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Die Welt der heimischen Öle

17. November 2013

Willkommen zum letzten Tag der "Jeden Tag ein Buch" -Woche.
Heute gibt es nochmal ein ganz besonderes Buch, das einfach anders ist!

Nach einem Ausflug in die Welt der Gewürze -einem wirklich ganz anderen "Koch"Buch- unternehmen wir heute einen Ausflug in die Welt der Öle.

Die meistens wissen es, die wenigstens tun es - die Vielfalt der Öle nutzen. Viele haben eine handvolle Öle zuhause, Standards wie Oliven- und Sonnenblumenöl, dabei gibt es noch soviel mehr.

Auch ich habe einiges mehr an Ölen im Schrank, doch aus dem heutigen Buch habe ich noch so einiges mitgenommen. Die Wunschliste wächst! Vorallem reden wir hier von Ölen, die in Deutschland gepresst werden und nicht durch die ganze Welt geschifft werden müssen.

Wir reden von Ölen, wie Aprikosenkernöl, Bucheckernöl, Mohnöl oder auch Senföl.

Neugierig geworden? Dann bitte hier entlang -->


Die Welt der heimischen Öle
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten
Fackelträger-Verlag
ISBN: 978-3771645359
Größe: 26,8 x 21,6 x 3,4 cm
Preis. 29,90 €
 
Usch von der Winden begibt sich mit ihrem neusten Buch auf eine spannende Reise in die Welt der gesunden, wohlschmeckenden und unglaublich variantenreichen heimischen Öle. Von Leindotteröl über Diestelöl bis Walnussöl erfährt der Leser in zahlreichen Ölpflanzenporträts nicht nur alles Wissenswertes zu Anbau und Botanik, sondern vor allem zu den wertvollen Inhaltsstoffen unserer heimischen Pflanzenöle.

Von herzhaft bis süß, von Mohnkuchen bis Petersilien-Rapsöl-Pesto, kommen die verschiedenen Saaten, Früchte und Öle in über 100 kreativen Rezepten zum Einsatz. Eine besondere Delikatesse nicht nur für den gesundheitsbewussten Feinschmecker ist zudem der Blick hinter die Kulissen unserer heimischen Ölmühlen, deren spannende Geschichten und faszinierenden Produktionsverfahren.(Quelle: Fackelträger Verlag)

Einen Blick ins Buch gibt es HIER.

Das Buch startet nach einer kurzen Einleitung mit der Geschichte der Ölgewinnung & Historischen Ölmühlen. Weiter geht es mit den Ölpflanzen, Öle & Rezepten, gefolgt von einem Kapitel über noch aktive Ölmühlen in Deutschland, Schweiz und Österreich. Zum Abschluss folgt das Nachwort mit Danksagung, zwei Registern - zum einen nach Rezepten, zum anderen nach Sachbegriffen. Hier werden auch noch die Adressen sowohl histrorischer als auch noch aktiver Ölmühlen aufgeführt.

Es handelt sich hier um kein reines Rezeptbuch, sondern man möchte auch über die Geschichte des Öls berichten. Zu Beginn erfährt man, dass -wie könnte es anders sein- die alten Griechen und Römer wohl die Erfinder der Mühlen waren. Die Blütezeit der Mühlen war im Mittelalter und sie haben sich damals fast überall in Europa verbreitet. Die Geschichte wird kontinuierlich bis in die heutige Zeit der Industrialisierung und dem damit verbundenen Aussterben der Mühlen fortgeführt.

Weiter geht es mit allem, was man zur Ölgewinnung verwenden kann - Fruchtkerne und Samen werden vorgestellt. Man erhält eine kurz botanische Beschreibung, die Geschichte zum Öl und die Verwendung in der Küche sowie den Inhaltsstoffen und der Heilwirkung, verbunden mit wirklich wunderschönen Fotografien (nicht immer in der besten Auflösung, bei doppelseitigen Bildern) und Zeichnungen. Hier sind dann auch direkt die jeweiligen Rezepte angeschlossen, nicht alle mit Fotos versehen. 


