Mittwoch, 28. Dezember 2011

Snacks (für Silvester)

so und während die Jungs im Wohnzimmer mit einer selbstgemachten Foto-DVD in Erinnerungen schwelgen, mach ich mich mal wieder in die Küche :)
Ist aber auch praktisch mit den Versuchskaninchen nebenan *g*

Zuerst habe ich mich an die Curry-Nüsse gemacht, ein wirklich ganz einfach Rezept.


Curry-Nüsse
Zutaten:
200 gr gemischte Nüsse
(es geht wirklich alles, nach Möglichkeit ungesalzen)
2 EL Butter
2-3 EL Curry
Salz



Zubereitung:
Die Butter in einer Pfanne schmelzen, Curry hinzufügen und mischen. Nüsse hinzufügen und alles gute vermengen. Nun die Nüsse auf ein Backblech geben und bei 170°C ca. 15-20 min. im Backofen rösten.

Nach Bedarf noch salzen.



Kartoffel-Käse-Muffins

Zutaten für 12 St.:
2 Eier
100 ml Buttermilch
6 EL Öl
200 g Mehl
1 TL Salz
2 TL Backpulver
200 gr geriebene Kartoffeln
80 gr geriebener Käse

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinformen mit Papierförmchen auslegen. Eier, Buttermilch und Öl verrühren, Kartoffeln und Käse unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz dazugeben. Etwa 20-25 min. backen.





deftige Blätterteig-Muffins

Zutaten für 12 St.:
50 gr Champignons
100 gr gekochten Schinken
1 Tomaten (oder 2 getrocknete Tomaten)
100 gr geriebenem Käse
100 gr saurer Sahne
Salz, Pfeffer, Oregano
1 Rolle Blätterteig

Die Champignons, den Schinken und die Tomaten kleine würfeln - bei frischen Tomaten die Kerne entfernen. Die Würfel mit dem Käse und der sauren Sahne verrühren, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen/abschmecken.

Den Blätterteig ausrollen und mit der Masse bestreichen. Seitlich etwa 2 cm am Rand frei lassen und einrollen. Die Rollen in etwa 3 cm breite Stücke schneiden und in die Muffinform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 20-25 min. backen.

Chili con Carne

Hier, wie bereits angekündigt, ein Rezept fürs Chili con Carne - evtl. was für Silvester?

Ich habe es heute für die "Jungs" zum Männerabend gemacht. Ich konnte gerade noch schnell ein Foto machen, bevor der Topf auch schon leer war, muss wohl geschmeckt haben :-)
Es waren sieben Männer anwesend, also ich würde die angegebenen Menge für etwa 8 Personen ansetzen, bei "Normalessern".
Natürlich gibt es auch immer die Diskussion, ob mit Mais oder ohne... bei uns ist Mais mit drin, weil der Liebste ein riesen Mais-Fan ist. Also es ist jedem selbst überlassen, ob er den Mais hinzu gibt oder nicht ;-)


Chili con Carne

Zutaten: 
1 Knoblauchzehen
1 Gemüsezwiebel (ca. 200 gr)
2 EL Öl 
1,5 kg Rinder-Hackfleisch 
4 Dose Kidneybohnen (insges. ca 1 - 1,2 kg)
Salz
Pfeffer
2 TL Zucker 
3 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 rote Paprikaschote
1 grüne Paprikaschote 
2 Dose gehackte Tomaten (insges. ca. 800 gr)
1 Dose Maiskörner (ca. 400 gr)
0,5 Bund Koriandergrün
1 Tafel Dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao) --> macht Artur immer - schmeckt wirklich gut!!
1 Pa. pürrierte Tomaten (500 gr) je nach Konsistenz
2 frische Chilis oder getrocknete bzw. gemahlens Chilis

evtl. mit Joghurt, geriebenem Käse und Tortillachips servieren

Zubereitung:
Chili halbieren und entkernen, mit Knoblauch und Zwiebeln fein würfeln. Alles im Öl glasig dünsten. Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. Tomaten mit der Flüssigkeit zugeben.
Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Kreuzkümmel und evtl. Chilipulver würzen. Paprika vierteln, entkernen, in ganz kleine Würfel schneiden und hinzu geben. Bohnen in einem Sieb kurz abbrausen und mit dem Mais zum Chili geben, unterrühren. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und hinzufügen.

