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Vanille-Meersalz-Schokoladen-Cookies

31. Januar 2013

Ich habe nur den Titel gelesen und musste sofort --> nachbacken!

Bereits von den Chocolate Cookies mit Fleur de sal war ich so begeistert, mit Vanille muss das einfach auch schmecken. Ich liebe die Kombination aus süss-salzig, Ihr auch?

Das Rezept habe ich wiedermal von einem amerikanischen Blog, Heather von whipperberry hatte das ursprüngliche Rezept der New York Times zu diesen leckeren Cookies veredelt ( <-- eins SEINER liebsten Wörte... Schatz, schau mal, ich hab das veredelt ;-) ).

Im Fall der Plätzchen stimmt und passt es auf alle Fälle.


Vanille-Meersalz-Schokoladen-Cookies 

Zutaten: 
120 gr Weizenmehl, Typ 550/1050
200 gr Weizenmehl, Typ 405
1 TL Natron  
Prise Salz  
160 gr Butter, weich
100 gr brauner Zucker
50 gr Zucker
1 Eier 
1 TL Vanille-Extrakt  oder 1 Pa. Vanillezucker
200 gr Zartbitterschokolade, gehackt
1 Vanillestange 

2 TL Meersalz


Zubereitung:
Die Schokolade hacken.
Für den Teig in einer Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier und das Vanilleextrakt zufügen und mindesten 2-3 min. unterrühren. Mehle mit Natron, Backpulver und dem Salz vermischen und langsam, auf niedriger Stufe, unterrühren. Die Schokolade unterheben und die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken, für mindestens 24 Std. in den Kühlschrank geben, gerne auch für 48 Std.

Den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. 

Die Vanillestange halbieren und auskratzten, das Vanillemark mit etwa 3 EL Meersalz gut vermischen.

Mit zwei Esslöffeln, einem Eisportionierer oder auch den Händen den Teig formen und auf den Backblechen verteilen, genug Platz dazwischen lassen, da die Plätzchen auseinander laufen. Jedes Plätzchen nun mit etwas Vanille-Meersalz bestreuen. Die Plätzchen nun im Ofen für etwa 15-20 min. backen, sie sollten goldbraun sein. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Cookies auf dem Blech abkühlen lassen. 



Lasst es Euch schmecken

 

Snickerdoodle Bars

30. Januar 2013

Schon des öfteren sind mir Cookies oder auch Kuchen in verschiedenen (hauptsächlich amerikanischen) Blogs begegnet, die Snickerdoodle heißen. Ich musste natürlich immer an Snickers denken, hat aber überhaupt nichts damit zu tun!

Also habe ich erstmal Wikipedia befragt, was Snickerdoodles ausmacht:
Snickerdoodle ist eine Plätzchensorte mit Butter oder Öl, Zucker und Mehl mit Zimt-Zucker bestreut, Eier können manchmal auch als Zutat verwendet werden. Snickerdoodles werden durch eine rissige Oberfläche gekennzeichnet. Sie können knackig oder auch weich sein, je nach Vorliebe. 
Also ursprünglich waren/sind es Cookies. Das heutige Rezept für die Kuchenriegel habe ich bei who needs a cape entdeckt und dann direkt beschlossen, diese jetzt mal zu testen. Den Zucker habe ich reduziert, ist sonst viel zu süss! Und was soll ich sagen? Lecker, wirklich lecker - ich liebe ja Zimt & Zucker :)


Snickerdoodle Bars

Zutaten: 

135 gr Weizenmehl Typ 405 
1 TL Backpulver
0,5 TL Salz 
140 gr brauner Zucker 
120 gr Butter, weich  
1 Ei
1 Pa. Vanillezucker oder 0,5 TL Vanille-Extrakt 

1 EL Zucker     
1 EL gemahlener Zimt

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
ein Form (25x18 cm) buttern. Es geht auch eine kleinere Form mit anderen Massen, dann werden die Bars (Riegel) höher und brauchen vielleicht ein paar Minuten länger im Ofen.

Die Butter mit dem braunen Zucker, Ei und Vanille(zucker) verrühren. Nun Mehl, Backpulver und Salz vermischen und zufügen, alles gut verrühren. 

Den Teig nun in die Form geben. Zimt & Zucker miteinander vermischen und auf dem Teig verteilen. 

Im Ofen etwa 25 min. backen, anschließend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und in Riegel schneiden.


Lasst es Euch schmecken :)
   

Speck-Käse-Knödel

29. Januar 2013

Nach dem Südtirol-Urlaub im letzten Jahr habe ich mir erstmal ein entsprechendes Kochbuch zugelegt. Die Küche dort hat mir sehr gut gefallen, eine schöne Mischung aus der Küche Österreichs und Italiens - einfach nur lecker :)

Bei einer "kleinen" Wanderung (wir hatten uns später noch schwer verlaufen) legten wir Rast auf einer urigen Almhütte ein und meine Mama bestellte sich ein paar Käseknödel - ein Traum! Riesen-Knödel, der würzige Käse war zu riechen und das ganz mit gebräunter Butter - Wahnsinn.
Ja, wir reden besser nicht über Kalorien!

