Donnerstag, 31. Mai 2012

Zucchini-Ricotta-Küchlein

In der neuen Lecker entdeckt und direkt nachgebackt - die Kollegen haben sie für lecker befunden und schon werden sie hier vorgestellt :-)

Ich hab ein bisserl was ausgetauscht, weil nicht alles vorrätig war und vermerke das entsprechend. Sicherlich ist das Original-Rezept auch gut!


Zucchini-Ricotta-Küchlein

Zutaten:
2 kleine Zucchini (1 Zucchini, 50 gr getrocknete Tomaten, 50 gr geh. Walnüsse)
Salz & Pfeffer
200 gr Gouda
300 gr Weizenmehl
160 gr Butter
1 Lauchzwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
1 Bd. Basilikum
250 gr Ricotta (Mascarpone)
1 Ei

Zubereitung:
Den Gouda in kleine Würfel schneiden. Für den Teig das Mehl zusammen mit der Butter, einem Teelöffel Salz, 6 EL Wasser und 50 gr Goudawürfel zu einem Teig verkneten. Den Teig nun für 30 min. in den Kühlschrank geben. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
In der Zwischenzeit die Zucchini raspeln und mit Salz bestreuen, auf die Seite stellen. Die Lauchzwiebeln waschen und schälen, in feine Ringe schneiden. Das Basilikum ebenfalls waschen und klein schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. (Evtl. getrocknete Tomaten in kleine Würfel schneiden, die Walnüsse grob hacken.) Die Zucchini ausdrücken. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Lauchzwiebeln zufügen und kurz anbraten, keine Farbe nehmen lassen. Die Zucchini zufügen und alles etwa 5 min. dünsten (evtl. Tomaten und Walnüsse zufügen) und abkühlen lassen. Nun Ricotta, Ei, Zitronensaft, Basilikum und Gouda zu einer glatten Creme verrühren, die abgekühlte Zucchinimasse unterrühren.
Den Teig je nach Belieben rund ausrollen, in die Mitte von der Zucchinimasse geben und den Rand etwas einklappen. Im Backofen etwa 25-30 min. backen, bis sie goldbraun sind.

Sie schmecken lauwarm, aber auch kalt. Ich habe sie in verschiedenen Größen gebacken, so ist für jeden etwas dabei.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Mittwoch, 30. Mai 2012

Spargel Cannelloni

Wie bereits beim Spargeltatar berichtet, haben wir ein Spargelpaket geschenkt bekommen. Schon seit längerem stehen auf meiner Nachkochliste (es ist ein Ordner, keine Liste mehr) die Spargel Cannelloni. Eigentlich sollten sie mit grünem Spargel gemacht werden, jetzt da nun mal weißer da ist... Geschmacklich ist das zu verkraften, auf dem Foto hätte sich aber der Grüne deutlich besser gemacht! Da es uns aber sehr gut geschmeckt hat, werden wir das sicherlich demnächst wiederholen, dann kann ich das Bild austauschen :-)


Spargel Cannelloni

Zutaten für 2 Portionen:
16 Stangen (grüner) Spargel
4 Lasagneblätter
4 Scheiben gekochter Schinken
Salz, Pfeffer, Zucker
1/2 Zitrone bzw. Zitronensaft
80 gr Parmesan
30 gr Butter
1-2 TL Mehl
350 ml Milch
evtl. eine Tomate / 1 EL gehackte Nüsse

Zubereitung:
Den Backofen auf Ober-/Unterhitze 180°C vorheizen. Den Spargel schälen und die holzigen Enden entfernen. Je nachdem, wie bissfest ihr es mögt, könnt Ihr den Spargel für 5 min. vorkochen oder aber auch direkt verarbeiten. Die Lasagneblätter etwa 5-6 min. in kochendem Wasser bissfest kochen, auf die Seite legen. Nun jeweils eine Scheibe Schinken auf ein Lasagneblatt geben und vier Spargel darin einrollen. Ein Auflaufform evtl. ausbuttern, die Spargel rein legen. Jetzt den Parmesan reiben und die Zitrone auspressen. In einem Topf die Butter schmelzen. Das Mehl zur Butter zufügen und verrühren, keine Farbe nehmen lassen. Nun etwas Milch dazu und glatt rühren, dann die ganze Milch dazu und glatt rühren. Die Sosse nun etwa 15 min. köcheln lassen, immer wieder rühren. Zum Schluss den Zitronensaft und 2/3 des Parmesan zufügen, mit Salz & Pfeffer ab schmecken. Die Sosse über die Spargelröllchen geben und mit dem restlichen Parmesan bestreuen, in den Ofen geben und ca. 20 min backen.
Wer möchte, kann in der Zwischenzeit die gehackten Haselnüsse in einer Pfanne kurz anrösten und die Tomate waschen & viertel, sowie die Kerne entfernen, in feine Würfel schneiden und die Cannelloni nach dem Backen damit garnieren.


Guten Appetit - Buon Appetito

Dienstag, 29. Mai 2012

S´Moreanne Muffins/Cupcakes

Und wieder mal ein Rezept aus dem Süße Sünden Buch :-)

Bis jetzt habe ich nur gute Erfahrungen damit gemacht, aber einigen anderen ist es nicht so ergangen. Alice aus dem kulinarischen Wunderland z. B. war optisch mit dem Cheesecake mit Schokolade und Limette nicht zufrieden, gut geschmeckt hat er, aber im Gegenteil zum Rhabarber-Mandel-Kuchen, der hat es noch nicht mal zu einem Bericht geschafft...

