Mittwoch, 27. Februar 2013

Dreierlei Schoko-Cookies

Der Cookie-Wahn ist ausgebrochen, zumindest bei mir ;) Konnte ich schon jemand damit anstecken?

Das ursprüngliche Rezept habe ich bei diethood gefunden, es ist eigentlich nur mit weißer Schokolade und etwas Orangenabrieb. Da ich aber ja schon die Ricotta-Orangen-Schoko-Cookies gebacken habe (Rezept gibt es am Montag), kam mir die Idee, aus diesem Rezept Cookies mit Dreierlei Schokolade zu machen. ER war total begeistert und auch ein Arbeitskollege, der welche bekommen hat, fand sie sehr lecker. Ich hoffe Ihr auch :)



Dreierlei Schoko-Cookies
 
Zutaten:
270 gr Weizenmehl, Typ 405
1 TL Backpulver
1 TL Salz
250 gr Butter, weich

50 gr Zucker
90 gr brauner Zucker
1 Ei
1 TL Vanille-Extrakt

100 gr weiße Schokolade
100 gr Vollmilch-Schokolade
100 gr Zartbitter-Schokolade

Zubereitung:
Den Backofen auf 190 °C Umluft vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen und die Schokoladen hacken.
 

In einer Schüssel Butter und Zutter cremig rühren, dann Ei und Vanille-Extrakt zufügen und für etwa 2 min. unterrühren. Jetzt Mehl mit Backpulver und Salz mischen, auf 2x zufügen und unterrühren. Nun die gehackte Schokolade zufügen und unterheben. 

Mit 2 Esslöffeln oder dem Eisportionierer Kugeln auf das Blech geben, etwas Abstand lassen, da sie auseinander laufen und für 10-12 min. im Ofen backen, bis sie am Rand goldbraun sind. Auf dem Backofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. 


Viel Spaß beim Naschen


Montag, 25. Februar 2013

Brokkoli-Creme - Lasagne

Ein weiteres Gericht unserer Mädels-Pasta-Sause war diese Brokkoli-Lasagne.

Ich hatte einige Tage zuvor die Pasta mit Brokkoli-Creme schonmal zubereitet, die hatte uns sehr gut geschmeckt, vorallem ER war begeistert.

Zufällig hatte ich an diesem Wochenende auch das neue Kochbuch von Tim Mälzer Greenbox geschenkt bekommen. Dort sind Canelloni mit Brokkoli und Ziegenfrischkäse drin. An diesem Rezept haben wir uns etwas orientiert, aber nicht schon wieder Ziegenfrischkäse verwendet, hatte wir ja in den Ravioli davor...

Ihr könnt die Lasagne natürlich auch mit gekauften Lasagne-Nudelplatten zubereiten, die sollte man dann evtl. vorkochen, sonst wird es zu trocken, die Brokkoli-Creme ist nicht so flüssig, dass sich die Nudelplatten ausrreichend vollsaugen könnten.


Brokkoli-Creme - Lasagne

Zutaten für den Pastateig:
300 gr Weizenmehl, Typ 00
100 gr Hartweizengriess
ca. 280 ml Wasser
1 TL (Meer-) Salz
2 EL Tomatenmark

Zutaten für die Brokkolicreme:
1 Brokkoli (ca. 400-500 gr)
250 gr Ricotta
Salz & Pfeffer
Muskat
Parmesan


Zubereitung:
Alle Zutaten für den Pastateig verkneten, in Klarsichtfolie einschlagen und im Kühlschrank etwa 1 Std. ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Brokkoliröschen abschneiden, wer möchte, kann auch den Strunk etwas schälen und klein würfeln, alles zusammen im Salzwasser für etwa 10 min. dünsten.

Den Brokkoli nun mit dem Kartoffelstampfer oder dem Allesschneider zerkleinern. Den Ricotta zufügen und gut verrühren. Mit Muskat, Salz & Pfeffer kräftig würzen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und eine Auflaufform einfetten. Den Pastateig nun ausrollen/walzen (per Hand oder mit der Maschine), wir hatten Stufe 6 von 9. Nun abwechselnd etwas Brokkolicreme, dann geriebener Parmesan, dann eine Nudelplatte, wieder Brokkolicreme, Parmesan, Nudelplatte einschichten, solange bis alles aufgebraucht ist, mit Brokkolicreme und Parmesan abschließen.

Die Lasagne dann für etwa 30 min. im Ofen garen.

Hat sehr lecker geschmeckt. Wir waren uns einig, eine einfache Tomatensosse (wie z. B. bei dieser Lasagne) würde das ganz noch perfekt ergänzen.


Guten Appetit - Buon Appetito

Freitag, 22. Februar 2013

Asiatische Bratnudeln

Wie war das? Wer nicht wokt, der nicht gewinnt?

Ich habe es gewagt und mich an den Wok geschwungen. Nachdem ich bei Zorra vom Kochtopf schon zum Anfang des Jahres zu einem Event mit dem Motto "Ran an den Wok" aufrufen dürfte, habe ich nun alle Scheu überwunden und mich an der asiatischen Küche versucht. Eine tolle Sammelung an Rezepten ist da zusammen gekommen.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr einen Wok? Kommt er regelmäßig zum Einsatz? Mein Wok ist noch "jungfräulich", wir müssen noch Freunde werden, deshalb habe ich mal mit etwas einfachem begonnen :)

Unterstützung hatte ich dabei von Wan Kwai mit einem tollen Paket voller Leckereien, vielen Dank dafür. Wan Kwai -authentisch asiatisch geniessen- bietet eine Auswahl an asiatischen Lebensmitteln, von China über Thailand, Japan, Indonesien bis hin nach Indien - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Wan Kwai bietet eine Auswahl an verschiedenen Sauce, wie Austern-, Fisch- oder auch Erdnusssauce, bis hin zu vier verschiedenen Soja-Saucen, sieben verschiedenen Chili-Saucen oder auch Ketjap Manis. Ebenso im Sortiment sind getrocknete Pilze, Kokosmilch, Chilis, Sprossen, asiatisches Gemüse oder auch Bambusschösslinge, Nudeln, Reis und Reisteigplatten sowie Sesam-Öl. Natürlich dürfen Pasten, wie verschiedene Curry-Pasten, Sambal Olek, Sambal Manis und Wasabi-Paste nicht fehlen, auch die wichtigsten Gewürze sind mit Garam Masala, Tandoori und einer China-Gewürzmischung vorhanden.