Das besagt Kochbuch So kocht Südtirol hat ein Rezept für Speckknödel und Käseknödel - ich konnte mich einfach nicht entscheiden... Bergkäse lag noch im Kühlschrank, also habe ich den zu dem Speck noch dazu, schadet sicherlich nicht - nein tut es nicht :)


Speck-Käse-Knödel

Zutaten für etwa 8 Knödel:
70 gr Speck
1 Schalotte
20 gr Butter
100 ml Wasser oder Milch
2 Eier
Salz & Pfeffer
Muskatnuss
Petersilie
150 gr Brötchen/Weissbrot vom Vortag oder älter
40 gr Weizenmehl, Typ 405 (durch 70 gr Bergkäse ersetzt)

Zubereitung:
Den Speck würfeln, die Schalotte schälen und fein würfeln. In einer Pfanne die Butter zerlassen und die Speck- und Schalottenwürfel darin etwas anschwitzen, auf die Seite stellen.

Die Petersilie waschen, trocknen und haken, Brot/Brötchen würfeln (ca. 1x1 cm), Milch und Eier verrühren. Die Brotwürfel in eine Schüssel geben, Eier-Milch zufügen, ebenso den Speck und die Schalotten. Alles mit Muskatnuss, Salz & Pfeffer kräftig würzen. Mehl und/oder Käse sowie Petersilie zufügen und alles etwas verkneten. Abgedeckt für etwa 15-20 min. ziehen lassen.

Aus der Masse etwa 8 Knödel formen. Wenn man die Hände leicht anfeuchtet, wird die Oberfläche etwas glatter.

In einem großen Topf Wasser mit Salz zum Kochen bringen, Hitze reduzieren (ich hatte Stufe 3 von 9) und die Knödel für etwa 10-15 min. darin ziehen lassen, das Wasser sollte nicht mehr kochen!


Die Speckknödel schmecken als Beilage zum Braten oder auch in einer kräftigen Fleischbrühe.


Guten Appetit - Buon appetito

Milch-Körner-Brot

28. Januar 2013

Heute gibt es ein Brot für den aktuelle BBD#56 hosted von The Gingered Whisk, Thema diesmal ist: A Bread Fashion Show!  Die Aufgabe lautet:

Make it pretty. Create a design of some sort using either seeds, nuts, herbs or leaves, dried fruit, food coloring, etc. You can use any material you want as long as you purposefully design something on the crus

Ich habe etwas länger überlegt und mich dann für ein Brot entschieden, angelehnt an ein Rezept aus dem Buch Rustikale Brote. Schon morgens, bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit gemacht habe, habe ich den Sauerteig und das Quellstück angesetzt.

Von meinem Haferflocken-Muster ist nichts mehr zu sehen... Sie sind abgefallen.
Also ich würde sagen, es ist innen und aussen trotzdem schön anzusehen :)


Milch-Körner-Brot

Zutaten für den Sauerteig:
70 gr Roggenmehl, Typ 1150
55 ml Wasser
10 gr Roggensauerteig

Zubereitung des Sauerteigs:
Alle Zutaten miteinander klümpchenfrei verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 16 Std. ruhen lassen.


Zutaten für das Quellstück:
40 gr Sonnenblumenkerne
110 gr Dinkelschrot
50 gr kernige Haferflocken
40 gr Leinsamen
3 EL Sesam
20 gr Hirse
15 gr Salz
250 gr Milch
evtl. Spritzer Zitrone

Zubereitung des Quellstücks:
Die Sonnenblumenkerne und Sesam ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten. Die Milch kurz erwärmen und mit allen Körnern und Flocken vermengen, mit einer Klarsichtfolie abdecken und ebenfalls bei Zimmertemperatur 16 Std. quellen lassen.


Zutaten für den Hauptteig:
Sauerteig
Quellstück
140 gr Weizenmehl, Typ 550
150 gr Weizenmehl, Typ 1050
140 gr Roggenmehl, Typ 1150
3 gr Trockenhefe
250 gr (Butter-) Milch
evtl. Haferflocken für den Belag

Zubereitung Hauptteig:
Alle Zutaten mit einer Küchenmaschine für etwa 7 min. verkneten, wer mit der Hand arbeitet für mindestens 10 min. kneten.
Den Teig dann mit Klarsichtfolie abdecken und bei Zimmertemperatur für etwa 30 min. ruhen lassen.

Nun den Teig zu einem Laib formen und in den Haferflocken wälzen, wer möchte, kann ihn auch in ein Gärkörbchen geben. Wieder mit Klarsichtfolie abdecken und bei Zimmertemperatur für etwa 90-120 min. gehen lassen.

Den Backofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf das Backblech stürzen und auf der mittleren Schiene für etwa 15 min. backen. Wer möchte, kann das Brot noch mit Wasser besprühen, dann nach den 15 min. die Ofentür öffnen und den Dampf ablassen. Die Temperatur dann auf 180°C reduizieren und das Brot weitere 40 min. fertig backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen, erst wenn es kalt ist anschneiden.


Lasst es Euch schmecken :)


Low-Fat Brownies

25. Januar 2013

Bei oh you cook bin ich vor Kurzem auf ein Rezept für Low-Fat-Brownies gestossen. Wirklich auch nur 2 EL Butter drin und 2 EL Frischkäse, aber eine ordentlich Portion Zucker, dass macht ja auch nicht wirklich Sinn ;-)  Den Zucker habe ich gleich mal um 50 gr reduziert - reicht!