Naja, ich hab jedefalls wieder ein Rezept erwischt, dass sooo lecker schmeckt :-) Ursprünglich sollten es Cupcakes sein, das Topping ist jedoch aus viel Eiweiß, das vertrage ich nicht und ER mag Baiser nicht wirklich. Aus diesem Grund sind es bei uns einfach nur Muffins geblieben. Die Zutaten und die Anleitung für die Cupcakes schreibe ich Euch natürlich trotzdem dazu!


S´Moreanne Muffins / Cupcakes

Zutaten für 12-16 Stück:
30 gr Zartbitterschokolade (ich habe Schokoladen-Röllchen verwendet)
6 Haferkekse (ich habe Amarettini verwendet)
80 gr weiche Butter
280 gr Zucker (ich habe nur 230 gr verwendet)
200 gr Mehl
40 gr Kakao
1 EL Backpulver
1/4 TL Salz
2 Eier
240 ml Milch

Zutaten für das Topping:
200 gr Zucker
4 Eiweiß
100 gr Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nun die Papierförmchen in das Muffinblech setzen oder die Form ausbutter und -mehlen. Die Kekse mit dem Stabmixer oder Beutel/Nudelholz zu feinen Bröseln zerkleiner und die Schokolade raspeln. Jetzt Butter, Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver und Salz bei niedriger Geschwindigkeit verrühren. Milch und Eier miteinander kurz vermengen und 2/3 der Masse beifügen und unterrühren. Alle Teigreste von der Schüsselwand lösen, die restliche Milch-Eimasse zufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Nun die Mulden des Muffinblechs zu 2/3 mit Teig befüllen und mit den Schokoraspeln sowie 2/3 der Keksbröseln bestreuen. Im Ofen etwa 15-18 min. backen, mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig fertig ist.

Ich habe sie dann so gelassen, wer möchte geht wie folgt für das Topping vor:
Den Zucker mit 150 ml Wasser in einem Topf aufkochen und 10-15 min. köcheln lassen, die Eiweisse mit dem Handrührer/Küchenmaschine leicht aufschlagen. Nun die Eiweisse bei mittlerer Geschwindigkeit weiter aufschlagen und den heißen Zuckersirup vorsichtig in dünnem Strahl zugießen. Nun den Eischnee bei hoher Geschwindigkeit weiter aufschlagen, bis er abgekühlt und sich die Unterseite der Schüssel lauwarm anfühlt. Der Eischnee sollte nur etwa das vierfache Volumen haben und sehr weiß, glänzend sein.
Das Baiser auf die Muffins verteilen und mit dem Flamierbrenner leicht bräunen, alternativ einige Sekunden unter den Grill im Ofen. Mit den restlichen Kekskrümeln und einem Schokoladenstück verzieren.
Und hier ein Blick auf das Foto
aus dem "Süße Sünden" Buch



 Viel Spaß beim Nachbacken :-)

Samstag, 26. Mai 2012

Apulisches Griessbrot

Während der Sauerteig für das Bauernbrot einige Tage braucht, habe ich schonmal parallel einen Vorteig für das Griessbrot angesetzt. Dieses helle Brot ist eine leckere Beilage zum Grillen, passt super zu sämtlichen Kräuterbuttern und Dips. Auch geröstet schmeckt es sehr gut.


Apulisches Griessbrot

Zutaten für den Vorteig:
4 gr frische Hefe oder 0,5 TL Granulat
150 ml lauwarmes Wasser
125 gr Hartweizenmehl

Zutaten für den Teig:
2 TL Hefegranulat oder 15 gr frische Hefe
175 ml lauwarmes Wasser (100 dann evtl 75)
125 gr Hartweizenmehl
250 gr Hartweizengriess
2 TL Salz
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Für den Vorteig die Hefe im Wasser auslösen und mit dem Mehl vermengen, zwischen 12-24 Std ruhen/gehen lassen

Für den Teig ebenfalls die Hefe in 100 ml Wasser auflösen, zusammen mit den angegebenen Zutaten und dem Vorteig verkneten, bei Bedarf noch Wasser zufügen. Nun 2 Std. gehen lassen, abschlagen (mit der Faust auf den teig schlagen, damit die Luft entweicht) und einen Laib formen und nochmals 1,5 Std. gehen lassen. Den Ofen auf Ober-/Unterhitze 200 °C vorheizen. Das Brot in den Ofen geben und für etwa 40-45 min. backen, wenn man auf den Boden des Brots klopft muss es hohl klingen, dann ist es fertig.



Viel Spaß beim Nachbacken :-)

Freitag, 25. Mai 2012

Spargeltatar

Manche Dinge haben Bestand und so haben wir bzw. ER ein Spargelpaket geschenkt bekommen - wie jedes Jahr. Enthalten waren diesmal 20 Stangen Spargel, ein schwedischer Käse und Elch-Schinken. Den Käse musste ich leider so wegnaschen, wahrscheinlich wird es hierfür keinen Bericht geben und was ich mit dem Elch-Schinken anfange? Mal schauen, da findet sich was :-)

Aber der Spargel musste auf alle Fälle weg und ER war mal wieder kurz vorm Verhungern... Bis die Spargel Cannelloni fertig sind, muss also eine schnelle Vorspeise her. Da bietet sich doch ein Spargeltatar geradezu an:


Spargeltatar

Zutaten für 2 Portionen:
10 Stangen Spargel
1 Lauchzwiebel
etwas Basilikum
1 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
1 Walnuss- oder Haselnussöl
Salz, Pfeffer
1 EL gehackte Haselnusskerne

Zubereitung:
Den Spargel schälen und die holzigen Enden entfernen, mit dem Blitzhacker zerkleinern. Die Lauchzwiebel waschen, putzen und klein schneiden. Das Basilikum ebenfalls waschen, trocknen und ebenfalls fein schneiden. Aus Zitronensaft, Olivenöl und Walnuss- bzw. Haselnussöl ein Dressing rühren, mit Salz & Pfeffer ab schmecken. Nun alle Zutaten inkl. der gehackten Haselnusskerne zusammenfügen und vermengen.