Nun mindestens 20 Minuten offen bei mittlerer Hitze einkochen lassen, ich hatte es 1,5 Std. auf dem Herd. Evtl. nachwürzen und mit den abgezupften Korianderblättern bestreuen. Wer möchte kann das Chili mit Joghurt, geriebenem Käse und Tortillachips servieren.



Und als "Danke schön" haben die Jungs einen Blumenstrauss für mich dabei gehabt *freu*



Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachtsessen 2011 - 2

so - starten wir hier mit Part 2 ---> dem Hauptgang und dem Dessert :)



Truthahn mit Maronen-Füllung, Walnuss-Möhren und Polenta-Schnitten

Zutaten für Braten und Füllung:
1-2 Zwiebeln
200 gr fest kochende Kartoffeln
ca. 50 gr Butter
100 gr vorgegarte, geschälte Maronen (vakuumverpackt)
1 TL brauner Zucker
0,5 TL getrockneter Chili, grob geschrotet
50 gr Vollkorn-Toastbrot, entrindet
1 EL Butterschmalz
2-3 frische Salbeiblätter
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Eier (Kl. M)
80-90 ml Milch
1 EL Hartweizengrieß
1 getrocknete Lorbeerblätter
1 Gewürznelken
1 Festtagsputer (Truthahn oder Pute, ca. 2,5 - 3,0 kg, beim Geflügelhändler rechtzeitig vorbestellen)
außerdem: Holzspießchen, Küchengarn

Zutaten für die Karotten:
30 g Walnusskerne
1 Prise gemahlener Piment
30 g weiche Butter
500 gr feine Karotten
1 Tl Puderzucker

Zutaten für die Soße:
50-75 gr Honig
1 Sternanis
0,5 Zimtstange
0,5 TL Korianderkörner
0,5 TL Kardamomsamen
50 ml frisch gepresster Orangensaft
50 ml Balsamessig
300 ml Geflügelfond

Zutaten für die Polenta-Schnitten:
375 ml Milch
Salz
Muskatnuss 
180 gr Polentagrieß
40 gr Parmesan (frisch gerieben)
fein abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone (unbehandelt) 
1 Eigelb (Kl. M)
8-12 El Olivenöl

Zubereitung der Polenta:
Milch mit 375ml Wasser, Salz und Muskat aufkochen. Den Grieß unter ständigem Rühren mit den Schneebesen einrieseln lassen. Bei milder Hitze 5 Minuten quellen lassen, dabei mehrmals mit einem Holzlöffel verrühren. Parmesan, Zitronenschale und Eigelb schnell unterrühren. Polenta auf ein Stück Backpapier geben, etwas andrücken und mit einem zweiten Stück Backpapier bedecken. Polenta zwischen dem Backpapier mit einem Rollholz zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck (32x20 cm) ausrollen. Mit Klarsichtfolie bedecken und über Nacht kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren die Polenta in ca. 16 Stücke schneiden, dabei das Messer öfter mit Wasser befeuchten. Jeweils 4 Stücke 2 Minuten in 2-3 El Öl in einer Grillpfanne bei mittlerer Hitze braten. Polenta vorsichtig mit einer Palette aus der Pfanne nehmen.














Zubereitung der Füllung:
Die Zwiebeln in Spalten schneiden, Kartoffeln schälen und würfeln. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen. Maronen und Zwiebeln anbraten und mit Zucker bestreuen. Chili zugeben und alles unter Wenden karamellisieren lassen. In eine große Schüssel geben.

Toastbrot fein würfeln. 2 EL Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, Kartoffeln und Salbei darin bei mittlerer Hitze unter Wenden ca. 10 Minuten goldbraun braten, mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Butter und Toastwürfel dazugeben und bei mittlerer Hitze unter Wenden braun braten. Anschließend zu den Maronen geben.