Lecker sind sie! Ich habe das Rezept etwas abgeändert, da ich gerade Guinnesskuchen gebacken hatte, kam noch Guinness mit rein. Das kann man durch Malzbier oder Milch ersetzen.


Low-Fat Brownies

Zutaten:
75 gr Weizenmehl, Typ 405
40 gr Kakao
0,5 TL Backpulver
0,5 TL Salz
 
1 Pa. Vanillezucker oder 1 TL Vanille-Extrakt
30 ml Guinness oder Milch
160 gr Zucker

60 gr Zartbitterschokolade
2 EL Butter
2 EL Frischkäse
1 Ei


Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen, ein Form (25x18 cm) buttern. Es geht auch eine kleinere Form mit anderen Massen, dann werden die Brownies höher und brauchen vielleicht ein paar Minuten länger im Ofen.

Mehl, Kakao, Backpulver, Salz, Zucker und Vanillezucker abwiegen und in ein Schüssel geben, vermischen.
Einen Topf auf den Herd geben, darin die Schokolade mit der Butter bei kleiner Hitze schmelzen. Dann Frischkäse, Guinness oder Milch und das Ei zugeben und gut mit dem Schneebesen verrühren. Nun die trocknen Zutaten zufügen und gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

Den Teig in die Form geben und im Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 15-20 min. backen. Die Brownies dürfen noch etwas weich in der Mitte sein. In der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und in Vierecke schneiden.



Schmeckt ganz lecker mit etwas sauerer Sahne oder (Vanille-) Joghurt  :)

Tortilla Fladen

24. Januar 2013

Wie bereits berichtet, gab es Burritos. In einem Backbuch hatte ich ein Rezept für Tortillas gesehen und kam auf die Idee, dass man diese ja auch mal selbst machen könnte.

Optisch waren meine jetzt nicht perfekt, aber sie haben unglaublich lecker geschmeckt. Auch ER war total begeistert, jetzt werde ich sie wohl öfters selbst machen (müssen) ;-)


Tortillas

Zutaten:
350 gr Weizenmehl, Typ 405
50 gr Maismehl
60 gr Butter
ca. 150 gr Wasser
10 gr Salz (geh. TL)

Zubereitung:
Alle Zutaten mit dern Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten, das dauert einen Moment. Der Teig klebt nicht und lässt sich gut kneten. Nun den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wicklen und etwa 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig jetzt in 8-10 Stücke teilen. Auf der Arbeitsfläche nun sehr dün ausrollen, nach Möglichkeit die Arbeitsfläche nicht bemehlen.

Eine Pfanne ohne Fett auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen, ich hatte Stufe 5 von 9.

Die Fladen nun nacheinander backen, von jeder Seite etwa 2-5 min. - das kommt stark auf den Herd an, daher immer mal nachschauen. Es können kleine oder auch große Blasen entstehen, aber das ist überhaupt kein Problem, ehr gewollt ;-)

Die Fladen sind fertig, wenn sie goldgelb bis hellbraun sind.

 Am besten lassen sie sich warm verarbeiten, daher vielleicht den Ofen auf 50°C erhitzen und die Fladen bis zur Verarbeitung darin warmhalten.


Guten Appetit - ¡Buen provecho -

Burritos

23. Januar 2013

Das hat man davon - von nix ne Ahnung! Groß Werbung auf Facebook gemacht, dass es Enchiladas gibt und ich auch die Tortillas selbst mache...

Aber Greta vom Planet Greta hat mich dann erstmal aufgeklärt - und sie hat wirklich Ahnung, immerhin hatte Sie schon ein mexikanisches Restaurant. Ich hatte auch schon das Vergnüngen Sie persönlich kennen zu lernen, was mich wirklich sehr gefreut hat!

Also es gab Burritos und einen Tequila auf Greta ;-)


Nochmal zur Aufklärung:
Tortilla ist ein mexikanisches Fladenbrot. Im Original sind sie aus Stärkemais, in Nordmexiko und in den USA werden sie aus Weizenmehl hergestellt. Diese kennt man auch aus den Supermärkten hier.

Enchilada ist ein mexikanisches Gericht, ein je nach Region, vegetarisch oder mit Fleisch gefüllter weicher Mais-Tortilla.

Ein Burrito kommt aus der amerikanisch-mexikanischen Küche und ist ein gefüllter Weizen-Tortilla, kann überbacken sein oder auch pur gegessen werden.

Das Rezept entspricht 2-3 Portionen. 


Burritos

Zutaten:
150 gr Mais
250 gr Kidneybohnen
250 gr stückige Tomaten
75 gr Erbsen
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel
Chili (frisch oder Pulver)
Piment d' Espelette
Oregano
150 gr passierte Tomaten
8-10 Tortillas (Rezept folgt)
100 gr geriebener Käse
evtl. etwas Petersilie
200 gr saure Sahne, Schmand oder Creme fraiche

Zubereitung:
Für die Füllung den Mais und die Kidneybohnen im Sieb abtropfen lassen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Nun die Bohnen, den Mais, die Tomaten und die Erbsen zufügen, alles für etwa 10 min. bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Chili, Piment d' Espelette, Kreuzkümmel und Oregano kräftig abschmecken.