Ein leckeres, erfrischendes Essen für die heißen Tage :-)
Guten Appetit!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Mokka-Amerikaner

Ich gestehe - ich habe es nicht mehr im Griff...
Ständig kamen mir in letzter Zeit Rezepte unter, die ich nachbacken wollte, doch es war Instant-Espressopulver enthalten. Sowas haben wir nicht im Haus :-/
Dann, beim Einkaufen sind sie mir zufällig ins Auge gestochen, die kleinen Pulvertütchen, also habe ich sie gleich mal mitgenommen. Zuhause angekommen, wollte ich gleich loslegen. Die Bücher rausgeholt - kein Rezept mehr gefunden ?!? Das kann doch jetzt wirklich nicht wahr sein! Ich sollte es mir künftig aufschreiben, den bei den tausenden von Post its in sämtlichen Bücher, würde ich heute mit Sicherheit garnichts mehr finden... Im dritten Buch ist mir dann ein Rezept aufgefallen, es hatte keinen Post it, aber dass muss jetzt einfach gemacht werden - aus Protest! Und lecker wars! Also legen wir los:


Mokka-Amerikaner

Zutaten für den Teig:
125 gr weiche Butter
75 gr Zucker
1 Pa. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
5 EL Milch
2 TL lösliches Espressopulver
2 EL Rum (oder nochmal Milch)
250 gr Weizenmehl
50 gr Speisestärke
2 TL Kakao
3 TL Backpulver

Zutaten für den Guss:
1/2 Tafel (Zartbitter-) Schokolade
1 TL Espressopulver
1/2 Tafel weiße Schokolade (habe ich keine da, gibt nur dunklen Guss)

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verrühren. Mit den Händen oder zwei Löffeln Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Nicht zu dicht setzen, da sie etwas auseinander laufen. Für etwa 15 min. backen, Stäbchenprobe machen, wenn noch Teig daran klebt weitere 2-3 min. backen.
Die Amerikaner auskühlen lassen. In der Zwischenzeit für den Guss die Schokoladen getrennt im Wasserbad schmelzen, der (Zartbitter-) Schokolade das Espressopulver zufügen. Nun die Hälfte der Amerikaner mit weißer, die andere mit der (Zartbitter-) Schokolade bestreichen, trocknen lassen.


Laßt es Euch schmecken :-)

Dienstag, 22. Mai 2012

Würziges Hähnchen mit Fenchelgemüse & Ciabatta

Und noch eine TastyBox von FoodieSqaure. Diesmal habe ich sie bestellt, weil ich Hähnchen über alles Liebe. Und so ein halbes Freilandhähnchen muss getestet werden. Was soll ich sagen... es war so was von unglaublich saftig! Wir haben es beide mehrmals beim Essen wiederholt, als hätten wir uns gegenseitig nicht verstanden ;-)

Das einzige, was mich diesmal etwas gestört hat, war die lange Zubereitungsdauer... Mir ist schon klar, dass so ein halbes Hähnchen die 45 min. im Ofen braucht, das ist auch kein Problem, aber viel länger bzw. viel mehr Zeit hat das Brot in Anspruch genommen. Nicht die Arbeit, die es gemacht hat -fast keine- sondern die Zeit, die es zum Gehen braucht... Da wird es schwierig nach der Arbeit mal eben noch "schnell" Essen zu machen :-/

Und wie immer, alle Zutaten die in der Liste fett gedruckt sind, waren in der TastyBox enthalten. Alle anderen Zutaten nimmt man aus dem Vorrat oder kauft sie dazu.


Würziges Hühnchen mit Fenchelgemüse und Ciabatta

Zutaten:
1/2 Freilandhähnchen
1 Bio-Zitrone
Berbere-Gewürzmischung
Piment d'Espelette
2 Fenchelknollen
200 gr Cocktailtomaten
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
100 ml Weißwein oder Brühe (ursprünglich 200 ml, aber der Fenchel kann gerne noch etwas biss haben)
1 TL Oregano
7 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer
500 gr Ciabatta-Backmischung
1 Pa. Trockenhefe

Zubereitung:
Zuerst die Brotbackmischung mit der Hefe vermengen, mit 300 ml lauwarmem Wasser und 3 EL Olivenöl zu einem Teig verkneten. Den Teig gute 10 min. kneten und etwa 1 Std. gehen lassen.

Für das Hähnchen die Zitrone auspressen und zusammen mit 2 EL Olivenöl und der Berbere-Gewürzmischung vermengen, mit Salz & Pfeffer ab schmecken. Das Hähnchen gut waschen und abtrocknen, mit dem Würzöl bestreichen und in eine feuerfeste Form geben, bei Zimmertemperatur mindestens 30 min. ziehen lassen.

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus dem Brotteig zwei Portionen teilen, und ohne groß zu kneten zu zwei Stangen formen und auf ein Backblech mit Backpapier geben, in den Ofen schieben und 15 min. backen, dann die Temperatur auf 200°C senken, weitere 30 min. backen.
Zum Abkühlen aus dem Ofen nehmen und auf einen Rost legen. Den Backofen an lassen.

Nun das Hähnchen in den Ofen geben und 30 min. braten. Zum restlichen Würzöl 0,5 TL des Piment d'Espelette geben und verrühren. Nach 30 min. die Temperatur auf 180°C reduzieren.

