blogroll

Falsches Ossobuco (mit Rindfleisch)

20. Juli 2012

Ich habe mich mal wieder bei der Landfrau inspirieren lassen und hätte garnicht damit berechnet, dass das Gericht so schnell auf unserem Tisch landet, doch bei diesen Temperaturen kann man auch mal ein Schmorgericht immer Sommer zubereiten...

Da der Landbauernhof hier keine Kälber schlachtet, gab es Rinderbeinscheiben. Die lassen sich auch prima dafür verwenden und deshalb wird es hier auch als "Falsches" bezeichnet, den traditionell bereitet man das Ossobuco mit Kalbsbeinscheiben und Weißwein zu.

Passend dazu hatte ich noch Lorbeerblätter hier, die mir die liebe Ilse zukommen lassen hat - aus Neuseeland. Sie duften wirklich herrlich, aber lasst uns nun endlich anfangen...  


(falsches) Ossobuco

Zutaten:
3 Beinscheiben vom Rind mit Mark
1 Karotte
1/4 Sellerie oder 2-3 St. Stangensellerie
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
6-8 Tomaten
3 EL Tomatenmark
250 ml Rotwein
250 ml Rinderfond / -brühe
1 EL Weizenmehl
3 EL Sonnenblumenöl
1 Zweig Thymian
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit die Karotten und den Sellerie schälen und würfeln, die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls schälen und grob würfeln. Die Tomaten waschen und vierteln, den Thymian ebenfalls waschen.

Die Beinscheiben mit Wasser abwaschen, trocknen und mit Salz & Pfeffer würzen, mit dem Weizenmehl bestäuben. In einem Bräter das Sonnenblumenöl erhitzen und die Beinscheiben von beiden Seiten kräftig anbraten, heraus nehmen und auf die Seite stellen.

Nun Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch kurz anbraten, die Tomaten zufügen und kurz weiterbraten. Jetzt das Tomatenmark zufügen, verrühren und mit Rotwein und Rinderfond /-brühe ablöschen. Die Thymianzweige sowie die Lorbeerblätter zufügen, die Beinscheiben auf das Gemüse legen und den Brater in den Ofen geben. Das ganze nun 30 min. bei 200°C schmoren lassen, dann die Hitze auf 150°C reduzieren und weitere 60-90 min. schmoren lassen. Wenn sich das Fleisch von den Knochen löst ist es fertig gegart.

Als Beilage eignen sich Nudeln, Risotto oder auch einfach nur etwas Brot.



Und in einem anderem Beitrag verrate ich Euch, was Ihr tolles mit den Resten anfangen könnt :-)

Okay, optisch ist es nicht gerade schön zu fotografieren, aber es schmeckt wirklich lecker. Ich überlege mir noch, ob ich es bei Heikes Dauer-Event "Ugly Food" einreiche, Ihr könnt Euch ja dort schonmal umschauen :-)

Kommentare:

  1. Naaaaaa, das würd aber nur ganz knapp da reinpassen!
    Geschmortes ist ja immer nicht einfach, aber die Sauce leuchtet so schön :)

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Sandra,
    ich liebe Ossobuco... Gibt's bei meiner Oma ganz oft. Selber hab ich es noch nicht gemacht. Aber dein's sieht sehr lecker aus - gar nicht "ugly food"!!
    Lg, Miriam

    AntwortenLöschen
  3. Ui, schaut das mal gut aus bei dir, liebe Sandra. Freut mich, dass ich Inspiration sein durfte.
    Ganz lieber Gruß von Ilse

    AntwortenLöschen
  4. Bei diesem Sommer doch genau das richtige. Vielleicht sollte ich auch wieder mal...

    AntwortenLöschen

Es gibt Dinge die man nicht kaufen kann, wie einen Kommentar der von Herzen kommt. Ich möchte DANKE sagen, dass Du Dir die Zeit dafür nimmst ♥

Hinweis: Kommentare die Links zu kommerziellen Webseiten enthalten, die in keinerlei Bezug zum Post stehen, werden gelöscht! Dieser Blog ist keine kostenlose Werbeplattform.