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Nun etwa 4-5 EL der Füllung auf einen Weizenfladen geben, diesen Aufrollen und in eine Auflaufform legen. So verfahren bis alle Fladen und die Füllung ausgebraucht sind. Die passierten Tomaten mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und auf die Fladen verteilen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im Ofen für etwa 15-20 min. überbacken, bis der Käse geschmolzen und goldbraun ist.

Sauere Sahne etwas verrühren und dazu servieren.


Guten Appetit - ¡Buen provecho

Nougat-Knusper-Pralinen

22. Januar 2013

Ein wirklich toller Kontrast - weiße Schokolade, leckeres Nougat und dann noch etwas Knusper drin. Klingt lecker und schmeckt auch lecker, nicht nur mir auch den Kollegen, der Familie und den Freunden.

Ein wirklich tolles Geschenk, bald ist Valentinstag...

Unter dem großen Foto findet Ihr noch eine Zubereitungsvariante ohne Hohlkörper, also es gibt keine Ausreden mehr ;-)  Auch Alice aus dem kulinarischen Wunderland hat sich getraut und das erste Mal Pralinen selbst hergestellt!


Nougat-Knusper-Pralinen

Zutaten:
200 gr Nougat
3 EL Sahne
30 gr Kakaobohnensplitter
50 ml Cacaolikör
30 Pralinen-Hohlkörper aus weißer Schokolade
50-70 gr weiße Kuvertüre/Schokolade zum Verschließen

Zubereitung:
Die Kakaobohnensplitter in eine Schale geben und mit dem Cacolikör übergießen, ziehen lassen.

Im Wasserbad das Nougat zusammen mit der Sahne schmelzen. Wenn das Nougat nur noch lauwarm ist, die Kakaobohnensplitter zusammen mit dem Likör zufügen. Die Masse in die Hohlkörper füllen (je nach Öffnungsgröße mit einem Teelöffel oder Spritzbeutel). Nicht randhoch einfüllen! Die Pralinen in den Kühlschrank geben, bis die Füllung fest geworden ist.

In der Zwischenzeit die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und dann die Pralinen damit verschliessen. Mit einer Palette oder einem großen Messer glatt streichen. Die Pralinen wieder in den Kühlschrank geben, bis die Schokolade/Kuvertüre fest ist. Nun können sie noch verziert werden.


Genießt es!

Die Pralinen lassen sich auch ohne Hohlkörper und Kakaosplitter zubereiten, statt Kakaobohnensplitter kann man auch Haselnusskrokant verwenden. Die Nougatfüllung wie oben beschrieben herstellen und in eine mit Backpapier ausgelegt Form streifen. Im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen. Nun etwa 200 gr weiße Kuvertüre/Schokolade schmelzen, das Nougat in Würfel schneiden und mit der weißen Kuvertüre/Schokolade überziehen. Auf Backpapier trocknen lassen, anschließend verzieren.



Und ein passender Beitrag für das Event von Küchenplausch:
Valentinstag, das Fest der Liebe und wir wissen ja bekanntlich alle, dass Liebe durch den Magen geht. 
Noch ein kleiner Spruch dazu:
"Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen." von Dalei Lama


Erdnuss-Kartoffel-Suppe

21. Januar 2013

Ich bin immer noch dabei einige Vorräte auszubrauchen. Ein kleiner Rest Erdnussbutter ist noch im Glas, zuwenig für die süssen Rezepte, wie Kuchen, Muffins, etc.

Auf der Suche im Internet bin ich bei Lecker auf diese Suppe gestossen, genau mein Geschmack!
Wer Erdnüsse mag, wird diese Suppe lieben. Man schmeckt es auch heraus, wer es etwas kräftg möchte, gibt noch 1-2 EL Erdnussbutter dazu - richtig, gutes Soulfood  :)


Erdnuss-Kartoffel-Suppe    

Zutaten:
400 gr Kartoffeln
1 Schalotte (im Original Zwiebel)
1 EL Butter
2 EL Erdnussbutter
500 ml Gemüsebrühe
50 ml Milch
Salz, Pfeffer
Chili
1 EL Sonnenblumenöl
50 gr Bacon (im Original Cabanossi)
30 gr Erdnusskerne
evtl. Petersilie

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Die Schalotten schälen und grob würfeln. Beides zusammen in einem Topf mit der Butter anschwitzen. Nun die Erdnussbutter zufügen, verrühren und dann mit der Brühe ablöschen. Alles nun für 20 min. bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Den Bacon würfeln, die Erdnüsse grob haken und die Petersilie waschen, trocknen und ebenfalls haken. In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Bacon kross braten, herausnehmen auf die Seite stellen.

Die Suppe pürieren, dann die Milch zufügen und nochmals kurz aufkochen lassen. Jetzt mit Salz & Pfeffer sowie etwas Chili abschmecken. In einem Teller/Schale/Glas servieren, mit Bacon, Erdnüssen sowie Petersilie bestreuen.

Lasst es Euch schmecken :)

Leinöl-Quark-Flammkuchen

18. Januar 2013

Eine freundliche Email hat mich erreicht von Meine Öle, mit der Frage, ob ich den mal etwas aus dem Sortiment testen möchte.