Bei meinem heutigen, ersten Wok-Gericht habe ich folgende Zutaten aus dem Paket verwendet:

- Soja-Sauce - Lo Chau
  (chinesisch)

- Thai Chili-Sauce
   mit Kokosstückchen

- Fisch-Sauce 

- Sesam-Öl (japanisch)
   aus geröstetem Sesam

- Bambus-Schösslinge,
   in Streifen (chinesisch)


Die Fisch-Sauce habe ich natürlich NICHT angebrochen erhalten, hatte nur schon angefangen die ersten Zutaten zu mischen, als mir eingefallen ist, dass ich noch ein Foto machen wollte ;-)

Die Mengen der Zutaten sind nicht zwingend, das kann man "frei Schnauze" machen und natürlich auch etwas weglassen, austauschen oder ergänzen. Bei uns kam in den Wok, was noch da war und was wir gerne essen.

Wichtig bei Woken ist, dass man zuerst alles schnippelt und vorbereitet. Am Wok selbst geht alles dann ganz schnell, da ist Vorbereitung alles!


Asiatische Bratnudeln

Zutaten:
150 gr Brokkoli
1 Karotte
100 gr Zuckerschoten
2 Lauchzwiebeln
5 Champignons
5 EL Bambus-Schösslinge
3-4 EL Sesam-Öl 
3 EL Soja-Sauce
2 EL Fisch-Sauce
2 EL Chili-Sauce (mit Kokosstückchen)
Prise Zucker, wer hat gerne Palmzucker
Spritzer Zitronensaft
2 Eier
200 gr Mie-Nudeln

Zubereitung:
Die Mie-Nudeln nach Packungsangabe kochen und abgießen. Das Gemüse waschen, schälen und nach gefallen klein schneiden. Ich hatte mich dafür entschieden, die Karotten und Lauchzwiebeln in Streifen zu schneiden, die Pilze wurden halbiert und in Scheiben geschnitten. Der Brokkoli wurde in Röschen geteilt, wer möchte, kann auch den Strunk verwenden! Einfach nur schälen und fein würfeln oder in Streifen schneiden. Die Zuckerschnoten haben wir ganz gelassen. Die Eier in einer Schüssel verquirlen und in einer weiteren Schüssel Soja-, Fisch- und Chili-Sauce, etwas Zucker und Zitronensaft für die Sosse verrühren.

Nun den Wok auf den Herd geben, bei mittlerer Hitze erwärmen, das Sesam-Öl zufügen und den Brokkoli darin für 1-2 min. anbraten, dann die Karotte zufügen und weitere 1-2 min. braten. Zum Schluss die Zuckerschoten zufügen und etwa 50 ml Wasser dazu geben. Die Temperatur nun erhöhen und das Gemüse solange köcheln lassen, bis das komplette Wasser verkocht ist. Die Hitze wieder etwas reduzieren. Das restliche Gemüse (Pilze, Bambus-Schösslinge und Lauchzwiebeln) zufügen und kurz anbraten, dann komplett auf die Seitenwände schieben/verteilen und in die Mitte das Ei geben, kurz stocken lassen und verrühren. Nun noch die Nudeln sowie die Sosse zufügen, alles gut durchmischen und dann servieren.


Guten Appetit - 祝您好胃口 - 召し上がれ - ทานให้อร่อยนะ


Uns hat es sehr gut geschmeckt und ich habe mir sagen lassen, es hat das erste Mal geschmeckt, wie beim Chinesen. Auch vorher, ohne Wok, hatte ich mich schonmal an gebratenen Nudeln versucht, aber lediglich mit Soja-Sauce gewürzt. Die Wan Kwai Produkte haben es zu einem wirklich leckeren asiatischen Essen gemacht. Die Produkte findet Ihr in Eurem Supermarkt, habe sie gerade am letzten Wochenende z. B. in unserem Rewe gesehen.

Ich habe noch weitere Produkte getestet, die ich Euch in den nächsten Tagen vorstellen werden. Der Wok und ich - wir könnten Freunde werden :)

Mittwoch, 20. Februar 2013

Ravioli mit Ziegenfrischkäse-Kartoffel-Füllung

Wieder mal ein Mädels-Koch-Mittag/Abend am vergangenen Wochenende und diesmal mit einer riesen Pasta-Sause.

Wir wollten soviel ausprobieren und nachkochen, mussten dann aber feststellen, dass wir nach der zweiten Runde Pasta auch schon pappsatt waren, der restliche Teig wurde dann einfach nur noch ausgewalzt und zu Bandnudeln verarbeitet.

So konnte wenigstens jeder die getrockneten Nudeln zu hause noch selbst verarbeiten :)

Und ich hatte Glück, Lena und Natalie mögen Ziegenfrischkäse. So wurden diese Ravioli als erstes zubereitet und von uns allen als lecker empfunden.


