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Fladenbrot

30. November 2012

Wie bereits erwähnt, war Männer-Woche angesagt. Da er sich Gyros gewünscht hatte, wurde auch ein Fladenbrot gebacken, den nichts anderes passt so hervorragend dazu :)

Auch zum Salat essen wir gerne mal Fladenbrot. Es geht auch sehr einfach und relativ schnell.

Das Rezept dazu habe ich mal wieder, wie auch schon u. a. bei den Brotzipferl und Tomaten-Basilikum-Brötchen aus dem Buch Baguette, Bagels, Bauernbrot. Wirklich sehr lecker!


Fladenbrot

Zutaten für 2 Brote:
600 gr Weizenmehl, Typ 405
5 gr Trockenhefe
350 ml Wasser, lauwarm
2 EL Olivenöl
2 EL Joghurt
2 TL Salz
1 Ei
5 EL Milch
Sesam, schwarz und/oder gelb

Zubereitung:
Die Hefe im Wasser auflösen. Mehl, Olivenöl, Joghurt und das Hefewasser zu einem Teig verkneten, am Schluss das Salz zufügen. Den Teig für etwa 10 min. kneten, abdecken und 30 min. gehen lassen.

Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen. Den Teig in zwei Hälften teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Fladen ausrollen oder vorsichtig mit den Händen ziehen.
Die Fladen nun für weitere 20 min. gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Ei mit der Milch verrühren, die Fladen damit bestreichen und je nach Wunsch mit Sesam oder auch Kräutern/Gewürzen bestreuen.

Einzeln in den Ofen geben und jeweils 15 min. backen, bis sie goldbraun sind.


Guten Appetit - Καλή όρεξη - Afiyet olsun

Gyros - sein neues Lieblingsessen

29. November 2012

Es war mal wieder Männer-Woche angesagt.

Was das heißt? Er darf sich aussuchen, was die ganze Woche gegessen wird. Im Sommer sind das dann oft die "Salat-Wochen" und jetzt, wo es kälter wird, fällt das Ganze auch mal deftiger aus.

Diesesmal standen unter anderem Maultaschen, Würstchengulasch und Salat mit Käse, Schinken und Thunfisch, sowie Gyros auf dem Programm.

Vorstellen möchte ich Euch heute das Hähnchen-Gyros, eines seiner neuen Lieblingsgerichte.


Gyros mit Tzatziki

Zutaten für das Gyros:  
2-3 Putenbrustfilets
2 Schalotten
4 EL Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Paprika
2 TL Oregano
1 Prise Zimt
1 TL Thymian
Salz, Pfeffer

Zutaten für das Tzatziki:
300 gr griechischer Joghurt
100 gr Quark
1-2 Knoblauchzehen
1/2 Salatgurke
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Für das Gyros die Putenbrustfilets waschen, trocken tupfen und in schmale Streifen schneiden. Die Schalotten schälen, klein schneiden und auf die Seite stellen. In einer Schüssel das Olivenöl mit den Gewürzen vermischen. Das Fleisch mit der Marinade vermischen und mindestens 60 min. ziehen lassen, immer mal wieder durchrühren. Am besten schmeckt es, je länger man das Fleisch darin ziehen lässt, also evtl. schon morgen fürs Abendessen einlegen oder am Vortag fürs Mittagessen.

In der Zwischenzeit kann das Tzatziki zubereitet werden. Dafür die Gurke schälen und das Kerngehäuse entfernen. Die Gurke nun fein hobeln bzw. mit dem Messer sehr dünn in Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und ganz fein würfeln. Joghurt und Quark verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, Knoblauch und Gurken zufügen und gut verrühren.

Das Gyrosfleisch nun aus der Marinade nehmen, auf einem Papier-Küchentuch etwas abtropfen lassen. Das Fleisch in der Pfanne goldbraun braten, das dauert wahrscheinlich so 10-15 min. Am Ende die Schalotten zufügen und kurz mit braten.

Gyros und Tzatziki auf einem Teller anrichten, dazu passt Fladenbrot (Rezept folgt morgen).


Guten Appetit - Καλή όρεξη

Schokoladenkuchen mal anders

28. November 2012

Ich liebe Schokolade, alles mit Schokolade, auch Schokoladenkuchen :)

Für den anstehende Mädelsmittag/abend stand dementsprechend Schokoladenkuchen auf dem Programm. Das ursprüngliche Rezept stammt aus einem Dr. Oetker Backbuch, wurde aber von mir abgewandelt. Auch habe ich einen kleinen Kuchen gemacht, die doppelte Menge entspricht dem regulären Rezept. Und parktisch veranlagt erfolgt dabei gleich noch eine kleine Restverwertung... Blätterteig lag noch im Kühlschrank, der musste irgendwie zum Kuchen, aber schaut selbst -->


Schokoladenkuchen  

Zutaten:
125 gr Weizenmehl, Typ 405
2 TL Backpulver
125 gr Zucker
2 TL Vanilleextrakt
2 Eier
60 ml Rotwein
100 gr Schokolade
125 gr Butter
1/2 Pa. Blätterteig

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unerhitze vorheizen, ein kleines Backblech buttern und mehlen.

