und die Kaltschale vermischen und nach und nach unterrühren. Zum Schluss den Zitronensaft hinzufügen und kurz unterrühren.

Den Teig mit einem Teelöffel aufs Backblech geben und in den Ofen schieben.

Ober-/Unterhitze: 180°C
Heißluft: 160°C
Gas: Stufe 2-3
Backzeit: ca. 15 min.

Für die Garnierung Schokolade oder Zuckerguß nach dem Auskühlen auf die Plätzchen geben.


Toffee-Häufchen

Zutaten:
300 gr Mehl
1/2 TL Backpulver
120 gr Zucker
1 Pa. Vanillezucker
1 Ei
170 gr Butter
70 ml Sahne
1 gr. Pa. Toffifee (Storck)

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel geben. Zucker, Vanillezucker, Ei, Butter und Sahne hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig mit einem Teelöffel aufs Blech geben und in die Mitte jeweils ein Toffifee drücken. Anschließend alles in den Ofen geben.

Ober-/Unterhitze: 180°C
Heißluft: 160°C
Gas: Stufe 2-3
Backzeit: ca. 15 min.

Bei Bedarf nach dem Abkühlen mit etwas Schokoladenguß verzieren.


Chocolate-Chip-Cookies mit Cranberries & Erdnüssen

Zutaten:
100 gr Butter
50 gr Zucker
100 gr brauner Zucker
1 Ei
2 TL Vanillezucker
175 gr Mehl
1 T Backpulver
100 gr dunkle und helle Schokolade, gehackt
50 gr getrocknete Cranberries, gehackt
50 gr Erdnüsse, gehackt

Zubereitung:
Butter, Zucker, braunen Zucker und Vanillezucker verrühren, anschließend das Ei unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, unterrühren. Cranberries, Schokolade und Erdnüsse unterheben.

Mit einem Teelöffel Häufchen aufs Backblech setzten und in den Ofen geben.

Ober-/Unterhitze: 180°C
Heißluft: 160°C
Gas: Stufe 2-3
Backzeit: 10-12 min.

Bei Bedarf nach dem Abkühlen mit etwas Schokoladenguß verzieren.


Bananenkipferl

Zutaten:
100 gr getrocknete Bananen
250 gr Mehl
1 TL Backpulver 
100 gr Zucker
1 Pa. Vanillezucker
1 Eigelb
150 gr Butter

Zubereitung:
Für den Teig die Bananen in sehr feine Stücke hacken. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und mind. 30 min kalt stellen.

Nun kleine Rollen formen, die Enden etwas dünner werden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gehen und in den Ofen schieben.

Ober-/Unterhitze: 180°C
Heißluft: 160°C
Gas: Stufe 2-3
Backzeit: ca. 7-8 min.

Bei Bedarf nach dem Abkühlen mit etwas Schokoladenguß verzieren.
(Etwa je 80 gr weiße und Zartbitterschokolade)

Dienstag, 15. November 2011

Boeuf Bourguignon - erst im Fernsehen, dann bei "Die Landfrau" und jetzt auf meinem Tisch

Vor kurzen sah ich im Fernsehen mal wieder einen meiner Lieblingsfilme "Julie & Julia"
Für alle, die nichts damit anfangen können, hier ein kurzer Einblick http://youtu.be/T7vWhyH6rwg
Schon beim ersten Mal war ich fasziniert von den Gerichten und natürlich auch der Geschichte.

Durch Zufall bin ich heute auf den Blog von "Die Landfrau" gestoßen und sofort stach mir der Post über das Boeuf Bourguignon ins Auge - Déjà-vu

Das hat mich den ganzen Tag so verfolgt, dass ich nach der Arbeit direkt einkaufen gegangen bin, um dieses Gericht jetzt endlich mal zu kochen.


Boeuf Bourguignon

Zutaten für 4 Personen:
800 g Rindergulasch
200g Schalotten
2 Karotten, in Würfel geschnitten
150 g Knollensellerie, in Würfel geschnitten
2 EL Tomatenmark
0,5 l Spätburgunder
2 Lorbeerblätter
3 cl Cognac
3 Zweige Rosmarin, Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten

Das Fleisch scharf anbraten, mit Salz & Pfeffer würzen. Das geschälte, geschnitte Gemüse (Karotten, Sellerie, Zwiebel)  dazu geben und weitere 3 min braten, nun das Tomatenmark hinzu geben und dieses auch nochmal kurz mit braten. Anschließend mit dem Wein ablöschen. Die Lorbeerblätter hinzu und alles mit geschlossenem Deckel etwa 2 Std. schmoren lassen. Zum Schluß den Cognac hinzugeben und mit Rosmarin garnieren.

Wer möchte nimmt Beilagen nach Geschmack, wie Kartoffeln, Spätzle - mir hat etwas Baguette genügt.