In der Zwischenzeit die Fenchel waschen und putzen, trockene Stellen entfernen. Die Stiele ab schneiden und die Knolle der Länge nach halbieren, den Strunk entfernen und den Fenchel in Streifen schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren, die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das restliche Olivenöl in eine Pfanne geben und den Fenchel etwa 5 min. anbraten, die Tomaten, Schalotten- und Knoblauchwürfel zufügen, weitere 2 min. an schwitzen. Nun mit dem Wein bzw. der Brühe ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze etwa 15 min. garen. Zwischendurch mal umrühren.

Kurz bevor das Gemüse fertig ist, das Hähnchen nochmals mit dem Würzöl bestreichen. Das Ciabatta aufschneiden, zusammen mit dem Gemüse und dem Hähnchen auf zwei Tellern anrichten.


Es war sehr lecker!
Guten Appetit

Montag, 21. Mai 2012

Pane Casalingo

Und wieder mal beim Brot backen ...

Die ganze Zeit gab es ja mehr "schnelle" Brote, für mich heißt das, Brot ohne Vorteig oder Sauerteig. Ich muss jedoch wirklich zugeben, dass Brote mit Vor- bzw. Sauerteig einfach noch besser schmecken. Nicht das die anderen Brot schlecht sind, sie schmecken wirklich sehr gut, aber es gibt noch einen kleinen Unterschied zu Broten wie diesem hier oder einem mit Sauerteig:-)

Eigentlich ist es garnicht so schwer, wenn man morgens oder abends daran denkt, den Vorteig anzusetzten. Das vergesse ich leider immer soooo oft, doch die Tage habe ich daran gedacht und es hat sich gelohnt! Jetzt werde ich mit Sicherheit wieder öfters daran denken.

Das heutige Brot kommt aus dem Buch Brot backen, es ist eins meiner liebsten Brotbücher. Gerade Anfängern kann ich es wärmstens empfehlen, den es wird wirklich alles erklärt, eigentlich besteht die Hälfte des Buchs aus Erklärungen, es läßt sich aber einfach lesen und umsetzen.

Das Gerstenmalzextrakt bekommt Ihr im Reformhaus oder Bio-Supermärkten wie tegut oder Alnatura.


Pane Casalingo

Zutaten für den Vorteig:
1 1/2 TL Hefegranulat oder etwa 20 gr frische Hefe
60 ml lauwarmes Wasser
125 ml lauwarme Milch
1 TL Malzextrakt
200 gr Weizenmehl, Typ 550

Zutaten für den Teig:
1 1/2 TL Hefegranulat oder etwa 20 gr frische Hefe
200 ml lauwarmes Wasser
300 gr Weizenmehl, Typ 550
2 TL Salz

Zubereitung:
Für den Vorteig die Hefe in eine Schüssel geben, das Wasser und die Milch dazu und 5 min. ruhen lassen, den Malzextrakt zufügen und alles gut verrühren. Nun das Mehl einrühren und den Teig mit einem Handtuch abdecken etwa 12 Std. gären lassen.

Für den Teig 100 ml des Wassers in eine Schüssel geben, die Hefe zufügen und 5 min. ruhen lassen, verrühren und auflösen. Jetzt Mehl, Salz und den Vorteig zufügen und alles verkneten und bei Bedarf die restlichen 100 ml Wasser zufügen. Den Teig auf einer Arbeitfläche oder mit der Küchenmaschine etwa 5 min. kneten, 10 min. ruhen lassen und dann nochmals 5 min. kneten. In einer Schüssel nun 1,5 - 2 Std. gehen lassen, er sollte sein Volumen verdreifacht haben. Nun den Teig abschlagen (mit der Faust auf den Teig schlagen, damit die Luft entweichen kann) und nun 5 min. reiben, dass heißt, mit leichtem Händedruck und einer reibenden Bewegung einen Ball formen, in dem man den Teig ständig ein wenig im Uhrzeigersinn dreht. Nun den Teig 10 min. ruhen lassen, auf ein  mit Öl bestrichenes Blech geben und nochmals 1 - 1,5 Std. gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Zwischenzeitlich den Ofen vorheizen, 200°C Ober-/Unterhitze. Das Brot mehrmals einschneiden und in den Ofen geben und etwa 50 min. backen. Es muss hohl klingen, wenn man auf die Unterseite klopft.


Viel Spaß beim Nachbacken - laßt es Euch schmecken :-)

Sonntag, 20. Mai 2012

Triple Chocolalte Cheesecake - ohne Backen

Es ist schon etwas länger her, aber zum 1. Mai habe ich mich mit einer ehemaligen Klassenkameradin verabredet, die auch treue Leserin meines Blogs ist. Sogar mit dem Brot backen konnte ich sie schon anstecken :-)

Das letzte Mal haben wir uns wirklich während der Realschule gesehen, damals waren wir gerade mal halb so alt, wie heute. Ich hatte ihr ein Fläschen des Weiße Schokoladen-Orangen-Likörs zugesagt und Geburtstag hatte sie auch noch zwei Tage zuvor. Jetzt wollte ich natürlich noch etwas zum Naschen mitbringen und hatte bei den vielen, tollen Sachen von Post aus meiner Küche diesen unglaublichen Triple Cheesecake von Kuchenherzerl entdeckt. Allen notwendigen Zutaten waren dafür im Haus, also legen wir los. Ach ja, im eigentlichen Rezept wird von dunkel nach hell geschichtet. Da ich ja sehr faul bin, habe ich mit hell angefangen, das spart das Ausspülen der Schale ;-)


Triple Chocolate Cheesecake

Zutaten:
100 gr Kekse nach Wahl (ich hatte Löffelbiskuit) (oder glutenfreie Kekse)
50 gr zerlassen Butter (habe ich auf 30 gr reduziert)
130 gr weiße Schokolade
130 gr Vollmilchschokolade
130 gr Zartbitterschokolade
250 gr Frischkäse
250 gr Mascarpone
50 gr Creme fraiche (ich hatte normalen Joghurt)