Die Butter mit 80 gr der Schokolade in einem Topf schmelzen (nicht kochen lassen!). Mehl, Backpulver, Zucker und Vanilleextrakt vermischen. Nun die Butter-Schokolade, Eier und Rotwein zufügen, alles kurz verrühren bis keine Klümpchen mehr vorhaben sind.

Den Teig nun in die Form füllen, glatt streichen. Den Blätterteig in kleine Vierecke schneiden und auf dem Kuchen verteilen. Im Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 20-25 min. backen, der Blätterteig sollte goldbraun sein. Den Kuchen etwas abkühlen lassen.

Im Wasserbad die restlichen 20 gr Schokolade schmelzen und entweder mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel Streifen auf den Schokoladenkuchen spritzen/verteilen.

Schmeckt auch gaaanz lecker mit einigen Kirschen im Schokoladenteig. Die Kirschen in Mehl wälzen, damit sie nicht alle nach unten sinken.


Lasst es Euch schmecken!


San Francisco Sourdough Bread

27. November 2012

Zur Zeit backe ich mich ein wenig durch mein neues Brotbuch Brot genießen.

Generell finde ich, dass das Buch schöne Rezepte enthält, allerdings sind mir einige zu Hefelastig. Es wird viel Sauerteig verwenden und manchmal auch noch viel Hefe. Die Brote haben dann dafür eine kurz Gehzeit. Ich lasse lieber die Hefe weg und das Brot länger gehen!

Bei dem heutigen Rezept war aber zur Abwechslung mal keine Hefe enthalten. Es hat wunderbar geklappt, ich habe es mittlerweile 3x gebacken und jedes Mal wirklich mit dem gleichen guten Ergebnis. ER ist schon ganz begeistert - sein neues Lieblingsbrot :)


San Francisco Sourdough Bread  

Zutaten:
500 gr Weizenmehl, Typ 550
100 gr Dinkelvollkornmehl
310 ml Wasser
200 gr reifer (Weizen-) Sauerteig
10 gr Salz

Zubereitung:
In einer Schüssel alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Wenn sich alles verbunden hat den Teig 20 min. abgedeckt ruhen lassen. Nun nochmals für 5 min. kneten, bis sich ein schöner, geschmeidiger Teig ergibt.

Diesen nun abgedeckt für 2 Std. ruhen lassen, jeweils nach 50 min. den Teig "ziehen und falten" und in die Schüssel zurück legen.

Anschließend den Teig in ein Gärkörbchen geben oder zu einem ovalen Teigling formen und aufs Backblech geben. Den Teig nun für weitere 1,5 - 2 Std. gehen lassen. Rechtzeitig den Ofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig aus dem Gärkörbchen auf das Blech stürzen bzw. den frei geformten Laib mit einem scharfen Messer (oder Rasierklinge) einschneiden und mit dem Blech in den Ofen geben. Das Brot nun für 15-20 min. backen, dann die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 25-30 min. backen. Wer möchte, gibt für eine schöne Kruste eine Form mit Wasser in den Ofen.

Lasst es Euch schmecken :)


Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting, dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst. Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptesammlung vorhanden! 





Schoko-Karamell-Cookies

26. November 2012

So hier haben wir noch die Schoko-Karamell-Cookies, der Abschluss des Plätzchen-Marathons.
Sie sind auch im Magazin von Chateau et Chocolat enthalten, schaut mal rein - es ist ein Weihnachtsspezial.

Morgen gibt es dann erstmal ein Brot, aber Plätzchen gibt es diese Woche auch noch ;-)


Schoko-Karamell-Cookies

Zutaten:
230 gr Zartbitterschokolade
2 EL Butter
2 Eier
130 gr brauner Zucker
1 TL Vanilleextrakt
70 gr Weizenmehl
0,5 TL Backpulver
ca. 15 Karamellbonbons (z. B. weiche Werthers Echte)
Meersalz

Zubereitung:
Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Die Karamellbonbons halbieren.

Die Schokolade mit der Butter in einem Topf schmelzen, vom Herd nehmen und den Zucker sowie das Vanilleextrakt mit einem Schneebesen überrühren. Nun die Eier einzeln unterrühren, dann das Mehl mit Backpulver zufügen und kurz unterrühren. Jetzt die Karamellbonbon zufügen, kurz unterheben und mit zwei Teelöffel kleine Kugeln fomen und aufs Backblech setzen. Wer möchte kann die Cookies noch etwas flach drücken, muss man aber nicht.

Die Blech nun nacheinander für etwa 10 min. in den Ofen geben und backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Ganz besonders lecker werden sie, wenn man sie aus dem Ofen nimmt und direkt mit etwas Meersalz bestreut.


sooooo lecker :D

Pfefferminz-Schokoladen-Cookie

25. November 2012

Minze ist ja immer so eine Sache... Ich liebe Pfefferminztee und auch Minze im Kaugummi. Im "normalen" Essen ist es noch nicht so meins, auch die bekannten, kleinen Schokotafeln mit Minzfüllung konnten mich bisher nicht begeistern..