Meine Öle, was ist das?
Egal ob zu eigenen Salatkreationen, in Müsli oder Quarkspeisen, zum Backen von Süßspeisen oder zum Braten von frischem Fisch und saftigen Steaks – unsere Bio-Speiseöle haben in vielen Küchen einen festen Platz gefunden.
Um Ihnen eine exklusive Auswahl an sortenreinen und hinsichtlich ihres Geschmacks und ihrer Nährstoffzusammensetzung wertvollen Bio-Speiseölen anzubieten, haben wir uns auf die Suche nach den besten Samen, Nüssen, Früchten und Keimen gemacht. Wie Sie sehen und vor allem schmecken werden, hat jedes unserer Öle einen ganz besonderen Charakter und erzählt von der Saat bis zur Pressung eine eigene Geschichte. Kommen Sie mit uns auf die Reise und lernen Sie die Geschmacksvielfalt unserer Öle kennen!
Das hat mich doch gleich neugierig gemacht und so habe ich mir das Leinöl von Meine Öle zusenden lassen. Leinsamen habe ich ja öfters mal im Brot, als Öl jedoch noch nie probiert. Vielen Dank auch hier noch mal an Meine Öle. Und was ich damit kochen/backen wollte, war relativ schnell klar :)

Alice vom kulinarischen Wunderland hat auch probiert und Kräuterquark mit Leinöl zubereitet.


Leinöl-Quark-Flammkuchen

Zutaten für den Teig:
80 gr Magerquark
3 EL Leinöl
3 EL Milch
1 Ei, Gr. M
Salz
130 gr Dinkelmehl, Typ 630
1 TL Backpulver

Zutaten für den Belag:
150 gr Schmand
Salz, Pfeffer
2 Karotten
1 kleiner, roter Apfel
100 gr roher oder gekochter Schinken
etwas Petersilie
2 EL Leinöl

Zubereitung:
Für den Teig Quark, Leinöl, Milch und Ei verrühren. Nun Salz, Mehl und Backpulver miteinander vermischen und zufügen, mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen nun abgedeckt für etwa 30 min. ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Karotten schälen und in dünne Scheiben hobeln/schneiden. Den Apfel waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen, ebenfalls in dünne Scheiben hobeln/schneiden. Beides nun mit Salz, Pfeffer und 1 EL Leinöl vermischen.

Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig in zwei Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitfläche ausrollen. Die Teigfladen aufs Backblech legen. Jetzt 1 EL Leinöl mit dem Schmand verrühren und den Fladen damit bestreichen. Nun die Apfel- und Karottenscheiben darauf verteilen, wer gekochten Schinken nimmt, auch diesen. In den Ofen geben und für etwa 20-25 min. backen, der Rand sollte goldbraun sein.

Wer sich für rohen Schinken entschieden hat, gibt diesen erst nach dem Backen auf den Flammkuchen, evtl vom Fettrand befreien. Nun den Flammkuchen mit der gewaschenen, gehakten Petersilie bestreuen, evtl. nochmals 1-2 EL Leinöl darüber träufeln und servieren.


Guten Appetit


Und ein kleines Schmanckerl habe ich auch noch für Euch:

Für Eure Bestellung bei Meine Öle könnt Ihr den Code

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verwenden und erhaltet einen einmaligen Rabatt von 15%
auf Eure Bestellung bis zum 31.03.2013!

Würzige Aioli

17. Januar 2013

Nochmal etwas vom Silvester-Buffet.

Zu einem guten Tapas-Buffett, wie an Silvester gehört natürlich auch eine Aioli. Okay, es war für mich eine schlecht Wahl. Ich bin kein Knoblauch-Freund! Gegen einen Hauch von Knoblauch habe ich nichts, bei zuviel Knoblauch wird mir schlecht, weshalb ich einen Bogen um die Aioli gemacht habe...

Um Mitternacht hat mich das wieder eingeholt, knobelige Küssen wurden ausgetauscht ;-)
Aber geschmeckt hat sie allen, deshalb möchte ich das Rezept gerne vorstellen.
Es stammt aus dem Buch Soßen, Dips & mehr, ein schönes Buch für wenig Geld :)


Würzige Aioli

Zutaten:
7 Knoblauchzehen
grobes Meersalz
1 Eigelb
Spritzer Zitronen- oder Limettensaft
100 ml Olivenöl
Pfeffer

Zubereitung:
Die Knoblauchzehen schälen und zusammen mit etwas Meersalz im Mörser zu einer Paste zerstossen.

Die Paste zusammen mit dem Eigelb in einer Schüssel geben und glatt verrühren. Nun das Olivenöl in einem dünnen Strahl dazu geben und dabei mit einem Schneebesen oder dem Mixer ständig kräftig rühren/schlagen, bis eine feine Creme entstanden ist.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronen-/Limettensaft abschmecken und servieren.


Maronenbrot

16. Januar 2013

Immer noch dabei, die Vorräte aufzubrauchen...

Als ich die Maronensupppe gekocht hatte, blieben einige Maronen übrig, da ich eine große Packung hatte. Ich konnte mich noch daran erinnern, in einem Brotback-Buch ein Rezept für ein Maronenbrot gesehen zu haben. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und es auch ziemlich schnell gefunden, im Buch Brot genießen.

Das Rezept war also der Ideengeber für dieses Brot. Ich habe das Rezept so ziemlich auf den Kopf gestellt... Im Ursprung ist es ein Hefebrot mit Weizen- und Roggenmehl, Milch und gehackten Maronen.