Zubereitung:
Die Gläser oder Schalen, sowie die dazugehörigen Deckel ausspülen. Die Kekse mit Nudelholz/Beutel oder dem Stabmixer zerbröseln, die Butter schmelzen und beides vermengen, in die Gläser geben und einen gleichmäßig dicken Boden bilden. Nun Frischkäse, Mascarpone und Creme fraiche (Joghurt) in einer Schüssel cremig/glatt verrühren. Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, kurz abkühlen lassen und anschließend in einer Schale mit 1/3 der Creme verrühren. Die weiße Schoko-Creme-Masse auf den Keksboden geben. Nun die Vollmilchschokolade über dem Wasserbad schmelzen, kurz abkühlen lassen und anschließend mit dem nächsten Drittel der Creme verrühren und auf die weiße Schoko-Creme-Masse im Glas geben. Ebenso mit der Zartbitterschokolade verfahren - im Wasserbad schmelzen, kurz abkühlen lassen und mit dem letzten Drittel der Creme verrühren und auf die Vollmilch-Creme-Masse geben. Mit einem Deckel verschließen und im Kühlschrank mindestens 1-2 Std. festwerden lassen.


Es ist mächtig, aber auch mächtig lecker - oder Marina?
Und wenn Ihr nicht so schludert, wie ich, dann sieht es auch noch gut aus ;-)


Und das wäre dann auch mein Beitrag für die

Samstag, 19. Mai 2012

TastyBox - Wasserbüffel mit Birnen und Paprika-Kartoffeln

Und wieder mal einen TastyBox von FoodieSquare, diesmal mit einer Zutat die wir bisher noch nicht gegessen haben. Das muss natürlich getestet werden, denn wie soll man sonst an diese Zutat kommen, aus guter, ehrlicher Haltung? Um was es geht? Wirklich unglaublich - Wasserbüffel!
Wie? Was? Ja, wirklich ein Stück Bio-Wasserbüffel von ehrlichen Menschen aus guter Haltung in Niedersachsen.

Mehr dazu könnt Ihr Euch in diesem Video ansehen


Und wie immer, alle Zutaten die in der Liste fett gedruckt sind, waren in der TastyBox enthalten. Alle anderen Zutaten nimmt man aus dem Vorrat oder kauft sie dazu.


Wasserbüffel mit Birnen und Paprika-Kartoffeln

Zutaten:
500 gr Wasserbüffelfleisch
1 Bio-Apfel
100 gr Schalotten
2 Gewürznelken
2 Lorbeerblätter
2 Bio-Birnen
Salz & Pfeffer, Zucker
1 TL getrockneter Thymian
200 ml Apfelsaft
7-8 EL Olivenöl
500 gr Kartoffeln
1 rote Paprikaschote
2 Knoblauchzehen
YUp-Chili-Paste 

Zubereitung:
Das Fleisch waschen und trocken tupfen, mit Salz & Pfeffer einreiben. Den Apfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden, die Schalotten schälen und ebenfalls würfeln. Nun 2 EL Olivenöl in einer Pfanne/Schmortopf erhitzen und das Fleisch von allen Seiten anbraten. Die Schalotten- und Apfelwürfel zufügen und ca. 5 min. anbraten, mit Apfelsaft ablöschen. Nun die Nelken, Lorbeerblätter und den Thymian zufügen, aufkochen lassen und 1 Std. mit geschlossenem Deckel klein kleiner Temperatur schmoren lassen. Zwischendurch das Fleisch immer mal wieder mit der Sosse begießen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und würfeln, in Salzwasser etwa 10 min. kochen, abgießen und ausdampfen lassen. Die Paprikaschotte waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die Birnen schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Den Braten aus dem Topf nehmen, die Sosse durch ein feines Sieb in einen zweiten Topf oder eine Schüssel passieren. Sosse und Braten zurück in den Topf geben, Birnen zufügen und weitere 20 min. zugedeckt bei kleiner Hitze garen.

Während das Fleisch weiter gart, in einer Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen, die Kartoffeln zufügen und knusprig anbraten. Wenn die Kartoffeln schön Goldbraun sind, den Knoblauch und die Paprika zufügen und kurz mit anbraten. Nun etwa 2-3 TL  YUp-Chili-Paste zufügen und alles vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Braten aus dem Topf nehmen und aufschneiden. Die Sosse mit Salz & Pfeffer sowie Zucker abschmecken. Braten mit Sosse & Birnen sowie den Paprika-Kartoffeln auf einem Teller anrichten.


Ich gestehe, mein Fall ist Wasserbüffel nicht.
Es erinnert sehr an Wild, was auch nicht so meins ist.
ER fand es wirklich sehr lecker :-)

Aber nur so lernt man dazu!
Muss halt alles mal probiert werden ;-)

Freitag, 18. Mai 2012

marinierter Spargelsalat mit Parmesan

Vor kurzem wollten wir am Wochenende eigentlich weg, doch es kam mal wieder alles ganz anders... Und was nun bei so einem bescheidenen Wetter? Genau - gemütlich zu Hause einkuscheln, schönen Film schauen und was leckeres Essen.

Als Vorspeise gab es den Spargelsalat, als Hauptgang Rinderfilet mit Balsamico-Sosse, als Dessert ein Himbeer-Mousse. Das Rezept ist für zwei Personen ausgelegt.