Ravioli mit Ziegenfrischkäse-Kartoffel-Füllung

Zutaten für die Ravioli:
1x Grundrezept Pastateig (wir hatten ohne Ei)
1 Eigelb
200 gr Ziegenfrischkäse
100 gr Kartoffeln, mehlig
1 EL Honig
Majoran
Salz & Pfeffer

Zutaten für die Sosse:
2 EL Johannisbeergelee
1 EL Aceto Balsamico
Salz & Pfeffer
50 gr Pinienkerne


Zubereitung:
Den Pastateig herstellen und in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen, etwas abkühlen lassen und mit der Gabel oder dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Nun die Kartoffeln mit dem Ziegenfrischkäse und Honig gut verrühren. Mit Majoran, Salz & Pfeffer sehr kräftig würzen, der Nudelteig gleicht das hinterher aus.

Den Nudelteig ausrollen/walzen (per Hand oder mit der Maschine), wir hatten Stufe 6 von 9, dann die Füllung darauf verteilen, rundum mit Eigelb bestreichen, zweiter Nudelteig darauf und mit dem Ausstecher die Ravioli ausstechen. Natürlich gehen dafür auch andere Formen, je nach Wunsch.

Die Ravioli in kochendem Salzwasser garen, je nach gewählter Dicke des Nudelteig, sind sie nach 5-6 min. gar. Die Ravioli mit dem Schaumlöffel entnehmen.

Während die Ravioli kochen, die Pinienkerne in einer Pfanne kurz anbräunen, auf die Seite stellen. Dann für die Sosse den Johannisbeergelee in der Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen, den Aceto Balsamico zufügen und gut verrühren und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Zum Serverien etwas von der Sosse auf die Teller verteilen und 2-3 Ravioli darauf geben, mit den Pinienkernen bestreuen und genießen.


Guten Appetit - Buon Appetito

Montag, 18. Februar 2013

Pikante Walnuss-Kekse

Und hier kommt der zweite Teil zu --> Petra ist Schuld ;-)

Julia von German Abendbrot hat damit angefangen und Petra von Chili und Ciabatta hat weitergemacht, da kann man/frau doch garnicht anders und muss mitmachen!

Ich habe diese liebe, nette Arbeitskollegin, die auch meine Freundin ist. Öfters bringe ich mal etwas zum Naschen (Kuchen, Muffins, Cookies, etc.) mit auf die Arbeit, aber sie mag nix Süsses! Unglaublich, wirklich - nix davon, auch keine Schokolade oder so...

Also kam mir die Idee, Ihr zu Valentinstag doch etwas zu backen und zwar nix Süsses, sondern diese deftigen Kekse, die mich sein Januar verfolgen :)

Und was soll ich sagen, außer --> Achtung, die machen wirklich süchtig!


Pikante Walnuss-Kekse

Zutaten:
250 gr Butter, weich
2 Eier
375 gr Weizenmehl, Typ 405 oder 550
1 TL Natron
2 TL Ras el Hanout
Prise frisch gemahlener Pfeffer
Prise Pimentón de la vera mild o. scharf, nach Geschmack
1 TL Meersalz
100 gr geriebenen Bergkäse
75 gr getrocknete Tomaten (keine in Öl)
100 gr Walnusskerne
0,5 TL Thymian

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die getrockneten Tomaten ganz fein hacken, ich hatte den Kräuter-/Gewürzaufsatz vom Kong dafür verwendet. Die Walnüsse grob hacken. Alle Zutaten zu einen geschmeidigen Teig verkneten.

Man kann nun Kugeln formen, etwas platt drücken und auf die Bleche verteilen. Ich hatte eine Rolle geformt, in Alu-Folie eingeschlagen und den Teig für etwa 1 Std. in den Kühlschrank gegeben.
Dann habe ich etwa 0,5cm dicke Scheiben von der Rolle abgeschnitten und auf die Backbleche verteilt.

Die Bleche mit den Keksen dann nacheinander im Ofen für etwa 10-12 min. backen, herausnehmen und auskühlen lassen.


 Viel Spaß beim Genießen!

Freitag, 15. Februar 2013

Pasta mit Brokkoli-Creme

Petra ist Schuld! Petra ist zur Zeit an fast allem Schuld ;-) (Mehr dazu am Montag)

Bei Petra von Chili und Ciabatta haben ich Pasta mit Blumenkohl gesehen und hatte sofort Hunger darauf. Kennt Ihr das, wenn man etwas sieht und es dann unbedingt essen möchte?

Zuhause angekommen, ein Blick in den Kühlschrank geworfen und festgestellt, dass natürlich kein Blumenkohl, sondern nur Brokkoli da ist... Eine einsame Tomate lag noch rum und ein Rest Sahne.

Rausgekommen ist natürlich nicht Petras Blumenkohl-Pasta, die gibt es auf alle Fälle die nächsten Tage noch, sondern Spaghetti mit Brokkoli-Creme. Auch sehr lecker, IHM hat es total gut geschmeckt :)


Pasta mit Brokkoli-Creme

Zutaten:   

300 gr Brokkoli
300 gr Pasta nach Wahl 

1 EL Butter oder Olivenöl
Salz & Pfeffer 
Prisen Paprika  
5-6 EL Sahne oder nach Wunsch auch mehr
100 gr Parmesan, gerieben
1 Tomate
30 gr Mandeln oder Nüsse nach Wahl

Zubereitung:
 

Die Pasta nach Packungsangabe zubereiten. In der Zwischenzeit den Parmesan reiben. Die Brokkoliröschen vom Stängel schneiden, den Stängel schälen und klein hacken. Wenn möglich, dann den Brokkoli samt gewürfeltem Stiel in einem Sieb über dem Pastatopf für etwa 5 min. dämpfen, ansonsten in einem Topf mit Salzwasser kurz köcheln lassen.Die Tomate waschen, vierteln, die Kerne entfernen und das Fleisch würfeln. Die Mandeln oder Nüsse in einer Pfanne ohne fett kurz rösten.