Aber man soll es ja immer wieder versuchen, also auf gehts. Ich hatte in meinem riesen-großen Cookiebuch das Rezept für diese Pfefferminz-Schokoladen-Cookie gesehen und wollte sie nun endlich mal testen. Ich habe, wie im Rezept auch beschrieben Pfefferminzextrakt verwendet. Das kann man online bestellen oder auch in einigen Bioläden kaufen. Ansonsten könnt Ihr auch in der Apotheke nach Pfefferminzöl fragen. Davon werden aber nur 3-4 Tropfen benötigt! Wer nichts von beidem bekommt, kann auch die Schokolade durch die Schokotafeln mit Minzfüllung ersetzen :)


Schokoladen-Pfefferminz-Cookies

Zutaten:
175 gr Mehl
1/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 EL Kakao
5 EL brauner Zucker
3 EL weißer Zucker
120 gr Butter
1 Ei
1 TL Pfefferminzextrakt
100 gr Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Die Schokolade grob hacken.

Den Zucker mit der Butter schaumig rühren, die Eier nacheinander zufügen. Nun das Pfefferminzextrakt zufügen und kurz unterrühen. Mehl mit Backpulver, Kakao und Salz mischen und zusammen mit den Schokoladenstückchen zufügen und alles gut, aber nicht zu langer verrühren.

Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, etwas flach drücken und aufs Backblech geben. Abstand lassen, da sie etwas auseinander gehen. Im Ofen für etwa 15 min. backen. Wer möchte, kann sie nach dem Abkühlen noch mit Schokolade verzieren.



lecker schokoladig und frisch!


Nuss-Busserl

24. November 2012

Wie bereits bei den Zimtplätzchen erwähnt - Zimt ist meins :D

Das Ganze dann noch zusammen mit Kakao und Nüssen, da bin ich doch gleich dabei. Deshalb mussten auch die Zimtplätzchen mit Pekannüssen aus der "Landidee Adventsbacken" zubereitet werden. Den Titel finde ich jedoch etwas irritierend, deshalb sind es bei mir Nuss-Busserl, ist doch mehr Nuss als Zimt drin ;-)

Ursprünglich werden die Plätzchen nur mit Puderzucker bestäubt. Ich hatte noch etwas flüssige Schokolade übrig und habe deshalb die Plätzchen mit ein paar Schokostreifen überzogen. Statt Pekannüsse kann man auch jegliche andere Nusssorte verwenden. Ich hatte nicht genug Pekannusskerne und habe so den Rest mit Macadamianüssen bestückt.


Nuss-Busserl

Zutaten für ca. 50 Stück:
200 gr Weizenmehl, Typ 405
100 gr Zucker
1 Prise Salz
100 gr gemahlene (Pekan-) Nüsse
50 (Pekan-) Nüsse, ganz
1 TL Zimt
2 EL Kakao
1 Ei
200 gr Butter
Puderzucker oder Schokolade zum Dekorieren

Zubereitung:
Aus Mehl, Zucker, Salz, gemahlenen Nüssen, Zimt, Kakao, Butter und Ei einen Teig kneten. Diesen in Folie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Aus dem Teig etwa Haselnussgroße Kugeln formen, aufs Blech setzten und einen Nusskern darauf geben. Die Plätzchen laufen beim Backen auseinander, so dass dann der Nusskern nicht mehr übersteht und deshalb auch nicht zu dicht setzten. Im Ofen etwa 12 min. backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokolade verzieren.



 Lasst es Euch schmecken :)


Ein schöneres und leckeres "Braun" kann es doch garnicht geben! 

Deshalb ist das auch mein Beitrag fürs Cookbook of Colors bei Highfoodality
Dort sucht Uwe jeden Monat nach Gerichten in einer bestimmten Farbe, drei Gerichte werden jeden Monat per Abstimmung ausgesucht und kommen in das Buch --> Cookbook of Colors


dFssgF8 --> Post aus München

23. November 2012

Es ist dieses Jahr mein erstes Mal, nicht das Wichteln bzw. Beschenken an sich, aber bei dFssgF war ich bisher noch nicht dabei. Was das ist? Foodblogs schicken sich gegenseitig Fresspakete und das diesmal bereits zum achten Mal. Rosa von schnuppensuppe organisiert das alles, vielen Dank nochmals dafür.

Nun aber zu meinem Paket, das mich bereits vor 2 Tagen erreicht hat, ich bin nur leider nicht zum Fotografieren gekommen.

Ganz überrascht war ich, als ich es öffnete - ob mein Tauschpartner von meinem Problem wußte?? Ich hatte mir die Tage erst zwei Schnäppchen gesichert, da ich mit diesen Gebiet Neuland betrete - Asiatisch von Teubner und Thai Küche von GU. Beim ersten Durchblättern habe ich schon überlegt, wo ich so manche Zutaten herbekommen soll - und schon sind sie da - mit dem dFssgF-Paket direkt ins Haus geliefert :) Perfekt!

Und das war/ist alles drin:



Vielen Dank an Petra, ich habe mich sehr gefreut!

Und was sonst noch so verschickt wurde, könnt Ihr Euch in der Zusammenfassung ansehen.

Zimt-Plätzchen

Ich liebe ja Zimt und zwar nicht nur zum Milchreis ;-)

Deshalb müssen natürlich auch jedes Jahr Zimtplätzchen getestet werden. Im letzten Jahr waren das Zimtplätzchen mit Smarties und dieses Jahr habe ich mir einfach Zimtplätzchen ohne Schnick-Schnack rausgesucht. Was soll ich sagen - meine neuen Lieblinge!