Spargelsalat mit Parmesan

Zutaten:
ca. 500 gr grüner Spargel
3-4 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
2 EL Balsamico
1 TL Dijon-Senf
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
8 Kirschtomaten
etwas Basilikum
60 gr Parmesan

Zubereitung:
Den Spargel waschen und die holzigen Enden entfernen. Wasser in einem großen Topf aufkochen, Salz und den Spargel zufügen und für etwa 10 min. garen. Der Spargel sollte nicht zu weich werden. Rausnehmen und etwas abkühlen lassen. Zwischenzeitlich die getrockneten Tomaten klein würfeln. Essig, Senf und Öl verrühren und mit Salz & Pfeffer ab schmecken. Die getrockneten Tomaten zufügen, alles gleichmäßig über den Spargel geben und mindestens 30 min. -besser 1 Std.- marinieren lassen. Die Kirschtomaten und Basilikum waschen und trocknen, die Tomaten klein würfeln,den Parmesan in Späne hobeln. Den Spargel auf zwei Teller anrichten, die Tomaten und den Parmesan über den Spargel geben, Basilikum darüber streuen und servieren.


Guten Appetit - lasst es Euch schmecken :-)

Donnerstag, 17. Mai 2012

KING KONG hat die Küche in Beschlag genommen

Einige haben es vielleicht schon auf Facebook mitbekommen...
Zuerst hatte ich in verschiedenen Gruppen alle nach Ihren Küchenmaschinen ausgefragt bzw. genervt *g*  und jetzt ist sie bzw. er da.... Aber beginnen wir am Anfang...

Mein Geburtstag naht (Ende Mai) und bereits Anfang März wurde ich von IHM gefragt, was ich mir wünsche. Das ist bei mir immer so eine Sache, was ich brauche kaufe ich mir - Wünsche? Fallen mir dann nie so auf Anhieb an. Einige Tage später, er kam gerade in die Küche und wollte Hilfe, sagt ich ihm, dass er noch einen Moment warten müsse, den ich rührte/knetete gerade Brotteig mit der Küchenmaschine. Meine kleine Bosch MUM aus der 4er Serie ist wirklich eine feines Teil, aber beim Teigkneten muss ich sie, je nach Menge festhalten, sonst läuft/hüpft sie quer über die Arbeitsplatte.

Und schon kam seine Frage: Wie wäre es mit einer neuen, größeren Küchenmaschine?

Mmmh, das wäre ja wirklich eine tolle Idee. Also machte ich mich auf die Suche, was es alles den so gibt. Und es gibt wirklich eine Menge. Weil ich ja gerne etwas über die Strenge schlage (was das Shoppen betrifft) musste es schon was Richtung Kitchen Aid und Konkurrenz sein.

Die Kitchen Aid ist ja wirklich ein hübsches Ding, aber einige waren dann doch nicht so zufrieden, es waren mehr durchwachsene Reaktionen, somit war sie relativ schnell aus dem Rennen...

Es blieben noch die Bosch MUM86 und die Kenwood Major (KM020) übrig.



Schlussendlich wurde es die Kenwood, weil sie in mehreren Tests gut abgeschnitten hat und auch mehrmals Testsieger wurde. Es gibt auch etwas mehr Zubehör für die Kenwood, als für die Bosch . Das hatte ich IHM auch mitgeteilt - Anfang Mai.


Und dann hat ER mal wieder bewiesen, dass er doch einfach der Beste ist ♥! Ich hatte lediglich damit gerechnet, dass er das Geld von allen sammelt und mir dann gibt, aber NEIN, er hat mehrere Firmen angeschrieben, Angebote eingeholt, Preisvergleiche gemacht - soweit es ihm möglich war. Bei den ganzen Zubehörteilen, Extras und Kurzbezeichnungen kam er dann doch etwas ins Schleudern... und so hat er mich dann doch um Hilfe fragen müssen ;-)

Er hat mir verschiedene Angebote gezeigt und ein AV-Markt in der Umgebung hatte ein super Angebot, da konnte auch Ausnahmsweise mal Amazon nicht mithalten...

Also fuhren wir noch gleich an diesem Tag hin, um alles weitere zu klären. Und ich hatte schon damit gerechnet -auch vor Ort fing ER nochmal an zu Verhandeln- mit Erfolg. Ganze 100,- € hat er nochmal beim Zubehör rausgeholt - boah, da war ich wirklich platt! Die Maschine inkl. dem Zubehör, dass im Promo-Angebot enthalten ist, waren vorrätig - noch 1 Stück! Das restliche Zubehör ist bestellt.

Da ich meine letzten Flohmarkterlöse in die Kasse beigesteuert hatte (nicht gerade wenig), fing ich bereits auf dem Heimweg an ihn zu zutexten nerven, dass ich doch jetzt nicht wirklich noch 2 Wochen bis zum Geburtstag warten müsse, schließlich wären 2/3 des Gerätes von meinem Geld... und er wolle doch Muffins fürs lange Wochenende, ich müsste Brot backen, usw. usw. - nach 15 min. konnte er es wohl einfach nicht mehr ertragen und gab nach :-D

Und hier ist sie bzw. er - er ist sooooo gigantisch groß! Ich brauche dringend einen Anbau in der Küche!!