Wenn die Pasta abgegossen wird, etwas Nudelwasser auffangen und zur Seite stellen. Den Topf wieder auf den Herd stellen und die Butter bzw. das Olivenöl darin bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Den Brokkoli dazu geben und kurz dünsten. Die Sahne zufügen und mit einem Kartoffelstampfer oder der Gabel alles zerdücken. Mit Paprika, Salz & Pfeffer abschmecken und die Hälfte des Parmesan zufügen. Jetzt die Pasta dazugeben und gut vermengen, evtl. noch etwas vom Pastawasser zufügen. 

Auf den Tellern anrichten und mit Parmesan, den Tomatenwürfeln und Mandeln/Nüssen bestreuen. 


Guten Appetit

Mittwoch, 13. Februar 2013

Turbo-Baguette

Und wieder mal ein Rezept aus dem Buch Baguette, Bagels, Bauernbrot. Ich hatte ja schon einige Rezepte aus diesem Buch hier vorgestellt, heute gibt es das Turbo-Baguette.

Es stand italienischer Salat zum Abendessen auf dem Programm und ich gebe zu, je mehr man Brot & Co. selbst backt, desto weniger möchte man dann noch gekauftes essen. Wie so oft der Fall, hab ich mal wieder nicht rechtzeitig (heißt am Vorabend bzw. am Morgen des Backtages) daran gedacht einen Vorteig aufzusetzen. Aus diesem Grund musste es schnell gehen und das Rezept hat sich dafür angeboten. Ich muss sagen, für ein Turbo-Baguette ohne Vorteig/Sauerteig ist es wirklich lecker.

Ich hatte insgesamt drei Baguettes aus dem Teig gemacht, ein "normales" und zwei mit Oliven & Peperonis drin, eine ideale Ergänzung zum italienischen Salat :)

Die kleinen Noppen stammen von meinem Baguetteblech, das ich bei dieser Gelegenheit gleich mal testen konnte. Hat gut funktioniert, kein muss, aber doch ganz praktisch, da die Baguettes auf dem Blech gehen und so ganz gut die Form behalten, wenn sie nicht, wie meine beim Backen dann "ausarten" ;-)



Turbo-Baguette

Zutaten:
500 ml Wasser
2 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL (Oliven-) Öl
650 gr Weizenmehl, Typ 550
25 gr frische Hefe oder 5 gr Trockenhefe

Zubereitung:
Die Hefe in etwa 100 ml lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl mit dem Zucker, dem Salz und dem Öl in eine Schüssel geben. Nun das Hefewasser zufügen und weitere 300 ml lauwarmes Wasser. Mit dem Knethaken der Maschine auf niedriger Stufe anfangen zu verkneten, bei Bedarf das restliche Wasser zufügen. Den Teig für etwa 7-8 min. kneten, es sollte ein weicher, geschmeidiger Teig entstehen.
Diesen nun abgedeckt für etwa 25 min. gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 275°C Ober/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig nun auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, auf die gewünschte Menge Baguettes aufteilen, je nachdem, wie klein bzw. groß Ihr sie wollt. Die Teiglinge dann zu Baguettes rollen und auf der Backblech geben. Jetzt nochmal 15 min. abgedeckt gehen lassen, dann in den Ofen geben (mittlere Schiene) und für etwa 10-15 min. backen, je nach gewählter Größe. Sie sollten goldbraun sein.

Wer möchte, kann noch eine mit Wasser gefüllte Schale auf den Boden des Backofens stellen oder die Baguettes mit Wasser besprühen, wenn sie in den Ofen kommen, dann werde sie noch etwas krosser (ich hatte nichts dergleichen getan).

Für die Variante mit Oliven & Peperonis einfach nach dem ersten Gehen, wenn die Baguettes dann geformt werden, etwa je 2 EL klein geschnittene Oliven & Peperonis mit den den Teig kneten.


Guten Appetit - Bon appétit - Buon appetito

Montag, 11. Februar 2013

Schokolade-Malz-Cookies

ER liebt amerikanischen Cookies. Als ich das Foto für diese leckeren Schoko-Träumchen bei chocolate, chocolate and more gesehen habe, war mir klar - die müssen gebacken werden :)

Ich musste erstmal googlen, den mit der Übersetzung Getränke-Malzpulver konnte ich so nichts anfangen. Google hat mich aufgeklärt, hier in Europa verwendet man Ovomaltine. Habe ich schonmal gehört und auch beim Einkaufen mal wahr genommen, aber noch nie probiert.

Wie so oft, habe ich direkt mal den Zucker reduziert - reicht auch vollkommen aus, es waren noch 80 gr Zucker mehr im Rezept enthalten! Die Cookies sind super lecker und jetzt, wo das Päckchen Ovomaltine im Haus ist, wird es sie sicherlich auch noch öfters geben!


Schokolade-Malz-Cookies

Zutaten

120 gr Butter 
80 gr brauner Zucker
60 gr Zucker 
1 Ei
1 TL Vanille-Extrakt oder 1 Pa. Vanillezucker
3 EL Kakao 
40 gr Ovomaltine
125 gr Mehl
1 TL Backpulver
0,5 TL Salz
50 gr Schokoladenstückchen

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker 2 min. schaumig rühren. Nun das Ei und Vanille zufügen und nochmal für 2 min. rühren. Mehl mit Backpulver, Kakao, Salz und Ovomaltine vermischen, auf 2-3 Mal der Buttermischung zufügen und unterrühren. Am Schluss die Schokoladenstückchen zufügen und nochmals kurz unterrühren.