Das Rezept habe ich aus der Zeitschrift "150 Rezepte - Advents-Backstube". Ich habe lediglich Vanille zugefügt und zum Wenden brauen Zucker verwendet. Ansonsten entspricht der Rest dem ursprünglichen Rezept.


Zimt-Plätzchen

Zutaten für ca. 30 Stück:
100 gr Butter
150 gr Weizenmehl, Typ 405
75 gr Zucker, weiß
30 gr Zucker, braun
1 Eigelb
1 Prise Salz
2 EL Zimt
1 Vanillestange bzw. 0,5 TL gem. Vanille

Zubereitung:
Aus Butter, Mehl, weißen Zucker, Eigelb, Salz und 1 TL Zimt einen glatten Teig verkneten. Aus dem Teig eine oder zwei Rolle(n) mit etwa 2-3cm Durchmesser formen, in Folie wickeln und für 30 min. in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. In einer kleinen Schüssel bzw. einem kleinen Teller den braunen Zucker mit dem Zimt vermischen.

Nun mit einem Messer Scheiben von den Teigrollen schneiden. Diese nun in der Zucker/Zimt-Mischung wenden und aufs Backblech legen. Etwas Abstand zwischen den Plätzchen lassen, ein kleines bisserl gehen sie auseinander. So verfahren bis der komplette Teig aufgebraucht ist. Den Rest der Zimt/Zucker-Mischung auf die Plätzchen noch verteilen.

Im Ofen für etwa 8-10 min. backen, bis sie hellbraun sind, auf einem Gitter abkühlen lassen.


Viel Spaß beim Nachbacken :)
Das übrige Eiweiß könnt Ihr aufbrauchen, wenn Ihr die Pinienkern-Cranberrie-Kugeln backt ;-)

Pinienkern-Cranberrie-Kugeln

22. November 2012

Nüsse und Cranberries sind eine Mischung die beim Herrn des Hauses immer gut ankommen. Deshalb kann ich mich in diesem Bereich austoben, ein Abnehmer findet sich immer ;-)

Neben seinen liebsten Cookies mit Cranberries und Erdnüssen habe ich mir für dieses Jahr ein Rezept mit Cranberries und Pinienkerne rausgesucht. Sie sind einfach herzustellen und wirklich sehr lecker. Gefunden habe ich das Rezept in der "Laura Backen im Winter". Ergänzt habe ich es lediglich durch etwas Vanille und am Schluss, als die Pinienkerne leer waren (ich hatte nur 100 gr), diese durch Mandelstifte ausgetauscht - auch sehr lecker.


Pinienkern-Cranberrie-Kugeln

Zutaten für ca. 30 Stück:
125 gr Butter
75 gr getrocknete Cranberries
200 gr Weizenmehl, Typ 405
1/2 TL Backpulver
75 gr Zucker
1 Ei
1 Eiweiß
150 gr Pinienkerne (oder Mandelstifte)
1 Vanillestange bzw. 0,5 TL gem. Vanille

Zubereitung:
Die Cranberries klein hacken/schneiden. Aus Butter, Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille, Cranberries und einem ganzen Ei einen Teig kneten. Diese in Folie packen und für 30 min. in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backblech mit Backpapier belegen. In eine kleine Schale ein Eiweiß geben, in eine weitere Schale die Pinienkerne.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, Walnussgroße Kugeln formen. Diese zuerst durch das Eiweiß ziehen und dann in den Pinienkernen rollen. Auf das Blech geben. So fortfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Die Blech nacheinander im Ofen für etwa 20 min. backen, bis die Kugeln goldbraun am Boden/Rand sind.


Viel Spaß beim Nackbacken


Mit dem übrigen Eigelb könnt Ihr die Zimplätzchen (Rezept folgt) backen :)

Walnuss-Weihnachtscantuccini

21. November 2012

Und schon wieder DIESES Buch - irgendwie habe ich so einen Gefallen daran gefunden... Mich spricht einfach alles an! Von welchem Buch ich rede? Kekse und Cookies - Genussrezepte für jeden Tag.

Sicherlich, die meisten Foodblogger können es ja nicht lassen und ändern immer ein bisserl was ab am Rezept, habe ich auch hier getan, aber auch im Original ein Genuss!


Walnuss-Weihnachtscantuccini

Zutaten:
500 gr Weizenmehl, Typ 405
1 TL Backpulver
3 Eier
250 gr Zucker
2 TL Zimt
2 TL Nelken, gemahlen
Schale von je einer Zitrone und Orange
2 EL Rum oder ersatzweise Milch/Zitronensaft
80 gr Butter
200 gr Walnüsse
100 gr Schokolade, gehackt

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, ein Blech mit Backpapier auslegen.

Die Eier mit dem Zucker und der Orangen-/Zitronenschalen schaumig rühren. Nun Zimt, Nelke und Rum danach die Butter unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und alles zu einem Teig verkneten. Am Schluss die Walnüsse und Schokolade zufügen und einarbeiten.

Einen Strang formen und diesen für etwa 25-30 min. backen. Jetzt 10 min. abkühlen lassen, fingerdicke Scheiben aufschneiden. Diese nochmals auf dem Backblech verteilen und im Ofen weitere 10 min. backen. Vor dem Verpacken komplett abkühlen lassen.


sooo lecker - cosi deliziosoooo

gefüllte Kürbiskern-Plätzchen

20. November 2012

Eigentlich stehe ich mehr auf diese einfachen, schnellen Plätzchen. Da muss nicht groß ausgerollt und verziert werden, aber natürlich geht es nicht ganz ohne.