Ich hatte ausversehen die ganze Flasche Rotwein hinzu gegeben, aber es hat auch am Ende, nach den 2 Std. gerade so für ein bisserl Sosse gelangt :)

Ursprünglich leitet sich der Name des Gerichts "Bourgogne", vom Rotwein aus der "Bourgogne", dem Pinot Noir (Spätburgunder) ab. Da wir keine Weintrinker sind, aber stets welchen geschenkt bekommen, hab ich aus dem Keller einen anderen Spätburgunder gewählt, der wirklich auch sehr gut geschmeckt hat.


Die Original Julia Child Bücher gibt es auch online, in verschiedenen Ausführungen.

In mein Regal haben sie es schon geschafft und ich werde jetzt mal einige Gericht daraus zubereiten :)

Mittwoch, 9. November 2011

Alice aus dem kulinarischen Wunderland bittet um Hilfe - und es gibt was zu gewinnen :)


Alice aus dem kulinarischen Wunderland bittet um Hilfe

Die Aufgabenstellung lautet:

Hilfe! Am 19. November steigt meine kleine feine Geburtstagsparty und ich hab keine Ahnung was ich meinen Gästen servieren soll! Und da Ihr ja immer besonders kreativ seid und so tolle Ideen habt, könnt Ihr mir sicher behilflich sein, oder? Aus diesem Grund habe ich mich für ein Blitz-Überraschungsevent entschieden, damit es keinen Partycrash gibt *g* 

Was bei den Rezepten wichtig wäre:
  • sollte für ca. 12 Personen ohne Probleme machbar sein
  • sollte man eventuell schon am Tag vorher vorbereiten können
  • sollte nicht zu aufwendig sein
  • sollten nicht zu teuer sein
  • sollte evtl. im Stehen, Sitzen oder Liegen verzehrt werden können, da ich nicht genug Sitzgelegenheiten habe *lach*
  • sollte was Herzhaftes oder auch was Süßes sein, aber auch Cocktails und ähnliche Sachen sind gerne gesehen

Da versucht man (Frau) doch gerne zu helfen, und hier nun mein Vorschlag:


Gefüllte Focaccia

Zutaten für den Teig:
2 TL Hefegranulat oder 15 gr frische Hefe
300 ml Wasser
500 gr Hartweizenmehl
1,5 TL Salz
3 EL Olivenöl 


Zutaten für die Füllung/Garnierung:
200 gr Gorgonzola
200 gr Mozzarella
1 Hand voll Basilikumblätter
0,5 TL grobes Salz
3 Zweige Rosmarin
4 EL Olivenöl

Zubereitung:
Die Hefe über 200 ml des Wassers streuen, 5 min. ruhen lassen, rühren und auflösen. Mehl und Salz zusammen in eine große Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken, die aufgelöste Hefe und das Öl hineingeben.
Das restliche Wasser zur Hefe gießen, das Mehl vom Rand her einrühren, bis ein weicher, klebriger Teig entsteht. Nach Bedarf mehr Wasser zugeben.Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 10 min. kneten bis er glatt und elastisch ist. Den Teig in eine Schüssel legen, mit einem Küchenhandtuch bedecken und 1,5 Std. gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. (Natürlich läßt sich das auch mit einer geeigneten Küchenmaschine machen).

Den Teig abschlagen und in 2 gleich große Portionen teilen, jede etwa 5 min. reiben, dann 10 min. ruhen lassen.2 Teigkreise von etwa 24 cm ausrollen, einen der Kreis auf ein mit Öl bestrichenes Backblech geben und mit dem Käse und dem Basilikum belegen. Den zweiten Teigkreis darüber legen und rundum andrücken.  Mit einem Handtuch bedecken und 30 min. gehen lassen.

Mit der Fingerspitze kleine, ca. 1 cm tiefe Dellen in die Oberfläche der Focaccia drücken, Salz drüber streuen und mit 2 EL Ölivenöl beträufeln. Rosmarinnadeln in kleine Büscheln von den Stängeln zupfen und in den Teig stecken.

Im vorgeheizten Ofen 30-45 min. backen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und servieren.

Backzeit: 30-45 min.
Ofentemperatur: 200°C
Die erste, selbstgemachte Focaccia


Varianten für die Füllung:
- 500 gr Kirschtomaten
  (im Ofen bei 200 °C garen)
- 150 gr Mozzarella
- Rucola

oder

- 1 Do. Pizzatomaten
- 0,5 Pa. würziger, geriebener Käse

Nicht abschrecken lassen, klingt aufwendiger, als es in Wirklichkeit ist ;-)


So, dann hoffe ich doch, hiermit einen geeigneten Beitrag zur Party-Rettung geleistet zu haben - und warte gespannt auf die Auswahl, die Alice treffen wird - und natürlich die Verlosung :-) 

Dienstag, 8. November 2011

Season 2 - Weihnachtsbäckerei 2011

Heute Abend war ich alleine zuhause, also - Situation nutzten - Fortsetzung der Weihnachtsbäckerei. Diesmal mit ein paar Plätzchen zum Ausrollen und die ersten Sorten mit Füllung.