Den Teig nun für mindestens 1 Std. in den Kühlschrank geben, gerne auch über Nacht. 


Den Backofen rechtzeitig auf 175°C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Mit zwei Teelöffeln oder einem Eisportionier nun den Teig formen, aufs Blech geben (ACHTUNG sie laufen ganz viel auseinander) und für 10 min. im Ofen backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und noch für mindestens 5-10 min. auf dem Blech abkühlen lassen, dann erst auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen geben.


einfach soooo yummie :)


Gerade gesagt bekommen: 
seine neuen Lieblings-Cookies, mittlerweile habe ich sie schon 3x gebacken...

Freitag, 8. Februar 2013

Licor 43 Pralinen

In weniger als einer Woche ist wieder Valentinstag. Dieses Jahr ist DO-IT-YOURSELF angesagt - und glaubt mir, diese Pralinen gehen ganz einfach und schmecken allen.

Das ursprüngliche Rezept war für Eierlikör-Pralinen, den ich war fest der Überzeugung noch Eierlikör in meinem Vorrat zu haben - dem war aber nicht so. Im Vorrat ist mir dann aber eine Flasche Licor 43 begegnet, damit lässt sich doch auch was leckeres zaubern!

Eine wirklich leckere Praline ist es geworden! Auch bei den Arbeitskollegen kam sie gut an. Beim Alkohol würde ich mit der niedrigen Mengenangabe anfangen und dann je nach Eurem Geschmack noch etwas dazu geben, ich hatte die volle Ladung ;-)  Das Rezept ergibt etwa 30 Pralinen.

Die Hohlkörper bekommt ihr z. B. bei pati-versand.de, dort gibt es eine große Auswahl, alles ist super verpackt und wird schnell geliefert. Ansonsten gibt es auch in jeder größeren Stadt jemand, der Hohlkörper führt, bei uns z. B. Küchenmeister in Darmstadt.Google hilft da bei der Suche.



Licor 43 Pralinen

Zutaten für die Ganache:
150 gr weiße Schokolade
100 ml Sahne
30-50 ml Licor 43
50 gr weiche Butter

Zutaten für die Fertigstellung:
30 Hohlkörper, Vollmilch oder Zartbitterschokolade
50 gr Kuvertüre, passend zu den Hohlkörpern
evtl.etwas Kuvertüre (Deko)
evtl. Schokoherzen (Deko)

Zubereitung:
Die weiße Schokolade klein hacken und in eine Schale geben, Butter zufügen. Die Sahne in einem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen und etwa 1 min. kochen lassen. Nun die Sahne auf die Schokolade gießen, sofort alles gut verrühren bis sich Butter und Schokolade aufgelöst haben, dann den Licor 43 unterrühren. Die Ganache nun für etwa 20 min. ziehen lassen.

Jetzt die Ganache mit dem Mixer aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und in die Hohlkörper spritzen. Es sollte etwa ein 2mm hoher Rand zum Verschließen bleiben. Wenn alle Körper befüllt sind, nochmal etwas rütteln, damit sich die Masse setzt. Im Kühlschrank kurz anziehen lassen.

Nun die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, etwas davon in einen Spritzbeutel geben und die Kugeln verschließen und für etwa 10-15 min. nochmals in den Kühlschrank geben. Wer möchte kann nun die Pralinen noch verzieren, z. B. mit der restlichen Kuvertüre, Schokoladenherzen oder Streusel - alles was gefällt, ist erlaubt ;-)


Viel Spaß beim Verschenken und Naschen :)

Donnerstag, 7. Februar 2013

Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse

Da war es wieder - mein Stichwort --> Ziegenfrischkäse ;-)

Bei der Engelsküche und auch in der aktuelle Ausgabe von so isst Italien bin ich auf eine Ziegenfrischkäse-Pizza gestossen. Alleine wegen des Ziegenfrischkäses habe ich mich sofort angesprochen gefühlt.

Ich habe das Rezept zu einem Flammkuchen abgewandelt und muss sagen - wenns künftig Pizza gibt, werde ich nun öfters diese Variante des Flammkuchens essen - genau mein Geschmack :)

Das Rezept ist für zwei Flammkuchen ausgelegt.


Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse

Zutaten für den Teig:
100 gr Weizenmehl, Typ 405
150 gr Dinkelmehl, Typ 630
2 EL Olivenöl
5 gr Trockenhefe
150 ml Wasser
0,5 TL Salz

Zutaten für den Belag:
150 gr Ziegenfrischkäse
2-3 EL Milch
1 EL Olivenöl
50 gr Parmesan
50 gr Bacon
1 große Kartoffel
Salz, Pfeffer
Majoran
evtl. eine kleine rote Zwiebel (habe ich vergessen)


Zubereitung:
Die Hefe im lauwarmen Wasser auslösen, die restlichen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben. Das Hefewasser zufügen und alles etwa 5-6 min. lang zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abdeckt bei Zimmertemperatur für 1 Std. gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffel waschen, schälen und in feine Scheiben hobeln/schneiden. Den Ziegenfrischkäse mit der Milch und dem Olivenöl verrühren, bis er cremig ist. Den Parmesan grob rapseln, den Bacon klein schneiden oder würfeln und wer möchte, die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.

Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Backblech mit Backpapier belegen.
Den Teig nun ausrollen und aufs Backpapier geben. Nun mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen und mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Jetzt die Kartoffelscheiben und den Bacon sowie evtl. Zwiebeln darauf verteilen, mit Parmesan bestreuen. Im Ofen für etwa 15 min. backen, bis der Teig am Rand goldbraun wird.