Ich hatte das Rezept gesehen und wusste gleich, dass muss probiert werden! Es ist auch aus dem Buch Kekse und Cookies - Genussrezepte für jeden Tag, aus dem ich ja bereits einige Plätzchen gebacken und vorgestellt habe.


Kürbiskern-Plätzchen

Zutaten:
100 gr Kürbiskerne
65 gr Weizenmehl, Typ 405
100 gr Zucker
0,5 Pa Vanillezucker
Prise Salz
abgeriebene Schale einer 1/2 Zitrone
3 Eiweiß, Gr L
50 gr Butter
100 gr Johannisbeergelee
1 EL Rum
100 gr Schokolade

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Kürbiskerne in einer Pfanne rösten und etwas abkühlen lassen, anschließend im Zerkleinerer mahlen. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Die Eiweiße steif schlagen, am Schluss Zucker und Vanillezucker langsam einrieseln lassen. Den Zitronenabrieb mit Mehl und Slaz vermischen und unterheben. Anschließend die Butter zufügen und vorsichtig unterheben/rühren.

Mit einem Spritzbeutel die Masse auf die Bleche spritzen, es sollten Kreis mit etwa 2-3 cm Durchmesser entstehen. Nun im Ofen für 10 min. backen, die Plätzchen sollten am Rand gerade braun werden, dann sind sie fertig. Kurz etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig vom Blech lösen.

Den Gelee mit dem Rum verrühren, dazu den Gelee kurz erwärmen. Die Hälfte der Plätzchen mit dem Gelee bestreichen und mit der anderen Hälfte zusammenfügen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Kekse etwas eintauchen.

Ich hatte noch Schokolade übrig, habe etwas Sahne zugefügt und damit einige Plätzchen gefüllt.



Lasst es Euch schmecken

Walnuss-Dinkel-Plätzchen

19. November 2012

Und los geht es mit der Plätzchen-Parade - diese Woche gibt es nur Plätzchenrezepte und das von heute bis einschließlich Sonntag :)

Passend dazu gibt es von Dorit von chateau-et-chocolat eine Sonderausgabe Ihres Magazins rund um das Thema "Geschenke in letzter Minute, aber mit Liebe gemacht". Dort findet Ihr Rezepte für Plätzchen & Pralinen, aber auch Informationen, wo Ihr Besonderes bestellen könnt.

Kommen wir nun zu den heutigen Plätzchen - mit Dinkel & Co. habe ich noch keine Weihnachtsplätzchen gebacken. Die Plätzchen sind mal so was von lecker! Das Rezept kommt aus dem Buch  Kekse und Cookies - Genussrezepte für jeden Tag, es werden noch einige weitere daraus folgen.


Walnuss-Dinkel-Plätzchen

Zutaten:
125 gr Butter
100 gr Rohrzucker
1 TL Vanille bzw. 1 Vanilleschote
150 gr Walnüsse, gemahlen
ca. 25 Walnusskerne
150 gr Dinkelmehl, Typ 630
Prise Salz
2 Eigelb
Rohrzucker zum Wälzen

Zubereitung:
Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.


Im Originalrezept werden die Walnusskerne selbst gemahlen, wenn Ihr keine gemahlen bekommt und ganze Kerne verwendet, dann könnt Ihr diese vorher auch kurz in der Pfanne anrösten, wirklich sehr lecker!

Die Butter mit dem Zucker und der Vanille cremig rühren, anschließend die Eigelbe zufügen und unterrühren. Das Mehl mit den gem. Walnüssen sowie dem Salz vermischen und ebenfalls unterrühren.

Den Teig zu Kugeln formen. Etwas Rohrzucker auf einen Teller geben und die Kugeln darin wälzen. Nun die Kugeln auf die Bleche verteilen, jeweils einen Walnusskern darauf geben und für ca. 10 min. im Ofen backen.


Viel Spaß beim Nachbacken :-)


Mohnkipferl

16. November 2012

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich kein Mohn-Fan bin, aber nach dem Mohn-Käsekuchen für Papa war noch ein kleiner Rest gemahlener Mohn übrig. Also wohin damit? 

In der Sonderausgabe Adventsbacken von der Landidee sind mir dann die Mohnkipferl aufgefallen und kaum zu glauben, genau meine Menge Mohn, die noch verarbeitet werden muss. Vielleicht ein Zeichen? Na gut, gibt es halt Mohnkipferl! Ich habe das Rezept nur minimal verändert, etwas Zitronenschale dazu und statt nur in Puderzucker in Puderzucker mit normalem Zucker vermischt die Plätzchen gewendet, ich mag das bisserl "Knuspern".


Mohnkipferl

Zutaten für 50-60 Stück:
Abrieb von einer Zitrone
250 gr Weizenmehl, Typ 450
75 gr gem. Mandeln
75 gr gem. Mohn
100 gr Zucker
220 gr Butter
3-4 El Sahne/Milch
Puderzucker/Zucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Das Mehl mit Mandeln, Mohn, Zucker, Butter, Zitronenabrieb und Sahne/Milch in eine Schüssel geben. Alles rasch zu einem glatten Teig verkneten und diesen für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, Puderzucker und Zucker vermischen und auf einen Teller geben, Backbleche mit Backpapier auslegen.