Folgende Sorten standen auf dem Programm:
- Engelsaugen (Kokosplätzchen mit Marmelade)
- zweierlei Adventsknabbereien (ohne und mit Füllung - aus Schmand, Schokolade & Erdnüssen)
- Kokossterne

links: Adventsknabbereien, oben rechts: Kokosstern, unten rechs: Engelsauge

Vorstellen möchte ich heute die Kokossterne.
Eine tolle Alternative für Makronen ohne Obladen...  :-)

Zutaten für den Knetteig:
250 gr Weizenmehl
1 TL Backpulver
75 gr Zucker
1 Pa. Vanille-Zucker
2 Eigelb
125 gr Butter oder Margarine

Die Zutaten zu einem Teig verkneten, evtl. kurz kühl stellen. Anschließend den Teig ausrollen und eine gleiche Anzahl großer und kleiner Stern ausstechen.


Zutaten zum Bestreichen:
1 Eigelb
3 TL Kondensmilch

Beides verquirlen und die großen und kleinen Sterne damit bestreichen.


Zutaten für den Belag:
3 Eiweiß
100 gr Zucker
175 gr Kokosraspeln
2 Tropfen Bittermandel-Aroma

Eiweiß steif schlagen, Zucker langsam dazu geben. Anschließend die Kokosraspel und das Bittermandel-Aroma unterziehen.

Die großen Sterne auf das Backblech legen. Mit zwei Löffeln oder dem Spritzbeutel von der Kokoscreme auf den Stern geben. Die kleinen Sterne schräg an die Kokosmasse legen. Anschließend backen.

Ober-/Unterhitze: 180-200 °C (vorgeheizt)
Heißluft: 160-180 °C (vorgeheizt)
Gas: etwa Stufe 3 (vorgeheizt)
Backzeit: etwa 10 min.

Sonntag, 6. November 2011

Eröffnung der Weihnachtsbäckerei 2011

Jaaaa, die Weihnachtsbäckerei ist für dieses Jahr eröffnet.
Sicherlich, es ist erst Anfang November, aber da Weihnachten auf einen Samstag fällt haben wir Ende November schon den ersten Advent, also kann ich jetzt schon mal starten ;-)

Für dieses Jahr habe ich mir eine Menge vorgenommen, die Anzahl der Sorten vom letzten Jahr muss getoppt werden... somit stehen für dieses Jahr ganze 34 verschiedene Sorten Plätzchen an.

Mit den einfachen Plätzchen habe ich heute begonnen:
- Peanut Raisin Cookies
- Chocolate Chips Cookies
- Schokoladen Cookies
- Amerikanische Walnusskekse
- Ananas-Maracuja-Kekse
- Honigkrater
- Toffie-Häufchen
von rechts nach links, oben: Honigkrater, Toffie-Häufchen - unten: Chocolate Chips Cookie, Peanut Raisin Cookie

von rechts nach links, oben: Amerik. Walnusskekse, heller Schokoladen-Cookie - unten: Ananas-Maracuja-Kekse, dunkler Schokoladen-Cookie

Im Prinzip funktionieren alle nach dem gleichen Schema. Es wird ein Rührteig hergestellt, die Toppings wie Cranberries, Erdnüsse, Schokoladenstücke, etc. kommen hinzu. Anschließend mit zwei Löffeln geformt aufs Backblech und in den Ofen. 

 Und hier noch das Rezept von meinen Lieblingen - Honigkrater


  Zutaten für den Rührteig:
120 gr Butter oder Butterschmalz
50 gr Zucker
1 Pa. Vanillezucker
1 Pr. Salz
50 gr flüssiger Honig
1 Eigelb
200 gr Weizenmehl
1/2 TL Backpulver

Zutaten für die Füllung:
100 gr Schmand
10 gr flüssiger Honig

Zubereitung:
Für den Teig Butter(schnmalz) mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Honig geschmeidig rühren. Eigelb ca. 1/2 min. unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und auf zwei Portionen unterrühren.

Den Teig mit zwei Löffeln in Häufchen auf die Backbleche setzten. In die Mitte mit einem Kochlöffel eine etwa 1 cm breite Vertiefung drücken. Für die Füllung Schmand und Honig glatt rühren, in einen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden. Die Schmandmasse in die Vertiefungen spritzen.

Ober-/Unterhitze: eta 180°C (vorgeheizt)
Heißluft: etwa 160°C (vorgeheizt)
Gas: Stufe 2-3 (vorgeheizt)
Backzeit: 10-15 min.

Bon appetite