Guten Appetit - Bon Appétit

Mittwoch, 6. Februar 2013

Schrot- und Korn-Brot

Gerade ist ER gut gewillt und ich darf meiner Vorliebe für dunklem Brot nach gehen. Sonst isst er lieber helles Brot, wie Weizen- bzw. Weizenmischbrot.

Gerne habe ich ja nicht nur dunkle Brotsorten, sondern auch mit Körner, deshalb musste ich auch gleich dieses Rezepte aus dem Buch Brot selbst gebacken nachbacken - nicht nur Schrot auch noch gekochte Körner kommen rein - yummi!


Schrot- und Korn-Brot

Zutaten für den Vorteig: 
5 gr Trockenhefe
150 gr Sauerteig
100 gr Dinkel-Vollkornschrot
75 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung Vorteig:
Die Hefe im Wasser auslösen, dann Sauerteig und Schrot zufügen, alles gut verrühren und zugedeckt für etwa 2 Std. bei Zimmertemperatur ruhen lassen.


Zutaten für den Hauptteig:
70 gr Dinkel-Körner
125 gr Dinkel-Vollkornmehl
150 gr Weizenmehl, Typ 1050
1,5 TL Salz
1 TL Ahornsirup
ca. 200 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung Hauptteig:
Die Körner in reichlich Salzwasser für 20 min. köcheln, im Wasser abkühlen lassen.
In einer großen Schüssel die Mehle miteinander vermischen, Ahornsirup im Wasser auflösen und zusammen mit dem Vorteig und den Körner zum Mehl geben. Alles nun für etwa 7-8 min. gut durchkneten, das Salz zufügen und nochmals 1-2 min. kneten. Es sollte ein glatten, geschmeidiger Teig entstehen, evtl. noch Mehl oder Wasser zufügen.

Den Teig nun ca. 4 Std. an einem warmen Platz abgedeckt ruhen lassen. In dieser Zeit 2x den Teig falten.

Am Ende der Zeit den Teig zu einem Laib formen oder in ein Gärkörbchen geben, wer möchte, kann das Brot auch noch mit Körnern bestreuen. Nun nochmals gehen lassen, bis er sein Volumen fast verdoppelt hat. Das wird voraussichtlich um die 2 Std. dauern.

Zwischenzeitlich den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot in den Ofen geben, wer möchte besprüht das Brot mit Wasser der gibt eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen. Nach 10 min. die Temperatur auf 160 °C senken und weitere 40-50 min. backen. Das Brot ist fertig, wenn man auf den Boden klopft und es hohl klingt. Vor dem Anschneiden abkühlen lassen.

Im Buch wird empfohlen, dass Brot dann in Klarsichtfolie zu wickeln und 2 Tage ruhen zu lassen. Wir haben es gleich gegessen, hat sehr gut geschmeckt!


 Lasst es Euch schmecken :)


Und ein weiterer Beitrag fürs YeastSpotting,
dort werden Rezepte für Brote & Brötchen gesammelt und wöchentlich zusammen gefasst. 
Schaut doch mal vorbei, es ist schon eine riesige Rezeptesammlung vorhanden!

Dienstag, 5. Februar 2013

Cannoli Eis

Beim Mädelsmittag/Abend mit meinen Freundinen Lena & Natalie gab es neben der Maronensuppe und den Süsskartoffel-Gnocchi auch noch leckeres Eis für den Nachtisch.

Ich glaube, der Eisaufsatz für den Kong hat die Mädels am meisten begeistert. Die Zutaten waren schnell verrühren und los ging es! Es hat auch nicht lange gedauert, etwa 20 min. bis das Eis fertig war - und so lecker!

Das Rezept habe ich bei Rosies Country Baking gefunden und kann es Euch wirklich weiter empfehlen --> Suchtgefahr!

Ihr kennt Cannoli? Diese italienische Leckerei? Cannoli-Rollen habe ich hier keine gefunden, daher haben wir auf diese leckeren Hippen-Waffelröllchen zurück gegriffen.


Cannoli-Eis

Zutaten:
250 gr Ricotta 
1 TL Orangenschale, frisch gerieben
200 gr gesüßte Kondensmilch
250 ml Sahne
Prise gemahlener Zimt
0,5 TL Vanille-Extrakt
1 TL brauner Zucker
50 gr Mini Schokoladenstückchen
50 gr Cannoli, zerbröselt

Zubereitung:

Die Orange waschen und die Schalen ganz dünn abschneiden, in Streifen schneiden oder mit einem Zesterreisser abschaben. Den Ricotta mit der Orangenschale im Mixer (oder dem Schneebesen) gut verrühren. Dann die Kondensmilch zufügen und gut unterrühren. Dann Zimt, Vanille und Zucker unterrühren. Die Sahne in einer separaten Schüssel halb steif schlagen und dann mit der Ricottacreme vorsichtig verrühren. 

Die Masse nun entweder in die Eismaschine geben oder ins Kühlfach in einen verschließbaren Behälter, dann aber für die nächsten 4-5 Std. und alle 30 min. durchrühren.

Bevor das Eis komplett fest ist die Schokoladenstückchen und die Cannoli-Splitter unterziehen.


Genießt es :)

Montag, 4. Februar 2013

Süsskartoffeln-Gnocchi mit Balsamico-Butter

Mit meinen Freundinen Natalie & Lena habe ich einen schönen Mädelsmittag/Abend verbracht und dabei haben wir ein wenig gekocht :)  Geht wirklich wunderbar - Gemüse schälen, schnippeln und quatschen, auf dem Herd köchelt etwas rum, während weiter geschnattert wird, usw ;-)

Zuerst gab es Maronensuppe, womit auch endlich die letzten Maronen aufgebracht waren. Als Hauptgang die Süsskartoffel-Gnocchi mit Balsamico-Butter und zum Abschluss ein leckeres Cannoli-Eis (mehr dazu morgen).