Die Rezeptauswahl ist vielfältig. Von Pestos über Suppen und Fleisch/Fisch bis hin zum Dessert wird alles abgedeckt. Um einige Beispiele zu nennen: Rotkraut-Birnen-Salat mit Aprikosenkernnöl; marinierter Tafelspitz mit Kürbiskernöl; Bucheckern-Käse-Taler mit Bucheckernöl; Mozzarella-Radicchio-Salat mit Haselnussöl oder auch Mohnbackäpfel mit Mohnöl.

Nach den Ölen & Rezepten folgen ausführliche Vorstellungen der aktiven Mühlen. Hier wird das jeweilige Firmenkonzept vorgestellt zusammen mit der Geschichte der Mühle und den produzierten Ölen. Auch hier wird wieder durch schöne Fotos abgerundet.


Wer also mehr möchte, außer den üblichen Verdächtigen, sollte unbedingt einen Blick in dieses Buch werfen - es lohnt sich - von mir ein "Daumen hoch". Es enthält neben der Geschichte zum Öl auch wirklich interessante Rezepte, die Lust auf mehr machen.

Ein Rezept aus dem Buch gibt es am Dienstag und noch mehr ;)




Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte. Ausgenommen hiervon sind Affiliate-Links zu Amazon!

Das Buch wurde mir vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Rezension! Der Inhalt dieser Vorstellung entspricht meinem persönlichem Eindruck.  

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Weihnachten naht - einfach auf die Wunschliste setzen *g*
      Und es lohnt sich, wirklich schönes Buch.

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  2. Ich wiederhole mich, super geschrieben! Und ja, Hilfe. ;-)
    Und wie du eingangs erwähntest, bei den Ölen wird vielfach einfach so auf Regionalität verzichtet...
    Schönen Sonntag, ich bin gespannt auf das erste Rezept!

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  3. Ja, es muss nicht immer nur Olivenöl sein. Ich habe erst vor Kurzem eine großartige Öl-Neuentdeckung gemacht: Leindotteröl. Schmeckt fein nach Spargel - und kommt auch noch dazu aus der Region.

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  4. @ Kochpoetin - Danke Dir! Ich hoffe, Ihr hattet auch noch einen schönen Sonntag :)

    @ Mangoseele - Leindotteröl ist auch im Buch enthalten, ich hatte es bis jetzt noch nicht testen können, wird aber auf alle Fälle nachgeholt :D

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  5. Ich bin auf das Rezept morgen gespannt! Schönes Buch, das aber zum Glück nicht ganz so laut schreit "Nimm mich".

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  6. Das Buch ist toll. Das ist wirklich sehr interessant. Ich gleich einen Blick ins Buch gemacht...
    Du hast ja wirklich für jeden Tag ein Buch. Ich habe auch eines über die Herstellung von Olivenöl. In der Toskana brachten wir nach der Olivenernte einen Großteil unserer Oliven auch zur lokalen Olivenpresse. Das wurde umsonst gepresst. Die Auflage war nur, dass die Presse den Trester (Rückstand) behalten darf. Sie pressten mit sehr geringer Temperatur. Das Öl war dann fantastisch und kann kaum wo in dieser Qualität gekauft werden. Der Rückstand wurde dann etwas erwärmt und die zweite Pressung wurde dann als Olivenöl Virgin verkauft. Dann wurde nochmals stärker erhitz und nochmals gepresst. Das kann jetzt anders sein und wird wahrscheinlich Lokal verschieden gehandhabt. Der restliche Trester wird dann der Industrie verkauft, die dann mit chemischen Mitteln etc, nochmals den Rest an Öl herausholen...

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    1. So eine Olivenernte muss ich mir auch mal anschauen! Und die Möglichkeit besteht eigentlich, der Schwiegervater lässt seine Oliven auch frisch pressen und zu Öl verarbeiten - das schmeckt wirklich anders, als alles, was man kaufen kann!

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