Was ich daraus gemacht habe, könnt Ihr hier nachlesen:


Maronenbrot

Zutaten für den Vorteig:
100 gr Sauerteig
3-4 EL Leinsamen
5 gr Trockenhefe
100 ml Wasser

Zubereitung Vorteig:
Alle Zutaten für den Vorteig verrühren und abdeckt bei Zimmertemperatur für etwa 1 Std. ruhen lassen.


Zutaten für den Hauptteig:
200 gr Maronen, gegart
100 ml Milch
250 gr Weizenmehl, Typ 550
150 gr Dinkelmehl, Typ 1050
1 TL Salz
50-80 ml Wasser

Zubereitung Hauptteig
Die Maronen zusammen mit der Milch im Blender oder mit dem Zauberstab fein pürieren. Die Mehle in einer großen Schüssel mischen, den Vorteig und die Maronencreme zufügen. Alles mit der Küchenmaschine oder per Hand gut verkneten. Nach Bedarf noch Wasser zufügen, es sollte ein glatten, geschmeidiger und weicher Teig entstehen. nach 7-8 min. kneten das Salz zufügen und nochmals 1-2 min. weiterkneten.

Den Teig nun abgedeckt bei Zimmertemperatur für 2 Std. gehen lassen, dabei nach 60 min und 90 min. jeweils falten.

Nach dem Ende der Gehzeit den Teig falten und zu einem Laib formen oder in ein Gärkörbchen geben. Nochmals gehen lassen, bis er sei Volumen fast verdoppelt hat. Das wird wahrscheinlich um die 2 Std. brauchen.

Rechtzeitig den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech in den Ofen geben bzw. das Brot aus dem Gärkörbchen auf das Blech stürzen und für 15 min. backen.

Jetzt die Temperatur auf 160°C reduzieren und weitere 40 min. backen. Das Brot ist gar, wenn man auf den Boden klopft und es hohl klingt. Auf einem Gitter abkühlen lassen, dann erst Anschneiden.



 Mahlzeit ;-)


Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting, dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst. 
Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptesammlung vorhanden!

Maronensuppe

15. Januar 2013

An Weihnachten gab es bei meiner Familie unter anderem eine sooooo leckere Maronensuppe. Sicherlich hatte ich vorher schon mal Maronensuppe gegessen, aber diese weckte sofort den Suchtfaktor in mir.

Im alten Jahr bin ich nicht mehr dazu gekommen, aber direkt im neuen Jahr musste also die Suppe nachgekocht werden. Und wie passend, hatte ich mir vorgenommen einige Vorräte endlich zu verbrauchen, Maronen waren dabei :)

Ein bisserl überrascht war ich auch, als ich meine Mama um das Rezept bat und ein Link zur Hüttenhilfe bekommen hatte - so klein ist die Welt ;-) Ich habe das Rezept fast unverändert übernommen, lediglich Sherry gab der Vorratsschrank nicht her, der Griff ging zum Amaretto. Da dieser doch sehr süss ist, habe ich den Puderzucker weg gelassen. Im Original werden noch einige getrocknete Steinpilze gemahlen und aufs Schäumchen gegeben, aber da die Spülmaschine defekt war und ich keine Lust hatte deswegen noch mehr zu spülen....


Maronensuppe

Zutaten:
300 gr Maronen, gegart
100 gr Knollensellerie
2 Zwiebeln (2 Schalotten)
1 Knoblauchzehe
600 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
30 gr Butter
50 ml Sherry (Amaretto)
1 TL Puderzucker
Salz, Pfeffer
Cayenne-Pfeffer
200 ml Milch
getr. Steinpilze

Zubereitung:
Die Zwiebeln/Schalotten, den Knoblauch und Sellerie schälen, grob würfeln.

In einem Topf die Butter schmelzen und Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Maronen darin für etwa 5 min. anschwitzen. Nun mit dem Puderzucker bestäuben und mit dem Sherry ablöschen. Die Gemüsebrühe zufügen und alles bei kleiner Flamme für etwa 20 min. köcheln lassen.

Nun mit einem Pürierstab oder ähnlichem alles zu einer Suppe pürieren. Die Sahne zufügen, kurz aufkochen lassen und alles mit Salz, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer abschmecken.

Die Milch mit einer Prise Salz aufschäumen, die Steinpilze zu feinem Pulver vermahlen. Suppe in einem Teller/Schalen/Glas anrichten, Milchschaum darauf geben und mit Steinpilzpulver bestreuen.


Guten Appetit

Kokosmilch-Mamorkuchen

14. Januar 2013

Guter Vorsatz fürs neue Jahr --> dringend was von den Vorräten verbrauchen.

In den Vorräten waren unter anderem auch 2 Dosen Kokosmilch. Eine davon soll noch in ein Curry kommen, also noch die Zweite unterbringen. Ich hatte vor kurzem schon in einem Buch einen Kuchen mit Kokosmilch entdeckt, nur welches? Naja, ein Blick ins Internet hilft da weiter und so habe ich bei essen-und-trinken ein Rezept entdeckt.

Ich kann Euch sagen - dieser Duft, wenn er im Ofen ist... und hinterher hat er noch einen leichten Kokos-Geschmack. Ich bin ja kein Kokosfan, aber dieser Kuchen - lecker und saftig!