Beim Urteil zu den Gnocchi waren wir uns ziemlich einig. Optisch nicht perfekt, wird hatten ein wenig beim Kochen getrunken (Wasser & Eistee!)... Die Süsskartoffeln hat man etwas raus geschmeckt und zusammen mit der Balsamico-Butter und dem Parmesan wurden sie zu einem Träumchen :)

Das Rezept reicht für etwa 4 Personen. Wir waren zu dritt und hatten noch 2-3 Portionen übrig.


Süsskartoffel-Gnocchi mit Balsamico-Butter

Zutaten für die Gnocchi:
180-240 gr Weizenmehl, Typ 405 oder auch Kartoffelmehl
600 gr Süsskartoffeln
400 gr Kartoffeln
1 EL Olivenöl
1 Eigelb
Salz & Pfeffer
3 EL Honig

Zutaten für die Sosse:
8 EL Butter
20-30 Salbeiblätter
2 Schalotten (hatten wir vergessen)
6 EL Balsamico-Essig
Salz & Pfeffer

Parmesan zum Servieren


Zubereitung:
Die Kartoffeln und Süsskartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser etwa 20 min. bei niedriger Temperatur köcheln, bis sie weich sind. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln etwas abkühlen lassen.

Die Kartoffeln nun durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit der Gabel ganz fein zerdrücken. Nun das Eigelb verquirlen und dazu geben, ebenso den Honig und das Olivenöl. Mit Salz & Pfeffer kräftig würzen. Jetzt 180 gr Mehl zufügen und alles gut vermischen/rühren. Es sollte ein formbarer Teig entstehen, also so lange bzw. so viel Mehl zugeben bis er die richtige Konstistenz hat.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig nun zu langen, etwa 2 cm breiten Rollen formen. Mit einem Messer nun fingerdicke Klösschen abschneiden. Wer möchte, kann mit der Gabel noch vorsichtig ein Muster einrollen/drücken.

In einem großen Topf Wasser mit Salz zum Kochen bringen und nacheinander die Gnocchi gar kochen lassen. Das Wasser sollte leicht köcheln. Wenn die Gnocchis oben schwimmen, sind sie gar.

Zwischendurch die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, die Salbeiblätter dazu geben und bei niedriger Hitze bruzzeln lassen, bis die Butter braun wird. Die Salbeiblätter heraus nehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Nun die Schalotten in die Butter geben und glasig werden lassen, dann die Pfanne vom Herd nehmen und den Balsamico einrühren, mit Salz & Pfeffer abschmecken. Nun die Gnocchi in die Pfanne geben und mit der Balsamico-Butter gut vermischen.

Auf den Tellern anrichten und mit frisch geriebenem Parmesan sowie den Salbeiblättern servieren.


Guten Appetit


Neu entdeckt und super einfach im Einsatz - ein Gnocchibrett
Habe ich mir letzte Woche zugelegt und gestern Gnocchi damit gemacht - klappt wunderbar :)

Samstag, 2. Februar 2013

Foodografie 2013 #1


Bitte was? Ja, Food-o-grafie, da geht es um das Fotografieren von Essen & Co. Ein für mich wirklich sehr interessantes Thema, so ein kleiner Blick hinter bzw. auf die Kameras :)

Zorra von Kochtopf hat dieses Event ins Leben gerufen.

Bereits 2008 haben Blogger Ihr Equiment vorgestellt, doch sicherlich hat sich bei den meisten seitdem einiges getan. Meinen Blog gab es damals noch garnicht, in sofern ist es für mich die erste Teilnahme.

In der ersten Runde geht es um die Kamera-Ausrüstung, also die Kamera sowie evtl. Objektive.

Und was soll ich sagen... Im Gegenteil zu so manchen anderen, hier gibt es garnicht viel zu berichten.

Ich kenne mich mit Fotografie nicht wirklich aus, vorallem habe ich kein Händchen für Deko, Anrichten, etc., aber das ist heute ja nicht das Thema ;-)


Ich zeige Euch jetzt erstmal das Objekt der Begierde:

aufgenommen mit der Nikon D5000

Es handelt sich um eine kleine Kompaktkamera, die seit nunmehr 1,5 Jahre bei uns ist. Sie war damals schon nicht mehr aktuell, wurde aber wegen der guten Bewertungen (Amazon) angeschafft. Zuvor hatten wir die damals neuste Panasonic Lumix TZ27, ein wirklich böser Reinfall! Keine guten Fotos!

In unserem Haushalt gibt es auch noch eine digitale Spiegelreflexkamera (Nikon D5000 / Objektiv: AF-S DX VR Zoom Nikkor 18-105mm f/3.5-5.6G ED), aber das ist sein Goldstückchen und er bekommt jedesmal Panikattacken, wenn er sie in der Küche und dann auch noch in der Nähe des Essens sieht. Okay, vielleicht mit Recht, immerhin ist auch schon die kleine Nikon beim Fotografieren ins Essen gefallen  o.O  aber sie lebt noch!!  *hüstel*  Nein wirklich, es geht ihr gut! Und NEIN, ich darf seine SLR wirklich benutzen, er hat da nichts dagegen, vorallem wenn es außerhalb der Küche ist ;-)

im Freien, trüber Tag ohne direkte Sonne (01/2013)

Nun aber weiter im Programm, hier mal die technischen Daten der Kamera:


NIKON Coolpix S8100 Digitalkamera

- 12,1 Megapixel (effektiv)

- NIKKOR-Objektiv mit optischem 10-fach-Zoom; Brennweite: 5,4 bis 54,0 mm; Blende: 1:3,5 bis 5,6