Aus dem Teig Haselnussgroße Kugeln formen, diese dann zu Röllchen formen, in Kipferlform biegen und aufs Backblech legen. Im Ofen für etwa 10-12 min. backen, bis sie an den Spitzen goldbraun werden. Nun 2-3 min. abkühlen lassen und dann noch warm in der Zucker/Puderzucker-Mischung wenden. Ganz abkühlen lassen, bevor sie zum Lagern in die Dosen gelegt werden.


Lasst es Euch schmecken :)

Matcha-Stäbchen mit weißer Schokolade

15. November 2012

Ich liebe das Plätzchen backen, deswegen fange ich schon im Oktober an, mir aus verschiedenen Bücher und Zeitschriften Rezepte auszusuchen, Zutatenlisten schreiben, usw.

Im letzten Jahr habe ich insgesamt 25 Sorten Plätzchen gebacken, eigentlich sollten es 30 werden, aber durch den Austausch der Küchenarbeitsplatte hat es dann nicht mehr geklappt, vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr. Die meisten Plätzchen essen wir nicht selbst, sondern sie werden verschenkt :)

Gestartet habe ich diesmal Anfang November mit leckeren Plätzchen aus dem Buch Kekse und Cookies - Genussrezepte für jeden Tag und auch die heutigen Plätzchen sind aus diesem Buch. Ich habe sie etwas verändert, ursprünglich wird das Matcha-Pulver nur über die weiße Schokolade gestreut und auch Vanille ist nicht enthalten.



Matcha-Stäbchen mit weißer Schokolade

Zutaten für ca. 20 Stück:
200 gr Weizenmehl, Typ 405
2 EL Zucker
Salz
80 gr Butter
200 gr weiße Schokolade
1-2 EL Matcha-Pulver
1 Vanillestange

Zubereitung:
Mehl, Zucker, 2 Prisen Salz, Butter, Matcha-Pulver und das Mark der Vanillestange mit 50 ml kaltem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und für etwa 4 Std. in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus dem Teig Walnussgroße Kugeln formen, diese dann zu Stäbchen rollen und auf das Backblech legen. Im Ofen 8-10 min. backen und anschließend abkühlen lassen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, ein oder beide Enden in die Schokolade tauchen und auf Backpapier trocknen lassen.


Viel Spaß beim Nackbacken !

Mandelknusper

14. November 2012

Dorothée von bushcooks kitchen ruft über kochtopf zum Event auf:


Blog-Event LXXXII - Alte Schätzchen
Plagt Euch auch manchmal das schlechte Gewissen, wenn Ihr Euch ein neues Kochbuch kauft und im Regal stehen die alten Schätzchen und werden nicht beachtet?
Mir geht das oft so und dann hole ich sie aus dem Dornröschen-Schlaf. Voller Vorfreude schlage ich sie auf und bleibe dann bald an einem Rezept hängen. Das habe ich oft für Freunde gekocht oder das ist mir mittlerweile als Standard-Rezept in Fleisch und Blut übergegangen und das sieht doch sehr gut aus. Das sollte ich mal kochen....Ich möchte keine strenge Vorgabe machen, was ein altes Schätzchen ist, das könnt Ihr selber sehr gut beurteilen. Es sollte keine aktuelle Neuerscheinung sein, sondern ein Buch, das schon länger in Eurem Besitz ist.

Tja, was könnte ich den nun dazu beitragen? Sicherlich haben wir "Familien-Schätze", aber die sind noch gut gehütet bei den Omas und das ist auch gut so!

Also greife ich heute mal zu meinem ersten Koch-/Backbuch. Es ist seit guten 25 Jahren im meinem Besitz und das, wo ich gerade mal 33 bin ;-) Ich denke, Ihr wisst was nun kommt - ein Kinder Koch-/Backbuch, aber für mich ein Altes Schätzchen. Es heißt Komm, koch und back mit mir und die Ausgabe ist von 1987.

Zusammen mit Oma habe ich in der Küche gestanden, die ersten Tortellini mit Sahnesosse gekocht und Amerikaner gebacken - war das ein Spaß! Ganze fünf Sachen habe ich aus dem Buch bisher nicht zubereitet, dass muss nachgeholt werden!

Eins davon möchte ich Euch heute vorstellen - ich fand es ziemlich passend für die bevorstehende Weihnachtszeit...

Und ja, es ist natürlich alles ziemlich einfach, ist ja auch für Kinder, aber glaubt mir - Schokolade im Wasserbad schmelzen ist mit das Schwerste, was im Buch enthalten ist  ;-)


Mandelknusper

Zutaten:
200 gr Schokolade nach Wahl
200 gr Mandelstifte
(1 EL Kokosöl/fett )

Zubereitung:
Zwei Backbleche mit Butterbrotpapier oder Alufolie belegen, geht aber auch ohne. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, das Wasser sollte nicht kochen! Anschließend die Schokolade mit den Mandelstiften vermischen. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf die Bleche setzen. Zum Abkühlen in den Kühlschrank oder ins Freie stellen.

Ich hatte noch Kökosöl mit der Schokolade geschmolzen, dann glänzt sie hinterher auch wieder.