Milch, Eier und Grieß mit etwas Salz und Pfeffer verquirlen. Lorbeer grob zerkleinern. Mit Nelken im Mörser zerstoßen, unterrühren. Eiermasse unter die Maronenmischung rühren und ca. 30 Minuten quellen lassen.

Zubereitung des/der Pute(r):
Den Ofen auf 160 Grad (Umluft nicht geeignet) vorheizen. Pute(r) innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. Mit der Maronenmischung füllen und mit Holzspießen und Küchengarn verschließen. Pute(r) in einen großen Bräter oder auf das tiefe Backblech des Ofens setzen und ca. 100 ml Wasser angießen. 1 EL Meersalz und 50 gr geschmolzene Butter verrühren, Puter damit bepinseln. Übrige Butter beiseite stellen. Pute(r) ca. 3 - 4,5 Stunden braten, dabei regelmäßig mit Salzbutter und dem sich bildenden Bratfond einpinseln, evtl. weiteres Wasser zufügen. Den Braten zur Garprobe zwischen Keule und Brust einschneiden. Ist der austretende Fleischsaft klar, ist der Puter gar.

Ich habe den Truthahn mit der Niedergaren-Methode gemacht, dass heißt, er schlummert bei 80-90°C (ca. 9-10 Std. je nach Gewicht), nach dem er kurzem Angebraten wurde bei 200-220°C (1 Std.), das lässt sich ganz toll anwenden, um nicht mitten in der Nacht aufstehen zu müssen, damit der Vogel ins Rohr kommt. Er war auch schön saftig.

Zubereitung der Walnuss-Karotten:
Etwa 30 Minuten vor Ende der Bratengarzeit Nüsse hacken und mit Piment in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Auf einem Teller auskühlen lassen. Nüsse und 60 gr weiche Butter verrühren, dann kalt stellen. Karotten schälen, der Länge nach vierteln. Die Hälfte der Nussbutter in einem weiten Topf erhitzen, darin die Karotten mit 50 ml Wasser bei schwacher Hitze andünsten. Mit Puderzucker bestäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Nach und nach weitere ca. 100 ml Wasser angießen und Karotten bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten zugedeckt dünsten. Dann restliche Flüssigkeit verdampfen lassen und übrige Nussbutter unterschwenken. Karotten mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung der Sauce:
Inzwischen 100 gr Honig und die restlichen Gewürze in einem Topf unter Rühren erhitzen. Orangensaft und Balsamessig einrühren, leicht einkochen lassen. Mit Fond auffüllen und um 2/3 einkochen lassen. Mit Honig und Pfeffer abschmecken. Den Puter mit Soße, Möhren und der Füllung als Beilage anrichten.




Lebkuchen-Mousse

Zutaten:
2 Blatt Gelatine
150 gr Frischkäse
150 gr Vollmilchjoghurt
50 gr Zucker
1 Pa. Vanillezucker
3 TL Lebkuchengewürz
3 EL Mandellikör
100 ml Sahne

Zubereitung:
Gelatine im kalten Wasser einweichen. Frischkäse, Joghurt, Zucker, Vanillezucker , Lebkuchengewürz und Mandellikör verrühren.
Gelatine tropfnass in einem Topf erwärmen bis sie sich auflöst. 3 EL der Frischkäsemasse hinzufügen und verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Frischkäsemasse heben. In Gläser füllen und mindestens 2 Std. kalt stellen.

Kann man also auch perfekt am Vortag vorbereiten.



So, und das war er nun, der Einblick in unser Weihnachtsessen am 2. Weihnachtsfeiertag. Ich hoffe, es gefällt - uns hat es, soweit ich das sagen kann, gut geschmeckt :)










Weihnachtsessen 2011 - 1

Hallo erstmal, hoffe Ihr habt alle schöne Festtage gehabt und natürlich auch mit gutem Essen?

Wir bzw. mein Liebster, hat dieses Jahr mal meine Familie inkl. Omas & Onkels zu uns nach Hause eingeladen. Das war Ende Okotber, und seit diesem Sonntag laufen die Vorbereitungen fürs Weihnachtsmenü ;-)
Was kochen? Wieviel Gänge? usw.