Und das hat er alles zu bieten:
- 2 Jahre Garantie
- 1500 Watt
- Kabelstaufach, Überlast-Schutz
- Planetarisches Rührsystem
- 4 motorbetriebene Zubehöranschlüsse
- Edelstahlschüssel mit 6,7 l Füllmenge, was einer Arbeitsmenge von 6,4 l oder 4,5 kg Teig entspricht (Trotz der großen Schüssel sind aber auch kleine Mengen, wie zum Beispiel nur ein einziges Eiweiß, kein Problem)
- Patisserie-Set, Edelstahl: Ballonschneebesen, K-Haken, Knethaken und Profi-K-Haken für feinste Mixturen
- Spritzschutz, Spatel


Und hier ist er bei seiner ersten Arbeit - Brotteig kneten

 Man will es wirklich nicht glauben, aber dieser hier so klein aussehende Teigball ist aus 600 gr Mehl



 Es gibt eine Menge Zubehör, dass man an insgesamt vier verschiedenen Stellen anschließen kann




Und hier ein Blick in den Schrank, das alles war bei der Maschine dabei:

- Schnitzelwerk-Aufsatz aus Edelstahl ((AT 340) steht hinter der Ersatzschüssel)
- Ersatzschüssel Edelstahl, 4 ltr
- Mixaufsatz, Glas, 1,5 ltr (AT338)
- Kräuter- & Gewürzmühle (AT 320)


Demnächst einziehen werden noch:
- Pastaufsatz Metall (AT 970)
- Eisbereiter Aufsatz (AT 957)
- Fleischwolf Aufsatz (AT 950) inkl. Spritzgebäck-Vorsatz
- Getreidemühle, Lavastein - Steinmahlwerk, (SM 900/A 1412)
- Digitale Küchenwaage bis 8 kg (AT 850)


Natürlich gibt es noch einiges mehr an Zubehör (insgesamt 35 Zubehörteile mit mehr als 60 Funktionen), wie z. B.:
diverse weitere Pasta Auf- und Einsätze, Entsafter, Passier-Aufsatz, Zitrus-Presse, Trommelraffel, Multi-Zerkleinerer, Kartoffelschäler, Beerenpresse, Mixaufsatz Acryl und eine Getreidemühle aus Stahl




Nachdem nun alles ausgepackt, platziert bzw. verstaut ist, muss jetzt auch ein Name her. Beim Zauberhaften Küchenvergnügen ist vor kurzem der kleine Bruder eingezogen und hat den Namen Elmar bekommen :-)
 


Jetzt, wo das Monster steht fällt mir nur noch eins dazu ein: KING KONG, Kurzname KONG!
Er ist wirklich so gewaltig, kraftvoll und teilweise furchteinflössend...  da geht nichts anderes ;-)



Hier nochmal ein Foto mit meinem Handy gemacht, zum Vergleich, wie groß alleine der K-Haken ist...


Mittwoch, 16. Mai 2012

Obazda

Ein zweiter Dip musste neben dem Spundekäs für den Geburtstag meines Cousins auch noch her. Ich wusste, dass es bereits Tomatenbutter und Knobi-Sosse gab, deshalb habe ich mich für Obazda entschieden und mir auch ein Original-Bayrisches-Rezept rausgesucht - es war wirklich lecker! Werden wir künftig auch mal für einen schönen Abend mit Freunden zubereiten, ein Bierchen oder Glas Wein dazu - wunderbar :-)

Aus dem restlichen Weissbier wurde noch ein Weissbier-Brot gebacken - wirklich lecker.


Obazda

Zutaten:
500 gr Brie 
1 Prise Kümmel, gemahlen
70 gr Butter
150 gr Frischkäse
100 ml Weissbier
Salz, Pfeffer
120 gr Zwiebeln

Zubereitung:
Den Brie zusammen mit den Zwiebeln zu einer Masse verarbeiten (z. B. Fleischwolf oder Zerkleinerer vom Pürrierstab). Nun Butter, Frischkäse und Bier zufügen und alles gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel ab schmecken. Wer möchte, kann noch eine Prise Paprikapulver zufügen.

Passend zur Jahreszeit kann man auch noch etwas Bärlauch kleinhacken und untermengen, ich hatte leider keinen mehr bekommen :-/


Guten Appetit

Dienstag, 15. Mai 2012

italienischer Cheesecake (Resteverwertung)

Das ganze Wochenende habe ich mir auf Facebook Fotos von anderen Bloggern und Freunden angeschaut und immer wieder tauchten Käsekuchen auf. Da hatte ich jetzt auch Lust drauf! Mal schauen, ob ich alle Zutaten zuhause habe. Ein kurzer Check verrät, das meiste, aber nicht alles - es wird eine Resteverwertung! 
Rezept habe ich auch gefunden, bei lecker.de gibt es eins, für einen italienischen Käsekuchen. Ich schreibe Euch das Original-Rezept auf und ergänze meine Änderung in Klammern. Wie so oft, habe ich nur einen kleinen Kuchen gebacken, da wir nur ein 2 Personen-Haushalt sind. Wenn Ihr das Rezept verdoppelt, habt Ihr die Menge für eine große Kuchenform.


italienischer Cheesecake

Zutaten:
65 gr Butter
100 gr Löffelbiskuits (Vollkornkekse) (oder glutenfreie Kekse)
65 gr Amarettini (oder glutenfreie Kekse)
500 gr Quark (250 gr Quark / 250 gr Ricotta)
300 gr Frischkäse
170 gr Zucker
1 Pa. Vanille-Zucker
1 Pa. Vanillepudding (4 EL Speisestärke, 1 EL Vanilleextrakt)
2 Eier
100 gr Mandelkerne
3 EL Sahne

Zubereitung:  
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft nicht geeignet) vorheizen. Bei einer kleinen Springform mit 20 cm Durchmesser den Boden mit Backpapier belegen. Die Löffelbiskuits und 45 gr der Amarettini zerbröseln (Plastikbeutel/Nudelholz oder Universalzerkleinerer). Die Butter bis auf 2 EL zerlassen und mit den Bröseln vermischen. Die Bröselmischung in die Form geben und zu einem glatten Boden andrücken. Nun den Quark, Frischkäse, 100 gr Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver  und die Eier zu einer Masse glatt rühren. Die Masse auf dem Bröseboden verteilen und in den Backofen geben, für ca. 45 min. backen. Nach dem Backen den Kuchen abkühlen lassen.
Zwischenzeitlich den restlichen Zucker in eine Pfanne geben und goldgelb karamellisieren lassen, die 2 EL Butter und die 3 EL Sahne zufügen und verrühren. Nun die Mandeln dazu geben und vermengen. Das heiße Mandelkaramel auf eine Alufolie geben und abkühlen lassen (vorsicht sehr heiß). Anschließend etwas zerkleinen, die restlichen Amaretini groß zerbröseln und zusammen mit den Mandeln auf den Kuchen geben.