Natürlich lässt sich das in allen Variationen umsetzten. Am liebsten geben ich noch zerkleinerte Cornflakes dazu und manchmal Cranberries - sooo lecker.


Lasst es knuspern ;-)

Kartoffelsuppe - immer wieder mal anders

13. November 2012

Wie bereits erwähnt - ich bin ein Suppenkasper! Nach Gulaschsuppe und Minestrone nun eine weitere meiner Lieblingssuppen - die Kartoffelsuppe.

Kartoffelsuppe ist wirklich klasse, man kann sie immer wieder anders anrichten. Klassisch mit Würstchen oder Edel mit Pfifferlinge. Wie esst Ihr Eure Kartoffelsuppe am liebsten?


Kartoffelsuppe

Zutaten für 2 Portionen:
300 gr Kartoffeln
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
100 gr Knollensellerie
1 Karotte
2 EL Walnussöl
300 ml Gemüsebrühe/fond
2 EL Schmand oder Creme fraiche
1 Lorbeerblatt
2 TL Walnusskerne
4 Scheiben Bacon
Salz, Muskat
Petersilie


Zubereitung:
Die Kartoffeln, die Karotten und den Sellerie waschen, schälen und in Stücke schneiden. Schalotte und Knoblauch schälen und klein hacken.

Das Walnussöl in einem Topf erhitzen und alles an Gemüse inkl. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Nach etwa 2-3 min. die Brühe/Fond zufügen, ebenso das Lorbeerblatt. Mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze für 20 min. köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie goldbraun sind, abkühlen lassen. Den Bacon in einer Pfanne auslassen und etwas klein schneiden oder auf Holzstäbchen aufspiessen.

Das Lorbeerblatt aus der Suppe nehmen, den Schmand einrühren und nun mit dem Pürrierstab pürieren. Wer möchte, kann sie noch durch ein Sieb streichen - muss man aber nicht. Die Suppe nochmals aufkochen lassen, mit Salz & Muskat sowie Petersilie abschmecken.

In Tellern oder Schalen anrichten und jeweils mit den Walnusskernen und dem Bacon anrichten.



Lässt sich auch ganz toll im "Italian Style" machen, statt des Walnussöls Olivenöl verwenden, Walnuss- gegen Pinienkerne tauschen, Schmand/Creme fraiche mit Mascarpone ersetzten, statt Bacon zum Parmaschinken greifen und zum Schluss noch statt Petersilie Oregano nehmen - ein Träumchen!

Mahlzeit - Buon appetito

Mohn-Käsekuchen

12. November 2012

Mein Papa hatte Geburtstag und sich einen Kuchen gewünscht. Das will was heißen, den Papa isst sonst ehr selten Kuchen, eigentlich isst er garnichts Süßes... Die Vorliebe muss ich dann wohl von meiner Mama geerbt haben ;-)

Wenn er mal Kuchen isst, dann nur Käsekuchen oder etwas, wo Mohn mit drin ist. Was liegt also näher, als das zu vereinen.


Mohn-Käsekuchen

Zutaten für den Mürbeteig (Boden): 
250 gr Mehl
75 gr Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb, Gr. M
125 gr kalte Butter
Butter / Mehl für die Form

Zutaten für die Mohnmasse: 
175 ml Milch
70 gr Butter
50 gr Zucker
ca. 1 TL Zitronenabrieb
250 gr gem. Mohn

Zutaten für die Käsecreme:
2 Eier, Gr. M
125 gr Zucker
750 gr Quark
200 gr Schmand
2 EL Speisestärke
ca. 2 EL Zitronenabrieb
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Form mit 26cm einfetten und mehlen.

Für den Boden das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker, Salz und Eigelbe zufügen und die Butter in Flocken darauf verteilen. Nun mit den Händen zügig zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und für ca. 30 min. in den Kühlschrank geben.

Nun für die Mohnfüllung die Milch mit der Butter, Zucker und Zitronenschale aufkochen. Topf vom Herd nehmen und den Mohn zufügen, zugedeckt quellen lassen.

Jetzt kommt der Quarkmasse dran, dafür alle aufgeführten Zutaten miteinandern verrühren, bis eine glatte Creme entstanden sind.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die Form damit auslegen. Ich bilde in der Regel keinen Rand, sondern lege nur den Boden aus. Das könnt Ihr nach Belieben machen. Jetzt die Mohnmasse auf dem Boden verstreichen, anschließend die Quarkmasse darauf verteilen. Die Form in den Ofen geben und für ca. 35 min. backen, wem der Kuchen dann noch zu hell ist, der kann die Temperatur auf 200°C erhöhen und den Kuchen noch weitere 10 min. im Ofen lassen. 



Lasst es Euch schmecken :)


Bei mir war der Boden etwas trocken, was aber an der undichten Springform liegt... 
Die Butter ist schön in den Ofen getropft :-( 
Naja, der neue Ofen hat ein Reinigungsprogramm, die Springform ist entsorgt und eine Neue schon da!

Apfeltaschen

9. November 2012


Ich bin immer noch dabei, die vielen, vielen "zugeflogenene" Äpfel zu verarbeiten.

Es gab ja schon Chili-Apfelkompott, die Apfel-Apfelmus-Muffins und auch Apfel-Haferflocken-Cookies - hier kommt nun der nächste Teil - APFELTASCHEN.