Schließlich habe ich mich für folgende Rezepte von Essen & Trinken und Lecker entschieden:
- Geflügelbrühe mit Petersilien-Flädle
- Champignons mit Ziegenkäse und Korinthen-Dressing
- Truthahn mit Maronen-Füllung, dazu Walnuss-Möhren und Polenta-Schnitten
- Lebkuchen-Mousse

Hat sich wirklich alles gut vorbereiten lassen! Lediglich der zweite Gang muss frisch gemacht werden, aber Dressing und Toast lassen sich vorbereiten, mehr dazu beim entsprechenden Rezept.

Starten wir nun mit dem ersten Rezept, alle Angaben sind für 4 Personen:


Geflügelbrühe mit Petersilie-Flädle

Zutaten für die Brühe:
1 Bund Suppengrün (Karotten, Knollensellerie, Petersilie, Lauch, evtl. Blumenkohl)
1 Suppenhuhn (ca. 1,5 kg)
2 Zwiebeln
2 Lorbeerblätter
1 TL Pfefferkörner
2 TL Salz

Zubereitung der Brühe:
Das Suppenhuhn aussen und innen waschen, kleinschneiden, ebenso das Gemüse schälen und grob würfeln. Zwiebeln anschwitzen, Suppenhuhn und 2 ltr Wasser hinzufügen. Alles nun etwa 1 Std. kochen lassen, evtl. den Schaum abschöpfen. Nach 1 Std. nun das restliche Gemüse und die Gewürze (Lorbeerblätter, Salz & Pfeffer) hinzufügen. weitere 1-2 Std. kochen lassen.
Das Fleisch beiseite nehmen, kann noch für Frikasse, als Suppeneinlage, o. ä. verwendet werden.
Den Rest durch ein Sieb in eine Schüssel abgießen, nochmals abschmecken- fertig, fast - jetzt kommen noch die Flädle! (Einen Teil der Suppe, ca. 300ml werden für die Sauce des Hauptgangs benötigt, beiseite stellen):

Zutaten für die Flädle:
100 gr Mehl
2 Eier
150 ml Milch
Salz
Muskatnuss
1/2 Bund Petersilie
2-3 EL Öl

Zubereitung der Flädle:
Mehl mit Salz und Muskat mischen, Eier und Milch verquirlen und nach und nach in die Mehlmischung geben, rühren bis ein glatter Teig entstanden ist. Petersilie klein hacken und unterrühren, 10 min. quellen lassen.
Jeweils 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und nacheinander goldbraune Pfannkuchen backen, abkühlen lassen und in schmale Streifen schneiden. In den Suppenteller geben und mit heißer Brühe übergießen.


Beides kann bereits am Vortag zubereitet werden.



Champignons mit Ziegenkäse und Korinthen-Dressing

Zutaten:
15 gr getrocknete Tomaten
1 Bio Zitrone
2 EL Zucker
2 EL Korinthen
11 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
etwas Petersilie
2-4 XXL-Champignons
60 gr Ziegenfrischkäse
4 Scheiben Toastbrot
4 Scheiben Serranoschinken


Zubereitung:
Für das Dressing die getrockneten Tomaten fein würfeln. Von der Zitrone die Schalen dünn abschälen und in Streifen schneiden (oder den Zestenreiser benutzen). 4 EL Zitronensaft auspressen und mit den Zucker und den Korinthen 1-2 min. bei milder Hitze köcheln. Zesten, Tomatenwürfel, Salz & Pfeffer und 6 EL Olivenöl hinzufügen. Petersilie grob hacken und zufügen, abschmecken.
Das Toastbrot toasten und Kreise ausstechen oder ausschneiden. Die Pilze in Scheiben schneiden und im restlichen Olivenöl anbraten. Ziegenkäse darauf geben und kurz anschmelzen lassen.
Toast auf den Teller geben, mit Serranoschinken belegen, Pilze inkl. Ziegenkäse darauf geben und mit Dressing übergießen.