Kokosmilch-Mamorkuchen

Zutaten:
200 gr Butter 
1 Prise Salz
150 gr Zucker
1 Pa. Vanille-Zucker
4 Eier 
200 gr Kokosmilch
375 gr Weizenmehl, Typ 405
1 Pa. Backpulver
1 EL Nuss-Nougat-Creme oder 2-3 EL Kakao
Butter für die Form 

Zubereitung:
Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen, eine Kastenform (25cm lang) ausbuttern. 

Zuerst die Butter mit Salz, Zucker und Vanille-Zucker gut verrühren. Nun die Eier nacheinander unterrühren, dann die Kokosmilch zufügen und unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterheben. 

Die Hälfte des Teigs in die Kastenform geben und unter die andere Hälfte die Nuss-Nougat-Creme bzw. den Kakao rühren. Den dunklen Teig nun auf den hellen geben und mit einer Gabel spiralförmig vermengen.

Im vorgeheizten Backofen für etwa 60-70 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. Nach dem Abkühlen evtl. mit Schokolade überziehen.


Lasst es Euch schmecken :)

Nussbrot

11. Januar 2013

Und noch ein weiteres Brot, dass ich für meine Arbeitskollegin gebacken habe. Es ist ebenfalls aus dem Buch Brot genießen. Ich hatte ja bereits beim Schwarzbrot von der Aktion berichtet.

Ich finde, wie man schon an der Krumme sehen kann, ist das Nussbrot ein Hefebrot, also ohne Sauerteig. Irgendwie sind die Hefebrote bei mir immer kompakter, also dichter, was die Krume betrifft. Vielleicht liegt es an der Gehzeit? Ich werde es beim nächsten Mal etwas länger gehen lassen, wobei sich das Volumen des Teiges schon verdoppelt hatte. Vielleicht mal falten, auch wenn es nicht im Rezept steht? Wer noch einen Tipp dazu hat, wie die Krume poriger wird, her damit :)


Nussbrot

Zutaten:
300 gr Weizenvollkornmehl
200 gr Weizenmehl, Typ 405
10 gr Salz
10 gr frische Hefe
350 ml lauwarmes Wasser
90 gr Haselnüsse, gehackt
90 gr Walnüsse, gehackt
1 TL Honig

Zubereitung:
In einem Glas die Hefe in etwas Wasser auflösen, in einer Schüssel beide Mehle vermischen. Beides vermengen und etwas 5 min. zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Nun den Honig und das Salz zufügen, kurt verkneten. Anschließend die Nüsse zufügen und unterkneten. Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur für etwa 60 min. gehen lassen.

Den Teig nun zu einem Laib formen und auf ein mit Backpapier gelegtes Backblech geben, oder wer hat und möchte, gibt ihn in ein Gärkörbchen und läßt ihn weitere 40-50 min. gehen.

Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach Ablauf der Gehzeit das Brot in den Ofen geben, evtl. eine ofen/feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden stelle.

Nach 10 min. die Temperatur auf 210°C reduzieren und die Wasserschale aus dem Ofen nehmen. Das Brot weitere 25 min. backen. Es ist gar, wenn man auf den Boden klopft und es hohl klingt. Vor dem ersten Anschneiden das Brot komplett Abkühlen lassen.


Guten Appetit


Elsässer Gougelhouf

10. Januar 2013

Beim aktuellen Event von Kochtopf geht es diesmal um das Elsass,  Sabine von Bonjour Alsace
sucht folgendes:
Wer kennt Elsässische Rezepte? Ob klassisch oder wagemutig, her mit euren raffinierten Varianten von Bäckeoffe, Flammeküche und Choucroute. Wer verwandelt derben Münsterkäse über Grumbeere in dieses wunderbar milde Ofengericht, dem man zur Glückseligkeit der Gäste jeder Ferme Auberge nur noch einen Klecks Bibeleskäs und einen "Pfiff" Vin d'Alsace hinzufügen muss...

Ein Kochbuch für diese Region besitze ich leider nicht, auch kenne ich niemanden der dort wohnt. Also habe ich mich erstmal auf die Suche im großen weiten www gemacht, und mich auf diversen Seiten umgesehen. Hängen geblieben bin ich dann im Elsass-Netz und habe mich für den Gugelhupf oder auch Kougelhopf bzw. Gougelhouf genannt, entschieden.

ER liebt süßes Hefegebäck mit Rosinen, als war auch gleich ein Abnehmer gefunden ;-)


Elsässer Gougelhouf

Zutaten:
25 gr frische Hefe
250 ml Milch
200 gr Butter
100 gr Zucker
0,5 TL Salz
500 gr Weizenmehl, Typ 405
2 Eier
1 EL Rum
50 gr Rosinen (könnten beim nächsten Mal mehr sein, meinte er)

Zubereitung:
Die Hälfte der Milch etwas erwärmen, sie sollte maximal Körpertemperatur haben, ehr etwas weniger; und die Hefe darin auflösen. Das ganze für 30 min. ruhen lassen. In einer kleinen Tasse die Rosinen mit dem Rum begießen und ziehen lassen.