Ein wirkliches Express-Rezept, da man auf Blätterteig aus der Kühltheke zurück greifen kann.

Soweit hat mich mein Backwahn dann doch nicht nicht gebracht, auch wenn einige, wie z. B. Jutta von Schnuppschnuess sagen, dass man unbedingt auch mal Blätterteig selbst machen sollte.

Also, wer Zeit hat, der macht ihn selbst (und berichtet bitte), ansonsten tut es jetzt auch mal der aus dem Kühlregal, um diese leckeren Teilchen herzustellen. Die schmecken prima zur Kaffeezeit, aber auch zum Frühstück.

Demnächst werde ich auch noch Apfeltaschen mit einem Quark-Öl-Teig, Calvados und Mandeln versuchen - ich werde berichten.  

Apfeltaschen

Zutaten:
1 Rolle Blätterteig
150 gr Ricotta
50 gr brauner Zucker
1 TL Zimt
2 EL Zitronensaft
3 Äpfel, Sorte nach Wahl
4-5 EL Aprikosenmarmelade
wer möchte gibt noch etwas Calvados dazu
evtl. Rosinen

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Blätterteig auspacken, aufrollen und in Quadrate schneiden, sollte etwa 8-10 Stück ergeben. Die Quadrate nun auf dem Backblech verteilen. Evtl. einen Streifen aufheben und für später einige Blüten/Herzen/Sterne o. ä. ausstechen.

Den Ricotta mit Zucker, Zimt und Zitronensaft und evtl. Calvados verrühren und auf den Blätterteig geben. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Diese nun auf der Ricottamasse verteilen, sowie evtl. die Rosinen. Die Päckchen verschließen, in dem alle Ecken zur Mitte gefaltet werden. Wer möchte, kann die Verschlussstelle nun noch mit den ausgestochenen Blüten o. ä. verzieren.

In den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 15-20 min. backen, sie sollten goldbraun sein. Noch warm mit der Aprikosenmarmelade bepinseln.


Lasst es Euch schmecken!


Paderborner Landbrot

8. November 2012

Ich hatte mich entschlossen, und zwar diesmal rechtzeitig, ein Paderborner Landbrot zu backen. Das Rezept habe ich aus dem aktuellen Buch Rustikale Brote aus deutschen Landen von Gerhard Kellner

Voller Stolz berichtete ich auf Facebook, dass ich morgens vor der Arbeit daran gedacht habe, meinen Vorteig anzusetzen. Da konnte doch nichts mehr schief gehen oder etwa doch?

Da stosse ich auf einen Kommentar:
Die nächsten besonders WENIG geeigneten Tage: (Diese Tage versprechen bei gleichem Einsatz weniger Erfolg für BROT BACKEN nach dem Mond. )
Mittwoch, 17.10.2012
Donnerstag, 18.10.2012
Und wann wollte ich backen? Klar, an einem der beiden Tage. Aber was will man machen, der Vorteig ist aufgestellt, da muss ich jetzt durch und am besten noch das Gegenteil beweisen ;-)


Paderborner Brot

Zutaten für den Sauerteig:
250 gr Roggenmehl, Typ 1150
250 ml Wasser
25 gr Roggensauerteig/Anstellgut (vom letzten Sauerteig)

Zubereitung Sauerteig:
Alle Zutaten verkneten, es sollten keine Klümpchen vorhanden sein. Bei Zimmertemperatur etwa 16 Std. gehen lassen. Vom fertigen Sauerteig können 30 gr weg genommen und als neues Anstellgut verwendet werden.


Zutaten für den Hautptteig:
500 gr Sauerteig
250 gr Roggenmehl, Typ 1150
120 gr Weizenmehl, Typ 1050
255 ml Wasser
15 gr Salz
10 gr frische Hefe

Zubereitung Hauptteig:
Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen, alle Zutaten mit der Küchenmaschine ca. 5 min. verkneten. Wer mit der Hand arbeitet, kann gute 15 min. kneten. Den Teig anschließend für 20 min. abgedeckt ruhen lassen.  In der Zwischenzeit eine Kastenform (23x11x9,5 cm) fetten.

Den Teig nun nochmals 5 min. kneten, ein Oval formen und anschließend in die Kastenform legen. Mit der Gabel oder einem Stipproller die Oberfläche löchern. Bei Zimmertemperatur nun gehen lassen, bis der Teig den Rand der Form erreicht hat, das wird voraussichtlich 1,5 Std. benötigen.

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene für 15 min. backen. Das Brot zuvor schwaden, heißt mit einer Sprühflasche Wasser in den Ofen und auf das Brot sprühen. Nach 10 min. die Ofentür kurz öffnen und den Dampf ab lassen. Die Temperatur dann auf 180 °C senken und das Brot für weitere 50-60 min. backen. Ich hatte nach den 15 min. die Form entfernt, um eine schöne Kruste zu bekommen, dafür ist das Brot ein wenig an der Seite aus der Form geraten, stört mich jedoch nicht.


Wie man sehen kann, es hat soweit alles geklappt. Vielleicht nicht optisch, aber geschmacklich und von der Konssistenz her auf alle Fälle. Ich glaube, dass wird mein neues Lieblingsbrot!!


Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting, dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst. Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptesammlung vorhanden!