Das Dressing kann am Vortag zubereitet werden, der Rest kurz vor dem Anrichten.


Der nächste Part kommt in einem separaten Post, dass wird gerade alles so lang, dass sich die Fotos nicht mehr richtig einfügen lassen :-/

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Geschenke aus der Küche - Season 1,5

Naja, eine wirklich Fortsetzung, also eine Season 2 ist es nicht... Habe vorhin nur schnell ein Salz gemacht, dass ich die Tage in der Küchengruppe (Kochmädchen) gesehen habe.

Es geht auch realtiv einfach, etwas aufwendiger als die letzten Geschenke, aber es lohnt sich!!!



Balsamico-Salz

Zutaten:
200 ml Balsamico
12 EL grobes, trockenes Meersalz

Zubereitung:
Den Herd auf 130°C Umluft vorheizen.
Den Balsamico in einen Topf geben und solange reudzieren lassen, bis er eine sirupartige Konsistenz angenommen hat und noch ca. 12 EL Restflüssigkeit umfasst. Das Salz auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und den Sirup hinübergießen. Beides miteinander vermischen und glatt verteilen. Ca. 60 Minuten im Ofen trocknen lassen, dabei die Salzkörner immer wieder wenden, damit alle Feuchtigkeit verdunsten kann.


Ich habe die Sache etwas verkürzt, in dem ich Balsamico verwendet habe, der bereits sirupartig war. Außerdem hatte ich in die Backofentür ein Geschirrhandtuch eingeklemmt, so dass die Feuchtigkeit direkt raus konnte. Das Salz war dann nach etwa 30min. fertig :) Habe es so grob gelassen und nicht weiters zerkleinert, da ich grobes Meersalz verwendet habe, dass finde ich auch milder als die herkömmlichen Salze.

Schmeckt ganz toll zu Tomate-Mozzarella *mmmh*

Sonntag, 18. Dezember 2011

Geschenke aus der Küche - Season 1

So - Hallo erstmal -
und wie bereits am Freitag versprochen hier einige Ideen für "Geschenk zum Selbstmachen".

Im Prinzip ist es nichts aufregendes, aber Dinge die man selbst gemacht hat, in der Regel mit viel Hingabe und Liebe :-)

Die Rezepte sind alle wirklich gaaaanz einfach, also traut euch! Die Rezepte habe ich von verschiedenen Quellen, wie z. B. lecker.de oder essen-und-trinken.de
Alles sind hier nur Richtungen und es kann natürlich den persönlichen Vorlieben bzw. den Vorlieben des zu Beschenkenden angepasst werden.

Wir haben bei einem Mädelsabend alles gefertigt, auch eine schöne Idee zum gemeinsamen Zeitverbringen - und hier auch ein Danke an die Mädels:
Lydia & Natalie - es hat gespaß gemacht - ich hoffe euch auch, lasst es euch schmecken :-)

Fangen wir wirklich mit dem leichtesten an:



Milchreismischung

Zutaten:
1 EL Pistazienkerne
2 kandierte Orangen
2 EL getrocknete Cranberries
200 gr Milchreis
2 kleine Sternanis
1 Zimtstange

Klarsichbeutel oder
verschliessbares Glas


Zubereitung:
Pistazien in einer Pfanne ohne Fett rösten, dann grob hacken. Kandierte Orangen und Cranberries klein schneiden. Nun alles zusammen fügen: Milchreis, Orangen, Cranberries, Pistazien und die Gewürze (Zimtstange, Sternanis) und vermengen. Anschließend in den Klarsichtbeutel oder das verschliessbare Glas füllen.



Haselnuss-Öl mit Vanille und Zimt

Zutaten:
500 ml Rapsöl
1 Zimtstange
1 Vanilleschote
5 Haselnusskerne

Flasche zum Befüllen


Zubereitung:
Öl in eine Flasche gießen, Zimstange dazu geben. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark ausschaben. Das Mark und die Schote in die Flasche geben. Haselnüsse grob hacken, hinzufügen - fertig. Das Öl sollte 3-4 Wochen ziehen.