Ich habe nicht gleich alles auf dem Kuchen verteilt, sondern separat aufbewahrt und immer, wenn wir etwas gegessen haben auf den Kuchen gegeben.

Der Kuchen war in der Mitte noch weich, als ich ihn angeschnitten habe. Ich hatte total vergessen auf die Uhr zu schauen, soviel zu - wenn man zwei Dinge auf einmal.... Er kam dann nochmal kurz in den Ofen und wurde dann auch fest!

Und extra nochmal ein kleines Beweisfoto - nur für Euch ;-)



Ach ja, nascht Ihr auch so gerne an der Quarkcreme? Ich liebes es!

Falls Ihr Tipps braucht, ich habe einen großen Bruder und MUSSTE teilen... jeder dürfte abwechselnd mit dem Löffel in die Schüssel und ich bin geübt im Auslöffeln, -kratzen oder auch schlecken von Quarkcreme-Schüsseln ;-)



Und da es sich, wie so oft um einen kleinen Kuchen handelt, soll das mein erster Beitrag sein für hedonistin.blogspot.de und das Event

Viel Spaß beim Nachbacken

Montag, 14. Mai 2012

Roll-Brot

Ich sollte ein Brot zum Grillen mitbringen. Das Faltenbrot hatte ich mir bereits angesehen und auch nachgebacken, war aber noch nicht zu 100% überzeugt. Also etwas selbst kreieren, angelehnt an das Faltenbrot. Dafür habe ich meinen Lieblingsteig gewählt, den vom Focaccia und statt falten war rollen angesagt, so wie man es auch von den Zimt- bzw. Rosinenschnecken kennt. Hat auch wunderbar funktioniert, so gut, dass ich es Euch jetzt auch vorstellen möchte, denn so hat es uns gefallen und geschmeckt!


Deftiges Roll-Brott

Zutaten für den Teig:
2 TL Hefegranulat oder 15 gr frische Hefe
300 ml Wasser
500 gr Hartweizenmehl
1,5 TL Salz
3 EL Olivenöl

Zutaten für das Pesto:
150 gr Bärlauch
75 gr Mandeln oder Nüsse nach Wahl
1 Zitrone bzw. Zitronensaft
50 gr griebenen Parmesan
150 ml + 2 EL Olivenöl

Ihr könnt auch Pesto aus Eurem Vorrat nehmen oder kaufen. Andere Ideen/Rezepte fürs Pesto hätte ich auch noch: Tomaten-Walnuss-Pesto und Erdnuss-Pesto, Gartenkresse-Pesto und Macadamianuss-Pesto, Walnuss-Pesto mit Minze.
Ich hatte Bärlauch-Pesto und das Tomaten-Walnuss-Pesto verwendet. Ganz lecker ist es auch mit einem Frühlingskräuter-Pesto, das kommt einem Kräuterbaguette sehr nah. Man kann auch jegliche Kräuterbutter verwenden!

Zubereitung:
Die Hefe in 200 ml des Wassers streuen, 5 min. ruhen lassen, umrühren und auflösen. Mehl und Salz zusammen in eine große Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken, die aufgelöste Hefe und das Öl hineingeben. Das restliche Wasser zur Hefe gießen, das Mehl vom Rand her einrühren, bis ein weicher, klebriger Teig entsteht. Nach Bedarf mehr Wasser zugeben. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 10 min. kneten bis er glatt und elastisch ist (geht natürlich auch mit der Küchenmaschine). Den Teig in eine Schüssel legen, mit einem Küchenhandtuch bedecken und etwa eine Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. In der Zwischenzeit das Bärlauch-Pesto zubereiten. Dazu den Bärlauch waschen und die Stiele entfernen. Zusammen mit 2 EL Olivenöl und den Mandeln in einer Pfanne kurz erwärmen, bis der Bärlauch zusammen fällt. In eine Schüssel geben und zusammen mit dem Saft einer halben Zitrone pürieren, nun den geriebenen Parmesan und 150 ml Olivenöl unterrühren - fertig.
Wenn der Teig soweit ist, ihn abschlagen (mit der Faust in die Mitte schlagen, damit die Luft entweichen kann) und nochmals kneten. Den Teig mit einem Nudelholz ausrollen und mit dem Pesto bzw. den Pestos bestreichen. Nun etwa 3-4 cm dicke Streifen schneiden und aufrollen. Die einzelnen Schnecken nun in eine Form setzen. Das kann eine Kastenform oder auch eine Springform sein - spielt keine Rolle. Den Ofen vorheizen (Umluft oder Ober-/Unterhitze bei 200°C). Nun das Ganze weitere 30-40 min. gehen lassen. Das Brot in den Ofen geben und etwa 45-50 min. backen.

Da ich die Form sehr voll gemacht habe und das Brot ja nochmals aufgeht, sucht es sich seinen Weg und wenn es sein muss, in alle Richtung ;-)  Ich finde es hat aber was, ist natürlich Geschmackssache. Wer es gerne "ordentlich" hat, lässt etwas Platz, wenn er die Schnecken in die Form gibt.


Das Brot ist eine tolle Beilage zum Grillen, aber auch zu einem grünen Salat.