- 7,5 cm (3,0 Zoll) großer TFT-LCD-Monitor (VGA) mit ca. 920.000 Bildpunkten großem Betrachtungswinkel, Clear-Color-Technologie, Antireflexbeschichtung und Helligkeitsregelung

- Besonderheiten: VR mit beweglicher Linsengruppe und Digital-VR; Aufzeichnung von Full-HD-Filmen (1080p); Hi-Speed-USB/PictBridge

Auf der Küchen-Arbeitsplatte, bei Tageslicht ohne zusätzliche Beleuchtung (06/2012)
Die Kamera hat einen Bildstabilisator und die Motion Detection Funktion, die Verwacklungsunschärfe verhindert soll, das kann nie schaden ;-)  Eine hohe ISO-Empfindlichkeit (bis zu ISO 3200) soll das Risiko von unscharfen Bildern bei sich schnell bewegenden Motiven oder unzureichendem Umgebungslicht verhindern.


Soviel dazu!

Was das alles heißen soll? Ich habe wirklich keine Ahnung!

Ich kann Euch nur soviel sagen: Die Kamera steht immer auf "Automatik", der Blitz ist ausgeschaltet und ich habe den Makromodus aktiviert, ansonsten ist mein Name Hase!

Mit der Kamera bin ich sehr zufrieden, die Bilder meistens soweit okay, da meine Anforderungen nicht allzu groß sind. Dafür wird in der Regel warm gegessen ;-)

Nach Möglichkeit fotografiere ich mit Tageslicht, da wird dann auch nicht wirklich etwas ausgebessert. Jetzt im Winter, mit Tageslichtlampe, kommt öfters mal das Bildbearbeitungsprogramm zum Einsatz, aber das wird sicherlich auch noch Thema werden, dann mehr dazu.

In der Küche, unter der Tageslichtlampe (01/2013)
Es gibt wirklich nur einen Kritikpunkt an dieser Kamera, wer bitte hat diesen "Ausklapp-Blitz" (zu sehen auf dem ersten Foto, rechts oben an der Kamera) da oben platziert? Da, wo man in der Regel die Kamera fest hält??? Da ich, wie gesagt, ohne Blitz das Essen fotografiere, ist das nicht störend, aber für unterwegs und im Urlaub etwas nervig, vorallem weil man ihn per Hand wieder einklappen muss...


Und zum Abschluss möchte ich noch die Frage nach der Traumkamera beantworten:

Schwierig, schwierig - eine SLR würde mir schon gefallen, aber dafür müsste ich mich erstmal mit der Technik auseinander setzen und ein bisserl was lernen, was die Einstellungen und Handhabung betrifft.

Mal schauen, vielleicht packt es mich irgendwann, es juckt schon etwas in den Fingern und dann brauche ich meine eigene SLR, den wie gesagt *Panikattacke* bei IHM...
Welche es dann wird? Mit Sicherheit eine Nikon, da er ja Objektive dafür hat, ansonsten muss man einfach mal sehen, was es bis dahin so gibt.

Südtirol im Sommer (08/2012)

Alle hier gezeigten Fotos (mit Ausnahme der Fotos von der Kamera selbst) sind mit der Nikon Coolpix S8100 gemacht und nur in der Größe komprimiert, ansonsten UNBEARBEITET !

Freitag, 1. Februar 2013

Polenta mit Pilzen

Ich hatte ja bereits im letzten Jahr davon berichtet, dass ich mit Euch eine kleine Italien-Rundreise machen möchte.

Einen ersten Stop gab es im Piemont, nun reisen wir nach Friaul-Julisch Venetien.
Die LandGenuss schreibt dazu:
Die unmittelbare Nähe zu Kärnten lässt sich in der Küche Friaul-Julisch Ventien erahnen. So sind österreichische Klassiker wie Pfaumenknödel oder Quarkstrudel auch in der nordöstlichsten Region Italiens Spezialitäten. Neben diesen Einflüssen bestimmen Schinken und Käse aus den bergreichen Regionen sowie frischer Fisch aus der Adria den Speiseplan.
Eine meiner liebesten Schinkensorten, der Prosciutto de San Daniele kommt z. B. aus dieser Region, ebenso der geschmacksintensive Montasio (Hartkäse).

Aus der LandGenuss möchte ich heute Polenta mit Pilzen vorstellen. Wir essen das sehr gerne, im ursprünglichen Rezept wird die Polenta abgekühlt und dann noch gebraten. Darauf habe ich verzichtet, da wir Polenta gerne als "Brei" essen, auch haben wir noch etwas Parmesan dazu. Das Rezept ist für 3-4 Personen ausgelegt.


Polenta mit Pilzen

Zutaten:
500 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
200 ml Milch
1 EL Butter
150 gr Maisgrieß (Polenta)
30 gr Parmesan, gerieben
2 EL Olivenöl
1 Schalotte (ergänzt)
Salz, Pfeffer
2 EL Mascarpone
Petersilie
500 gr Steinpilze (ich hatte noch Champignons dazu)

Zubereitung:
Die Schalotte schälen und fein würfeln, die Petersilie waschen, trocknen und grob hacken. Die Pilze putzen und in Streifen schneiden.

Die Brühe zusammen mit der Milch in einem Topf aufkochen, den Maisgrieß mit einem Schneebesen einrühren, es dürfen keine Klumpen vorhanden sein. Nochmals kurz aufkochen, dann die Butter und den Parmesan zufügen, verrühren und mit Salz abschmecken.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Pilze darin anbraten, dann die Schalotten zufügen und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und Mascarpone dazugeben, verrühren. Zum Abschluss mit Petersilie verfeinern.

Polenta mit den Pilzen auf einem Teller anrichten und servieren.


Guten Appetit - Buon Appetito