Parmesan-Öl

Zutaten:
500 ml Olivenöl
3 TL Pfefferkörner
75 gr Parmesan

Flasche zum Befüllen

Zubereitung:
Olivenöl in die Flasche füllen, die Pfefferkörner hinzufügen. Den Parmesan in so große Stücke schneiden, dass sie durch den Flaschenhals passen, evtl. auch grob raspeln. Das Öl sollte 3-4 Wochen ziehen.



Aprikosen-Honig-Senf

Zutaten:
200 gr Senf
1 EL schwarze oder weiße Pfefferkörner
250 gr getrocknete Aprikosen
8 EL Weinessig
2 TL Salz
5 EL Honig 

verschliessbares Gefäß



Zubereitung:
Senf, Pfeffer, Aprikosen, Essig und 4 EL Wasser im Universalzerkleinerer oder mit dem Zauberstab fein zerkleinern. Mit Salz und Honig würzen, anschließend in die Gläser/Gefäße füllen. Im Kühlschrank etwa 4-5 Wochen haltbar.



Zitronen-Gewürz-Sirup

Zutaten: 
6 Biozitronen
200 gr Zucker
1 Zimtstange
2 Nelken
3 Sternanis

Flasche oder Glas zum Befüllen

Zubereitung:
Die Zitronen heiß abwaschen und trocken reiben. Die Schale mit einem Sparschäler oder einem Zestenreißer sehr dünn abschälen. Nun den Saft auspressen (200 ml). Den Saft mit dem Zucker, der Zimtstange, den Nelken und dem Sternanis 2 min. kochen lassen. Die Zitronenschalen / -zesten hinzugeben und abkühlen lassen. Sirup mit den Gewürzen in eine Flasche oder Glas abfüllen. Kühl gelagert etwa 2-3 Wochen haltbar.



Kuchen im Glas (hier: Rotweinkuchen)

Für Kuchen im Glas eignen sich eigentlich alle Rührkuchen. Da es etwas weihnachtliches sein sollte, haben wir uns für einen Rotweinkuchen entschieden.




Zutaten:
250 gr weiche Butter
125 gr Zucker
1 Pa. Vanillezucker
4 Eier
2 EL Rum
250 gr Weizenmehl
1/2 Pa. Backpulver
3 TL Kakaopulver
1 TL gem. Zimt
150 gr Schokoladenraspel
100 gr gem. Mandeln
125 ml Rotwein


Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine verrühren bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Gläser ausbuttern evtl. noch mit (Panier-)Mehl ausstreuen. Teig etwa bis zur Hälfte, maximal das Glas zu 2/3 befüllen und in den Ofen geben.

Das Rezept genügt, je nach Glasgröße für etwa 4-6 Gläser.

Ober-/Unterhitze: 180-200 °C (vorgeheizt)
Heißluft: 160-180 °C (vorgeheizt)
Gas: etwa Stufe 3 (vorgeheizt)
Backzeit: etwa 30 min.,
Mit einem Holzstab kontrollieren, wenn feuchter Teig daran klebt noch ein paar Minuten weiter backen.

Wenn das Glas direkt nach dem Backen verschlossen wird, ist der Kuchen ca. 6 Monaten haltbar.



Ich hoffe, es ist etwas dabei, was euch gefällt - Viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken, oder selbst geniessen :-P






Freitag, 9. Dezember 2011

Ratatouille mit Steak

Ja, heute ist es soweit. Es gibt Ratatouille mit Steak und das nur aus einem Grund:
Wichteln beim Käptn´s Dinner, einer Gruppe Foodies auf Facebook. Ich bin erst vor kurzem beigetreten und kann berichten: nur nette Leute, gute Tipps, tolle Unterhalt und vorallem mit viel Humor. Jedenfalls war es diese Woche soweit und ich habe mein Wichtelpaket erhalten und so sah es aus:

Buch (Der Gastonaut), Chocolat-Seife, Fünf-Farben-Pfeffer, Gewürzsalz & Chili-Ingwer-Senf
Freundlicherweise stand der Absender drauf und mir blieb langes Raten erspart. Wie ich mittlerweile gesagt bekommen hab, sind sowohl Senf als auch das Gewürzsalz selbst hergestellt worden - finde ich GROSSARTIG!