In einer Schüssel die Butter mit dem Zucker, der restlichen Milch und dem Salz verrühren. Die Eier verquirlen. Alles nun zusammen mit der Milch und dem Mehl in die Schüssel geben und gut miteinander etwa 5-10 min. lang verkneten. Es sollte ein glatter, weicher Teig entstehen.

Den Teig nun abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, er sollte sein Volumen etwa verdoppeln.

Eine Gugelhupfform mit Butter fetten.Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Rosinen zum Teig geben und nochmals kurz durchkneten. Nun den Teig in die Form geben und weitere 20 min. gehen lassen. Anschließend in den Ofen geben und für etwa 40-45 min. backen.


Lasst es Euch schmecken :)

Maultaschen

9. Januar 2013

Bereits Anfang Dezember war ich mit meiner schwäbischen Freundin im Schwabenländle beim Maultaschen-Kurs. Es war ein schöner Samstag Nachmittag, auch wenn ich etwas enttäuscht war. Ich hatte mit Maultaschen gerechnet, so wie man sie optisch von "Bürger" kennt. Die gab es überhaupt nicht.

Suppen-Maultäschle
Es gab Suppen-Maultäschle, wie auf dem Foto zu sehen und dann noch verschiedene "Ravioli", so würde ich es jetzt mal nennen ;-)

Lecker waren sie, auch wenn ich nicht alle probiert habe. Natürlich waren genug für alle zum Probieren da und jeder durfte auch noch mit nach Hause nehmen.

Da ich aber ein Problem mit zu viel Ei habe und der Nudelteig mit Ei war und auch noch teilweise die Füllungen habe ich das etwas eingeschränkt. Ein ganz kleines bisserl war ich auch enttäuscht, dass es keinen frischen Nudelteig gab bzw. nur das einfache Rezept einmal hergestellt wurde, damit man mal sieht, wie es geht. Beim Rest wurde auf fertigen Teig zurück gegriffen, dabei ist das Herstellen von Nudelteig ja kein Hexenwerk und hätte noch schnell mitgemacht werden können...


Im Kurs haben wir folgende Maultaschen hergestellt:

- Maulbronner Maultaschen (Suppenmaultaschen)

- Maultaschen mit Kalbfleisch-Waldpilz-Füllung

- Lachsmaultaschen

- überbackene Maultaschen in Tomatensosse

- Maultaschen mit süsser Ricotta-Mandel-Füllung


Wir hatten alle die Rezepte mit nach Hause bekommen und so habe ich im neuen Jahr mal die Maultaschen-Produktion gestartet! Irgendwas hat mich geritten und ich dachte, so auf Vorrat produzieren macht Sinn und habe deshalb das doppelte Rezept genommen - viel zu viel, zumindest für unseren 2-Personen-Haushalt. Das einfache Rezept langt, da bleibt auch genug zum Einfrieren übrig!
Die Hälfte des Bräts gab es deshalb noch am nächsten Tag als "Hackbraten" mit Reis und Tomatensosse, auch nicht schlecht ;-)


Maultaschen

Zutaten:
500-750 gr Nudelteig (beim Teig ohne Eier gebe ich mittlerweile immer etwas Olivenöl dazu)
150 gr Rindfleisch gekocht
50 gr Bauchspeck, geräuchert
300 gr Hackfleisch, gemischt
300 gr feines Brät
2 Brötchen vom Vortag
1 kleine Stange Lauch
1 Karotte
1 TL Butter
400 gr Blattspinat
1 Bd. glatte Petersilie
3 Eier (ich hatte nur 2 verwendet)
1 Eigelb
Salz & Pfeffer
Muskat
Majoran

Zubereitung:
Zuerst den Nudelteig gemäß Rezept herstellen und diesen in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die Füllung herstellen, dazu 2 Brötchen in Wasser einweichen. Das Lauch und die Karotte waschen, schälen und grob würfeln. In 1 TL Butter etwas andünsten, Spinat zufügen, kurz mit andünsten und abkühlen lassen. Die Petersilie waschen und grob hacken. Jetzt das Rindfleisch, Bauchspeck, die ausgedrückten Brötchen, Lauch, Karotten, Spinat und die Petersilie durch die feinste Scheibe im Fleischwolf drehen. Die Masse zusammen mit dem Brät, Hackfleisch und 3 Eiern gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Majoran und Muskat sehr würzig abschmecken.

In einem großen Topf Fleisch- oder Gemüsebrühe erhitzen, leicht köcheln lassen. Das Eigelb in einer Tasse verquirlen. Wer möchte, kann eine Probe-Maultasche herstellen und somit testen, ob die Füllung würzig genug ist. Den Nudelteig ausrollen, etwas Füllung aufgeben, die Ränder mit Eigelb bestreichen und zusammen falten. Die Maultaschen in der Brühe für etwa 15 min. leicht köcheln lassen, mit der Schaumkelle rausnehmen und etwas abtropfen lassen.

Nun können sie nach Wunsch in Fleischbrühe, mit Tomatensosse oder gebacken mit Ei bzw. Zwiebeln serviert werden.

Die Maultaschen, die eingefroren werden sollen, sollten nur etwa 7-8 min. köcheln, dann abkühlen lassen und einfrieren. Vor dem Verwenden auftauen und dann nochmals 7-8 min. in köchelndem Wasser garen lassen.


En Guada, Lassedseichschmegge ;-)