Wie der Aufdruck des Salzes verrät enthält es neben Salz:
Lavendel, Sternanis, Szechuan-Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Zucker und wurde mit viel Liebe zubereitet.

Was nun damit krönen?
Da kam mir nur eins in den Sinn: ein gutes Stück Fleisch und da das Salz einen provenzalischen Touch hat dazu ein Rataouille.


So und hier nun erstmal die Zutaten für das Rataouille: 
100 g rote Paprika 
100 g gelbe Paprika
100 g grüne Paprika
100 g Gemüsezwiebel
200 g Aubergine
200 g Zucchini 
1 Knoblauchzehen (frischer, junger Knoblauch)
4-5 getrocknete Tomaten
ca. 10 schwarze Oliven (entsteint)
5 El Olivenöl
1 El Aceto Balsamico
Thymian
Rosmarin
Majoran

Salz, Pfeffer

Alle Zutaten sehr klein schneiden. Zwiebeln & Knoblauch zusammen anbraten und in eine Schale geben, alle Paprikas zusammen anbraten, ebenfalls in die Schale geben, Zucchini anbraten und dann auch in die Schale geben, ebenso mit der Aubergine verfahren. Anschließend die getrockneten Tomaten und die Oliven klein schneiden und zufügen. Öl und Balsamico hinzufügen und mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken, vermengen und FERTIG.

Das Steak nach belieben anbraten. Hier eine kleine Anleitung, die vielleicht weiterhilft:
Die Pfanne muss richtig heiß sein, denn bei hohenTemperaturen gehen die Membranen der Muskelzellen an der Oberfläche des Fleisches kaputt. So können sich die im Fleisch enthaltenen Zuckermoleküle mit Eiweißen zu einer leckeren braunen Kruste verbinden. Oft spricht man auch davon, dass sich die Poren schnell schließen müssen, da sonst der Fleischsaft ausläuft. Dies wird inzwischen häufig als Irrtum deklariert, da Fleisch keine "Poren" hat. Man erkennt, ob die Pfanne heiß ist, indem man z.B. einen Holzlöffel ins Öl hält und sich daran Bläschen bilden. Rind sollte von beiden Seiten scharf angebraten werden (aber nicht verbrennen!), damit eine schöne Farbe entsteht, sich Röstaromen und Kruste bilden. Danach bei mittlerer Hitze ca. 3-4 Min pro Seite (je nach Dicke) weiter braten, bis Saft auf der Oberfläche austritt. Anschließend in Alufolie einpacken und einige Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft wieder verteilen kann. Bei sehr hohen Fleischstücken (z.B. Rinderfilet) das Fleisch nochmal 10 Min im Backofen bei niedriger Hitze (ca. 150 Grad) weiter garen lassen.

Bei einem solchen, tollen Gewürzsalz natürlich erst hinterher würzen, ich glaube, man kann es ein kleines bisschen sehen:



für Francesco, Danke für das tolle Geschenk :-)

  

Donnerstag, 1. Dezember 2011

TastyBox

Und wieder ist es soweit, ein ganzer Monat ist vergangen, die neue TastyBox ist heute morgen eingetroffen :-)

Für alle, die es nicht kennen, mehr Infos gibt es hier: Die TastyBox

Als hätte man es geahnt, ist in unserem Haushalt trotz Fensterbeleuchtung & Co. die Weihnachtsstimmung noch nicht ganz angekommen. Vielleicht steigt die Prozentzahl nach dem Menü aus der TastyBox ;-)

Das November-Menü (ja ich weiß, sie ist erst am 1.12. eingetroffen):

- Kürbis-Ingwer-Suppe
- Gänsekeule mit Blaukraut und Knödeln

Folgendes war diesmal enthalten:
Gänsekeule, Hokkaido-Kürbis, Rotkraut, Knollensellerie, Zwiebel, Karotte, Orange, Apfel, trockene Brötchen, Kräuter (Petersilie, Rosmarin, Thymian), Gewürze (Zimt, Pfefferkörner, Lorbeer, Piment), Kürbiskernöl, Kürbiskerne mit Wasabi, frischer Ingwer


Auch diesmal erhielt ich einige Tage zuvor eine Email für die weiteren Zutaten und Kochutensilien:

Und wieder vergessen ein Bild  mit den ausgepackten Zutaten zu machen
Zutaten (2 Pers.):
230 ml Rotwein, 70 ml Weißwein,  3 EL Pflanzenöl, 100g Butter, ½ ltr Gemüsebrühe (auch aus Suppenwürfeln möglich), ½ TL Currypulver, 50 ml süße Sahne, 80g Weizenmehl 405, 3 Eier, 60ml Johannisbeer- oder Apfelsaft oder je ½ Apfel – und Johannisbeersaft, ½ EL Balsamico-Essig oder normaler Essig, Meersalz (oder normales Salz), Zucker, frischer Pfeffer

Kochutensilien: feuerfester Topf / Schmortopf zum Garen im Ofen, Suppentopf, Mixstab / Kartoffelstampfer (oder eine Gabel), Ofen


Gestartet wurde wie in der mitgelieferten Anleitung beschrieben:
2 Zwiebeln, 1 Karotte, 50 gr Knollensellerie, je 1 Apfel & Orange schalen und in walnussgroße Würfel schneiden. Zusammen mit dem Rosmarin & Thymian in eine feuerfeste Form bzw. Topf geben. Nun 100 ml Wasser und 150 ml Rotwein hinzufügen. Die Gänsekeule mit Wasser abspülen, trocknen und salzen & pfeffern. Auf das Gemüse geben und in den vorgeheizten Ofen schieben, bei 160°C etwa 90 min. garen lassen. Am Ende die Gans weitere 30 min bei 220 °C knusprig braten lassen. Alles aus dem Ofen nehmen, die Gans auf einen Teller in den abgeschalteten Ofen geben. Zwischenzeitlich die Sauce durch ein Sieb passieren, evtl. mit Mehl abbinden. Mit Salz, Pfeffer & Zucker abschmecken.

In der Zwischenzeit wird das Blau- oder auch Rotkraut geputzt, der Strunk entfernt und alles in feine Streifen geschnitten oder gehobelt. Nun etwas (Puder-) Zucker in einem Topf karamellisieren, mit Apfel- und/oder Johannisbeersaft ablöschen, 50 ml Rotwein hinzufügen und auf ein Drittel einkochen lassen. Die Gewürzmischung (Zimt, Piment, Pfefferkörner, Orangenschale, Lorbeerblatt) mit einem Tee-Ei oder lose hinzufügen, ebenso das Kraut. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 1 Std. köcheln lassen.

Nun kommen wir zur Suppe. Den Kürbis und 1 Zwiebel klein schneiden. In jeweils ½ EL Butter & Öl anschwitzen und 10 min zugedeckt dünsten. Mit 70 ml Weißwein und 500 ml Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Alles nun pürieren, Sahne hinzufügen und mit Ingwer, Salz, Pfeffer & Currypulver abschmecken. Mit einigen Tropfen Kürbiskernöl & Kürbiskernen servieren.

Während der Kürbis köchelt die Knödel wie folgt herstellen: Die Brötchen in kleine Würfel schneiden, 125 ml lauwarme Milch hinzufügen und 10 min einweichen lassen. Ei, Petersilie, Salz, Pfeffer & Muskatnuss hinzufügen. Alles gut verkneten und mit nassen Händen Knödel formen. In einem Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, Knödel hinzufügen und 15 min in simmerndem (nicht kochendem) Wasser ziehen lassen, mit der Schaumkelle aus dem Wasserr heben und abtropfen lassen - GESCHAFFT

Die Reihenfolge ist ein Vorschlag, zur stressfreien Herstellung des Menüs, deshalb etwas "durcheinander".



Guten Appetit - Bon Appetite - Buon Appetito - Eet Smakelijk